DE2916057C2 - Für den Bodeneinbau bestimmter Anschlußkasten für Versorgungsleitungen - Google Patents

Für den Bodeneinbau bestimmter Anschlußkasten für Versorgungsleitungen

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DE2916057C2
DE2916057C2 DE19792916057 DE2916057A DE2916057C2 DE 2916057 C2 DE2916057 C2 DE 2916057C2 DE 19792916057 DE19792916057 DE 19792916057 DE 2916057 A DE2916057 A DE 2916057A DE 2916057 C2 DE2916057 C2 DE 2916057C2
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Dieter Ing.(Grad.) 6209 Aarbergen Kunz
Thomas Ing.(Grad.) 6251 Holzheim Meyer
Manfred 5000 Köln Putscher
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Passavant Werke Ag & Co Kg 6209 Aarbergen
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Description

kasten mit einem Ablaufabteil und
F i g. 2 einen lotrechten Schnitt durch einen Anschlußkasten mit zwei Ablaufabteilen.
Wie aus der Fig. 1 ersichtlich, ist ein im Grundriß etwa rechteckiger Anschlußkasten 1 läurch eine Trennwand 2 in ein Anschlußabteil 3 und ein Ablaufabteil 4 unterteilt Das Anschlußabteil 3 weist in seinem Boden 5 und/oder seinen Seitenwänden Durchtrittsöffnungen 6 für das Ein- bzw. Hindurchführen von (nicht dargestellten) Versorgungsleitungen für Strom, Wasser und/oder Gas suf. Im Inneren dieses Anschlußabteils 3 sind dann die Einrichtungen für die Herstellung von Anschlüssen an die Versorgungsleitungen untergebracht, z. B. Ventile, Schnellkupplungen, Steckdosen, aufgerollte Anschlußkabel mit Steckkupplungen usw.
Das Ablaufabteil 4 ist als Bodenablauf für gebrauchtes Wasser ausgebildet und weist an seinem Boden 7 und/oder (nicht dargestellt) an einer Seitenwand einen Ablaufstutzen 8 auf, der in üblicher Weisi an einer Entsorgungsleitung d.h. Entwässerungsleitung anschließbar ist. In den Ablaufstutzen 8 ist ein herausnehmbares Standrohr eingesetzt und durch eine Rolldichtung 10 abgedichtet. Das Standrohr 9 wird mit Abstand von einer Glocke 11 übergriffen, die (mittels nicht dargestellter Stege od. dgl.) auf das Standrohr 9 aufgesetzt oder auch einstückig mit dem Standrohr 9 ausgebildet sein kann. Ein Handgriff 12 dient zum Herausheben der Glocke 11, gegebenenfalls zusammen mit dem Standrohr 9. Standrohr 9 und Glocke 11 bilden einen Geruchverschluß, da bei Betrieb des Ablaufabteils 4 als Bodenablauf das Wasser in dem Abteil 4 mit einem bis zur Höhe des Standrohrs 9 reichenden Wasserspiegel 13 steht und die Glocke 11 darin eintaucht.
Jedes der Abteile 3, 4 des Abschlußkastens 1 ist nach oben hin offen und durch einen Deckel 15 bzw. 16 verschließbar. Die in Draufsicht z. B. quadratischen Deckel sind vorzugsweise mittels elastischer Rundprofildichtungen 17 abgedichtet und durch (nicht dargestellte) Schrauben gesichert. Jeder Deckel 15,16 bildet eine von einem schmalen Rand umgebene Vertiefung, die mit einem beliebigen Bodenbelagmaterial 18 angefüllt werden kann, so daß die Oberfläche der Deckel an die Oberfläche des jeweiligen Bodens (Beton, Keramikfliesen, Teppichboden od. dgl.) angepaßt werden kann.
Der ganze Anschlußkasten 1 ist für den flächenbündigen Einbau im Boden vorgesehen. Eine eventuell im Boden unter den Estrich verlegte Dichtungsbahn kann an den Anschluß!* asten 1 mittels eines am Gehäuse umlaufenden Flansches 19, eines Klemmringes 20 und entsprechende Klemmschrauben 21 angeschlossen werden.
Das Ablaufabteil 4 liegt mit seinem Boden 7 tiefer als der Boden 5 des Anschlußkastenabteils 3 und un'ergreift dieses ein wenig, und in diesem bodennahen Bereich ist die dort abgeknickt verlaufende Trennwand 2 mit einer Ablauföffnung 24 versehen, die mit einem Verschluß 25 versehen ist.
Die F i g. 1 zeigt den Anschlußkasten in der geschlossenen Stellung bei Nichtgebrauch. Die Deckel 15,16 verschließen die beiden Abteile absolut dicht und sind hoch belastbar, gegebenenfalls auch befahrbar. Falls der Anschluß an die Versorgungs- und Entsorgungsleitungen hergestellt werden soll, wird der Deckel 15 abgenommen, so daß die im Anschlußabteil 3 befindlichen Anschlußstellen der Versorgungsleitungen zugänglich sind und die Anschlüsse hergestellt werden können. Ferner wird der Deckel 16 abgenommen und statt dessen ein Einlaufrost (nicht dargestellt) eingesetzt Entnommenes und verbrauchtes Wasser kann dann durch das Ablaufabteil 4 in den Ablaufstutzen 8 ablaufen, soweit es nicht bis zur Höhe des Standrohres 9 als Geruch Verschluß im Abteil 4 verbleibt
Wird die Anschlußstelle nicht mehr benötigt so werden im Anschlußabteil 3 die Versorgungsanschlüsse getrennt, während im Ablaufabteil 4 die Glocke 11 und das Standrohr 9 herausgezogen werden, so daß das Wasser restlos ablaufen kann. Falls sich im Anschlußabteil 3 Leckwasser angesammelt hat, oder wenn Schmutz vorhanden ist, der mit Wasser ausgespült werden soll, dann wird der Verschluß 25 herausgeschraubt, so daß sämtliches Wasser aus dem Abteil 3 in das tiefer liegende Abteil 4 überfließen und dann durch den Ablaufstutzen 8 ablaufen kann. Anschließend werden Standrohr 9 und Glocke 11 wieder eingesetzt und schließlich die Deckel 15,16 aufgesetzt und verschraubt Der in der F ι g. 2 dargestellte Anschlußkasten besteht aus einem Anschlußabteil 3, einem Ablaufabteil 4 für der Kanalisation zuführbares Brauchwasser und einem Ablaufabteil 26 für Abwasser, welches einer Sonderbehandlung unterzogen werden muß. Die Abteile 3 und 4 entsprechen im wesentlichen dem in Fig. 1 dargestellten Anschlußkasten.
Das Ablaufabteil 4 ist mit einem Einlaufrost 27 verschlossen. Normal verschmutztes Wasser kann durch den Einlaufrost 27 in das Ablaufabtei (4 und über den Ablaufstutzen 8 der Kanalisation zugeführt werden.
Im Anschlußabteil 3 ist entsprechend Fig. 1 eine mit
einem Verschluß 25 versehene Ablauföffnung 24 angeordnet, die jedoch über einen Kanal 28 direkt mit dem Ablaufstutzen 8 des Abteils 4 verbunden ist. Hierfür erübrigt es sich, zum Ablassen von Flüssigkeit aus dem Anschlußabteil 3 den Glockengeruchverschluß 9, 11 zu ziehen und nach dem Wiedereinsetzen mit Wasser zu füllen.
Das Ablaufabteil 26 ist vom Ablaufabteil 4 durch eine Zwischenwand 29 getrennt und mit einem, den Deckeln 15 und 16 entsprechenden Deckel 30 verschließbar. Das Abteil 26 kann wahlweise auch mit einem Einlaufrost 27, der einen direkten Ablauf ermöglicht, versehen sein. Um den Anschluß einer Steckverbindung für Abwasserleitungen zu ermöglichen, ist der Deckel 30 mit einer Anschlußöffnung 31 versehen. Statt dem im Abteil 4 vorgesehenen Glockengeruchverschluß ist im Ablaufabteil 26 eine Sperre 32 angeordnet, die insbesondere für Abwässer geeignet ist, bei denen ein Verschmutzen und dadurch erforderliches vollständiges Entleeren des Abteils nicht zu erwarten sind. Abteil 26 ist mit einem Ablaufstutzen 33 versehen, der in ein anderes Entwässerungsnetz führt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (12)

Patentansprüche:
1. Für den Bodeneinbau bestimmter Anschlußkasten mit Ein- und Ausführöffnungen für den Anschluß von Versorgungsleitungen, der durch mindestens einen Deckel verschließbar ist, gekennzeichnet durch mindestens zwei getrennte Abteile, von denen das eine als Anschlußabteil (3) für die Versorgungsleitungen und das andere als Ablaufabteil (4) in Form eines an eine Entsorgungsleitung anschließbaren Bodenablaufs ausgebildet isL
2. Anschlußkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (7) des Ablaufabteils is (4) tiefer als der Boden (5) des Anschlußabteils (3) liegt und die Trennwand zwischen beiden eine Ablauföffnung (24) für Leckv/asser aus den Anschlußabteil (3) zum Ablaufabteil (4) aufweist.
3. Anschlußkasten nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablauföffnungen (24) über einen Kanal (28) direkt mit dem Ablaufstutzen (S) verbunden ist.
4. Anschlußkasten nach Anspruch 2 oder 3,
. dadurch gekennzeichnet, daß die Ablauföffnungen (24) mit einem Verschluß (25) versehen ist.
5. Anschlußkasten nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß drei getrennte Abteile vorgesehen sind, dessen eines Abteil (3) als das Anschlußabteil für die Versorgungsleitungen, dessen zweites Abteil als Ablaufabteil (4) in Form eines, an eine Entwässerungsleitung anschließbaren Bodenablaufs ausgebildet ist und dessen drittes Abteil als zusätzliches Ablaufabteil (26) mit einem Ablaufstutzen (33) zum Anschluß an eine weitere Entwässerungsleitung ausgebildet ist.
6. Anschlußkasten nach einem der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß das bzw. die als Ablaufabteile ausgebildeten Abteile (4,26) mit einer vom Deckel (15) des Anschlußabteils (3) getrennten Abdeckung versehen ist bzw. sind.
7. Anschlußkasten nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Abteile vorgesehen sind und die Abdeckung des Ablaufteiles (4) ein Deckel (16) ist.
8. Anschlußkasten nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckel (15, 16) des Anschlußabteils (3) und des Ablaufabteils (4) gleich sind.
9. Anschlußkasten nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß drei Abteile vorgesehen sind und daß die Abdeckung des zusätzlichen Ablaufabteils (26) ein Deckel (30) mit einer Anschlußöffnung (31) für Steckverbindungen ist.
10. Anschlußkasten nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckel (15, 16,30) wasserdicht abgedichtet sind.
11. Anschlußkasten nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung des bzw. des einen Ablaufteils (4)ein Einlaufrost (27) ist.
12. Anschlußkasten nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlaufrost (27) und die als Deckel (30) ausgebildete Abdeckung des zusätzlichen Ablaufabteils (26) gegeneinander austauschbar sind.
Die Erfindung betrifft einen für den Bodeneinbau bestimmten Anschlußkasten mit Ein- und Ausführöffnungen für den Anschluß von Versorgungsleitungen, die durch mindestens einen Decke' verschließbar ist
In Gebäuden mit variabler Flächennutzung, insbesondere in Messehaken u-dgl, sind Versorgungsleitungen (Strom, Wasser eventuell Gas) in einem mehr oder weniger dichtem Netz unter Flur gelegt, und in regelmäßigen Abständen sind Anschlußkästen der eingangs genannten Art bodenbündig verlegt, in denen Anschlußeinrichtungen an die Versorgungsleitungen, wie Ventile, Schnellkupplungen, Steckdosen oder dgl. untergebracht sind, die nach dem Öffnen des Deckels zugänglich sind und den Anschluß an die Versorgungsleitungen ermöglichen. Unabhängig davon ist in der Regel ein Netz von Entsorgungsleitungen (Ablaufleitungen) verlegt, an die Bodenabläufe angeschlossen sind. Es bereitet in der Praxis erhebliche Planungs- und Installationsprobleme, die Ver- und Entsorgungsleitungen mit ihren Anschlußstellen in einer den variablen Bedürfnissen genügenden Dichte und gegenseitigen Zuordnungen zu verlegen und andererseits genügend große ununterbrochende Bodenflächen für die Nutzung zu erhalten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Anschlußkasten der eingangs genannten Art zu schaffen, mit dem die Erstellung des Netzes mit den zugehörigen Anschlußstellen vereinfacht und schematisier* sowie eine den Nutzungs- und Platzbedürfnissen optimale gegenseitige Zuordnung erreicht werden kann.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist gekennzeichnet durch mindestens zwei getrennte Abteile, von denen das eine als Anschlußabteil (3) für die Versorgungsleitungen und das andere als Ablaufabteil (4) in Form eines an eine Entsorgungsleitung anschließbaren Bodenablaufs ausgebildet ist.
Durch diese bauliche Vereinigung von Anschlußabteil und Ablaufabteil wird gewährleistet, daß zu jeder Wasserversorgungsstelle auch gleich der entsprechende Ablauf für das verbrauchte Wasser unmittelbar benachbart zur Verfügung steht, daß die Planung und gegenseitige Zuordnung der Ver- und Entsorgungsstellen vereinfacht und schematisiert wird und daß aufgrund ihrer räumlichen Zusammenfassung größere ununterbrochene Bodenflächen erhalten werden.
Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung ermöglicht es auch, das bisher ungelöste Problem, den Anschlußkasten zu reinigen und eventuell anfallende Leckflüssigkeit abzuführen, in einfacher Weise zu lösen. Hierfür ist vorgesehen, daß der Boden des Ablaufabteils tiefer als der Boden des Anschlußabteils liegt und die Trennwand zwischer beiden eine Ablauföffnung für Leckwasser aus dem Anschlußabteil zum Ablaufabteil aufweist. Leckflüssigkeit, die im Anschlußabteil z. B. beim Herstellen und Lösen des Anschlusses an die Wasserleitung anfallen kann, und/oder für das Ausspulen des Anschlußabteils verwendetes Wasser kann durch die zweckmäßigerweise mit einem Verschluß versehene Ablauföffnung in das Ablaufabteil übertreten und durch den Bodenablauf ablaufen. Es ist auch möglich, die Ablauföffnung für Leckwasser aus dem Anschlußabteil über einen Kanal direkt mit dem Ablaufstutzen zu verbinden.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Ansprüche 5 bis 12. Ausführungsformen der Erfindung werden anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen lotrechten Schnitt durch einen Anschluß-
DE19792916057 1979-04-20 1979-04-20 Für den Bodeneinbau bestimmter Anschlußkasten für Versorgungsleitungen Expired DE2916057C2 (de)

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WO1991014837A1 (en) * 1990-03-19 1991-10-03 Maellinen Reijo Method and apparatus for preventing water damages due to leaks in plumbing in buildings

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