DE291766C - - Google Patents

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DE291766C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L13/00Implements for cleaning floors, carpets, furniture, walls, or wall coverings
    • A47L13/10Scrubbing; Scouring; Cleaning; Polishing
    • A47L13/20Mops
    • A47L13/24Frames for mops; Mop heads

Landscapes

  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vi 291766 KLASSE 34 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Juli 1915 ab.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Flaumern, mittels welchem die letzteren rascher und billiger hergestellt werden können, und zugleich ein schöneres und gleichmäßigeres Fabrikat erzielt werden kann, als mit den bis jetzt gebräuchlichen Herst ellungs-. verfahren. Das neue Verfahren eignet sich insbesondere für Flaumer aus sogenannten Tuchenden.
ίο Flaumer aus Baumwollgarn wurden bisher derart hergestellt, daß letzteres in zurechtgeschnittenen Längen über das Querholz oder den Behangträger gelegt und dann aufgenäht wird. Damit der ^Behang sich recht an den Träger anschmiegt, werden die Garne zusammengerafft, miteinander verbunden und mit einem Gewicht belastet. Zuletzt wird der Träger mit einem Streifen Leder oder Wachstuch verkleidet.
. Bei diesem Verfahren ist die gleichmäßige Anordnung der Baumwollgarne sehr schwierig und zeitraubend, und es wird die Gleichmäßigkeit oft durch das Annähen und noch eher durch die Belastung gestört, weil es ganz unmöglich ist, letztere auf alle Garne ganz gleichmäßig wirken zu lassen. Es schmiegen sich deshalb auch nicht alle Garne gleichmäßig an den Träger an.
Durch das neue Herstellungsverfahren werden die erwähnten Nachteile beseitigt. Zur Veranschaulichung desselben ist auf der Zeich-. nung durch die Fig. 1 bis 4 ein Flaumer (ohne Stiel) in verschiedenen Herstellungszuständen dargestellt.
Nach dem vorliegenden Verfahren wird zuerst an den mit einer Stielhülse α versehenen Behangträger b an seiner der Stielhülse abgekehrten Seite ein Brett c lose angesetzt, dessen Seitenflächen mit denjenigen des Behangträgers bündig sind (Fig. 1). Zur Verbindung des Brettes c mit dem Behangträger können am ersteren. z. B. zwei Zapfen d angebracht sein, die in zwei am letzteren anzubringende Löcher einzustecken sind. Es könnte natürlich auch eine andere leicht lösbare Verbindung vorgesehen sein. Die Länge des Brettes c vom Behangträger b ab bis zur entgegengesetzten Seite hat der Länge des anzubringenden Behanges β zu entsprechen. Letzterer, welcher vorliegend hauptsächlich aus sogenannten Tuchenden hergestellt wird, wird so angebracht, daß man, wie Fig. 2 zeigt, am einen Ende des Behangträgers beginnt, die Tuchenden um den letzteren und das Brett c wickelt, wobei man je nach Belieben mehrere Lagen übereinanderwickeln kann. Das Umwickeln kann von Hand oder maschinell geschehen. Dabei können die Tuchenden beliebig straff, jedoch immer gleichmäßig angezogen werden. Letztere können am Behangträger angenäht oder angenagelt werden. Nachdem der. Behang e am Träger b befestigt ist, wird letzterer mit einem Überzug f (Fig. 3) aus dünnem Leder oder Wachstuch verkleidet, der am Träger b angenagelt wird. Ist dies geschehen, so schneidet man an der vom Träger b abgekehrten Seite nach1 der Mittellinie der letzteren die Wickellagen des Behanges β entzwei, wie in Fig. 3 durch die Schnittlinie und die beiden Pfeile angedeutet ist. Nun kann das Brett c weggenommen werden und der Flaumer ist, abgesehen von dem noch anzubringenden Stiel, fertig.
Es dürfte leicht zu erkennen sein, daß mit der beschriebenen Anbringung des Behanges durch Aufwickeln der letztere rasch und gleichmäßig hergestellt werden kann. Der neue Flaumer bietet deshalb alle eingangs erwähnten Vorteile. Der Behangträger b kann selbstredend auch einen abgerundeten Rücken haben, und es kann auch das Brett c an der vom Träger abgekehrten Seite abgerundet sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Flaumern, dadurch gekennzeichnet, daß zuerst an den mit einer Stielhülse versehenen Behangträger (b) an seiner der Stielhülse abge kehrten Seite ein Brett (c) lose angesetzt wird, dessen Seitenflächen mit denjenigen des Behangträgers bündig sind, und dessen Länge der freien Länge der einzelnen Behangteile entspricht, worauf der Behang (e) derart angebracht wird, daß die sogenannten Tuchenden um den Behangträger und das angesteckte Brett gewickelt und beliebig, aber gleichmäßig straff angezogen werden, dieselben am Behangträger in bekannter Weise durch Annähen oder Annageln befestigt und mit einem Überzug (f) übernagelt werden, worauf nach Aufschneiden der Tuchendenlage längs der Mittellinie der vom Träger (δ) abgekehrten Seite des Brettes (c) letzteres entfernt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2854286A (en) * 1954-04-12 1958-09-30 Ralph A Salick A method of manufacture of buffing disks and bonnets
EP0759283A1 (de) * 1995-08-18 1997-02-26 Minnesota Mining And Manufacturing Company Wischer

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2854286A (en) * 1954-04-12 1958-09-30 Ralph A Salick A method of manufacture of buffing disks and bonnets
EP0759283A1 (de) * 1995-08-18 1997-02-26 Minnesota Mining And Manufacturing Company Wischer
US6161242A (en) * 1995-08-18 2000-12-19 3M Innovative Properties Company Mops

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