DE2917875C2 - Banknotenzustands-Feststellungsgerät - Google Patents

Banknotenzustands-Feststellungsgerät

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Description

50
Die Erfindung betrifft ein Banknotenzustands-Feststellungsgerät mit einer umlaufenden Trommel, auf deren Umfangsfläche die zu untersuchenden Banknoten z. B. durch Saugluft gehalten sind, und einer optischen Abiastvorrichtung, welche auf der Oberfläche der Banknote einen Abtastlichtfleck erzeugt, der die Banknote quer zu ihrer Bewegungsrichtung periodisch ununterbrochen abtastet, und unmittelbar vor der Banknote eine sich in Abtastrichtung erstreckende Zylinderlinse aufweist, die mit einem Teil ihrer Breite eo das Sendelicht auf die Banknote konzentriert und mit einem anderen Teil ihrer Breite diffus remittiertes Licht zu einer einen Lichtleitstab aufweisenden Lichtempfangsanordnung lenkt
Derartige Geräte werden benutzt, um verschmutzte, $5 eingerissene, mit Eselsohren versehene oder Löcher aufweisende Banknoten auszusondern, welche durch eine Transportvorrichtung der Trommel zugeführt werden. Am Ende des Lichtleitstabes ist ein Fotoempfanger vorgesehen, welcher ein vom Remissionsvermögen des abgetasteten Punktes auf der Banknote abhängiges elektrisches Ausgangssignal abgibt Dieses Signa! wird einer Auswerteelektronik zugeführt, die beispielsweise durch Integration über eine Banknote ein Mittelwertsignal bildet das mit einem SoKwert verglichen wird. Weicht dieses Mittelwertsignal aufgrund eines schlechten Zustandes der Banknote von dem Sollsignal um einen vorbestimmten Betrag ab, wird die auf der Trommel befindliche Banknote automatisch ausgeschieden. Die für gut befundenen Banknoten werden dagegen weitertransportiert und einer weiteren Nutzung zugeführt
Während die Erkennung von Löchern, Verschmutzung, Rissen, Eselsohren usw. keine Schwierigkeiten bereitet und sogar Länge und Breite einer 3anknote durch die Auswerteeleketronik ohne weiteres festgestellt werden können, bereitet die Erkennung von häufig auf Banknoten zu findenden TesaHlmstreifers Schwierigkeiten. Im remittierten Licht ergeben Tesafilm-Klebestreifen praktisch keine Änderung.
Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, ein Banknotenzustands-Feststelhingsgerät zu schaffen, welches ohne wesentliche Steigerung des baulichen Aufwandes auch die sichere Erkennung von Tesafilmstreifen auf Banknoten gestaltet
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß ein schmales Sendelichtbündel an einem ganz außen liegenden Abschnitt der Breite der Zylinderlinse austritt daß die Drehachse der Trommel so gegenüber der optischen Achse der Zylinderlinse versetzt ist daß an der Auftreffstelle spiegelnd refklektiertes Licht in die gleiche Hälfte der Breite der Zylinderlinse wie das Sendelichtbündel, jedoch von diesem getrennt eintritt und daß das spiegelnd reflektierte Empfangslichtbündel in einem dem Abstand des Abtastorgans gleichen Abstand von der Auftreffstelle fc*me Berührung des Abtastorgans unmittelbar auf einen Photoempfänger gelenkt ist.
Sofern das Abtastorgan zwischen einem Objektiv und einem streifenförmigen Hohlspiegel angeordnet ist, sind zwischen dem Abtastorgan und dem Hohlspiegel zweckmäßigerweise zwei unter einem Winkel zueinander angeordnete Planspiegel zur Umlenkung des Sende-bzw. Empfangslichtbündel vorgesehen. Das Abtastorgan ist vorzugsweise ein Spiegelrad, während als Photoempfänger mit Vorteil eine Matrix von elektrisch parallelgeschalteten Photodioden verwendet wird.
Aufgrund dieser Ausbildung fällt das Sendelichtbün-HeI unter einem solchen Winkel auf die Tangente an die die Banknote tragende Trommel, daß an Tesafilmstreifen spiegelnd reflektiertes Licht getrennt vom Sendelichtbündel in den Strahlengang eintritt. Es handelt sich hierbei also um eine geometrische Strahlentrennung. In einem optischen Abstand, der dem Abstand des Spiegelrades von der Abtaststelle entspricht, wird dann nur noch ein Fotoempfänger angeordnet. Aufgrund der Wirkung des Hohlspiegels im Abtaststrahlengang befindet sich das Empfangsbündel an dieser Stelle in Ruhe. Durch die unter einem Winkel zueinander angeordneten Planspiegel kann der Fotoempfänger für das spiegelnd reflektierte Licht in ausreichend deutlichem Abstand vom Spiegelrad angeordnet werden.
Der bauliche Aufwand für die erfindungsgemäßen Maßnahmen ist äußerst gering, weil allein durch geeignete Beaufschlagung der Oberfläche der die Banknoten tragenden Trommel eine Doppelausnutzung
von optischen Elementen erzielt wird.
Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise anhand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigt
F i g. 1 eine schematische Draufsicht eines erfindangsgemäßen Banknotenzustands-Feststellungsgerätes ohne die Auswerteelektronik,
Fig.2 eine Ansicht in Richtung der Linie Ii-H in Fig. l.und
F i g. 3 eine zu F i g. 1 analoge Ansicht einer abgewandelten Ausführungsform.
Nach .ätr Zeichnung wird eine Lichtquelle 28 über einen Kondensor 29 auf den Spalt einer Spaltblende 30 abgebildet, deren Spalt in der gleichen Ebene liegt wie die Achse 31 eines anschließenden Spiegelrades 22. Das Spiegelrad 22 ist unter einem Winkel zu dem eintretenden Sendestrahlengang angeordnet, so daß eine Fläche des Spiegelrades das Strahlenbündel zu einem Planspiegel 26 reflektieren kann, welcher sich im wesentlichen neben einem Objektiv 24 befindet, das die von der Spaliblende 30 ausgehenden Strahlen bündelt und zum Spiegelrad 22 lenkt
Vom Planspiegel 26 wird das Sendelichtbiindel za einem streifenförmigen Hohlspiegel 25 reflektiert, dessen Längsrichtung in F i g. 1 senkrecht auf der Zeichnungsebene steht Der Hohlspiegel 25 reflektiert das Sendelichtbündel 18 zu einer Zylinderlinse 14, weiche in der aus F i g. 1 und 2 ersichtlichen Weise vor einer Trommel 11 angeordnet ist auf der beispielsweise mittels Saugk;inälen 32 Banknoten 12 gehalten sind.
Auf diese Weise wird auf der Oberfläche der Trommel 11 an einer Auftreffstelle 13, ein Abtastlichtfleck erzeugt welcher die Banknoten 12 im Sinne des Doppelpfeiles Fin F i g. 2 periodisch in eng aneinanderliegenden Zeilen quer zu ihrer Bewegungsrichtung B abtastet und senkrecht zur Abtastrichtung eine größere Länge als in Abtastrichtung hat Die Drehachse 19 der Trommel 11 ist relativ zu der optischen Achse 20 der Zylinderlinse 14 um ein solches Stück versetzt daß die Tangente 33 an der Auftreffstelle 13 des Sendelichtbündels 18 eine solche Neigung zum Sendelichtbündel 18 aufweist daß ein spiegelnd reflektiertes Empfangslichtbündel 21 in die gleiche Hälfte der Breite der Zylinderlinse 14 eintritt wie das Sendelichtbündel 18. Das Sendelichtbündel 18 befindet sich jedoch ganz außen, während das Empfangslichtbündel 21 weiter innen in der Zylinderlinse 14 liegt.
Aufgrund dieser AusbikLsg w'fj d«s R<
oündel 21 geometrisch gelrennt voui äen
ift *:τ\ Hohlspiegel 25 zu einem weiteren Planspiegel 27 reflektiert, der in der dargestellten Weise unter einem Wii&e! zui"n anderen Planspiegel 26 angeordnet ist. Dieser Winkel ist so gewählt daß das Empfangsbündel am Spiegelrad 22 vorbei zu einem Fotoempfänger 23 gelenkt wird. An dieser Stelle befindet sich das Empfangslichtbündel in Ruhe, so daß ein beispielsweise aus vier Fotodioden zusammengeschalteter Foloetnj»- fänger 23 stationär angeordnet werden kann.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig.3 ist neben und etwas hinter dem das Sendelichtbündel zum Hohlspiegel 25 reflektierenden Planspiegel 26 ein zur Umlekung des Empfangslichtbündels dienender Planspiegel 27 angeordnet dem ein weiterer Planspiegel 27a folgt welcher das Empfangslichtbündel 21 in eine senkrecht zur Zeichnungsebene stehende Richtung umlenkt wo es schließlich in einem optischen Abstand von der Auftreffstelle 13, der dta Abstand der Oberfläche des Spiegelrades 22 entspricht auf einen Fotoempfänger 23 trifft. Aufgrund dieser Abstandswahl befindet sich das Empfangslichtbündel an dieser Stelle in Ruhe, so daß der vorzugsweise aus vier Fotodioden zusammer.geschaltete Fotoempfänger 23 wieder stationär angeordnet werden kann.
Das diffus remittierte Licht tritt in die andere Hälfte der Breite der Zylinderlinse 14 ein und wird dort über eine weitere entsprechend schmal ausgebildete Zylinderlinse 16 zu einem parallel zur Abtastrichtung angeordneten Lichtleitstab 15 gelenkt welcher das in seine Mantelfläche eintretende Licht auf eine Stufenspiegelanordnung 17 konzentriert, die so ausgebildet ist
wie das in der DE-OS 25 08 366 beschrieben ist An einer oder beiden Stirnseiten des Lichtleitstabes 15 befindet sich ein Fotoempfänger, der in der Zeichnung nicht
dargestellt ist
Aufgrund der erfindungsgemäßen Ausbildung wird
*o ohne wesentlichen zusätzlichen baulichen Aufwand nicht nur die Beeinflussung des diffus remittierten Lichtes durch die Banknoten festgestellt sondern auch der Einfluß auf spiegelnd reflektiertes Licht was zur Erkennung von spiegelnd reklektierenden Klebestreifen
+5 auf den Banknoten zweckmäßig ist
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

1 Patentansprüche:
1. Banknotenzustands-Feststellungsgerät mit einer umlaufenden Trommel, auf dei en Umfangsfläche die zu untersuchenden Banknoten z.B. durch Saugluft gehalten sind, und einer optischen Abtastvorrichtung, welche auf der Oberfläche der Banknote einen Abtastlichtfleck erzeugt, der die Banknote quer zu ihrer Bewegungsrichtung periodisch ununterbrochen abtastet, und unmittelbar vor der )0 Banknote eine sich in Abtastrichtung erstreckende Zylinderlinse aufweist die mit einem Teil ihrer Breite das Sendelicht auf die Banknote konzentriert und mit einem anderen Teil ihrer Breite diffus remittiertes Licht zu einer einen Lichtleitstab |5 aufweisenden Lichtempfangsanordnung lenkt, dadurch gekennzeichnet, daß ein schmales Sendelichtbündel (18) an einem ganz außen liegenden Absehaitt der Breite der Zylinderlinse (14) austritt, daö die Drehachse (19) der Trommel (11) so gegenüber der optischen Achse (20) der Zylinderlinse (14) versetzt ist, daB an der Auftreffstelle (13) spiegelnd reflektiertes Licht in die gleiche Hälfte der Breite der Zylinderlinse (14) wie das Sendelichtbündel (18),jedoch von diesem getrennt eintritt, und daß das spiegelnd reflektierte Empfangslichtbündel (21) in einem dem Abstand des Abtastorgans (22) gleichen Abstand von der Auftreffstelle (13) ohne Berührung des Abtastorgans (22) unmittelbar auf einen Photo .»tsipfänger (23) gelenkt ist. %
2. Banknotenzustands-Feststellungsgerät nach Anspruch 1, bei dem das Abtastorgan zwischen einem Objektiv and einem streifenförmigen Hohlspiegel angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet daB zwischen dem Abtastorgan (22) und dem Hohlspiegel (25) zwei unter einem Winkel zueinander angeordnete Planspiegel (26,27) zur Umlenkung des Sende- bzw. Empfangslichtbündels angeordnet sind.
3. Banknotenzustands-Feststelhingsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daB das Abtastorgan ein Spiegelrad (22) ist
4. Banknotenzustands-Feststelhingsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß der Photoempfänger (23) aus einer Matrix parallel geschalteter Photodioden besteht.
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