DE2916372C2 - Schachtel für stabförmige Raucherartikel - Google Patents

Schachtel für stabförmige Raucherartikel

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DE2916372C2
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Ramon Bôle Toimil
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Philip Morris Products SA
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Fabriques de Tabac Reunies SA
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D85/00Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials
    • B65D85/07Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for compressible or flexible articles
    • B65D85/08Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for compressible or flexible articles rod-shaped or tubular
    • B65D85/10Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for compressible or flexible articles rod-shaped or tubular for cigarettes
    • B65D85/1036Containers formed by erecting a rigid or semi-rigid blank
    • B65D85/1045Containers formed by erecting a rigid or semi-rigid blank having a cap-like lid hinged to an edge
    • B65D85/1054Containers formed by erecting a rigid or semi-rigid blank having a cap-like lid hinged to an edge combined with an outer sleeve connected to the lid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cartons (AREA)
  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Schachtel für stabförmige Raucherartikel mit einer vierseitigen, oben und unten offenen, aus einem ersten Zuschnitt aus steifer Pappe gefertigten Außenschachtel, in die eine aus einem zweiten Zuschnitt aus steifer Pappe gefertigte, vorn oben offene Innenschachtel einschiebbar ist, deren Oberteil durch Einschnitte an beiden Seitenwänden und eine diese verbindende Faltkante in der Rückwand als Klappdeckel ausgebildet ist und mit einer aus der Rückwand der Innenschachtel hcrausgestanzten Zunge, die mit ihrem freien Ende an der Außenschachtel festgeklebt ist und beim Hochschieben der Innenschachtel den Klappdeckel nach hinten schwenkt.
Bei einer aus der CH-PS 4 06 968 vorbekannten Faltschachtel ist die Zunge zickzackförmig gebogen, so daß sie bei geschlossener Schachtel in drei Papplagen übereinanderliegt. Das führt zu einem beträchtlichen Materialauftrag, durch den die geschlossene Außenschachtel in unerwünschter Weise aufgebogen wird. Bei geschlossener Schachtel greift die Zunge, da sie mit ihrem ziehenden Schenkel aus der Innenschachtel herausgeslan/t ist, der in der Ebene der Rückwand der Innenschachtel liegt, mit einem sehr ungünstigen kurzen Hebelarm am Decke! an, wodurch das öffnen erschwert wird.
Bei einer aus der US-PS 40 49 117 vorbekannten Schachtel ist die Zunge Teil eines die Innenschachtel und die Außenschachtel bildenden gemeinsamen Zuschnittes. Bedingt durch diesen gemeinsamen Zuschnitt wird die Zunge durch einen Pappstreifen gebildet, der den Deckel bei geschlossener Schachtel vollständig umgibt, auf der Rückseite der Innenschachtel eine U-förmige Schlaufe bildet und daran anschließend mit einer U-Biegung am oberen Rand der Außenschachtel in diese übergeht Das erfordert aber einen aufwendigen Zuschnitt und führt zu erhöhtem Pappverbrauch. Außerdem ist eine solche Schachtel auf modernen Packmaschinen nicht ohne weiteres verarbeitbar, da auf diesen Maschinen die Außenschachtel und die Innenschachtel üblicherweise getrennt verarbeitet werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schachtel der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß sie einfach aus zwei Zuschnitten auf modernen Packmaschinen herstellbar ist und sicher funktioniert, wobei der Mechanismus zum öffnen des Deckels möglichst ohne zusätzlichen Aufwand an Material ausführbar sein soll, ohne daß dabei Kompromisse hinsichtlich der Wandstärken und des äußeren Aussehens in Kauf genommen werden müssen.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge zu einer U-förmigen Schlaufe geboten ist, deren freier Schenkel nach oben weist und nur an seinem freien oberen Rand mit der Innenseite der Außenschachtel verklebt ist,
daß die Zunge im Bereich zwischen dieser Verklebung und der sich bei eingeschobener Innenschachtel ergcbenden Lage des U-Bogens der Schlaufe einen schmiegsamen Bereich aufweist, entlang dessen der U-Bogen wandern kann beim Aufziehen der Schlaufe durch Hochschieben der Innenschachtel, und
daß parallel zur Faltkante der Rückwand auch in der Zunge eine Faltkante vorhanden ist, die eine aus der Rückseite der Zunge nach unten etwa in der Stärke der Pappe vorspringende Stufe bildet.
Mit der Herstellung des Zuschnittes für die Innenschachtel kann die Zunge ausgestanzt und der Bereich für die Schlaufe schmiegsam gemacht werden, vorzugsweise durch mehrere, dicht parallel nebeneinander und parallel zur Faltkante des Klappdeckels angeordnete weitere Faltlinien. Beim Falten und Zusammensetzen der Schachtel wird das freie Ende der Zunge U-förmig umgebogen und mit der aufgesteckten Außenschachtcl verklebt. Die Schachtel wird bei modernen Packmaschinen um den Inhalt, zum Beispiel einen Block Zigaretten, herumgefaltet, so daß beim Verkleben der Zigarettenblock als inneres Widerlager dienen kann, sofern ein solches erforderlich ist.
Im Bereich der Schlaufe ist das Material nur dreifach — zweifach durch die Schlaufe und einfach durch die Außenschachtel — und es ist bei hinreichender Schmiegsamkeit der Schlaufe kein zusätzlicher funktionsbedingter Zwischenraum dort erforderlich, so daß schon aus diesem Grunde die Rückwand, wenn überhaupt, nur wesentlich schwächer ausgebeult wird als bei dem zuerst genannten Stand der Technik. Man kann
ohne Beeinträchtigung der Funktion durch eine entsprechend lang ausgebildete Zunge dafür sorgen, daß dr^se unvermeidliche Verdickungszone weit vom oberen Rand der Außenschachtel entfernt ist, so daß sich dieser, wenn überhaupt, möglichst wenig aufwirft, weil das Aufwerfen gerade im Randbereich besonders unangenehm in Erscheinung treten würde.
Durch die vorspringende Stufe wird der Hebelarm, unter dem die Zunge die geschlossene Schachtel beginnt aufzuziehen, vergrößert
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine Schachtel mit den erfindungsgemäßen Merkmalen in geschlossenem Zustand, teilweise aufgebrochen,
Fig. 2den Schnitt II aus Fig. 1,
Fig. 3 in der Schnittdarstellung wie in Fig.2 die Iniienschachteil allein,
F i g. 4 die Schachtel in der gleichen Schnittdarstellung wie in F i g. 2, jedoch mit zurückgekipptem Deckel,
F i g. 5 den Zuschnitt für die Außenschachtel aus F i g. 1 bis 4,
Fig.6 den Zuschnitt für die Innenschachtel aus F i g. 1 bis 4,
daß eine Schlaufe 23 entsteht, die durch den schmiegsamen Bereich 22 gebildet ist. Der schmiegsame Bereich 22 ist schmiegsam gemacht durch zueinander und zur Faltkante 16 parallel laufende Faltlinien 25, die sich dicht an dicht über den ganzen schmiegsamen Bereich erstrecken (vergleiche Fig.6). Im Klebebereich 22 ist das freie Ende der Zunge bei zusammengesetzter Schachtel mit der Innenseite des gegenüberliegenden Teils der Rückwand 6 der Außenschachiel verklebt Die
ίο Zunge ist so lang beziehungsweise die Klebung so hoch gesetzt, daß bei geschlossener Schachtel die Schlaufe 23 entsteht, die vollständig aufgezogen wird, wenn, wie in Fi £,. 3 dargestellt, die Innenschachtel herausgeschoben wird. Nun ist die Zunge stramm, und wenn aus der in F i g. 2 dargestellten Stellung heraus die Innenschachtel noch weiter hochgeschoben wird, dann kann die Zunge dem nicht folgen und zieht den Klappdeckel nach hinten in die in Fig. 4 gezeigte Stellung. Zum Verschließen wird der Klappdeckel von Hand eingeschwenkt und die Innenschachtel wieder in die Außenschachtel zurückgeschoben, wobei sich dann wieder die Schlaufe 23, wie in F i g. 1 und 2 dargestellt, bildet.
Die Schachtel besteht aus zwei Zuschnitten von steifer Pappe. Zur Herstellung werden zunächst beide Zu-
Fig. 7 die Innenschachtel aus Fig.2 gesehen in der 25 schnitte ausgestanzt, und dabei wird gleichzeitig die Ansicht gemäß Pfeil VII aus Fig. 2,und Zunge mitausgtstanzt und der schmiegsame Bereich
F1 g. 8 die gestufte Faltkante aus F i g. 3 vergrößert. durch Eindrücken hervorgerufen. Dann wird die Innen-
Gemäß Fig. 1 bis 8 ist allgemein mit 1 die Innen- schachtel mit dem schmiegsamen Bereich gefaltet und schachtel und mit 2 die Außenschachtel bezeichnet. Die gefüllt. Ist das geschehen, dann wird um die geschlosse-Außenschachtel 2 besteht aus den beiden Seitenwänden 30 ne, gefüllte Innenschachtel die Außenschachtel gefaltet, 3, 4 sowie der Vorderwand 5 und der Rückwand 6 und nachdem zuvor der Klebebereich mit Klebstoff be-
ist oben und unten offen. In diese Außenschachtel 2 ist die Innenschachtel 1 eingesteckt. Die Innenschachtel besteht aus der Vorderwand 8, der Rückwand 9, den beiden Seilenwänden 10,11, der Deckwand 12 und dem Boden 13. Der obere Teil der Innenschachtel bildet durch zwei Einschnitte 14 und 15 in den Seitenwänden 10, 11 und eine diese entlang der Rückwand 9 verbindende Faltkante 16 einen wie aus Fig.4 ersichtlich zuschichtet wurde.
Man kann den Klebebereich von außen andrücken, da dieser sich innen auf der Füllung abstützen kann. Man kann mit einem kalt härtenden Leim verkleben, man kann aber auch mit einem thermoplastischen Leim verkleben und diesen durch einen von außen aufgesetzten Heizstempel kurzzeitig aktivieren.
Diese Art der Herstellung fügt sich durch wenige Ab
rückklappbaren Klappdeckel 17. Faltkanten sind in allen 40 änderungen einfach in die derzeit übliche Herstellung
Zeichnungen der Übersicht halber durch je eine strichpunktierte Linie gekennzeichnet.
Aus der Rückwand 9 ist eine Zunge 19 herausgestanzt, deren freies Ende nach unten reicht und die nach oben bis etwa in die Mitte zwischen dem oberen Rand 20 und der Faltkante 16 reicht. Die Ausstanzschnitte 44 und 45 für die Zunge enden demgemäß oberhalb der Faltkante 16 und unterhalb des Randes 20. Sie sind mit einer Faltkante 46, die sich parallel zur Faltkante 16 erstreckt, verbunden. Diese Faltkante 46 bildet eine nach außen gerichtete Stufe, die, wie besonders gut aus Fig. 8 ersichtlich, etwa die Stärke der Materialstärke der verwendeten Pappe hat. Dadurch wird das Zunjckschwenken des Deckels beim Aufziehen begünstigt. Das obere Ende der Einschnitte kann bei diesem Ausführungsbeispiel bei geschlossener Packung nicht mehr visuell wahrgenommen werden, so daß auch die durch die Faltkante 46 gebildete Stufe kaum am äußeren Bild der geschlossenen Schachtel in Erscheinung tritt.
Die Zunge 19 weist, wie besonders gut aus F i g. 7 ersichtlich, an ihrem freien unteren Ende einen Klebebereich 21 (vergleiche auch Fig. 1) auf der dem Beschauer von Fig. 7 abgekehrten Seite auf. Unmittelbar anschließend an diesen Klebebereich erstreckt sich ein schmiegsamer Bereich 22. Über den schmiegsamen Bereich 22 ist die Zunge verbreitert.
Das freie Ende der Zunge ist, w;e aus F i g. 1 ersichtlich. U-förmig nach oben und außen urngeschlagen, so
von gefüllten, zweiteiligen Faltschachteln ein, so daß man ohne große Umstände Packmaschinen für zweiteilige Faltschachteln ohne Deckelaufzug umrüsten kann zur Herstellung von Faltschachteln nach der Erfindung.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Schachtel für stabförmige Raucherartikel mit einer vierseitigen, oben und unten offenen, aus einem ersten Zuschnitt aus steifer Pappe gefertigten Außenschachtel, in die eine aus einem zweiten Zuschnitt aus steifer Pappe gefertigte, vorn oben offene Innenschachtel einschiebbar ist, deren Oberteil durch Einschnitte an beiden Seitenwänden und eine diese verbindende Faltkante in der Rückwand als Klappdeckel ausgebildet ist und mit einer aus der Rückwand der Innenschachtel herausgestanzten Zunge, die mit ihrem freien Ende an der Außenschachtel festgeklebt ist und beim Hochschieben der Innenschachtel den Klappdeckel nach hinten schwenkt, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zunge (19) zu einer U-förmigen Schlaufe gebogen ist, deren freier Schenkel nach oben weist und nur an seinem freien oberen Rand mit der Innenseite der Außenschachtel (2) verklebt ist,
daß die Zunge (19) im Bereich zwischen dieser Verklebung und der sich bei eingeschobener Innenschachtel ergebenden Lage des U-Bogens der Schlaufe (23) einen schmiegsamen Bereich (22) aufweist, entlang dessen der U-Bogen wandern kann beim Aufziehen der Schlaufe durch Hochschieben der Innenschachtel, und
daß parallel zur Faltkante (16) der Rückwand (9) auch in der Zunge (19) eine Faltkante (46) vorhanden ist, die eine aus der Rückseite der Zunge (19) nach unten etwa in der Stärke der Pappe vorspringende Stufe bildet.
2. Schachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Schlaufe (23) bildende Bereich der Zunge (19) durch mehrere dicht, parallel nebeneinander und parallel zur Faltkante (16) des Klappdeckels (17) angeordnete Faltlinien (25) schmiegsam gemacht ist.
3. Schachtel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Ausstanzschnitte (44, 45) für die Zunge (19) oberhalb der Faltkante (16) für den Dekkel, aber unterhalb des oberen Randes (20) der Rückwand (9) auf gleicher Höhe enden.
4. Schachtel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (19) über den schmiegsamen Bereich (22) verbreitert ist.
DE2916372A 1978-07-27 1979-04-23 Schachtel für stabförmige Raucherartikel Expired DE2916372C2 (de)

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