DE291795C - - Google Patents

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DE291795C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/02Transmitters

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Charge And Discharge Circuits For Batteries Or The Like (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 23. JUNI 1919
KLASSE 21a GRUPPE
>. ' Zusatz zum Patent 283376.
Bei ra/liotelegraphischen Stationen von kleiner und mittlerer Reichweite ist es wesentlich, daß sie ein geringes Gewicht haben und leicht transportiert 'werden können. Die Patentschrift 283376 beschreibt eine Station dieser Art, bei welcher als Sender eine elektromagnetische Vorrichtung mit pendelndem Anker verwendet wird, um den von einer transportablen Batterie gelieferten Gleiche strom in Wechselstrom umzuformen, derart, daß mittels dieses Wechselstromes funkentelegraphische Zeichen in einem Schwingungskreis der bekannten Art hervorgerufen und mittels der bekannten Antenne entsendet werden können.
Bei diesen Apparaten machte bisher das Gewicht der Batterie den größten Teil des Gesamtgewichtes aus, was für die Verwendung dieser Apparate auf Flugzeugen, in Ballonen, in der Vorpostenlinie usw. von Nachteil ist.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist, das Gewicht des Apparates durch Verkleinerung der Batterie derart zu verringern, daß er ohne weiteres auch für die genannten Anwendun-. gen brauchbar ist. An sich richtet sich die Batteriegröße im .allgemeinen nach dem Strom, welchen die Batterie normal abzugeben hat. Sie kann alsdann für kurze Zeit um einen geringen Betrag überlastet werden.
Wenn aber die Lebensdauer einer Batterie
nicht von Bedeutung ist, wie z. B. bei Apparaten für militärische Zwecke, wo es wesentlich auf eine größte Ausnutzung in kurzer Zeit ankommt, so wird man die Batterie an sich so wählen können, daß sie schon durch den norrnalen Betrieb, soweit dies zulässig erscheint, überlastet wird. Auf diese Weise kann man statt einer Batterie mit 8 Ampere normaler Entladestromstärke und 10 Ampere maximaler Belastung eine Batterie von 4 Ampere normaler Stärke verwenden, welche ganz' erheblich leichteres Gewicht hat.
Bei dem vorausgesetzten Umformer ergab sich in diesem Falle die Schwierigkeit, daß es nicht möglich war, bei einer Schwingungszahl des Ankers von etwa 500 pro Sekunde einen funkenfreien Gang des Ankers zu erzielen, während derselbe bei Verwendung einer größeren Batterie ohne weiteres erreichbar war. Die Funken sind derart stark, daß sie im praktischen Betriebe sehr bald ein Verbrennen der Kontakte und den Stillstand des Umformers herbeiführen.
Schaltet man nun aber in Reihe mit der Batterie eine Drosselspule von geeignetem Induktionswert — und hierin besteht die vorliegende Erfindung —, so lassen sich die Funken völlig zum Verschwinden bringen, ohne daß durch die Einschaltung der. Spule der von der Batterie gelieferte Strom merklich geschwächt wird. Die Wirkung der Spule deutet darauf hin, daß es sich im vorliegenden Falle um Eigenschwingungen der
Stromkreise und um eine Abstimmung durch die hinzugefügte Selbstinduktion handelt. Insbesondere ist anscheinend, entgegen dem Üblichen, die Batterie als Träger einer für die vorliegenden \^erhältnisse erheblichen Kapazität zu betrachten. Nach dieser Auffassung würden zwei Schwingungskreise vorhanden sein, von denen der eine durch die Batterie und die jeweils in Reihe damit durch
ίο den geschlossenen Ankerkontakt geschaltete Apparatwicklung P1 oder P2 gebildet wird, während der andere ebenfalls aus der Apparatwicklung (im vorliegenden Falle aus der ganzen Primärwicklung P1 -\~ P2) und dem
,15 zu ihr gemäß dem Hauptpatent parallel liegenden Kondensator besteht.
In der Zeichnung sind diese Stromkreise und die Erfindung näher veranschaulicht. Der letztgenannte Schwingungskreis ist über P1, P2 und den Kondensator C1 geschlossen, während der erstgenannte Schwingungskreis in der dargestellten Ankerlage über D (bzw. H), klt P1, h, B, WIg geschlossen ist. In der anderen Ankerlage würde statt P1 die andere Wicklungshälfte P3 in diesen Kreis eintreten. Die eingeschaltete Selbstinduktion ist bei h dargestellt. Sie besteht beispielsweise aus einigen Windungen der Batteriezuleitung, die gegebenenfalls noch einen schwachen Eisenkern erhalten können. Durch diese Spule werden nun die elektrischen Ströme, welche für die Eigenschwingung des Batteriekreises bestimmend sind, auf einen solchen Wert gebracht, daß diese Eigfenschwingung ganz oder nahezu mit derjenigen des anderen Schwingungskreises, also mit der Ankerschwingungsfrequenz übereinstimmt. Die eingefügte Spule wirkt offenbar in ähnlicher Weise wie eine lange Batteriezuleitung, die sonst wohl den Einfluß der Batteriekapazität ausgeglichen hat, aber bei transportablen Apparaten der vorausgesetzten Art natürlicherweise nicht vorhanden ist.
Die Wirkungsweise des Ausführungsbeispiels ergibt sich im übrigen, da die Zeichnung in der Hauptsache mit Fig. 1 des Hauptpatentes übereinstimmt, aus letzterem selbst. Es sei nur bemerkt, daß die Wicklung P1, P2 des Umformers durch die Batterie B gespeist wird und durch den Kondensator C1 überbrückt ist, welcher nach Fig. 2 des Hauptpatentes auch in zwei Kondensatoren zerlegt werden kann. Dieser Kondensator C1 bildet jeweils mit dem nicht gleichstromführenden Teil der Wicklung P1, P3 einen abstimmbaren j Schwingungskreis, und .zwar kann durch ge-[ eignete Bemessung des Kondensators C1 bzw. durch Veränderung der Selbstinduktion der Wicklung P1, P2 die Frequenz dieses Kreises so abgestimmt werden, daß sie vollkommen oder angenähert der Ankerschwingung entspricht. Auf diese Weise wird die, Entstehung von Oberschwingungen in dem zu erzeugenden Wechselstrom verhindert und ein reiner Ton im entfernten Empfänger hervorgerufen. ' · .
Um beim Drücken der Taste jedesmal das Auftreten schädlicher Funken an den Kontakten k1, k2 zu vermeiden,, ist parallel zur Taste D ein Widerstand W von solcher Größe angeordnet, daß nach Aufhören des Tastendruckes der Umformer in Gang bleibt, ohne jedoch die Antenne zu erregen. Durch die Taste D wird nunmehr nur ein - geeigneter Teil des Widerstandes W kurzgeschlossen, um ein Zeichen zu übermitteln. Der betreffende Teil wird mittels des Gleitkontaktes g eingestellt. Ein Ausschalter H dient dazu, um den Sender nach Beendigung der Signalperiode auszuschalten. , '

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Radiptelegraphische Station nach Patent 283376, dadurch gekennzeichnet, daß in dem primären Gleichstromkreis des als Geber dienenden Gleichstrom-Wechselstromumformers (S, P, G) in Reihe mit der Gleichstromquelle (Batterie B) eine Selbstinduktion Qi), welche aus einer gegebenenfalls eiseniosen Spule oder durch Verlängerung der gegebenenfalls verdrillten Batteriezuleitung gebildet wird, angeordnet ist, zum Zwecke, als Stromquelle eine verhältnismäßig kleine, häufig überlastete Batterie verwenden zu können.
2. Radiotelegraphische Station nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Selbstinduktion in Reihe mit der Batterie durch die mit einer Metallhülle (zweckmäßig Eisenrohr) versehene Batteriezuleitung gebildet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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