DE2918596A1 - Masstab zum ausmessen der hoehe und der inneneinschwenkung fuer nahteile in mehrfachglaesern von brillen - Google Patents
Masstab zum ausmessen der hoehe und der inneneinschwenkung fuer nahteile in mehrfachglaesern von brillenInfo
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Description
Dipl.-lng. Dieter-Alfred Paul
Patentanwalt 2 9 1 O 5 9 D
Zugelassener Vertreter beim Europäischen Patentamt
Patentanwalt DipLHng. Paul, Erftstr. BS D-4O4O Nausa 1
Erftstn. B2
D-4O4-O Neuss 1
Tel.: CO 21 O15 Ξ7 32 32
Datum:
Man Zeichen:
Ihr Zeichen:
Hermann-Josef Ostermann, Hagenkreuzweg 5,
4o57 Brügqen 1
Maßstab zum Ausmessen der Höhe und der Inneneinschwenkung für Nahteile in Mehrfachgläsern von Brillen
Die Erfindung betrifft einen Maßstab zum Ausmessen der Höhe und der Inneneinschwenkung für Nahteile in
Mehrfachgläsern, insbesondere Doppelgläsern, von Brillen mit wenigstens einer von einem Ende des Maßstabes
ausgehenden Meßskala.
Die Nahteile von Doppelgläsern müssen möglichst genau zur Pupille ausgerichtet sein, damit sie ihren
Zweck, nämlich ein Nahbereichssehen ohne Störung des
Fernbereichssehen zu ermöglichen, erfüllen können. Die Ausrichtung geschieht mittels sogenannter PD-Maßstäbe.
Diese Maßstäbe werden für das Ausmessen der Höhe des Nahteiles auf dem unteren Rand der Brillenfassung
und für das Ausmessen der InneneinSchwenkung, das heißt der horizontalen Versetzung des Nahteiles,
auf den inneren Seitenrand der Brillenfassung aufgesetzt.
Die Meßergebnisse sind jedoch relativ ungenau, weil
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Dresdner Bank AG Neues 1OOB1O1 CBLZ 3OO SOO OGD - Postscheck Eeeen BOBS 49-430 CBLZ 3BO 1OO 43)
Stadtsparkaeee Neues 311 SAA CBLZ30550000]
die bekannten Maßstäbe an den Enden, von denen die Meßskala ausgeht, stumpf ausgebildet, also mit gerader
Stirnseite versehen sind. Auch ist das Ablesen der Meßskala schwierig und führt ebenfalls zu Ungenauigkeiten.
Es sind zwar Nahteilhöhenmesser aus transparentem Kunststoff bekannt, die ein gerundetes Ende aufweisen,
das sich auf den unteren Rand der Brillenfassung aufsetzen läßt. Aufgrund der großen Breite dieser
Höhenmesser sind sie jedoch nicht zum Ausmessen der Inneneinschwenkung geeignet- Außerdem verursacht
der Kunststoff erhebliche Verzerrungen, so daß die Höhenmessung mit Fehlern behaftet ist.
Zur Vermeidung von Meßfehlern werden zudem auch sogenannte KontaktStrichfolien verwendet, die mit Markierungshilfen
für die Anzeichnung der Nahteilsegmente versehen sind. Diese Kontaktstrichfolien werden
entsprechend der Form der Brille zugeschnitten und dann in diese eingesetzt. Es bedarf keiner näheren
Erläuterung, daß dieses Verfahren sehr umständlich ist.
Der Erfindung liegt die" Aufgabei zugrunde, einen Maßstab zu
finden, der sich sowohl zum Ausmessen der Nahteilhöhe als auch der Inneneinschwenkung eignet und sich
durch bessere Maßgenauigkeit bei möglichst einfacher Handhabung auszeichnet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß das Ende, von dem die Meßskala ausgeht, zum Einstecken in die Fassungsnut der Brille sich verjüngend
ausgebildet ist und daß neben der bzw. den Meßskalen zumindest ein Durchsehschlitz angeordnet ist. Durch
die sich verjüngende Ausbildung des einen Endes kann
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der Maßstab in die Fassungsnut der Brille eingesteckt werden, und zwar sowohl zur Höhenmessung als auch zur
Messung der InneneinSchwenkung, so daß sich immer ein
definierter Bezugspunkt ergibt. Der Durchsehschlitz läßt dann ein sehr genaues Messen der Pupille und des
Unterlides zu, da keine Verzerrungen oder ParaUaxenfehler auftreten können. Auf diese Weise kann das
Nahteil wesentlich besser den jeweiligen körperlichen Gegebenheiten angepaßt werden. Außerdem ist die Handhabung
durch die Abstützungsmöglichkeit in der Fassungsnut und die besseren Sehverhältnisse wesentlich
einfacher und schneller.
In Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Ende des Maßstabes spitz zulaufend ausgebildet ist,
so daß eine Abstützung in der Fassungsnut auch bei kompliziert geformten Brillen jederzeit möglich ist.
Dabei sollte das Ende des Maßstabes gerundet ausgebildet sein.
In weiterer Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Meßskala bzw. Meßskalen um 1,5 mm in Meßskalenrichtung
vom Ende des Meßstabes weg versetzt sind. Auf diese Weise wird automatisch der Maßfehler korrigiert,
der dadurch entsteht, daß der Maßstab in die Fassungsnut eingesteckt wdrd, Bezugslinie und damit
Nullpunkt aber der Rand der Fassung ist. Der Betrag von 1,5 mm entspricht der allgemein gebräuchlichen"
Nutentiefe.
Die Erfindung sieht ferner vor, daß der Maßstab durch zwei parallel verlaufende Durchsehschlitze gekennzeichnet
ist. Diese zwei Durchsehschlitze lassen eine noch wesentlich verbesserte Beobachtung und meßtechnische
Erfassung der Pupille und des Unterlides zu, so daß die Ergebnisse noch genauer sind. Außerdem können we-
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sentlich mehr Meßskalen untergebracht werden.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgeschlagen,
daß zumindest zwei Meßskalen vorgesehen sind, von denen die eine mit nebeneinander und die
andere mit übereinander angeordneten Zahlen versehen ist. Auf diese Weise steht sowohl bei der Höhenmessung
als auch bei der Messung der InneneinSchwenkung jeweils eine Meßskala mit für den Ablesevorgang richtig
angeordneten Zahlen zur Verfugung, wodurch Ablesefehler vermieden werden. In dieser Hinsicht kann
noch eine weitere Verbesserung dadurch erzielt werden, daß zwei Meßskalen mit nebeneinander angeordneten,
jedoch um 18o° verdrehten Zahlen vorgesehen sind. Auf diese Weise wird die Tatsache berücksichtigt, daß
der Maßstab beim Messen der Inneneinschwenkung beider
Fassungen der Brille gedreht werden muß.
In weiterer Ausbildung der Erfindung ist vorgeschlagen, daß zumindest eine der Meßskalen zwischen den
Durchsehschlitzen angeordnet ist. Dies kann zweck- mäßigerweise die Meßskala bzw. die Meßskalen mit
den nebeneinander angeordneten Zahlen sein.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen/, daß die Teilstriche der Meßskala bzw. Meßskalen mit einer Seite direkt an dem Rand bzw. den Rändern des Durchsehschlitzes bzw. der Durchsehschlitze
angrenzen, wodurch sich ebenfalls eine Verbesserung der Ablesegenauigkeit erzielen läßt.
In gleicher Richtung wirkt auch die Maßnahme, den Maßstab aus undurchsichtigem Material, beispielsweise Kunststoff, herzustellen, da auf diese Weise ein
Kontrast zu den Durchsehschlitzen erzielt wird.
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/Γ-
In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles
näher veranschaulicht. Sie zeigt einen Maßstab 1 zum Ausmessen der Höhe und der Inneneinschwenkung
für Nahteile in Mehrfachgläsern von Brillen. Er eignet sich auch für andere Messungen
beispielsweise der Pupillendistanz, des Steg- und des Randmaßes und dergleichen. Die entsprechenden
Skalen sind jedoch hier der Übersichtlichkeit halber weggelassen.
Das in dieser Ansicht rechte Ende des Maßstabes 1 ist spitz zulaufend ausgebildet, wobei die Spitze 2 gerundet
ist. Mit dieser Spitze 2 kann der Maßstab auch bei komplizierten Fassungsformen in die Fassungsnut
eingesteckt werden, so daß sich eine sichere Abstützung und ein definierter Bezugspunkt für den Ausgang
der jeweiligen Messung ergibt.
Von dem Ende aus gehen insgesamt vier Meßskalen 3, 4,
5, 6 aus, deren erste o,5 cm jedoch nicht dargestellt sind. Sie sind gegenüber der Spitze 2 um 1,5 mm nach
links, also vom Ende weg, versetzt, da der Maßstab 1 um diesen Betrag in die Fassungsnut eingesteckt ist,
der Bezug für die Messung jedoch der Brillenrand sein muß. Auf diese Weise kann eine ansonsten erforderliche
Berichtigung des Meßwertes entfallen. Bei den beiden äußeren Meßskalen 3, 6 sind die Zahlen
so angeordnet, daß sie übereinander stehen. Sie dienen dem Ausmessen der Nahteilhöhe, bei der der Maßstab
1 senkrecht gehalten wird. Dagegen sind die Zahlen der beiden inneren Meßskalen 4, 5 nebeneinander
angeordnet, allerdings jeweils um 18o verdreht. Mit diesen Meßskalen 4, 5 wird die Inneneinschwenkung gemessen,
bei der der Maßstab 1 waagerecht gehalten wird. Da die InneneinSchwenkung immer vom inneren
Randteil der Fassung gemessen wird, muß der Maßstab
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beim Übergang von der einen zur benachbarten Fassung
gedreht werden. Durch die um 18o gedrehten Zahlen steht dann aber immer eine Meßskala 4, 5 mit richtig
angeordneten Zahlen zur Verfügung.
Zwischen den beiden äußeren und den beiden inneren Meßskalen 3, 4, 5, 6 sind zwei Durchsehschlitze 7, 8
angeordnet. Diese beiden Durchsehschlitze 7, 8 lassen den Blick auf das Unterlid und die Pupille des Auges
frei, die auf diese Weise genau vermessen werden können. Parallaxen oder Verzerrungen werden dabei vermieden,
so daß außerordentlich genaue Meßergebnisse gewonnen werden können. Entsprechend genau kann dann
das Nahteilsegment eingeschliffen werden.
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Claims (1)
- Dipl.-Ing. Diener-Alfred Paul . 1Q-QfiPatentanwalt £ " I G ö ü DPatentanwaltZugelassener Vertreter beim Europäischen PatentamtPatentanwalt DipL-Ing. Paul. Erftatr. BS, D-4O4O Neuaa 1Erfdstr, S2D-AOAO Neuss 1Tel.: CO Ξ1 OI3 S"7 32 32Datum:Main Zeichen:Ihr Zeichen:Hermann-Josef Ostermann, Haaenkreuzweg 5, Brüggen 1 -Maßstab zum Ausmessen der Höhe und der Inneneinschwenkung für Nahteile in Mehrfachgläsern von BrillenAnsprüche:Maßstab zum Ausmessen der Höhe und der Inneneinschwenkung für Nahteile in Mehrfachgläsern, insbesondere Doppelgläsern, von Brillen mit wenigstens einer von einem Ende des Maßstabes ausgehenden Meßskala, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende zum Einstecken in die Fassungsnut der Brille sich verjüngend ausgebildet ist und daß neben der bzw. den Meßskalen (3, 4, 5, 6) zumindest ein Durchsehschlitz (7, 8) angeordnet ist.2. Maßstab nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende (2) des Maßstabes (1) spitz zulaufend ausgebildet ist.3. Maßstab nach Anspruch l,oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende {2) des Maßstabes (1) gerundet ist.030048/0 4 60Dresdner Bank AG Neues 1OOS1O1 [BLZ SOO SQO CCD - Postscheck Easan SOSS 43-433 (BLZ 3BO 1OO 43}Stadtsperkasse Nsuss 311 344 CBLZ 3O5 5O OOO5ORIGINAL INSPECTED4. Maßstab nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Maßskala bzw. Maßskalen (3, 4, 5, 6) um 1,5 mm in Meßskalenrichtung vom Ende des Meßstabes (1) wegversetzt sind.5. Maßstab nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch zwei parallel verlaufende Durchsehschlitze (7, 8) .6. Maßstab nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest zwei Meßskalen (3, 4, 5, 6) vorgesehen sind, von denen die eine mit nebeneinander und die andere mit übereinander angeordneten Zahlen versehen sind.7. Maßstab nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Meßskalen (4, 5) mit nebeneinander angeordneten, jedoch um 18o° verdrehten Zahlen vorgesehen sind.8. Maßstab nach Anspruch 5 und Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine der Meßskalen (3, 4) zwischen den Durchsehschlitzen (7, 8) angeordnet ist.9. Maßstab nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßskalen (3, 4) mit den nebeneinander angeordneten Zahlen zwischen den Durchsehschlitzen (7, 8) angeordnet sind.lo. Maßstab nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilstriche der Meßskale bzw, Meßskalen mit einer Seite direkt an dem Rand bzw. den Rändern des Durchsehschlitzes bzw. der Durchsehschlitze angrenzen.030046/046011. Maßstab nach einem der Ansprüche 1 bis lo, dadurch gekennzeichnet, daß der Maßstab (1) aus undurchsichtigem Material, beispielsweise Kunststoff besteht.030046/0460
Priority Applications (1)
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| DE (1) | DE2918596A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2535194A1 (fr) * | 1982-11-03 | 1984-05-04 | Essilor Int | Dispositif de mesure pour le montage de verres correcteurs sur une monture de lunettes |
-
1979
- 1979-05-09 DE DE19792918596 patent/DE2918596A1/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2535194A1 (fr) * | 1982-11-03 | 1984-05-04 | Essilor Int | Dispositif de mesure pour le montage de verres correcteurs sur une monture de lunettes |
| DE3337844A1 (de) * | 1982-11-03 | 1984-06-14 | Essilor International, Creteil | Messvorrichtung zur verwendung beim einsetzen von korrekturglaesern in eine brillenfassung sowie messverfahren vermittels der messvorrichtung |
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