DE2919081A1 - Temperaturgesteuerte schalteinrichtung mit voneinander abhaengig veraenderbarer sollwert- und funktions-umstellmoeglichkeit - Google Patents

Temperaturgesteuerte schalteinrichtung mit voneinander abhaengig veraenderbarer sollwert- und funktions-umstellmoeglichkeit

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DE2919081A1
DE2919081A1 DE19792919081 DE2919081A DE2919081A1 DE 2919081 A1 DE2919081 A1 DE 2919081A1 DE 19792919081 DE19792919081 DE 19792919081 DE 2919081 A DE2919081 A DE 2919081A DE 2919081 A1 DE2919081 A1 DE 2919081A1
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shaft
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DE19792919081
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Rene Kissling
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ETHECO EUROPEAN THERMOSTAT Co SALERNO IT
Original Assignee
Landis and Gyr AG
LGZ Landis and Gyr Zug AG
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H37/00Thermally-actuated switches
    • H01H37/02Details
    • H01H37/12Means for adjustment of "on" or "off" operating temperature
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H37/00Thermally-actuated switches

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  • Thermally Actuated Switches (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)
  • Control Of Temperature (AREA)

Description

  • Temperaturgesteuerte Schalteinrichtung mit voneinander abhängig
  • veränderbarer Sollwert- und Funktions-Umstellmöglichkeit temperaturgesteuerte Schalteinrichtung mit voneinander abhängig veranderbarer Sollwert- und Funktions-Umstellmöglichkeit Die Erfindung bezieht sich auf eine temperaturgesteuerte Schalteinrichtung nach dem Oberbegriff des Pctenten.spruches 1.
  • Zur Ueberwachung von Heizungs- und Dampfkesselonlagen und fur deren Abschaltung im Falle eines zu hohen Temperaturanstieges werden temperaturgesteuerte Schalteinrichtungen als Te-peroturwdchter und Temperaturbegrenzer eingesetzt, wobei ein Temperaturwächter nach seinem Abschalten bei genügend tief abgesunkener Temperatur selbständig wieder einschaltet, während ein Temperaturbegrenzer blockiert bleibt und von Hand -wieder eingeschaltet werden muss. Je nach der Art der Anlage wird zu deren Ueberwachung ein Temperaturwächter oder -begrenzer gefordert. Die CH-PS 516 844 beschreibt daher eine temperoturabhängige Schalteinrichtung, die durch wenige Handgriffe vom Fachmann sowohl als Temperaturbegrenzer als auch als Temperoturwächter eingestellt werden kann.
  • Mit dem Erlass von Vorschriften, die für den Heizkessel einer Heizanlage, je noch dem, ob es sich um ein offenes oder geschlossenes System handelt, mit der oberen Grenztemperatur auch eine von der Grenztemperatur abhängige Arbeitsweise als Wächter oder Begrenzer vorschreiben, genügen die unter Zuhilfenahme eines Schraubenziehers von jedermann verstellbaren Einstelleinrichtungen nicht mehr, weil die Zuordnung der Ansprechtemperatur und der Arbeitsweise als Wächter oder Begrenzer bei bekannten temperaturgesteuerten Schalteinrichtungen frei wählbar ist.
  • Demgegenüber wird nunmehr gefordert, dass eine für eine bestimmte Heizanlage zugelassene Einstellung der temperaturgesteuerten Schalteinrichtung nicht mehr in Richtung geringerer Sicherheit verstellt werden kann, also zum Beispiel nicht in Richtung einer höheren Abschalttemperatur.
  • Dies bedeutet aber, dass Schaltelnrichtungen mit verschieden hohen Grenztemperaturen sowohl mit der Funktion als Wachter als auch als Begrenzer bereitgestellt werden müssen, was die Lagerhaltung sehr erschwert.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine temperaturgesteuerte Schalteinrichtung so zu schaffen, dass nur eine Ausführung fur alle gewünschten Kombinationen erforderlich ist, und die den Erfordernissen einer Heizanlage erst beim Einbau in diese anzupassen ist.
  • Die Erfindung ist im Patentanspruch 1 gekennzeichnet Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnungen näher erläutert.
  • Es zeigen: Fig. 1 eine Aufsicht im Schnitt und Fig. 2 einen Grundriss einer Schalteinrichtung, geschnitten nach der Linie A-A der Fig. 1.
  • In den Figuren bedeutet 1 einen elektrischen Schalter einer temperaturgesteuerten Schalteinrichtung, die in der gezeichneten, für alle Anwendungen gleichen Ausgangsstellung als Temperaturbegrenzer ausgebildet und mit ihrem Sollwertgeber auf den höchst möglichen Wert der Schalttemperatur eingestellt ist. Der Schalter 1 besteht aus einer Kippfeder 2 mit einem beweglichen Kontakt 3, der in der gezeichneten Einschaltstellung an einem feststehenden Kontakt 4 anliegt. Als Weggeber dient eine Membrane 5 eines nicht dargestellten Fühlersystems. Der Schalter 1 und die Membrane 5 sind zwischen einer unteren und einer oberen Platte 6 bzw. 7 montiert. Die Membrane stützt sich einerseits auf der Kippfeder 2 und andererseits auf einem Sollwertgeber ab. Dieser besteht aus einem Verstellgewindebolzen 8, der in einem Muttergewinde 9 der oberen Platte 7 gelagert ist. Eine Drehung am Verstellgewindebolzen 8 bewirkt eine Veränderung der Lage der Membrane 5 und damit eine andere Schalttemperatur der Einrichtung.
  • Der Verstellgewindebolzen 8 hat eine Scheibe 10 angeformt, die Ausnehmungen 11, 12, 13 für eine Rastfeder 14 aufweist. Die Rastfeder 14 ist auf der oberen Platte 7 befestigt und greift mit ihrem federnden Ende in der dargestellten Ausgangsstellung in die Ausnehmung 11 ein. Diese Stellung entspricht der höchst möglichen Schalttemperatur, im Beispiel von 1100 C. Die Ausnehmungen 11 und 12 haben je eine radial und eine schräg verlaufende Kante. An der radialen Kante greift die Rastfeder 14 an und verhindert eine Verstellmöglichkeit der Scheibe 10 in Richtung höhere Temperatur. In der anderen Drehrichtung drückt die schräg verlaufende Kante die Rastfeder 14 weg und ermöglicht eine Drehung in Richtung tiefere Temperatur. Dadurch wird der Einstellwert des Sollwertgebers nicht reversibel reduzierbar, bis in der letzten Ausnehmung 13 zwei radial verlaufende Kanten eine weitere Drehung der Scheibe 10 in beiden Richtungen verhindert.
  • ii vesentlichen Dem Verstellgewindebolzen Sparallelisteine Welle 15 zur Beeinflussung der Schaltfunktion der Schalteinrichtung in den beiden Platten 6 und 7 gelagert. Die Welle 15 weist einen den Schaltweg der Kippfeder 2 des elektrischen Schalters 1 verkleinernden, bewegbaren Nocken 16 auf. Die Aussenkontur der Scheibe 10 reicht bis in den Bereich der Welle 15, die am Ort der Berührung mit der Scheibe 10 eine Verdickung 17 aufweist, die in der dargestellten Stellung der Welle 15, in welcher der Nocken 16 den Schaltweg nicht verkleinert, so ausgebildet ist, dass eine Drehung der Scheibe 10 möglich, doch eine Bewegung der Welle 15 in Richtung Verkleinerung des Schaltweges durch die Scheibe 10 verhindert ist. Zu diesem Zweck besitzt die Verdickung 17 eine der Form der Scheibe 10 angepasste Ausnehmung 18, deren Form nachfolgend noch beschrieben wird. Durch die Ausnehmung 18 ergibt sich eine Verriegelung zwischen dem Verstellgewindebolzen 8 bzw. der Scheibe 10, und der Welle 15, die eine Bewegung des Nockens 16 zum Verkleinern des Schaltweges nur in einer bestimmten Lage der Scheibe 10 zulässt. Die mögliche Verstellung des Nockens 16 wird durch eine Drehbewegung der Welle 15 erreicht. Auch andere Verriegelungen, z.B. durch eine Längsbewegung einer Welle wären möglich. Um eine Drehbewegung der Welle 15 zu ermöglichen, besitzt die Scheibe; 1-0 in wenigstens einer, einem tiefen Einstellwert entsprechenden Stellung an ihrem Umfang-eine der Form der Verdickung angepasate Aussparung 19, die in dieser Stellung im Bereich der Welle 1ç5 liegt. Im beschriebenen Ausführungsbeispiel ist diese Stellung dann gegeben, wenn die Rast feder 14 in die Ausnehmung 13 nicht reversibel eingeschnappt ist. Dann erst kann die Welle 15 im Uhrzeigersinn (Fig. 2) gedreht wer-den. Dabei schwenkt der Nocken 16 unter den beweglichen Kontakt 3 und verkleinert den Schaltweg der Kippfeder 2. Eine Verkleinerung des Schaltweges bewirkt, dass der Schalter 1 mit der Membrane 5 als Temperafurwächter arbeitet.
  • Ein mit steigender Temperatur zunehmender Hub an der Membrane 5 bewirkt über die Kippfeder 2 ein Oeffnen-der Kontakte 3 und 4, wobei dann der bewegliche Kontakt 3 am Nocken 16 anliegt. Bei abnehmendem Hub schnappt der Kontakt 3 wieder gegen den festen Kontakt 4 und schaltet wieder ein.
  • Erfolgt hingegen ein Oeffnen der Kontakte 3 und 4 in der Ausgangsstellung der Schalteinrichtung1 also bevor der Nocken 16 unter den Kontakt 3 geschwenkt ist, dann kippt die Kippfeder 2 so weit, dass sich die Kontakte 3 bleibend öffnen und zwischen der Membrane 5 und der Kippfeder 2 keine Kraftverbindung mehr besteht Die Kontakte 3 und 4 müssen dann von Hand durch einen nicht dargestellten Rückstellknopf wieder in Berührung gebracht werden. Dies entspricht der Arbeitsweise als Temperaturbegrenzer.
  • beim Dre-hen der Welle 15 im Uhrzeigersinn1 ausgehend von der in den Figuren dargestellten Ausgangsstellung, schwenkt gleichzeitig mit dem Nocken 16 auch eine am freien Ende 20 der Welle 15 drehfest angeordnete Blattfeder 21 aus. Ihr freies Ende tragt einen Butzen 22, der beim Verstellen der Welle 15 mit Vorspannung auf der unteren Platte 6 gleitet und nach 90° Drehung in eine Bohrung 23 der Platte 6 einschnappt. Damit ist diese einmal gewählte Arbeitsweise als Temperaturwächter nicht reversibel eingestellt, denn der Butzen 22 kann aus der Bohrung 23 nicht mehr ausgeschwenkt werden Die Ausnehmung 18 an der Verdickung 57 der WeIle 15 erstreckt sich beim Ausfuhrungsbeispiel so weit, dass die Verdickung 17 die Form eines Viertelkreissegmentes aufweist (Fig. 2)-, Dadurch ist es möglich, ausgehend von der in der Fig 2 dargestellten Ausgangsstellung der Welle 15, die Welle im Gegenuhrzeigersinn um 900 zu drehen, ohne zuerst an der Scheibe 10 einen tieferen Einstellwert gewählt zu haben. Die Blattfeder 21 schnappt dann mit ihrem Butzen 22 in eine zweite Bohrung 24 der Platte 6 In dieser Stellung ist die Funktion der Schalteinrichtung nicht rereversibel als Temperaturbegrenzer vorgewählt.
  • Zur Durchführung der beschriebenen Einstellungen weisen sowohl der Verstellgewindebolzen 9 des Sollwertgebers als auch die Welle 15 je einen eine Abdeckplatte 25 durchdringenden Einstellknopf 26 bzw. 27 auf. Der Einstellknopf 27 der Welle 15 hat den gleichen Aussendurchmesser wie die Verdickung 17. Beide Einstellknöpfe können einen Verstellschlitz für einen Schraubenzieher aufweisen.
  • Die beschriebene Einrichtung erlaubt es, mit nur einer Ausführung die verschiedenen Funktionsbedingungen für eine bestimmte Heizanlage einzustellen, ohne dass diese von Unbefugten nachträglich geändert werden können. Einzig im Falle der Verwendung als Temperaturbegrenzer kann noch von einer hohen auf eine tiefere Schalttemperatur verstellt werden, doch nicht umgekehrt, und damit nur in Richtung einer höheren Sicherheit. Die Sicherheitsanforderungen sind damit erfüllt.

Claims (1)

  1. PATENTANPRÜCHE 1. Temperursgesteuerte Schlateinrichtung mit einem temperatur adhängigen Weggeber uww einem von diesem gesteuerten elektrischen Schalter, einem Sollwertgeber mit einem einem Verstellgewindebolzen zum Verändern der der Schalttemperatur und mit Eirarichtungen zur Beeinflussung sowohl des Schalters in seiner Schalt funktion als Temperaturwächter oder Begrenzer als auch des Sollwertgebers unter Einhaltung einer zwangsweisen Zuordnung bestimmter Schalttemperaturen für die Wächter-bzw. iBegrenzerfunktion, dadurch gekennzeichnet, dass die temperaturgesteuerte Schalteinrichtung (1, 2, 3, 4, 5) mit ihrer Schalttemperatur ausgehend von einem Höchstwert nicht reversibel reduzierbar und mit einer Welle (15) zum Verstellen der Schalt funktionen verriegelbar ist 2. Temperaturgesteuerte Schalteinrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (15)IparaIlel dem Verstellgewindebolzen (8) gelagert ist und einen den Schaltweg einer Kippfeder (2) des elektrischen Schalters (1) verkleinernden bewegbaren Nocken (16) aufweist, wobei die Verriegelung zwischen dem Verstellgewindebolzen 48) und der Welle (is) eine Bewegung des Nockens (16) zum Verkleinern des Schaltweges nur in einer bestimmten Lage des Verstellgewindebolzens (8) zulässt.
    3. Temperaturgesteuerte Schalteinrichtung nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstellgewindebolzen (8) eine Scheibe (10) angeformt hat, deren Aussenkontur bis in den Bereich der Welle (15) reicht dass die Welle (15) am Ort der Berührung mit der Scheibe (io) eine Verdickung (17) aufweist, die in der Stellung der Welle (15), in welcher der Nocken (17) den Schaltweg nicht verkleinert, so ausgebildet ist, dass eine Drehung der Scheibe (io) möglich, doch eine Bewegung der Welle (15) in Richtung Verkleinerung des Schaltweges durch die Scheibe (io) verhindert ist, und dass die Scheibe (10) in wenigstens einer, einem tiefen Einstellwert des Sollwertgebers (8, 10) entsprechenden Stellung an ihrem Umfang, der dann im Bereich der Welle (15) liegt, ene der Form der Verdickung (17) angepasste Aussparung (19) aufweist, die in dieser Stellung eine Bewegung der Welle (15) und deren Nocken (16) zur Verkleinerung des Schaltweges ermöglicht.
    4. Temperoturgesteuerte Schalteinrichtung nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die mögliche Verstellung des Nockens ( zum Verkleinern des Schaltweges eine Drehbewegung der Welle (15) ist und doss eine wenigstens in der Stellung des verkleinerten Schaltweges unverrückbar einrastende Feder (21) vorhanden ist.
DE2919081A 1978-10-13 1979-05-11 Temperaturgesteuerte Schalteinrichtung mit voneinander abhängig veränderbarer Sollwert- und Funktions-Umstellmöglichkeit Expired DE2919081C2 (de)

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CH1064378A CH634170A5 (en) 1978-10-13 1978-10-13 Temperature-controlled switching device having the capability to change its setting and function in a variable manner, independently of one another

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CH634170A5 (en) 1983-01-14

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