DE2916538C2 - Verfahrbares Gerät mit Halterung für einen Behälter - Google Patents

Verfahrbares Gerät mit Halterung für einen Behälter

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DE2916538C2 DE19792916538 DE2916538A DE2916538C2 DE 2916538 C2 DE2916538 C2 DE 2916538C2 DE 19792916538 DE19792916538 DE 19792916538 DE 2916538 A DE2916538 A DE 2916538A DE 2916538 C2 DE2916538 C2 DE 2916538C2
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Guido 7919 Bellenberg Oberdorfer
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B1/00Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor
    • B62B1/18Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor in which the load is disposed between the wheel axis and the handles, e.g. wheelbarrows
    • B62B1/22Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor in which the load is disposed between the wheel axis and the handles, e.g. wheelbarrows involving means for grappling or securing in place objects to be carried; Loading or unloading equipment
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
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    • B62B2202/00Indexing codes relating to type or characteristics of transported articles
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Description

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Die Erfindung betrifft ein verfahrbares Gerät nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Ein derartiges Gerät ist beispielsweise aus der AT-PS 93 804 bekanntgeworden. Dort sollen Mülltonnen dadurch an einem Transportkarren befestigt werden, daß ein an einer horizontalen Stange befestigter, schwenkbarer Hebel mit einer Ausnehmung in einen Transportbolzen der Mülltonne eingreift. Der Hebel wird anschließend mittels eines weiteren Hebels hochgeschwenkt, wodurch die Mülltonne vom Boden abgehoben wird und sich mit ihrer Wand in eine bogenförmige Aufnahme am Rahmen anlegt.
Hierbei ist jedoch nachteilig, daß die Verriegelung in der angehobenen Stellung der Mülltonnen einen gesonderten Handgriff benötigt. Es muß nämlich hierzu ein Zapfen aus seiner Lagerung herausgezogen werden, und der Hebel muß üb.;r die Bohrung des Zapfens verschwenkt und der Zapfen als Anschlag anschließend ω wieder eingeschoben werden. Dies ist nicht nur umständlich, sondern auch für die Bedienungsperson belastend, weil die — möglicherweise gefüllte — Mülltonne gleichzeitig an dem Hebel hängt.
Außerdem ist diese bekannte Halterung nur fui M solche Behälter anwendbar, die einen Griff an der oberen Wand aufweisen.
Aus der FR-PS 15 13 023 ist es hingegen lediglich bekannt, zur Befestigung von zwei Behältern die Halterung symmetrisch zu einer Deichsel auszubilden. Eine Befestigung von Behältern am Rahmen im Sinne einer kraftschlüssigen Verbindung ist jedoch hierdurch nicht gezeigt.
Die Erfindung hat sich ausgehend von der. AT-PS 193 804 die Aufgabe gestellt eine Halterung so auszugestalten, daß sie für aus Kunststoff bestehende Behälter mit einem Griff an der Oberseite verwendet werden kann, wobei das lagensichere Befestigen und anschließende Lösen des Behälters mit wenigen Handgriffen vonstatten gehen soll.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1.
Anwendungsgebiet der vorliegenden Erfindung ist die Verwendung der beschriebenen Halterung für eine Hochdruckreinigungsmaschine. Nachdem die mit Flüssigkeit gefüllten Behälter relativ schwer sind und die Hochdruckreinigungsmaschine rauhen Betriebsbedingungen ausgesetzt ist, ist es wesentlich, daß die Kunststoff-Kanister freihängend an der Deichsel des Reinigungsgerätes aufgehängt sind und mit der an einer Stange angebrachten Spannvorrichtung kraftschlüssig gegen die Deichsel gespannt werden.
Der wesentliche Vorteil der freihängenden Halterung der Kunststoffkanister liegt darin, daß beliebige Kuns'.sto'fkanister gehaltert werden können, ohne daß es dabei auf die Größenverhältnisse (Abmessungen) der Kunststoffkanister ankommt.
Wesentlich ist nur, daß die Breite der Stange mit der Länge des Griffs des Kunststoffkanisters so abgestimmt ist, daß der Griff des Kunststoffkanisters ohne wesentliches seitliches Spiel auf die Stange aufschiebbar ist.
Von besonderem Vorteil ist die erfindungsgemäße Ausbildung der Spannvorrichtung, weil keinerlei lösbare Verschraubungen verwendet werden. Es handelt sich hier um einen Spannhebel, der im gespannten Zustand mit seinem freien Ende unter elastischer Verformung der Behälterwand den Kunststoffkanister gegen die Befestigungsfläche spannt. Nachdem der Spannhebel in gespanntem Zustand gegen die Befestigungsfläche um einen bestimmten Winkel geneigt ist, handelt es sich hier um eine sogenannte Übertotpunktanordnung, die nur dann lösbar ist, wenn das andere freie Ende des Hebels von Hand von der Befestigungsfläche weggeschwenkt wird, so daß die elastische Verformung in der Behälterwand entfernt wird. Dadurch, daß der Spannhebel im gespannten Zustand die Befestigungsfläche geneigt ist, wird eine Kraftkomponente auf die Behälterwand des Kunststoffkanisters ausgeübt, die gegen die Befestigungsfläche gerichtet ist und den Kunststoffkanister gegen die Befestigungsfläche spannt.
Zum Lösen der Spannvorrichtung wird der Hebel einfach von Hand in eine Ebene mit der Ebene der Stange geschwenkt, so daß der Kunststoffkanister mit seinem Griff leicht von der Stange abgezogen oder aufgesteckt werden kann.
Nach erfolgtem Aufschieben des Kunststoffkanisters auf die Stange wird der Spannhebel von Hand geschwenkt bis das freie Ende unter elastischer Verformung in die Behälterwand des Kunststoffkanisters eindrückt und der Hebel in Richtung gegen die Befestigungsfläche geneigt ist.
Von besonderem Vorteil ist es. wenn zwei — im wesentlichen gleich große und dadurch gleich schwere — Behälter an der Deichsel symmetrisch gehaltert
werden. Hierzu besteht vorteilhaft die Halterung aus beiderseits von der Deichsel abragenden Stangen, die einstückig ausgebildet sind, wobei die Stange lösbar, z. B. über eine Spannschelle, mit dem Rohr der Schiebedeichsel verbunden ist Durch die Anordnung von zwei Behältern symmetrisch zur Deichsel wird eine absolut symmetrische Gewichtsverteilung erreicht, so daß das Hochdruckreinigungsgerät leicht zu verfahren und leicht zu handhaben ist.
Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen wird nachfolgend lediglich ein Ausführungsbeispiel näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 die Seitenansicht des Hochdruckreinigungsgerätes in zwei Stellungen,
F i g. 2 die Draufsicht auf das Gerät gemäß F i g. 1,
F i g. 3 die Vorderansicht auf die Bedienungsseite des Gerätes und
Fig.4 der Teilschnitt gemäß der Linie IV in Fig.2 durch die Halterung in umaßstäblicher Darstellung.
Das in den Fig. 1 bis 3 gezeigte Hochdruckreinigungsgerät 1 weist ein abklappbares Gehäuse auf (in F i g. 1 gestrichelt dargestellt). Es ist mittels einer einteiligen Achse und daran ansetzenden Rädern verfahrbar, wobei im gemäß F i g. 1 abgestellten Zustand das Vorderende des Hochdruckreinigungsgerätes 1 über eine Bodenstütze 5 am Boden abgestützt ist. An der Bodenstütze 5 setzt bei 16 eine Deichsel 4 an, die oben mit einem Handgriff 11 abschließt.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind an der Deichsel 4 zwei Kunststoffkanister 2 und 3 lösbar an κ> jeweils einer Halterung 6 befestigt. Selbstverständlich ist es auch möglich, nur einen einzigen Kunststoffkanister an einer Halterung 6 zu befestigen und diesen Kunststoffkanister gegen die vordere Stirnseite des Gehäuses des Hochdruckreinigungsgerätes 1 zu span- » nen.
Im Ausführungsbeispiel besteht die Halterung 6 aus einer im wesentlichen horizontal von der Deichsel 4 abragenden Stange 10, die über eine Spannschelle 21 (vgl. F i g. 3) lösbar an der Deichsel 4 angebracht ist. Das ao Material der Stange 10 ist vorteilhaft Aluminium-Kokillenguß.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist der eine Kunststoffkanister 2 als Chemikalienbehälter ausgebildet, während der Kunststoffkanister 3 als Wasserbehäl- 4 > ter mit einer Schlauchkupplung 15 versehen ist.
An beiden freien Enden der Stange 10 ist jeweils die erfindungsgemäße Spannvorrichtung angeordnet, die aus einem in Pfeilrichtung 23 (vgl. F i g. 4) schwenkbaren Spannhebel 7 besieht
Fig.4 zeigt die Spannvorrichtung im gespannten Zustand. Hierbei ist der Spannhebel 7 mit einem Winkel 17 gegen die Befestigungsfläche 19 (z. B. die Deichsel 4) geschwenkt, wobei das freie Ende 20 des Spannhebels 7 unter elastischer Verformung der oberen Wand 14 des Kunststoffkanisters 2,3 diesen in Pfeiirichtung 9 (bzw. 9' in Fig.2) gegen die Befestigungsfläche 19 spannt Es handelt sich also um eine Übertotpunkt-Anordnung des Spannhebels 7, weil dieser um einen Winkel 17 gegen die Befestigungsfläche 19 geschwenkt ist, wodurch er eine stabile Schwenklage einnimmt. Um die Übertotpunkt-Stellung des Spannhebels 7 in Pfeilrichtung 23 zu begrenzen kann an der entsprechenden Stelle der Stange 18 ein Anschlag vorgesehen sein. Soll die Spannvorrichtung gelöst werden, so wird der Spannhebel 7 von Hand in Pfeilrichtung 23' geschwenkt, so daß er ungefähr in eine Ebene mit der Ebene der Stange 10 gelangt. Der jeweilige Kunststoffkanister 2, 3 kann nun gemäß Fig. 3 in den Pfeilrichtungen 12, 13 von den Stangen 10 abgezogen werden. Hierbei werden einfach die Griffe 8 der der Kunststoffkanister 2, 3, die auf die Stange 10 aufgeschoben sind, von dieser abgezogen.
Wesentlich ist noch, daß die Stangen 10 im Bereich der Griffe 8 der Kunststoffkanister 2, 3 so breit ausgebildet sind, daß diese Breite ungefähr eier Griffweite 22 der Griffe entspricht, so daß die Griffe 8 der Kunststoffkanister 2, 3 gemäß Fig.2 mit nur geringem seitlichen Spiel auf die Stangen 10 aufgeschoben sind.
Selbstverständlich ist es auch möglich, die Halterung 6 nach dem Ausführungsbeispiel so zu vervielfältigen, daß parallel im Abstand voneinander Stangen 10 an der Schiebedeichsel 4 zur Halterung von vier Kunststoffkanistern angeordnet sind.
Die erfindungsgemäße Halterung zeichnet sich vor allem durch konstruktive Einfachheit und durch kostengünstige Herstellbarkeit aus. Die Kunststoffkanister 2, 3 sind auf außerordentlich sichere und einfache Weise an der Deichsel 4 gehaltert, ohne daß die Gefahr besteht, daß sich die Halterung aufgrund von Erschütterungen selbsttätig löst. Es können Kunststoffkanister beliebiger Formgebung verwendet werden, weil sie frei hängend an der Schiebedeichsel gehaltert sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    1. Verfahrbares Gerät mit einer an seinem Rahmen angebrachten Halterung für einen mit einem oberen Griff versehenen Behälter, insbesondere für einen Kunststoffbehälter eines Hochdruckreinigungsgeräts, mit einer am Rahmen befestigten, horizontalen Stange, mit einem um eine horizontale Achse schwenkbaren Hebel, an der der Behälter mittels des Griffes hängend befestigbar und dabei am Rahmen seitlich gestützt ist dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel als Spannhebel (7) ausgebildet ist, der, nachdem der Behälter (2;
    3) mit seinem Griff (8) über die horizontale Stange (10) zwischen den Spannhebeln (7) und der seitlichen Stütze (4,19) aufgeschoben ist, in seiner Arretierlage sich mit einem Ende verformend an eire obere Wand (14) des Behälters (2; 3) anlegt
    2. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß zur Befestigung von zwei Kunststoffbehältern (2, 3) die Halterung (6) symmetrisch zu einer Deichsel (4) des Gerätes ausgebildet ist und die horizontale Stange (10) beiderseits der Deichsel (4) befestigt ist.
    3. Halterung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß die horizontale Stange (10) mit ihren Spannhebeln (7) lösbar über eine Spannschelle (21) an der Deichsel (4) befestigt ist (F i g. 3).
    4. Halterung nach einem der Ansprüche 1 —3, dadurch gekennzeichnet daß die Breite der horizon- so talen Stange (10) im Bereich des Griffs (8) des Behälters (2; 3) der lichten Griffweite (22) angepaßt ist (F ig. 2).
    5. Halterung nach einem der Ansprüche 2—4, dadurch gekennzeichnet, daß parallel und im J5 Abstand voneinander zwei horizontale Stangen (10) an der Deichsel (4) zur Halterung von vier Behältern (2,3) angeordnet sind.
DE19792916538 1979-04-24 1979-04-24 Verfahrbares Gerät mit Halterung für einen Behälter Expired DE2916538C2 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT193804B (de) * 1956-02-06 1957-12-10 Hans Holzner Transportkarre für zwei Mülltonnen od. dgl.
FR1513023A (fr) * 1967-03-03 1968-02-09 Fabrication Ind De Manutention Chariot à deux roues et son procédé de fabrication

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