DE291502C - - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23H—GRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
- F23H11/00—Travelling-grates
- F23H11/18—Details
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Incineration Of Waste (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gemäß der Erfindung wird am hinteren' Ende des Wanderrostes eine pendelnde Stauvorrichtung
mit Lufteinlaßspalten angebracht, bei welcher die Stauklappe, als Rost ausgebildet,
in Einzelteile zerlegt und in den Einzelteilen mit Gewichtsbelastung versehen ist.
Pendelnde Stauvorrichtungen sind mehrfach auch mit Belastung oder mit Unterteilung
über die Rostbreite vorgeschlagen. Die bisherigen Stauvorrichtungen schlossen aber den
hinteren Teil der Feuerung oberhalb des Rostes bis zu einem gewissen Spalt vollständig
ab, und der Spalt zwischen Stauvorrichtung und Rost war im Betriebe durch Schlak
ken- und Aschenteile derart ausgefüllt, daß ein Luftzutritt zum Feuer von- hinten her
und oberhalb des Rostes nicht möglich war. Dadurch, daß bei der vorliegenden Einrichtung
die Stauvorrichtung als Rost ausgebildet ist, kann oberhalb der Rostbahn von hinten
her Luft zum Feuer gelangen, und daraus ergibt sich die Möglichkeit, das Feuer am
hinteren Rostende in erheblichem Maße anzustauen, so daß sich dort eine dicke Schicht
von Brennstoff anhäuft. Die Luft, die durch den Pendelrost zutritt, erwärmt sich zunächst
an dem Rost und nimmt dann immer mehr Wärme auf bei dem Durchstreichen der hinten
dicht am Pendelrost stark ausgebrannten Brennschicht, um dann in stark erhitztem Zustand
in den mehr nach vorn hin gelegenen Teil der angestauten Brennschicht zu gelangen
und dort noch vorhandene Kohlen durchzubrennen.
Durch die Unterteilung des Pendelrostes und die Einzelbelastung seiner einzelnen Teile
hat man es in der Hand, die Wirkung des Pendelrostes über die Rostbreite hin den Bedürfnissen
des Betriebes anzupassen. An den Seiten des Rostes ist bekanntlich eine starkere
Feuerungsschicht als in der Rostmitte vorhanden, und es wird eine gegenüber dem mittleren Teil andersartige Belastung der seitlichen
Pendelrostteile erforderlich.
Zweckmäßig wird die Innenfläche desjenigen Teiles der Feuerungsanlage, an welchem der
Pendelrost hängt, schräg abwärts nach dem Pendelrost zu gerichtet, so daß sich eine
trichterartig nach hinten laufende schräge Führungsfläche dicht vor dem Pendelrost ergibt.
Backt die Schlacke auf dem Rost zu ■ Stücken zusammen, welche höher sind als der
von dem Pendelrost beherrschte freie Durchtrittsquerschnitt zwischen Wanderrost und
oberer Abschlußkante, so wirkt der bewegte Rost einseitig derart auf das Schlackenstück
ein, daß dieses unter der genannten Schrägfläche zusammengedrückt und durch den Spalt
hindurchgezogen wird.
Auf der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen der Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt einen Pendelrost mit über die ganze Rostfläche verteilten Öffnungen.
α ist der Wanderrost; b ist die Hinterwand
der Feuerung; c ist der Pendelrost, welcher den Brennstoff anstaut und durch Zufuhr genügender Luftmengen verbrennt.
Fig. 2 zeigt den Pendelrost, bei welchem
der obere Teil der Pendel keine Luftdurchtrittsöffnungen
aufweist.
Fig. 3 zeigt die Ausbildung des oberen, nicht mit Luftspalten versehenen Teiles des Pendelrostes
als durchlaufende, wassergekühlte Feuerbrücke w, an welcher der eigentliche Pendelrost
befestigt ist.
Fig. 4 zeigt im Schnitt die Ausbildung des Pendelrostes als Querträgerrost.
ίο Fig. 5 zeigt eine Rückansicht von Fig. 4.
Der eigentliche Rostkörper t ist mit Querträgern d versehen, in welche die Roststäbe e
eingeschoben und durch Laschen f festgehalten werden. Durch diese Bauart wird ein
einfaches und leichtes Auswechseln der Roststäbe während des Betriebes ermöglicht. Der
Rostkörper t wird zu diesem Zwecke hochgeklappt, die Lasche f in bekannter Weise entfernt
und die Roststäbe e ausgewechselt.
Jeder Rostkörper c ist mit einem Gegengewicht g versehen, welches aus einer Reihe
von Rollen besteht, die auf eine Achse h aufgeschoben sind.
Die Fig. 1 bis 4 zeigen sämtlich vor der rostartigen Stauklappe c bzw. e einen erheblichen
Anstau der Brennstoffschicht, während unter der Stauklappe eine Schicht von Asche,
vermischt mit Schlackenteilchen, ständig sich hindurchbewegt. Luft tritt nun während des
Betriebes ständig durch die Rostöffnungen der Klappe e von hinten in den Feuerraum hinein.
Es ist klar, daß in der Nähe der Klappe die Kohle weiter ausgebrannt ist als in größerer
Entfernung von der Klappe. Infolgedessen erwärmt sich die Luft, welche durch die Brennstoffschicht hindurchströmt, allmählich
mehr und mehr, so daß recht erhebliche Kohlenmengen noch am hinteren Rostende zur Verbrennung kommen können, und daß
man überhaupt von vornherein eine wesentlieh höhere Belastung des Wanderrostes als
bei bisher bekannten derartigen Feuerungen vornehmen kann.
Während bei Fig. ι und 2 die Feuerbrücke Zäunten
eine wagerechte Abschlußwand aufweist, verläuft die entsprechende Abschlußwand bei
Fig. 3 und 4 schräg. Wird die Brennstoffschicht am hinteren Rostende durch die Stauklappe
c bzw. e noch höher, als in den Figuren angedeutet, angehäuft, so wirkt die
Schrägfläche an dem Teil w als trichterartige Zuführung nach der Stauklappe β hin, wobei
der in ständiger Bewegung befindliche Rost a, wie eingangs erwähnt, auch verhältnismäßig
hohe, zusammengebackene Schlackenklumpen durch den Spalt zwischen den Teilen α und b
hindurchzieht.
Der verhältnismäßig hohe Anstau, wie er nach der Ausführung gemäß Fig. 3 und 4 ermöglicht
wird, kommt naturgemäß nur bei bestimmten Kohlensorten in Frage. Genügt bei anderen Kohlensorten ein niedrigerer Anstau,
so ist die Ausführung der Feuerbrücke gemäß Fig. 1 und 2 anwendbar.
Claims (2)
1. Pendelnde Stauvorrichtung mit Lufteinlaßspalten für das hintere Ende von
Wanderrosten, dadurch gekennzeichnet, daß die über dem wagerechten Ende des Rostes angebrachte Stauklappe als Rost
ausgebildet, in Einzelteile zerlegt und in den Einzelteilen mit Gewichtsbelastung versehen
ist.
2. Pendelnde Stauvorrichtung nach An-. spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
Feuerbrücke, an welche die Stauklappe sich anschließt, auf der unteren Fläche
nach der Stauklappe zu schräg abwärts verläuft.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE291502C true DE291502C (de) |
Family
ID=546377
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT291502D Active DE291502C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE291502C (de) |
-
0
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