DE2914376C2 - Zweiflügelige Tür mit Schloß-Einstecktaschen - Google Patents

Zweiflügelige Tür mit Schloß-Einstecktaschen

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DE2914376C2
DE2914376C2 DE19792914376 DE2914376A DE2914376C2 DE 2914376 C2 DE2914376 C2 DE 2914376C2 DE 19792914376 DE19792914376 DE 19792914376 DE 2914376 A DE2914376 A DE 2914376A DE 2914376 C2 DE2914376 C2 DE 2914376C2
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DE19792914376
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Udo Grothe
Heinz 5620 Velbert Römer
Karl U. Zündorf
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Bks Sicherheitstechnik 5040 Bruehl De GmbH
Original Assignee
BKS Sicherheitstechnik GmbH, 5040 Brühl
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C7/00—Fastening devices specially adapted for two wings
    • E05C7/04—Fastening devices specially adapted for two wings for wings which abut when closed

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine zweiflügelige Tür, bestehend aus einem Geh- und einem Standflügel, von denen jeder eine in ihren Abmessungen mit der anderen übereinstimmende und einander gegenüber an gleich hoher Stelle gelegene Einstecktasche aufweist, mit einem am Gehflügel angeordneten Fallen-Riegel-Einsteckschloß und mit einem am Standflügel angeordneten Treibriegelschloß zur Betätigung von Treibriegelstangen, die in einem falznah gelegenen, von oben nach unten durchgehend verlaufenden Führungskanal untergebracht sind. Bei Holztüren wird dieser Führungskanal regelmäßig von einer durchgehend eingefrästen, anschließend durch einen Verleimer abgedeckten Nut gebildet, während bei Stahltüren dafür zumeist entsprechende Führungsrohre verwendet werden.
Zweiflügelige Türen obiger Art sind z. B. nach der US-PS 13 46 670 oder der DE-OS 26 11 359 bekannt. Je nach Verwendungsvorschrift und Beschaffenheit ihrer in die Einstecktaschen einzusetzenden Schlösser können solche Türen als Feuerschutztüren, als Fluchttüren mit Panikfunktion oder auch als einfache Abschlußtüren eingesetzt werden. Diese verschiedenartigen Verwendungsmöglichkeiten stellen den Türenhcrsteller vor das Problem, daß er eine Vielzahl von dem jeweiligen Verwendungszweck entsprechend vorgerichteten Türblättern fertigen und bereitstellen muß. Da das eine wirtschaftliche industriemäßige Fertigung erschwert, beschränken sich die Türcnhcrstellcr darauf, eine umsatzstarke zweiflügelige Türausführung band- bzw. serienmäßig herzustellen und alle anderen Ausführungen jeweils als Einzelstücke anzufertigen oder sie nachträglich entsprechend abändern zu lassen. Solche Sonderanfertigungen sind aber recht kostspielig und wegen der Auftragsgebundenheit solcher Anfertigungen auch mit langen Lieferzeiten belegt Oft werden solche zweiflügeligen Türen, die vornehmlich für Feuerschutzabschlüsse mit Funktionsnachweis bezüglich ihrer Feuerwiderstandsfähigkeit und Dauerfunktion geprüft sind, dann nicht mehr zugelassen, wenn nachträglich eine konstruktive Veränderung am Türflügel, beispielsweise eine entsprechende Schwächung des Türblattcs vorgenommen wird. Somit kann es also zu entsprechenden Überschneidungen der betreffenden Türanforderungen kommen beispielsweise für den Fall, daß die Türanlage nach den Forderungen von einer Aufsichtsbehörde in erster Linie als Paniknotausgangstür dienen soll, dagegen von einer anderen Behörde der Feuerschutz als vorrangig verlangt wird. Ein nachträglicher Umbau der oft schon am Einsatzort installierten Türen ist dann sehr aufwendig und mit hohen Kosten verbunden. Außerdem muß dann häufig auch das entsprechende Zulassungsschild an der zweiflügeligen Tür entfernt werden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine zweiflügelige Tür zu schaffen, deren Flügel hinsichtlich ihrer fabrikmäßig vorzufertigenden Einstecktaschen so beschaffen sind, daß darin je nach den vorkommenden Verwendungsmöglichkeiten und nach gewünschter Funktion die verschiedenartigsten Schlösser bzw. Schlicßelemcnte wahlweise untergebracht werden kön-
jo nen, ohne daß dazu nachträgliche Umbauten oder Aussparungen an den Türflügeln vorgenommen zu werden brauchen, mithin die Stand- und Gehflügel in nur einer standardmäßigen Ausführung industriell gefertigt werden können. Diese Aufgabe wird ausgehend von einer zweiflügeligen Tür der eingangs erwähnten Gattung erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß im Standflügel oberhalb der mit der gehflügelseitigcn Einsiecktaschc gleich hoch gelegenen Einstecklasche eine weitere Einstecktasche zur wahlweiscn Aufnahme des Treibriegelschlosses vorgesehen ist, die ebenfalls in ihren Abmessungen mit den anderen beiden übereinstimmt, und daß die beiden Einstecktaschen am Standflügcl durch Blindstulpen abdeckbar sind. Auf diese Weise kann das im Standflügel unterzubringende Treibriegelschloß wahlweise in der unteren wie auch oberen Einslecklasche eingesetzt werden, während die nicht benötigte Einstecktasche jeweils durch eine Blindstulpe abgedeckt werden kann, die in ihren Abmessungen zweckmäßigerweise der zugeordneten Einsteckschloßstulpe entspricht. Bei hochliegender Anordnung des Treibriegelschlosses kann in die untere Einstecktasche des Standflügels gegebenenfalls aber auch ein mit der unteren Treibstange zu verbindender Mitnehmerbügel mit einem Falleneinschubnocken und einem Riegelsperrnocken eingesetzt werden, die mit der Falle bzw. dem Riegel des gehflügelseitigen Einsteckschlosses zusammenwirken. Auch kann für letzteren Fall in die untere Einstecktasche gegebenenfalls ein Panikschloß mil zwei Schließlöchern und darin einzuschwenkenden Auslösc-
bo hebeln für die damit zusammenwirkende Falle und den Riegel des Gchflügcl-Einsteckschlosses eingesetzt werden.
Im Standflügcl können im Bereich der beiden Einstccktaschcn Türblattlochungcn für das Bctätigungsor-
h") gan des Treibriegclschlosscs vorgesehen sein, die gegebenenfalls durch Blindroscttcn abdeckbar sind.
In der Zeichnung sind eine vorteilhafte Ausführungsform der zweiflügeligen Tür nach der Erfindung sowie
einige Schloßausrusiungsmoglichkeiien größtenteils schema tisch dargestellt Dabei zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht auf die zweiflügelige Tür, während die
F i g. 2 bis 5 deren verschiedenartigste Schloßausrüstungen wiedergeben.
Die in F i g. 1 abgebildete zweiflügelige Tür besitzt einen Gehflügel 1 und einen Standflügel 2, die über die Schwenklager 3, 4 am Türrahmen 5 angeschlagen sind. Beide Türflügel können aus Holz, Kunststoff oder Stahl ίο bestehen. Im Gehflügel 1 befindet sich in üblicher Höhe über dem Boden eine Einsteck tasche 6 für die Aufnahme eines Fallen-Riegel-Einsteckschlosses. Demgegenüber sind im Standflügel 2 zwei solcher Einstecktaschen 7, 8 vorhanden, die zur wahlweisen Aufnahme eines Treibriegelschlosses geeignet sind, dessen Treibriegelstangen in einem falznah gelegenen, von oben nach unten durchgehend verlaufenden Führungskanal 9 unterzubringen sind. Alle drei Einslecktaschen 6, 7 und 8 besitzen die gleichen Abmessungen, insbesondere entsprechend der DIN-Norm 18 250 Teil 1. Während die Einstecktaschen 6, 8 einen üblichen Schloßnuß-Boden-Abstand a von 1050 mm haben, besitzt die obere Einstecktasche 7 am Standflügel 2 einen Abstand b von 1500 mm. In der oberen Standflügelecke ist in Verlangerung des Führungskanals 9 noch eine weitere Aussparung 10 vorgesehen, die der etwaigen Aufnahme eines Treibriegelstangen-Sperrschlosses dient.
Die beiden Türflügel bzw. -blätter 1, 2 werden einschließlich ihrer abmessungsmäßig übereinstimmenden Einstecktaschen 6, 7 und 8 sowie der im Standflügel vorhandenen Eckaussparung 10 und des Führungskanals 9 fabrikmäßig hergestellt, um dann an der Einbaustcllc mit den dort jeweils gewünschten, den jeweiligen Bau- und Behördenvorschriften entsprechenden Schloßausrüslungen versehen werden zu können. Dabei ist wesentlich, daß die beiden Türflügel, insbesondere auch der Standflügel 2, keinerlei nachträgliche Umbauten oder gar Schwächungen zu erfahren brauchen, was insbesondere für etwaige Fcuerschutziüren und die diesbezüglichen Sicherheitsanforderungen von Wichtigkeil ist.
Im Falle der F i g. 2 und 3 ist in die Einstecktasche 6 im Gehflügel t ein herkömmliches Fallen-Riegel-Einsteckschloß ti eingesetzt, während der Standflügel 2 mit einein herkömmlichen Treibriegelschloß 12 versehen ist, das über den Beläligungsgriff 12' die beiden im Führungskanal untergebrachten Treibriegelstangen 13,14 gegenläufig zu verstellen erlaubt, wobei die äußeren Enden der Treibriegelstangen in entsprechende Schließ-Öffnungen im Türrahmen bzw. Türboden ein- bzw. davon ausfahren können. Falls die Eckaussparungen 10 im Standflügel 2 nicht benötigt werden, sind die durch rechtwinkelige Blindstulpcn 15 abgedeckt.
Im Falle der F i g. 2 ist das Treibriegelschloß 12 in die obere Einstecktasche 7 eingesetzt. In der unteren Einstecktasche 8 ist ein mit der unteren Treibriegelsiangc 14 fest verbundener Mitnehmerbügel 16 untergebracht, der einen Falleneinschubnocken 16' sowie einen Riegelsperrnocken 16" aufweist. In der dargestellten ausge- wi fahrenen Schließstellung des Treibstangenvcrschlusses greift der Sperrnockcn 16" unter den vorgeschlosscnen Riegel II' des gehflügelseitig angeordneten Fallen-Ricgel-Kinsteeksehlosses II. so daß bei abgeschlossenem Gchflügel I dasTrcibricgelsehloU 12 nicht geöffnet wer- br> den kiinn. Vielmehr ist das Einfahren der Treibriegelsiangcn 13, 14 nur in der eingeschlossenen Stellung des Schloßricgcls II' möglich. Zugleich wird dabei durch den Falleneinschubnocken 16' die Schlolifalle 11" zurückgedrückt, so daß beim anschließenden Aufdrücken des Standflügels 2 keinerlei Beschädigungen an der Schloßfalle 11" oder an deren Schließlochöffnung in der die Einstecktasche 8 am Standflügel 2 abdeckenden Stulpe 17 auftreten können. Der Riegelsperrnocken 16" liegt in der eingefahrenen Stellung des Treibstangenveischlusses vor dem eingeschlossenen Schloßriegel 11' wodurch sichergestellt wird, daß der Gehflügel 1 erst abgeschlossen werden kann, wenn der Standflügel 2 verriegelt ist.
Im Falle der F i g. 3 ist das Treibriegelschloß 12 in die untere Einstecktasche 8 eingesetzt, -während die dann nicht benötigte obere Einstecktasche 7 durch eine Blindstulpe 18 abgedeckt wird, die die gleichen Abmessungen wie die Stulpe des Treibriegelschlosses und des gehflügelseitigen Einsteckschlosses besitzt.
Die in den F i g. 4 und 5 dargestellte Schloßausrüstung der zweiflügeligen Tür unterscheidet sich von der vorbeschriebenen dadurch, daß hier in die gehfiügelseitige Einstecktasche 6 ein Riegel-Fallen-Einsteckschloß 22 mit Panikfunktion und in eine der beiden Einstecktaschen 7 bzw. 8 des Standflügels ein Treibriegelschloß 23 mit Panikfunktion untergebracht ist. Im Falle der F i g. 5 ist das Treibriegelschloß 23 in die untere Einstecktasche 8 eingesetzt Es ist mit zwei in die Schließlöcher für die Falle und den Riegel des gehflügelseitigen Einsteckschlosses einschwenkbaren Auslösehebeln versehen, über die bei Betätigen des Treibriegelgriffs 24 die Falle 22' und der Riegel 22" des Riegel-Fallen-Einsteckschlosses 22 zurückzudrücken sind. Die Einstecktasche 7 ist durch die Blindstulpe 18 abgedeckt. Im Falle der Fig.4 ist das Treibriegelschloß 23' in die obere Einstecktasche 7 eingesetzt, während in der unteren Einstecktasche 8 ein mit zwei entsprechenden Auslösehebeln ausgerüstetes Panikschloß 25 untergebracht ist. Dessen Auslösehebel sind mit der unteren Treibriegelstange 14 antriebsmäßig so verbunden, daß sie bei deren Einfahren in die entsprechenden Schließlöcher einschwenken und dadurch die Falle 22' und den Riegel 22" des Riegel-Fallen-Einsteckschlosses 22 zurückdrücken.
Das gegebenenfalls in die obere Eckaussparung 10 einzubauende Sperrschloß erlaubt es, die beim öffnen des Slandflügels 2 entgegen Federwirkung eingefahrenen Treibriegelstangen 13,14 in ihrer Einfahrstellung zu blockieren, während beim Schließen des Standflügels durch Auftreffen einer am Sperrschloß vorgesehenen Hilfsfalle auf eine Auslöseplatte am Türrahmen die Treibriegelstangen 13, 14 für ihre Ausfahrbewegung freigegeben werden, wodurch ein selbsttätiger Treibriegelverschluß des Standflügels 2 ermöglicht wird.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Zweiflügelige Tür. bestehend aus einem Geh- und einem Standflügel, von denen jeder eine in ihren Abmessungen mit der anderen übereinstimmende und einander gegenüber an gleich hoher Stelle gelegene Einstecktasche aufweist, mit einem am Gehflügel angeordneten Fallen-Riegel-Einsteckschloß und mit einem am Starrflügel angeordneten Treibriegelschloß zur Betätigung von Treibriegelstangen, die in einem falznah gelegenen, von oben nach unten durchgehend verlaufenden Führungskanal untergebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß im Standflügel (2) oberhalb der mit der gehflügelseitigen Einstecktasche (6) an gleich hoher Steile gelegenen Einstecktasche (8) eine weitere Einstecktasche (7) zur wahlweiscn Aufnahme des Treibriegelschlosses (t2,23'} vorgesehen ist, die ebenfalls in ihren Abmessungen mit den anderen beiden (6, 8) übereinstimmt, und daß die beiden Einstecktaschen (7, 8) am Standflügel (2) durch Blindstulpen (17, 18) abdeckbar sind.
2. Zweiflügelige Tür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blindstulpe (17 bzw. 18) in ihren Abmessungen der zugeordneten Einsteckschloßstulpe entspricht.
3. Zweiflügelige Tür nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Standflügel (2) im Bereich der beiden Einstecklaschen (7, 8) Türblattlochungen für das Betätigungsorgan (12' bzw. 24) des Treibriegelschlosses (12 bzw. 23) vorgesehen sind, die gegebenenfalls durch Blindrosetten abdeckbar sind.
DE19792914376 1979-04-10 1979-04-10 Zweiflügelige Tür mit Schloß-Einstecktaschen Expired DE2914376C2 (de)

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US1346670A (en) * 1916-04-08 1920-07-13 Sargent & Co Panic-bolt mechanism
DE2611359C2 (de) * 1976-03-18 1983-08-04 Scovill Sicherheitseinrichtungen Gmbh, 5620 Velbert Treibstangenverschluß für Türflügel

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