DE291438C - - Google Patents

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DE291438C
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22—CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22C—FOUNDRY MOULDING
    • B22C13/00—Moulding machines for making moulds or cores of particular shapes
    • B22C13/12—Moulding machines for making moulds or cores of particular shapes for cores

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JV! 291438 KLASSE 31 b. GRUPPE
in HASPE i.Westf.
deren beider Eigengewicht den Preßdruck hervorbringt.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. August 1914 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine zum Formen von Kernen zwischen zwei Metallformen mit Preßdruck der oberen, ausschwenkbaren Formplatte.
Es sind bereits Formmaschinen bekannt, bei denen ein Preßklotz lose auf den Formsand aufgelegt und durch einen mittleren Preßkolben ein Preßdruck auf ersteren ausgeübt wird, wodurch die Einpressung des
ίο Formsandes in die Form geschieht. Bei dieser Ausführung kann nur ein langsamer, allmählicher Druck auf den Formsand herbeigeführt werden, was sich wohl für Modellformerei, nicht aber für Kernformerei eignet.
Diesen bekannten Formmaschinen gegenüber unterscheidet sich die Erfindung dadurch, daß eine Form- oder Preßplatte, durch einen mittleren starken Zapfen geführt, durch ihr Eigengewicht und den Druck einer auf den Zapfen einwirkenden Feder auf den Formsand herunterschnellt. Es wird dadurch ein schneller, schlagartiger Druck auf den Formsand ausgeübt, wodurch er sicher in den Kernformen zusammengepreßt und nicht aus ihnen herausgedrückt wird, was bei einem langsamen Druck der Fall ist.
Die auf den Zapfen einwirkende Feder ist durch ein anderes Druckmittel nicht zu ersetzen, da dann die schlagartige Druckwirkung verloren geht.
Auf den mittleren starken Zapfen wirkt zugleich die Sperrvorrichtung ein, welche die Form- oder Preßplatte in der Ruhelage festhält.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführung der Erfindung in Fig. 1 in Vorderansicht mit Teilschnitt, in Fig. 2 in Seitenansicht mit Teilschnitt.
Die Maschine besteht, wie bekannt, aus dem Körper α mit aufliegender, schwenkbarer Rahmenplatte b und in dieser liegendem Kernkasten c, sowie dem am Körper α mittels Zugstangen d nach rückwärts ausschwenkbaren Querhaupte e.
Die Erfindung besteht nun darin, daß im Querhaupt e ein starker Zapfen f verschiebbar gelagert ist, welcher die obere Preßplatte g mit dem oberen Kernkasten h trägt. Die Preßplatte g wird durch die Stifte i und den Zapfen f im Querhaupt e geführt.
Der Zapfen f wird mit der Platte g und der Kernkastenhälfte h durch einen am Querhaupt e angelenkten Hebel k angehoben und in der gezeichneten Lage durch einen Sperrstift m gehalten, welcher in einen Einschnitt η des Zapfens f eintritt und durch die Feder 0 in seiner Lage gesichert wird. Durch einen um den Bolzen ft drehbaren Hebel q wird der Sperrstift m gelöst.
Auf den Zapfen f ist eine Feder r geschoben,

Claims (1)

  1. welche einerseits gegen das Querhaupt e, andererseits gegen die Platte g drückt und in der gezeichneten Lage gespannt ist.
    Nachdem der Sand auf die untere Kernkastenhälfte in der üblichen Weise aufgebracht ist, wird durch einen Zug am Hebel q der Sperrstift m gelöst, worauf die obere Kernkastenhälfte h auf die untere herunterschnellt und der Sand eingepreßt wird. Danach wird
    ίο der Zapfen f mit der Platte g und der oberen Kernkastenhälfte h wieder mittels des Hebels hochgezogen, der · Stift m schnappt wieder in den Einschnitt η ein und die Platte g mit der Kernkastenhälfte h wird festgehalten.
    Der Vorteil der Erfindung besteht in der sicheren und haltbaren Führung der oberen Preßplatte g, in der einfachen, nicht versagenden Sperr- und Auslösevorrichtung und in der schnellen, schlagartigen Druckwirkung auf den Formsand,
    Paten τ-An Spruch:
    Kernformmaschine mit ausschwenkbarer, für plötzlichen Druck beweglicher und mit Sperrvorrichtung versehener oberer Preßplatte, sowie damit verbundener Kernplatte, deren beider Eigengewicht den Preßdruck hervorbringt, dadurch gekennzeichnet, daß sich die obere Preß- und Kernplatte (g, K) mittels eines starken Zapfens (f), auf den die Sperr- und Auslösevorrichtung einwirkt, im Querhaupt führen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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