DE2918151C2 - Verfahren und Vorrichtung zur Vermeidung der unbeabsichtigten Chargierung der Kammern eines horizontalen Verkokungsofens - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Vermeidung der unbeabsichtigten Chargierung der Kammern eines horizontalen VerkokungsofensInfo
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
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- C10B41/00—Safety devices, e.g. signalling or controlling devices for use in the discharge of coke
- C10B41/005—Safety devices, e.g. signalling or controlling devices for use in the discharge of coke for charging coal
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren nach dem
Gattungsbegriff des Anspruches I und eine Volrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
Das Überfüllen oder Füllen noch gefüllter bzw. noch verschlossener Koksofenkammern ist besonders bei
dem Betrieb mit vorerhitzter Kohle sehr gefährlich, da ι diese bei Zutritt von Sauerstoff sehr leicht zum
Glimmen oder Brennen neigt. Ein Verfahren und eine Vorrichtung, mit welchem bzw. welcher das Chargieren
noch oder schon gefüllter bzw. noch verschlossener Kammern eines horizontalen Verkokungsolens vermie-
iii den werden kann, ist daher alleine schon aus
sicherheitstechnischen Überlegungen von großer Wichtigkeit
Aus der UE-OS 23 13 441 ist eine Füllstandsmeßvorrichtung
für Verkokungsöfen bekannt, bei welcher
ι ■ pneumatisch angetriebene, in die Ofenkammer eingefahrene
Staurohre während des Füllvorgangs in Funktion gesetzt werden, indem mittels eines Kompressors
eine gewisser Luft- oder Erdgasdruck in den Staurohren erzeugt wird. Sobald die Ofenfüllung die am
Ji. unteren Austrittsende der Staurohre versehenen Stauscheiben
erreicht hat, entsteht ein Druckansteig in den Verbindungsicitungcn zwischen Kompressor und den
Staurohren, der ausreicht, um in einem Kontaktmanometer ein Signal zur Betätigung des Abschalters der
v. Kohletransportvorrichtung zu erzeugen. Die bekannte Fiillstandsmeßvorrichtung ist, da sie erst während des
Fi'llvorgangs in Funktion gesetzt wird, lediglich zur Überwachung der ansteigenden Ofenfüllung und zum
Abschalten der weiteren Kehlezufuhr geeignet, um das
in Ansteigen der Kohlefüllung über eine vorgegebene Höhe zu vermeiden
Bei einer Automatisierung des Füllvorganges eines Verkokungsofens beispielsweise mit vorerhitzter Kohle
kann mit Hilfe eines Rechners oder Wahlschalters in der
Ji Meßwarte die jeweils zu füllende Ofenkammer vorge
geben werden, so daß, selbst wenn der die Verbindung zwischen Füllregler herstellende Wagen über die
flasche Ofenkammer fährt, das Füllen nich< eingeleitet werden kann.
Eine vollständige und absolut Kontrolle kann
dadurch jedoch nicht erreicht werden, insbesondere dann, wenn aufgrund von Betriebsstörungen der
vorgegebene Füllplan nicht eingehalten wird. Dann muß der selbständige Betrieb der Chargiereinrichtung
4ϊ unterbrochen und auf Handbetrieb umgeschaltet werden,
wobei die Gefahr einer Fehlbedicnung weiter besteht.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein
Verfahren und eine Vorrichtung der gattungsgemäßen
ro Art vorzuschlagen, bei welchem bzw. welcher jlso das
Chargieren noch oder schon gefüllter bzw. noch verschlossener Ofenkammern eines horizontalen Ver
kokungsofens auf einfache Weise bzw. mit geringen konstruktiven Mitteln und mit großer Sicherheit
ϊ·; vermieden werden kann, um die eingangs genannten
üefah-en auszuschalten
Diese Aufgabe wird erfind'jngsgemäß bezüglich des Verfahrens bzw. bezüglich der Vorrichtung zur
Durchführung dieses Verfahrens mit den Merkmalen der kennzeichnenden Teile der Ansprüche I bzw. 5
gelöst.
Eine Chargierung läuft in der Regel so ab, daß
ziunächsl der oder die Verschlußstopfen der Füllöffnun*
gen in der Decke der zu chargierenden Köksofertkanv mer abgehoben werden, dann mittels eines Füllslufzerts
eine Verbindung zwischen der Kohlefransporteinrich· lung, ζ, B, einem Kettenförderer, und dem Fülloch
hergestellt wird und schließlich nach dem Öffnen
zusätzlicher Absperrorgane im Fördersystem ader im Füllstutzen der Kohletranspart in Gang gesetzt wird.
Bei sonst vergleichbarer Ausführung kann der Füllstutzen aber auch ständig fest zwischen Fülloch und
Fördereinrichtung angeordnet sein.
Vor der eigentlichen Chargierung, also dem Befüllen der Kammer mit Kohle, wird nun nach der Erfindung
der Geber eines Kontaktschalter durch ein Fülloch in die Koksofenkammer abgesenkt. Trifft der Geber dabei
auf einen Widerstand, z. B. auf einen noch nicht ■»
abgehobenen Verschlußstopfen oder ein noch nicht geöffnetes Absperrorgan im Füllstutzen bzw. trifft er
innerhalb der Kammer auf die Oberfläche einer frischen Kohlefü'Iung bzw. einer noch nicht gedrückten Koksfüllung
— d. h. auf den Besatz der Kammer - so wird ' · dadurch der Kontaktschalter, welcher sich zusammen
mit der Absenkeinrichtung des Gebers außerhalb des Füllstutzens befindet, betätigt. Durch diesen Schaltvorgang
wird die Chargiersteuerung verriegelt. Die Verriegelung, die mechanisch, elektrisch oder pneuma- -··>
tisch wirken kann, verhindert, daß frische Kohle durch die Füllstutzen in die betreffende Koksofenkammer
gelangen kann.
Die Absenkvorrichtung des Gebers kann dabei in an sich bekannter Weise elektrisch, mechanisch, hydrau- ·.'">
lisch oder pneumatisch arbeiten, ebenso wie eine mechanische Einwirkung durch ein Hindernis der
genannten Art auf den Geber im Kontaktschalter ein elektrischen, mechanisches, pneumatisches oder hydraulisches
Signal auslösen kann, das zur Verriegelung der i·1
Chargiersteuerung verwendet wird. In diesem Fall ist das Füllprogramm unterbrochen und kann erst wieder
aufgenommen werden, wenn der vorliegende Mangel behoben ist.
Trifft der Geber jedoch beim Absenken bis auf eine ti
vorgegebene Tiefe in der Koksofenkammer auf kein Hindernis, so gibt die Chargiersteuerung die betreffende
Kammer /um Befüllen mit Kohle frei. |e nach Art des Gebers kann dieser zuvor noch in seine alte Position
zurückgeholt werden. Auf diese Weise ist also ein Befüllen bereits gefüllter oder noch gefüllter Koksofenkammern
sowie einer solchen, bei der der Verschluß in der Ofendecke aufgrund eines Geräteausfalls oder
ähnlichen Fehlers noch nicht entfeint ist. mit Sicherheit ausgeschlossen. 1-,
Es ist auch möglich, in mehrere Füllöcher derselben Koksofenkiimmer jeweils einen Geber abzusenken,
wobei diese alle auf denselben oder jeder auf einen eigenen Kontaktschalter wirken können, wobei der
erste .Schaltkontakt die Verriegelung der Chargier- in
steuerung bewi. kt. Dadurch kann ein noch höheres Maß
an Sicherheit erreicht werden.
Kin sehr wirksamer und einfacher Kontaktschalter ist
z. B. eine elektromechanische Überlastungssicherung mit Gren/schalter.
Mit der Maßnahme, daß die maximale Absenktiefe eines Gebers tiefer ist, als es im Mittel der
Gesamtoberflächenhöhe der frischen Kohlefüllung entspricht können Fehlmessungen vermieden werden,
die. /. B. aufgrund der Schrumpfung des Besatzes während der Verkokung oder bei ungleichmäßiger
Befüllung einer Kammer in Längsrichtung, eintreten könnten.
Mit der Maßnahme, daß der Absenkvorgang des Gebers beim Auftreffen auf den Besatz oder ein anderes
Hindernis beende? wird* wird verhindert, daß bei einem
z. B, starr ausgeführten Geber derselbe beschädigt werden kann,
Will man weiterhin den Füllzustand der Koksofenkammer wahrend der eigentlichen Befüllung mit Kohle
kontrollieren bzw. feststellen, wann die Kammer voll ist, und verwendet dabei eine an sich bekannte Füllstandsmeßsonde in starrer Ausführung, so verhindern die
Maßnahmen des Anspruches 2 eine Beschädigung der Sonde für den Fall, daß die entsprechende Kammer
schon oder noch gefüllt ist bzw. noch verschlossen ist.
Bei entsprechender Gestaltung von Geber und Füllstandsmeßsonde, wie sie weiter unten beschrieben
wird, und nach Maßnahme des Anspruches 3, kann erreicht werden, daß die Sicherstellung, ob die Kammer
zum Chargieren bereit ist und das Absenken der Füllstandsmeßsonde gleichzeitig erfolgen, wodurch das
Verfahren beschleunigt wird.
Durch Beenden des Absenkvorganges der Füllstandsmeßsonde beim Ansprechen des Gebers wird erreicht,
daß im Falle des gleichzeitigen Absenkens von Geber und Füllstandsmeßsonde eine Beschädigung der letzteren
vermieden wird, wenn diese auf eines der genannten Hindernisst stößt.
Durch die Maßnah ne des Anspruch-s 4 wird dein
Bedienungspersonal sofort eine Anzeige geliefert, daß ein Füllen der offenen Koksofenkammer nicht möglich
ist, so daß die erforderlichen Vorkehrungen für das Füllen einer anderen Ofenkammer sofort getroffen
werden können.
Es hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen, daß erfindungsgemäß der Geber in dem Teil des Füllstutzens
der Chargiervorrichtung angeordnet und absenkbar ist. der sich während der Chargierung senkrecht
über der Füllöffnung befindet, so daß der Geber vorzugsweise senkrecht nach unten durch die Füllöffnung
in die Koksofenkammer abgesenkt werden kann. Dabei befindet sich nach der Erfindung der Kontaktschalter
und die Absenkeinrichtung zur Schonung derselben außerhalb des Füllstutzens.
Nach einem der Merkmale des Anspruches I ist der Geber tiefer absenkbar, als es der Oberfläche der
frischen Kohlefüllung entspricht. Das heiß', also, je nach
Anzahl der Füllöcher. der FUllgeschwindigkeit und der
Ko ilcsorte. einige Dezimeter bis etwa I Meter.
Wird gleichzeitig mit dem Geber des Kontaktschalter auch eine Füllstandsmeßsonde in die betreffende
Koksofenkammer abgesenkt, so geschieht es vorteilhafter«
eise, gemäß den Merkmalen des Ansprüche1 b. in
der gleichen Art. wie für den Geber beschrieben.
Es hat sich als besonders vorteilhafi erwiesen, die
Füllstandsmeßsonde mit dem Geber zu integreren. Das geschieht dadurch, daß der Geber gleichzeitig als
Füllstandsmeßsondr ausgeführt ist. Diese Anordnung vereinfacht die gesamte Vorrichtung, da z. B. nur ein
einziger Absenkmechamsmus benotigt wird.
Al· Fijllstandsmeßsondc nut integriertem Geber fur
den erfindungsgemäßen Kontaktschalter cig et sich im
Rahmen der Erfiiu'ung insbesondere ein Staurohr, wie
es bereits in der DE-OS 23 I i 441 vorgeschlagen wurde.
Dieses bereits eingangs beschriebene Staurohr ist dann im Sinne der Erfindung zusätzlich mit einer vorzugswei
se elektromechanochen Überlastsicherung ausgerüstet
und so be.atigbar, daß es bereits vor Beginn des
Füllvorganges in die betreffende Koksofenkammer eingefahren wird und die entsprechenden Steuersignale
liefert, Wenn es auf eines der genannten Hindernisse stößt. Eine solche Füllstandsmeßsonde kann nicht nur
für das Vermeiden der Chargierung noch oder schon gefüllter oder noch verschlossener Koksofenkammern
eines Verkokunesofens einaesetzt werden, sondern, wie
bekannt, auch für das Überwachen der ansteigenden Füllstandshöhe während des Verfüllens der Kammer
beispielsweise mit vorerhitzter Kohle.
Anhand der nachfolgenden Figuren werden drei der möglichen Varianten der erfindungsgemäßen Vorrichtung
vorgestellt und näher erläutert.
Fig. 1 zeig! den Ausschnitt des oberen Teiles einer
Koksofenkammer mit getrennten Vorrichtungen für Kontaktschaltung und Geber einerseits sowie Ftillstandsmeßsonde
andererseits.
Fig. 2 zeigt eine Vorrichtung entsprechend Fig. I.
wobei der Geber des Konlaktschalters und die FüllstandsmeGsonde integriert sind.
Fig. 3 zeigt einen Ausschnitt einer Füllstandsmeßsonde
mit integriertem Geber gemäß DE-OS 23 13 441 in den beiden möglichen Geberstellungen a und b.
Nach F i g. 1 befindet sich ein Geber 1, z. B. ein Lot an
einem elastischen Band, unterhalb einer außerhalb des Füllstutzens 2 befindlichen Absenkvorrichtung 3, die
_—u ~u:j ._:»: ι ι;π...ί>.Λ.ι... ^tUL r"i«L~~ <
(IUUII glCH.llf.dlfg UtII l\UlliaM^!iaiItl UIIlIIUK. VJbl/bf I
kann durch die Füllöffnung 4 der Koksofendecke 5 in die Koksofenkammer 6 abgesenkt werden, wobei er beim
Auftreffen auf den Kohle- oder Koksbesatz 7 oder auf eine hier nicht gezeichnete Absperrvorrichtung im
Stutzen 2 den Kontaktschalter betätigt.
Meßsonde 8 wird mit einer eigenen Absenkvorrichtung 9, welche oberhalb der Decke der Koksofenkammer
montiert ist, dann abgesenkt, wenn durch den Geber kein Schaltkontakt ausgelöst wurde, d.h. die
betreffende Koksofenkammer mit Kohle befüllt werden kann.
Es handelt sich hier, wie auch in F i g. 2. um einen mit
der nicht gezeichneten Kohlefördereinrichtung fest verbundenen Füllstutzen 2, der an seinem unteren Ende
direkt mit der Füllöffnung verbunden ist. — Jedoch ist die erfindungsgemäße Vorrichtung auch mit allen
anderen bisher bekannten Chargiervorrichtungen, insbesondere auch mit solchen anwendbar, bei denen vor
jedem Füllvorgang nach Abheben der Verschlußstopfen der Füllöffnungen eine Verbindung zwischen letzteren
und der Chargiereinrichtung hergestellt wird.
Die Vorrichtung nach Fig. 1 ist besonders dann vorteilhaft, wenn eine Koksofenbatterie, die bereits mit
Füllstandsmeßsonden beliebiger Art ausgerüstet ist. mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung nachgerüstet werden
soll.
Geber ist dabei z. B. ein Tastgewicht, das an einem Band oder einer Kette mittels Motor 3 abgesenkt wird.
Beim Erschlaffen des Bandes bzw. der Kette wird die Drehrichtung des Motors umgeschaltet und das
Taslgewicht sofort wieder hochgespult, so daß es hur kurzzeitig mit dem Hindernis in Berührung kommt.
Gleichzeitig wird durch den somit betätigten Kontakt-. schalter das Signal ausgelöst, welches das Anfahren der
eigentlichen Füllstandsmeßsonde sowie das Einleiten
der Chargierung mit Kohle verhindert sowie eine Siöratrzeigc auslöst.
Fig.2 zeigt eine andere, sehr unkomplizierte Vorrichtung nach der Erfindung, die im wesentlichen
der Fig. I entspricht, jedoch wird hier auf einen gesonderten Geber mit Absenkvorrichtung verzichtet.
Statt dessen ist die Absenkvorrichtung der Füllstandsmeßsonde, die z. B. an einem Band oder einer Kette
abgesenkt werden kann, mit einem Kettenspanner mit Schaltkontakt ausgerüstet.
Stößt die Füllstandsmeßsonde beim Absenken auf ein Hindernis, so erschlafft das genannte Band oder die
Kette, wodurch der Schaltkontakt ausgelöst wird, was r*\t (tinor *>!*ΠηΗ»ιηπο(τ«>η>α(Ιαη ripfMnflllccnnfr fif>r Char.
giersteuerung führt.
Füllstandsmeßsonde 8 ist hier gleichzeitig der Geber des Kontaktschalters 10, der z. B. mit Kettenspanner 11
gekoppelt ist. Die anderen Ziffern haben dieselbe
.-, Bedeutung wie in Fig. 1.
F i g. 3a und 3b zeigen eine Füllstandsmeßsonde gemäß DE-OS 23 13 441 in den beiden möglichen
Stellungen der Stauscheibe 12. Im absenkbaren Rohr 13
ist ein? Tragstange 14 für eine Staufscheibe 12
..ι angeordnet. Letztere bildet das untere Ende der
Tragstange 14 und ist mit einem Kegelsitz versehen, der in das untere Ende des Rohres 13 paßt. In der Stellung
der F i g. 3a kann ein Gas, das durch Rohr 13 strömt, am unteren Ende desselben entweichen, während in der
r. Darstellung der Fig.3b ein Hindernis, hier die Kohleoder
Koksschicht, die Slauscheibe 12. die ein entsprechendes Spiel aufweist, auf das untere Ende des Rohres
13 gepreßt hat. Dadurch kann kein Gas mehr entweichen und der Gasdruck innerhalb des Rohres 13
steigt an, wodurch ein hier nicht dargestellter Differenzdruckschalter betätigt wird. Ein Schaltkontakt
kann aber auch durch die relativ zu Rohr 13 verschobene Tragstange 14 ausgelöst werden. Der
Absenkvorgang der Füllstandsmeßsonde wird dann unmittelbar beendet und die Verriegelungsvorrichtung
der Chargiersteuerung betätigt. Eine Schutzhülse 15 mit
seitlichen Bohrungen 16 für den Gasaustritt und einer unteren Bohrung 17 für die Stauscheibe verhindert eine
Beschädigung des erwähnten Kegelsitzes (Ventilsitz).
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Verfahren zur Vermeidung der unbeabsichtigten Chargierung einer noch oder schon gefüllten
bzw. verschlossenen Kammer eines horizontalen Verkokungsofens mit Kohle durch eine an sich
bekannte Chargiervorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils durch eine oder
mehrere Füllöffnungen in der Decke der Koksofenkammer vor Beginn der Chargierung derselben mit
Kohle der Geber eines Kontaktschalters abgesenkt wird und bei mechanischer Einwirkung der Kohleoder
Koksfüllung (Satz) oder eines anderen Hindernisses auf mindestens einen Geber eine Verriegelungseinrichtung
der Chargiersteuerung betätigt und der Absenkvorgang des Gebers tiefer ist, als es der
Oberfläche der frischen Kohlefüllung entspricht.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine Füllstandmeßsonde
durch eine der Füllöffnungen der betreffenden Koksofenlui-nmer abgesenkt wird, nachdem der
«der die Geber auf die Endposition abgesenki
worden sind, ohne betätigt worden zu sein.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß zumindest mit einem
Geber gleichzeitig eine Füllstandsmeßsonde in die betreffende Füllöffnung abgesenkt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ansprechen des
Gebers eine Störanzeige ausgelöst wird.
5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens •ach einem -der mehreren der Ansprüche 1 bis 4.
dadurch gekennzeichnet, daß der Geber (1) des Kontaktschalter jeweils in denjenigen Teil des
Füllstutzens (2) der Chargiervorrientung angeordnet
und absenkbar ist, der sich während der Chargierung
senkrecht über der betreffenden Füllöffnung (4) befindet, wobei der Kontaktschalter und die
Absenkeinrichtung (3) für den Geber (1) außerhalb des Füllstulzens (2) angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5. dadurch gekennteichnet, daß neben mindestens einem Geber je
Koksofenknmmer eine Füllstandsmeßsonde (8\
vorgesehen ist, wobei die Absenkeinrichtung (9) für die Füllstandsmeßsonde (8) außerhalb des Füllstut
tens (2) angeordne. ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1J oder 6, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Füllstandsmeßsonde (8) gleichzeitig der C jeber ist.
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Absenkeinrichtung (9) der Füllstandsmeßsonde (8) mit dem Kontaktschalter (10) des Gebers im
Abschaltsinn gekoppelt ist.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 8. dadurch gekennzeichnet, daß die
Abscrikeinrichiung (3) des Gebers (I) mit dessen
Kontaktschalter im Abschaltsiin gekoppelt ist.
10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 9. dadurch gekennzeichnet, daß eine
Störanzeige mit dem Kontaktschalter des Gebers im Einschaltsinne gekoppelt ist.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2918151A DE2918151C2 (de) | 1979-05-05 | 1979-05-05 | Verfahren und Vorrichtung zur Vermeidung der unbeabsichtigten Chargierung der Kammern eines horizontalen Verkokungsofens |
| US06/145,766 US4352618A (en) | 1979-05-05 | 1980-04-30 | Method of, and apparatus for preventing the unintended charging of coke oven chambers |
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE2918151A DE2918151C2 (de) | 1979-05-05 | 1979-05-05 | Verfahren und Vorrichtung zur Vermeidung der unbeabsichtigten Chargierung der Kammern eines horizontalen Verkokungsofens |
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|---|---|
| DE2918151A1 DE2918151A1 (de) | 1981-01-08 |
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ID=6070007
Family Applications (1)
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| DE2918151A Expired DE2918151C2 (de) | 1979-05-05 | 1979-05-05 | Verfahren und Vorrichtung zur Vermeidung der unbeabsichtigten Chargierung der Kammern eines horizontalen Verkokungsofens |
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1980
- 1980-04-30 US US06/145,766 patent/US4352618A/en not_active Expired - Lifetime
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Also Published As
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| DE2918151A1 (de) | 1981-01-08 |
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