DE29144C - Verfahren- xut Herstellung von Gelenkstücken für Schuh- und Stiefelsohlen - Google Patents

Verfahren- xut Herstellung von Gelenkstücken für Schuh- und Stiefelsohlen

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DE29144C
DE29144C DENDAT29144D DE29144DA DE29144C DE 29144 C DE29144 C DE 29144C DE NDAT29144 D DENDAT29144 D DE NDAT29144D DE 29144D A DE29144D A DE 29144DA DE 29144 C DE29144 C DE 29144C
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Germany
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leather
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J. KEATS in Frankfurt a. M
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B23/00Uppers; Boot legs; Stiffeners; Other single parts of footwear
    • A43B23/22Supports for the shank or arch of the uppers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23PMETAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; COMBINED OPERATIONS; UNIVERSAL MACHINE TOOLS
    • B23P11/00Connecting or disconnecting metal parts or objects by metal-working techniques not otherwise provided for 

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Diese Neuerungen im Formen und Abschärfen der sogenannten Gelenkstücke für Schuh- und Stiefelsohlen bezwecken, das Gelenkstück in eigenthümlicher Weise herzustellen, dasselbe nach vollendetem Pressen bearbeitungsfähiger zu machen und das Abschärfen des so geprefsten Gelenkstückes zu erleichtern.
Hierzu werden besondere Vorrichtungen benutzt, um die das Gelenkstück enthaltende Form nach dem Pressen selbstthätig aus dem Prefsrahmen zu heben, sowie besondere Constructionen von Messern und Hobeln, um das geprefste Gelenkstück abzuschärfen.
Das Wort »Gelenkstück« bezeichnet das zwischen der Brandsohle und der äufseren Sohle im Gelenk als Verstärkung eingesetzte Lederstück.
In den beiliegenden Zeichnungen zeigen:
Fig. i, 2 und 3 die bisherige Methode, die Gelenkstücke · zu construiren.
Es wurden zwei, drei oder mehr Stücke von abnehmender Breite mittelst Holzstifte auf einander befestigt und sodann mit einem Messer abgeschärft. Gewöhnlich war das letzte schmälste Stück ν das härteste und wurde dadurch das Abschärfen erschwert.
Infolge dieser Construction konnte die Herstellung der Gelenkstücke nur durch geübte Arbeiter bewirkt werden.
Fig. 4, 5-, 6 und 7 zeigen die Herstellung von Gelenkstücken nach der gegenwärtigen Er-
J. Xi Ci
~-l—i. U
Ein hartes, schmales Lederstück χ wird auf ein breites, weiches Lederstück jy gelegt, Fig. 5, und in feuchtem Zustande in einem Gesenk zu der in Fig. 6 gezeigten Gestalt geprefst. Fig. 7 zeigt die Gestalt nach dem Abschärfen; die Arbeit des Abschärfens wird hier dadurch erleichtert, dafs das Stück y aus weicherem Leder ist.
Es wird vorgezogen, das harte, schmale Stück χ aus Kernleder zu machen und das breitere weiche Lederstück aus einem Ledertheil, welcher beim Pressen sich viel mehr seitwärts als längsweise ausdehnt.
Fig. 8 stellt eine beliebige Presse mit den neuen Prefsformen dar.
Fig. 9, 10, 11, 12 und 13 zeigen in gröfserem Mafsstabe Längs- und Querschnitte und Draufsicht der neuen Prefsformen.
Fig. 14 und 15 zeigen einen Aufrifs und eine Draufsicht des eigenthümlichen Instrumentes zum Abschärfen des Gelenkstückes.
α ist die Matrize, welche in einem Führungsrahmen b auf- und niedergehen kann. Sie enthält das Gesenk zur Aufnahme des zu pressenden Lederstückes. Als Patrize dient ein auf der Achse c drehbares Stück d, welches durch eine Feder e selbstthätig in die Höhe gedrückt wird. Damit die herabgedrückte Matrize α behufs leichterer Aushebung des Lederstückes in die Höhe geht, sobald der Druck aufgehört hat, sind zwei Finger f vorhanden, welche unter die Matrize greifen und durch Federn g in die Höhe gedrückt werden. Die Arbeit des Pressens
^5881

Claims (1)

  1. ist also folgende: In die Matrize α wird ein weiches Lederstück und darauf ein härteres, kleineres gelegt. Schliefslich wird die Patrize d daraufgeprefst. Nach Zurückdrehen des Prefsstempels hebt die Feder e die Patrize d und die Federn g drücken die Finger / und folglich die Matrize hinauf.
    Das in der Matrize α befindliche Gelenkstück kann jetzt mit dem in Fig. 14 und 15 gezeigten Instrument beschnitten werden. Die Messer i und k sind durch Schrauben stellbar. Die Vorsprünge Im und np an den Enden entsprechen den gewünschten verschiedenen Formen der Abschärfungen und bilden Führungen für die leichtere Handhabung des Instrumentes. Zum Glatthobeln dient das Werkzeug t, welches um r drehbar ist und in das Griffstück eingelegt werden kann.
    Paten τ-An s ρ rüche:
    Ein Verfahren zur Herstellung von Gelenkstücken, darin bestehend, dafs ein schmales, hartes Lederstück χ in ein breites, weiches Lederstück y, wie in Fig. 5 dargestellt, eingelegt, dann in einem Gesenk zu der in Fig. 6 gezeigten Gestalt geprefst und schliefslich zu der in Fig. 7 gezeigten Gestalt abgeschrägt wird.
    Zur Ausführung des unter 1. bezeichneten Verfahrens eine Presse mit der in Führung auf- und niedergleitenden und durch federnde Arme in die Höhe gedrückten Matrize a.
    Zu demselben Zweck ein combinirtes Handinstrument, bestehend aus den in Führungen / m und np angebrachten Messern i und k und aus dem separaten Hobel t, wie in Fig. 14 und 15 dargestellt.
    Hierzu ι ;Blatt Zeichnungen.
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