DE2919366A1 - Spielplatzbelag - Google Patents

Spielplatzbelag

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DE2919366A1
DE2919366A1 DE19792919366 DE2919366A DE2919366A1 DE 2919366 A1 DE2919366 A1 DE 2919366A1 DE 19792919366 DE19792919366 DE 19792919366 DE 2919366 A DE2919366 A DE 2919366A DE 2919366 A1 DE2919366 A1 DE 2919366A1
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playground
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playground surface
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Heinrich Ing Grad Geisler
Wilhelm Moellenhoff
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Lappset Spiel-Park-Freizeitsysteme 6625 Puet GmbH
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MOECKEL SIEGFRIED HERBERT
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C13/00Pavings or foundations specially adapted for playgrounds or sports grounds; Drainage, irrigation or heating of sports grounds
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    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C13/00Pavings or foundations specially adapted for playgrounds or sports grounds; Drainage, irrigation or heating of sports grounds
    • E01C13/04Pavings made of prefabricated single units
    • E01C13/045Pavings made of prefabricated single units the prefabricated single units consisting of or including bitumen, rubber or plastics

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Spielplatzbelag
  • Beschreibung Die Erfindung betrifft einen Spielplatzbelag aus unmittelbar auf einen Sanduntergrund verlegten Platten.
  • Die Verlegung von Platten in einem Unterbau1 der lediglich aus einem Sandbett besteht ist sehr einfach und preiswert. Bisher war dies aber lediglich möglich mit Betonplatten, ähnlich Bürgersteigplatten, die allenfalls eine dünne Kunststoff- oder Gummiauflage von etwa 0,5 bis 2,0 cm Stärke aufwiesen. Derartige Betonplatten haben nicht die für Kinderspielplätze erforderlichen Elastizitätseigenschaften.
  • Die bisher verwendeten Vollkunststoffplatten haben lediglich ein geringes Format von höchstens 50 x 50 cm und eine Stärke von 4 bis 5 cm. Werden diese Platten lose in ein Sand- bett verlegt,können spielende Kinder sie ohne Mühe wieder aufnehmen und den Spielplatzbelag zerstören. Eine Verlegung dieser Platten in frischen Zementmörtel hat sich auf die Dauer nicht als haltbar erwiesen. Die einzige Möglichkein bei Verwendung derartiger Platten ein haltbares Gefüge zu erreichen, besteht darin, sie auf einem festen Untergrund aus Asphalt oder Beton zu verkleben. Dies ist jedoch ein sehr aufwendiges und teueres Verfahren, da hierfür entweder eine bewehrte Betonplatte oder eine Schottertragschicht mit Asphaltdecke angelegt werden müssen.
  • Bei den bekannten Spielplatzbelägen ist es im übrigen weder möglich noch vorgesehen, andere Bauteile, wie Randeinfassungen, Sitzblöcke, Sandkasteneinfassungen und dgl., in den Belag mit einzubeziehen bzw. an diesen harmonisch anzupassen.
  • Aufgabe der Erfindung ist estdiese Nachteile zu vermeiden und einen Bodenbelag zu schaffen, der einfach und preiswert verlegt werden kann und trotzdem eine maximale Unfallsicherheit und Stabilität bietet. Weiterhin ist es Aufgabe der Erfindung/ein System zur Erstellung und Gestaltung von Kinderspielplätzen zu schaffen, mit dem ganze Kinderspielplätze mit Ausnahme der Spielgeräte, wie Klettergerüste, Rutschen, Schaukeln und dgl., aus vorgefertigten Systemteilen zusammengesetzt werden können.
  • Gemäß der Erfindung erfolgt die Lösung dieser Aufgabe dadurch, daß an sich bekannte, mit ineinanderpassenden Aussparungen bzw. Vorsprüngen versehene Kunststoffplatten verwendet werden und daß die Kunststoffplatten Je ein Gewicht von mindestens etwa 20 kg, insbesondere 25 kg, aufweisen.
  • Platten, die ein derartiges Gewicht aufweisen, können von den Kindern nicht mehr aufgenommen werden, sie liegen vielmehr nach dem Verlegen fest in dem Sandbett.
  • Mit den z. B. aus den Offenlegungsschriften 18 07 645 und 24 50 360 bekannten, ineinandergreifenden Aussparungen bzw.
  • Vorsprüngen können die Platten in einfacher Weise miteinander verklebt werden, so daß sich trotz unmittelbarer Verlegung in einem Sandbett eine große Flächenstabilität ergibt.
  • Vorteilhafterweise beträgt die Oberfläche der Platte über 5000 cm3 und die Dicke über 7,5 cm, wobei gemäß der Erfindung die Dicke insbesondere 8 cm und die Kantenlänge zwischen 75 x 75 cm und 50 x 120 cm, insbesondere 58 x 108 cm, beträgt. Wegen der großen Dicke besitzt die Platte einen hohen Dämpfungsfaktor und hilft Verletzungen, vor allem beim Abstürzen von den auf dem Spielplatz aufgestellten Spielgeräten, zu verhindern bzw, zu mildern.
  • Gemäß der Erfindung weisen die Platten treppenförmig angeordnete Uberlappungsflächen auf. Derartige Flächen, durch die eine sichere-Verbindung der Platten miteinander gewährleistet werden kann, lassen sich sehr einfach durch Einlegen von Teilen in die Plattenform herstellen.
  • daß Die Erfindung ist ferner dadurch gekennzeichnet, Platten mittels Nuten in kleinformatige Teilflächen aufgegliedert sind. Auf diese Weise wird ein Herausschneiden von Teilstücken aus den Platten erleichtert, durch die Aussparungen für Spielgeräte hergestellt werden können. Diese Aussparungen können dann später nach dem Einbau der Spielgeräte mit einer Manschette oder durch Einbringen von nicht ausgehärtetem Kunststoff verschlossen werden.
  • Platten mit hervorragenden elastischen Eigenschaften können gemäß der Erfindung aus Gummigranulaten bzw. -fasern bestehen, die mit Kunststoff gummielastisch und netzartig gebunden sind. Derartige Platten weisen wegen ihrer Porosität und entsprechenden Bindung der Füllstoffe eine Gummielastizität auf, die für Kinderspielplätze sehr erwünscht ist, da die Verletzungsgefahr beim Laufen, Stürzen und dgl. vermindert wird.
  • Wenn wasserundurchlässige Beläge erwünscht sind, so können die Platten gemäß der Erfindung eine geschlossene,wasserundurch lässige Oberschicht aus Kunststoffmaterial aufweisen. Wenn dagegen eine wasserdurchlässige Oberfläche gewünscht wird, so können die Platten gemäß der Erfindung eine offenporige, wasserdurchlässige Oberschicht aus kunststoffgebundenem Gummigranulat mit hohem Bindemittelgehalt aufweisen.
  • Die Kunststoffplatten gemäß der Erfindung können infolgedessen nicht nur in sehr einfacher Weise hergestellt sondern auch in ihren Eigenschaften verändert werden.
  • Der Spielplatzbelag nach der Erfindung ist weiterhin gekennzeichnet durch Randeinfassungsplatten mit nur an einer Seite oder an zwei Seiten angebrachten Überlappungsflächen.
  • Diese Randeinfassungsplatten dienen zur Abgrenzung des Spielplatzbelages und können gemäß der Erfindung verstärkt und/ oder aus einem Material geringerer Elastizität ausgebildet sein. Es ist weiterhin vorteilhaft, sie mit einem Betonfundament zu verbinden, da dem Spielplatzbelag dadurch eine noch höhere Stabilität verliehen werden kann.
  • Die Randeinfassungsplatten können gemäß der Erfindung ganz oder teilweise als Sitzteile sowie ein Teil der Kunststofiplatten als Sandkasteneinfassungen ausgebildet sein.
  • Durch diese Ausbildungen der Kunststoffplatten bzw. durch weitere mögliche Ausbildungen wird ein Baukastensystem gebildet, das in Verbindung mit der hohen Elastizität des Bodenbelages eine harmonische kinderfreundliche Gestaltung des Spielplatzes gestattet.
  • Auf den Zeichnungen ist eine Ausführungsform des Spielplatzbelages nach der Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch eine Bodenplatte gemäß der Erfindung.
  • Fig. 2 ist ein Querschnitt durch eine Bodenplatte gemäß der Erfindung.
  • Fig. 3 ist eine Draufsicht auf eine Bodenplatte gemäß der Erfindung.
  • Fig. 4 ist ein teilweise unterbrochener Schnitt durch einen Spielplatzbelag gemäß der Erfindung.
  • Fig. 5 ist eine Draufsicht auf einen Spielplatzbelag gemäß der Erfindung.
  • Die Bodenplatte 1 hat eine Länge von 108 cm und eine Breite von 58 cm. Sie weist an ihren Seiten je Überlappungsflächen 2, 3, 4, 5 auf, die eine Breite von je 8 cm haben. Diese Flächen werden mit den jeweils entsprechenden Flächen benachbarter Platten verklebt.
  • An der Oberseite der Platten 1 sind in einem Abstand von Jeweils 12,5 cm Rillen vorgesehen1 durch die kleinformatige Teilstücke gebildet werden. Diese Rillen erhöhen einer- seits die Griffigkeit des Belages und erleichtern andererseits das Herausschneiden von Teilstücken zur Ausbildung von Aussparungen von Spielgeräten.
  • Die Herstellung der Platten erfolgt in einfacher Weise durch Einbringen des mit Kunststoffbindemittel gemischten Gummigranulates bzw. entsprechender Fasern in eine Preßform. Durch Einwirkung von Wasserdampf wird dann der Kunststoff in kurzer Zeit gehärtet. Es entsteht eine poröse Platte'die wasserundurchlässig gemacht werden kann, dadurch, daß in die Form ein Gemisch aus flüssigem Kunststoff und Gummigranulat eingespritzt wird, wodurch eine gleichmäßige Schicht auch an den durch die Musterung bedingten höheren Stellen der Form erreicht wird. In dieser Kunststoffmasse wird dann das Kunststoffgranulatgemisch eingebracht. Bei wasserdurchlässigen Platten wird zunächst eine Granulatschicht von etwa 2 cm Stärke eingebracht, die einen höheren Kunststoffanteil hat als die normale Mischung und die außerdem eingefärbt werden kann. Die obere Schicht der Platte ist dann härter und verschleißfester.
  • Die Oberfläche der Platten kann im übrigen beliebige Musterungen aufweisen und eingefärbt werden.
  • Bei der Herstellung des Spielplatzbelages wird zunächst auf einer Kiesunterlage 6 ein Sandbett 7 aufgebracht. Auf diesem Sandbett werden die Bodenplatten 1, 2 aufgebracht und über die Uberlappungsflächen 3, 8 mit einem dauerelastischen, witterungsbeständigen Kleber miteinander verbunden.
  • Mit einem Betonfundament 9, 10, das das Sandbett 7 umgibt sind Randeinfassungen 11, 12 verbunden. Die Randeinfassung 11 weist eine Uberlappungsfläche 13 auf, die mit der Uberlappungs fläche 14 einer Bodenplatte 15 verklebt wird. Die Randeinfassung 12, die im übrigen wie die Randeinfassung 13 verstärkt ausgebildet ist, weist eine Nut auf, die aus zwei Uberlappungsflächen 16, 17 gebildet ist. Diese Uberlappungsflächen werden mit der Überlappungsfläche 18 der Platte 2 bzw. einem Teil der Unterseite dieser Platte verklebt.
  • Die Randeinfassungen können auch als Blöcke ausgebildet werden und dann Sitzteile 19, 20 bilden, wobei sie entweder die ganze Umrandung bilden können oder einzeln bzw. in Gruppen über die Randeinfassung verteilt sein können.

Claims (14)

  1. Spielplatzbelag Patentansprüche S Spielplatzbelag aus unmittelbar auf einen Sanduntergrund verlegten Platten, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß an sich bekannte, mit ineinanderpassenden Aussparungen bzw. Vorsprüngen versehene Kunststoffplatten (1, 2, 12, 13, 19, 20) verwendet werden und daß die Kunststoffplatten (1, 2, 12, 13, 19, 20) Je ein Gewicht von mindestens etwa 20 kg, insbesondere 25 kg, aufweisen.
  2. 2. Spielplatzbelag nach Anspruch 1, dadurch g e ke n n -z e i c h n e t , daß die Oberfläche der Platten (1, 2) über 5000 cm3 und die Dicke über 7,5 cm beträgt.
  3. 3. Spielplatzbelag nach Anspruch 2, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Dicke der Platten (1, 2) 8 cm und die Kantenlänge zwischen 75 x 75 cm und 50 x 120 cm, insbesondere 58 x 108 cm, beträgt.
  4. 4. Spielplatzbelag nach Anspruch 1 bis 3, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Platten (1, 2, 20) treppenförmig angeordnete Uberlappungsflächen (2, 3, 4, 5, 13) aufweisen.
  5. 5. Spielplatzbelag nach Anspruch 1 bis 4, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Platten (1, 2) mittels Nuten in kleinformatige Teilflächen aufgegliedert sind.
  6. 6. Spielplatzbelag nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Platten (1, 2, 19, 20) aus Gummigranulaten bzw. -fasern bestehen, die mit Kunststoffen gummielastisch und netzartig gebunden sind.
  7. 7. Spielplatzbelag nach Anspruch 6, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Platten (1, 2, 11, 12, 19, 20) eine geschlossene wasserundurchlässige Oberschicht aus Kunststoffmaterial aufweisen.
  8. 8. Spielplatzbelag nach Anspruch 6, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Platten (1, 2, 11, 12, 19, 20) eine offenporige wasserdurchlässige Oberschicht aus kunstoLfgebundenem Gummigranulat mit hohem Bindemittelanteil aufweisen.
  9. 9. Spielplatzbelag nach Anspruch 1, g e k e n n z e i c h -n e t durch Randeinfassungsplatten (11, 12, 19, 20) mit nur an einer Seite oder an zwei Seiten angebrachten t;berlappungsflächen (14, 16, 17).
  10. 10. Spielplatzbelag nach Anspruch 9, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Randeinfassungsplatten (11, 12, i 1 1 19, 20) verstärkt und/oder aus Material geringerer Elastizität ausgebildet sind.
  11. 11. Spielplatzbelag nach Anspruch 9 und 10, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Randeinfassungsplatten (11, 12, 19, 20) mit einem Betonfundament (9, 10) verbunden sind.
  12. 12. Spielplatzbelag nach Anspruch 9 bis 11, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Randeinfassungsplatten (19, 20) ganz oder teilweise als Sitzteile ausgebildet sind.
  13. 13. Spielplatzbelag nach Anspruch 1, dadurch g e k ein n z e i c h n e t , daß die Kunststoffplatten als Sandkasteneinfassungen ausgebildet sind.
  14. 14. Kunststoffplatte für Spielplatzbeläge, g e k e n n -z e i c h n e t durch die Merkmale der Ansprüche 1 bis 13.
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