DE2919574C2 - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
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- F02M41/08—Fuel-injection apparatus with two or more injectors fed from a common pressure-source sequentially by means of a distributor the distributor and pumping elements being combined
- F02M41/14—Fuel-injection apparatus with two or more injectors fed from a common pressure-source sequentially by means of a distributor the distributor and pumping elements being combined rotary distributor supporting pump pistons
- F02M41/1405—Fuel-injection apparatus with two or more injectors fed from a common pressure-source sequentially by means of a distributor the distributor and pumping elements being combined rotary distributor supporting pump pistons pistons being disposed radially with respect to rotation axis
- F02M41/1411—Fuel-injection apparatus with two or more injectors fed from a common pressure-source sequentially by means of a distributor the distributor and pumping elements being combined rotary distributor supporting pump pistons pistons being disposed radially with respect to rotation axis characterised by means for varying fuel delivery or injection timing
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Description
Die Erfindung betrifft eine Kraftstoffeinspritzpumpe der im
Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art.
Bei solchen Kraftstoffeinspritzpumpen wird zur Erzielung der
besten Motorleistung und zur Kontrolle der Abgasemissionen
die zeitliche Lage des Pumphubes in bezug auf das Motorar
beitsspiel mittels der Zeitsteuereinrichtung vorverlegt, wenn
die Motordrehzahl erhöht wird, so daß die Kraftstoffein
spritzung bei demselben Motordrehwinkel vor dem oberen Tot
punkt bei unterschiedlichen Drehzahlen beginnt. Darüber hi
naus wird mittels der Zeitsteuereinrichtung erreicht, daß
die Kraftstoffeinspritzung bei im wesentlichen demselben Mo
tordrehwinkel während des Betriebes mit unterschiedlichen Be
lastungswerten beginnt.
Bei einer aus der DE-OS 23 45 724 bekannten Kraftstoffein
spritzpumpe der eingangs genannten Art dient ein Gestänge zum
Verändern der Zeitsteuerung durch Verändern der Winkellage
des Servoventils. Durch Bewegen eines Hebels werden zwei Ver
längerungsteile gedreht, so daß eine axial abgestufte oder
eine schraubenförmig ausgebildete Abdeckung eine Öffnung mehr
oder weniger bedecken und dadurch die axiale Position des
Zeitsteuerkolbens einstellen kann. Wenn diese bekannte Kraft
stoffeinspritzpumpe an die Verwendung bei anderen Motoren an
gepaßt werden soll, ist es offenbar erforderlich, zumindest
das gesamte Servoventil auszutauschen. Es ist daher nicht auf
einfache Weise möglich, die Zeitsteuerung nach Bedarf an un
terschiedliche Motordrehzahlen und Belastungen anzupassen
oder die Kraftstoffeinspritzpumpe an unterschiedliche Motoren
anzupassen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Kraftstoffeinspritzpumpe
der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art so
auszubilden, daß die Zeitsteuerung für verschiedene Motor
drehzahlen und Belastungen leichter einstellbar und die
Kraftstoffeinspritzpumpe selbst einfacher an verschiedene Mo
toren anpaßbar ist.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die im kennzeichnen
den Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Bei der Kraftstoffeinspritzpumpe nach der Erfindung wird die
Bewegung des Hebels am zum Federsitz entgegengesetzten Ende
durch den Nocken gesteuert, und durch die Bewegung des Hebels
mittels der Gashebelwelle wird der Federsitz axial verstellt.
Da außerdem der Nocken auf der Gashebelwelle axial festge
legt und auf dieser winkelverstellbar ist, ist die Kraft
stoffeinspritzpumpe nach der Erfindung besser anpaßbar und
vielseitiger, denn die Zeitsteuerung kann nach Bedarf auf un
terschiedliche Motordrehzahlen und Belastungen eingestellt
und die Kraftstoffeinspritzpumpe leicht an verschiedene Moto
ren angepaßt werden. Bei der Kraftstoffeinspritzpumpe nach
der Erfindung brauchen lediglich das Nockenprofil und die Fe
derkonstante für jeden Pumpenverwendungszweck entsprechend
gewählt zu werden. Durch entsprechendes Ändern des Nockenpro
fils lassen sich der Teil des Belastungsbereiches und das
Ausmaß der Verlagerung des Einspritzzeitpunktes, die
aus einer bestimmten Belastungsänderung resultiert, ändern, und wei
ter kann auf entsprechende Weise das maximale Ausmaß der Ver
lagerung des Einspritzzeitpunkts entsprechend der Motorbe
lastung leicht verändert werden. Der Nocken ist auf der Gas
hebelwelle leicht winkelverstellbar, wodurch die Zeitsteue
rung der Einspritzung unter gegebenen Drehzahl- und Bela
stungsumständen leicht von Pumpe zu Pumpe reproduzierbar
und auch bei Herstellungsänderungen von Pumpe zu Pumpe vorher
sagbar ist. Der Nocken ist leicht zugänglich und kann ausge
wechselt werden, ohne daß die Kraftstoffeinspritzpumpe zerlegt
oder in diese ein anderes Servoventil eingebaut zu werden
braucht.
Aus der DE-OS 26 44 042 ist zwar ein auf den Federsitz eines
Zeitsteuerkolbens einwirkender, mechanisch betätigter Nocken
an sich bekannt, dieser Nocken sitzt aber nicht auf der Gas
hebelwelle, sondern auf einer Welle, die mittels eines Hebels
verdrehbar ist, welcher manuell durch den Fahrer oder durch
einen Thermostaten od. dgl. betätigt wird, wenn bei kaltem
Motor eine Frühverstellung des Einspritzbeginns erfolgen soll.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung bilden den Gegen
stand der Unteransprüche.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden un
ter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 teilweise im Schnitt und teilweise
weggebrochen eine Längsseitenansicht
einer bevorzugten Ausführungsform einer
Kraftstoffeinspritzpumpe nach der
Erfindung,
Fig. 2 teilweise im Schnitt und teilweise
weggebrochen eine vergrößerte End
ansicht der Kraftstoffeinspritzpumpe
von Fig. 1,
Fig. 3 eine Teilseitenansicht derselben
und
Fig. 4 eine Teilansicht auf der Linie 4-4
von Fig. 2.
Die in der Zeichnung dargestellte Kraftstoffeinspritzpumpe führt
sequentielle, ab
geteilte Mengen Kraftstoffes unter hohem Druck den verschie
denen Kraftstoffeinspritzdüsen eines Verbrennungsmotors zu.
Die Pumpe hat ein Gehäuse 12, das mit einem Deckel 14
versehen ist, der an ihr durch Schrauben 16 befestigt ist.
Ein Rotor 18 mit einer durch den Motor ange
triebenen Antriebswelle 20 ist in dem Gehäuse 12 drehbar gela
gert.
Eine Zubringerpumpe 22
wird durch den Rotor 18 angetrieben und empfängt Kraftstoff
aus einem Tank (nicht dargestellt) über einen Pumpen
einlaß 24. Der von der Zubringerpumpe 22 abgegebene Kraftstoff wird
unter Druck über einen axialen Kanal 28, einen Ringraum 31 und
einen Kanal 30 zu einem Dosierventil 32 gefördert. Ein
Druckeinstellventil, das insgesamt mit der Be
zugszahl 34 bezeichnet ist, stellt den Ausgangsdruck der Zu
bringerpumpe 22 ein und leitet überschüssigen Kraftstoff zu dem
Pumpeneinlaß 24 zurück. Das Druckeinstellventil 34 ist so ausge
legt, daß der Zubringerpumpenausgangsdruck
mit der Motordrehzahl ansteigt, um den erhöhten Kraftstoff
bedarf des Motors bei höheren Drehzahlen zu decken und um
einen Kraftstoffdruck zu schaffen, der zum Betätigen von
Hilfsvorrichtungen der Kraftstoffeinspritzpumpe geeignet ist.
Eine HD-Pumpe 36 (HD = "Hochdruck") welche zwei einander gegenüberliegende Pump
kolben 38 aufweist, die in einer diametralen Bohrung 39 des
Rotors 18 hin- und herbewegbar angeordnet sind, empfängt
Kraftstoff aus dem Dosierventil 32 über mehre
re winkelversetzte radiale Öffnungen 40 (von denen nur zwei
gezeigt sind), welche sequentiell mit einem diagonalen Ein
laßkanal 42 des Rotors 18 bei dessen Drehung in Deckung kom
men.
Eine abgeteilte Kraftstoffmenge wird durch die HD-Pumpe 36
auf hohen Druck gebracht und über eine axiale Bohrung 46
des Rotors 18 einem Förderkanal 48 zugeführt, welcher sequen
tiell mit mehreren winkelversetzten Auslaßkanälen 50 (von
denen nur einer gezeigt ist) in Deckung kommt, die mit den
einzelnen Kraftstoffeinspritzdüsen des Motors über Auslaß
anschlüsse 51, welche auf dem Umfang des Gehäuses 12 ange
ordnet sind, in Verbindung stehen. Ein Förderventil 52 in
der axialen Bohrung 46 sorgt für ein rasches Absperren der
Kraftstoffzufuhr zu den Düsen am Ende des Pumphubes der
HD-Pumpe 36, damit Kraftstoff nicht in die Motorbrennkam
mern nachtropfen kann.
Die winkelversetzten radialen Öffnungen 40 der HD-Pumpe 36 sind auf
dem Umfang der Rotorbohrung angeordnet und kommen mit dem
diagonalen Einlaßkanal 42 des Rotors 18 während des Ansaug
hubes der Pumpkolben 38 sequentiell in Deckung, während die
winkelversetzten Auslaßkanäle 50 in gleicher Weise angeord
net sind und mit dem Förderkanal 48 während des Verdich
tungshubes der Kolben sequentiell in Deckung zu kommen.
Ein ringförmiger Nocken 54, der mehrere Paare von einander
diametral gegenüberliegenden Nockenbuckeln hat, dient zum
gleichzeitigen Nachinnenbewegen der Kolben 38,
um den Kraftstoff zwischen denselben
periodisch unter Druck zu setzen und dadurch periodisch se
quentielle abgeteilte Mengen von unter Druck
stehendem Kraftstoff zu dem Motor zu fördern. Zwei Rollen
56, die durch Rollenschuhe 58 gehaltert sind, werden durch
den Rotor 18 in eine radialen Linie mit den Kolben 38 gehal
ten, um die Kolben nach innen zu bewegen.
Zur Zeitsteuerung der Verteilung des unter Druck gesetzten
Kraftstoffes auf die Kraftstoffdüsen in richtigem Synchro
nismus mit dem Motorbetrieb kann der ringförmige Nocken 54
durch einen Zeitsteuerkolben 55, der mit dem Nocken 54 durch
einen Verbindungsstift 57 verbunden ist, winkelverstellt
werden.
Mehrere Fliehgewichte 62, die um die Antriebswelle 20 herum
zur gemeinsamen Drehung mit derselben angeordnet sind, üben
eine veränderliche Axialkraft auf eine Hülse 64 aus, die
auf der Antriebswelle 20 verschiebbar gelagert ist. Die Hülse 64 be
rührt einen schwenkbar gelagerten Fliehkraftreglerarm 66
und drückt ihn - gemäß der Darstellung in Fig. 1 - im Uhr
zeigersinn um einen tragenden Drehzapfen 68.
Der Fliehkraftreglerarm 66 wird durch eine Reglerfederan
ordnung 70, deren axiale Lage durch einen Nocken 72 ver
stellbar ist, welcher durch eine Gashebelwelle 74 betätigt
wird, die mit einem Gaspedalarm 75 verbunden ist, in die ent
gegengesetzte Drehrichtung gedrückt. Der Gaspedalarm 75 ist
seinerseits mit dem steuernden Fußpedal in dem Führerhaus
des Kraftfahrzeuges verbunden.
Der Reglerarm 66 ist so angeschlossen, daß er die Winkel
stellung des Dosierventils 32 über einen Steuerarm 76
steuert, welcher an dem Dosierventil
befestigt ist.
Die Größe der abgeteilten
Menge Kraftstoffes, die durch die HD-Pumpe 36 in einem ein
zigen Pumphub gefördert wird, kann leicht gesteuert werden, in
dem das Ausmaß der Drosselung des Kraftstoffdurchflusses
durch das Dosierventil 32 verändert wird.
Der Fliehkraftregler regelt
automatisch die Motordreh
zahl in dem Lehrlaufdrehzahlbereich und bei maximaler Dreh
zahl, während die Dosierung des Kraftstoffes bei Zwischen
drehzahlen allein durch die mechanische Betätigung des Gas
pedals gesteuert wird.
Gemäß Fig. 2 ist der Zeitsteuerkolben 55 in einer Bohrung
80 eines geschlossenen Zylinders, die zu der Gashebelwelle 74 parallel ist, verschiebbar
gelagert. Ein Kanal 82 sorgt für eine Verbindung mit der Boh
rung 80 und mit dem axialen Kanal 28 der Zubringerpum
pe 22.
Der Zeitsteuerkolben 55 hat eine axiale Bohrung 84, in welcher ein Ser
voventil 86 verschiebbar gelagert ist. Eine Servoventilvorspann
feder 87 liegt an einem Ende des Servoventils 86 an und drückt
dasselbe entsprechend der Darstellung in Fig. 2 nach rechts.
Im Betrieb ist eingestellter Zubringerpumpenauslaßdruck stän
dig in einer Ventilkammer 88 an einem Ende des Servoventils
86 vorhanden und übt eine Kraft auf das Servoventil entge
gengesetzt zu der Vorspannkraft der Feder 87 aus. Da der Aus
laßdruck der Zubringerpumpe 22 eine Funktion der Motordrehzahl
ist, ist die Stellung des Servoventils 86 von der Motordreh
zahl abhängig.
Wenn der Druck in der Ventilkammer 88 mit zunehmender Motor
drehzahl ansteigt, wird die Vorspannfeder 87 zusammengedrückt, so daß
ein Bund 90 des Servoventils 86 eine Öffnung 91 eines Kanals 92
freigibt und Kraftstoff aus der Ventilkammer 88 in eine Kolbenkam
mer 94 am Ende des Zeitsteuerkolbens 55 gehen kann. Wenn die
Menge an Kraftstoff in der Kolbenkammer 94 zunimmt, bewegt sie den
Zeitsteuerkolben 55 nach links, bis der Bund 90 die Öffnung
91 des Kanals 92 bedeckt und den Kraftstofffluß zwischen der
Ventilkammer 88 und der Kolbenkammer 94 in der Gleichgewichts
position des Zeitsteuerkolbens 55 beendet, welche die linke
Position des Nockens 54 und die zeitliche Lage der Einsprit
zung festlegt.
Wenn die Motordrehzahl abnimmt, nimmt der Druck in der Ventil
kammer 88 ab, und die Vorspannkraft der Servoventilvorspannfeder 87 bewegt
das Servoventil 86 nach rechts, wodurch eine Verbindung zwischen
dem Kanal 92 und einem Ringraum 96 hergestellt wird und Kraft
stoff aus der Kolbenkammer 94 über eine Bohrung 98, die mit
dem Inneren des Gehäuses 12 in Verbindung steht, abge
lassen wird, bis die Gleichgewichtsposition des Zeitsteuer
kolbens 55 wieder erreicht ist.
Gemäß Fig. 2 berührt ein Ende der Servoventilvorspannfeder 87 einen axial
verschiebbaren Federsitz 100, dessen axiale Position durch
eine einstellbare Anschlagschraube 102 eines Hebels 104, der
auf einem Drehzapfen 106 schwenkbar gelagert ist, festgelegt
wird. Der Drehzapfen 106 wird durch zwei Ösen gehalten, die
von der Seite des Gehäuses 12 vorstehen.
Das entgegengesetzte Ende des Hebels 104 ist mit einem sich
axial erstreckenden zylindrischen Ansatz 114 versehen, auf
welche eine Rolle 116 drehbar gelagert ist.
Gemäß Fig. 2 ist ein als Plankurvenscheibe 118 ausgebildeter Nocken an der Gashebel
welle 74 einstellbar festgeklemmt, die mit einer Ringnut 120
versehen ist, welche einen Teil einer Klemmschraube 122 auf
nimmt, mittels welcher die axiale Lage der Plankurvenscheibe
118 in bezug auf die Gashebelwelle 74 festgelegt wird.
Die Plankurvenscheibe 118 ist mit einem radial vorstehenden
Flansch 124 versehen, der eine Kurvenfläche aufweist, die
einen ebenen Endteil 128 an ihrem einen Ende, einen geneigten
Zwischenteil 130 und einen ebenen Endteil 132 am anderen Ende
hat.
Die Rolle 116 des Hebels 104 ist mit der Kurvenfläche der
Plankurvenscheibe 118 in Berührung bringbar, um den Hebel
104 zu schwenken und dadurch den Federsitz 100 ent
sprechend der Drehstellung der Gashebelwelle 74 mechanisch
zu verschieben. Wenn der Gaspedalarm 75 in eine Stellung
niedriger Belastung gedreht wird, berührt die Rolle 116 den
ebenen Endteil 128 der Kurvenfläche, wie es mit ausgezogenen Linien in
Fig. 2 dargestellt ist, und der Federsitz 100 wird um die
größte Strecke in Fig. 2 nach links verschoben, wodurch be
wirkt wird, daß sich der Zeitsteuerkolben 55 in eine Position
bewegt, die die maximale Vorverstellung des Einspritzzeitpunkts
für eine bestimmte Motordrehzahl ergibt. Wenn der
Gaspedalarm 75 aus der in Fig. 3 dargestellten Position in
seine Position voller Belastung gedreht wird, berührt die
Rolle 116 den axial geneigten Zwischenteil 130 der Plan
kurvenscheibe 118 (was in Fig. 4 durch gestrichelte Linien
dargestellt ist), und der Hebelarm 104 wird in einer Richtung
verschwenkt, um den Federsitz 100 nach rechts zu bewe
gen und etwas Kraftstoff aus der Kolbenkammer 94 abzulassen und
den Einspritzzeitpunkt zu verzögern.
Wenn der Gaspedalarm 75 weiter zu seiner Stellung voller Be
lastung bewegt wird, wird die Plankurvenscheibe 118 gedreht,
so daß die Rolle 116 den höchsten ebenen Endteil 132 der
Kurvenfläche berührt und in maximalem Ausmaß gegen den
Federsitz 100 gedrückt wird, wodurch bewirkt wird, daß
sich der Zeitsteuerkolben 55 in einer Richtung bewegt, in
der der Einspritzzeitpunkt für eine be
stimmte Motordrehzahl maximal verzögert wird.
Da das Dosierventil 32 direkt durch die Stellung des Gaspedal
arms 75 oberhalb des Leerlaufdrehzahlbereiches gesteu
ert wird, ist die Verschiebung der Winkelposition der Gas
hebelwelle 74 im wesentlichen proportional zu der Belastung
des Motors. Darüber hinaus können das Profil und die Länge
des geneigten Endteils 130 der Kurvenfläche geändert werden, um
den Teil des Belastungsbereiches und das Ausmaß der Verlagerung
des Einspritzzeitpunkts zu ändern, das aus einer bestimm
ten Belastungsänderung resultiert. Weiter kann durch
den axialen Abstand zwischen den Kurvenflächenendteilen
128 und 132 das maximale Ausmaß der Verlagerung des Einspritz
zeitpunkts, das durch Änderungen des Motorbelastungswer
tes erzielt wird, leicht verändert werden.
Zum Einstellen des Einspritzzeitpunkts wird zuerst der
Ausgangsdruck der Zubringerpumpe 22 eingestellt. Der Gaspedal
arm 75 wird dann bewegt, um das Dosierventil 32 bei einer vor
geschriebenen Pumpgeschwindigkeit in seine vollständig ge
öffnete Stellung zu bewegen, und die Anschlagschraube 102
wird so eingestellt, daß sich das gewünschte Ausmaß an Ein
spritzzeitpunktvorverstellung ergibt, wobei die Plan
kurvenscheibe 118 derart winkelverstellt wird, daß die Rol
le 116 den voller Belastung entsprechenden ebenen Endteil 132
der Kurvenfläche berührt. Nachdem diese Einstel
lung vorgenommen und eine Verriegelungsmutter 103 festge
zogen worden ist, wird das Dosierventil 32 auf einen Teillast
zustand eingestellt, in welchem die Rolle 116 den geneigten Zwischenteil
130 der Kurvenfläche berührt, und die Plankurven
scheibe 118 wird in bezug auf die Gashebelwelle 74 winkelverstellt,
bis der gewünschte Einspritzzeitpunkt erzielt ist. Die
Klemmschraube 122 wird festgezogen, um die Plankurven
scheibe 118 an der Gashebelwelle 74 festzuklemmen.
Die zeitliche Lage des Pumpereignisses ist somit direkt mit
der Position der Gashebelwelle 74 und mit der Motordrehzahl
verknüpft, und, da die Plankurvenscheibe 118 in bezug auf die
Position der Gashebelwelle leicht einstellbar ist, ist die
Zeitsteuerung der Einspritzung unter gegebenen Drehzahl-
und Belastungsumständen leicht von Pumpe zu Pumpe repro
duzierbar und trotz Herstellungsänderungen von Pumpe zu Pumpe
vorhersagbar. Da die Rolle 116 den ebenen Endteil 132 der
Kurvenfläche in der Vollgasstellung berührt, ist die
Konstruktion darüber hinaus störungssicher, denn die Gashebel
welle 74 kann zum Schließen des Dosierventils 32 selbst
dann gedreht werden, wenn der Hebel 104 klemmt oder aus
irgendeinem Grund nicht gedreht werden kann.
Claims (4)
1. Kraftstoffeinspritzpumpe für einen Dieselmotor, mit einem
Pumpkolben und einer Zeitsteuereinrichtung zum Verändern der
zeitlichen Lage der Pumphübe, mit einem Zeitsteuerkolben in
einem geschlossenen Zylinder, der mit der Zeitsteuereinrich
tung zum Betätigen derselben verbunden ist, mit einem mit dem
geschlossenen Zylinder in Verbindung stehenden Kanal, mit ei
nem Servoventil, das den Kanal schneidet, mit einer Servoven
tilvorspannfeder, mit einer Quelle für Fluid, das unter einem
von der Motordrehzahl abhängigen Druck steht und auf das Ser
voventil gegen die Vorspannkraft der Servoventilvorspannfeder
einwirkt, mit einem beweglichen Federsitz für die Servoven
tilvorspannfeder, mit einer drehbaren Gashebelwelle zum me
chanischen Verstellen der Kraftstoffmenge, die durch einen
einzelnen Pumphub gefördert wird, und mit einem schwenkbar
gelagerten Hebel, der mit seinem einen Ende den Federsitz
berührt und mit seinem anderen Ende mit der Gashebelwelle in
Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet,
daß das andere Ende des Hebels (104) einen auf der Gashebel
welle (74) axial festgelegten und hierdrauf winkelverstellba
ren Nocken (118) berührt und daß der Federsitz (100) zum
Verändern der Vorspannkraft der Servoventilvorspannfeder (87)
durch Bewegen der Gashebelwelle (74) axial verstellbar ist.
2. Kraftstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Nocken (118) eine Plankurvenscheibe ist.
3. Kraftstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß das eine Ende des Hebels (104) relativ zu dem
Federsitz (100) einstellbar ist.
4. Kraftstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Plankurvenscheibe (118) axial ebene Endtei
le (128, 132) hat, welche durch einen axial geneigten Zwi
schenteil (130) miteinander verbunden sind.
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