DE2919599A1 - Sperrvorrichtung fuer fernsprechgeraete - Google Patents

Sperrvorrichtung fuer fernsprechgeraete

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DE2919599A1
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DE19792919599
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Franz Halouska
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/66Substation equipment, e.g. for use by subscribers with means for preventing unauthorised or fraudulent calling
    • H04M1/667Preventing unauthorised calls from a telephone set

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

  • Sperrvorrichtung für Fernsprechgeräte
  • Beschreibung Die Erfindung betrifft eine Sperrvorrichtung für Fernsprechgeräte, die zum Sperren der Wählvorrichtung von Fernsprechgeräten an dieser befestigbar ist.
  • Es ist bereits bekannt, die Wählvorrichtung von Fernsprechgeräten mit einer Sperrvorrichtung auszustatten, um zu verhindern, dass Unbefugte auf Kosten des Anschlussinhabers Ferngespräche führen können.
  • Die hierzu gebräuchlichen Sperrvorrichtungen sind allerdings nur für solche Fernsprechgeräte konzipiert, deren Wählvorrichtung eine verdrehbare Wählscheibe aufweist. Die Sperrvorrichtung wird dabei durch ein Zylinderschloss gebildet, das sich in. eine der Fingerausnehmungen der Wählscheibe einsetzen lässt, wobei dieses unmittelbar neben dem Fingeranschlag zu positionieren ist, so dass ein Verdrehen der Wählscheibe nicht mehr möglich ist.
  • Es ist aber bekannt, diese Sperrvorrichtung wirkungslos zu machen, indem die mit der Sperrvorrichtung ausgestattete Wählscheibe von der Trägerwelle abgenommen und auf dieser zur Durchführung eines Ferngesprächs eine andere Wählscheibe aufgesetzt wird.
  • Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Sperrvorrichtung für Fernsprechgeräte zu schaffen, die sich nicht ausser Kraft setzen lässt und die zur Verwendung bei allen bekannten Typen von Fernsprechgeräten, d.h. für Fernsprechgeräte mit Wählscheibe oder mit Wähltastatur gleich vorteilhaft geeignet ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Wählvorrichtung als Ganzes durch die Sperrvorrichtung abdeckbar und diese am Gehäuse festlegbar ist. Damit ist es nicht mehr möglich, an der Wählvorrichtung selbst Manipulationen durchzuführen, um beispielsweise die Wählscheibe von ihrer Trägerwelle abzulösen bzw. an die Drucktasten der Tastatur herankommen zu können.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist hierbei die Sperrvorrichtung eine auf die Wählvorrichtung aufsetzbare Abdeckhaube auf, welche die Wählvorrichtung auch seitlich vollkommen übergreift.
  • Bei Fernsprechgeräten mit einer eine verdrehbare Wählscheibe aufweisenden Wählvorrichtung lassen sich bekanntlich auch dann Ferngespräche führen, wenn ein die Sperrvorrichtung bildendes Zylinderschloss in die Wählscheibe eingesetzt ist.
  • Es ist hierzu lediglich der Hörer vom Gerät abzunehmen. Bsbesteht dann die Möglichkeit durch Niederdrücken der Hörerauflageglieder die einzelnen Zahlen. einer gewünschten Anschlussnummer einzutasten. Diese Möglichkeit, unter Umgehung der Sperrvorrichtung Ferngespräche führen zu können, lässt sich unterbinden, wenn die Wählscheibe um mindestens eine Lochteilung verdreht und in dieser Drehstellung festgelegt wird. In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist deshalb für solche Fernsprechgeräte die Sperrvorrichtung derart ausgebildet, dass bei Aufsetzen auf die Wählvorrichtung die Wählscheibe in einer entsprechenden Drehstellung festgestellt wird. Das Verdrehen der Drehscheibe kann hierbei manuell erfolgen oder die Sperrvorrichtung kann so gestaltet sein, dass bei Aufsetzen die Wählscheibe zwangsläufig um mindestens eine Lochteilung verdreht wird.
  • Sofern die Wählvorrichtung von Fernsprechgeräten eine Tastatur aufweist ist es günstig, in der Abdeckhaube wenigstens eine Öffnung zum Betätigen einer Taste vorzusehen. Diese Öffnung wird man vorteilhaft oberhalb der Taste anordnen, die beispielsweise bei ihrer Betätigung eine innerbetriebliche Vermittlung ermöglicht, so dass sich zwar über die Telefonzentrale eines Betriebes Ferngespräche vermitteln lassen und auch in Empfang genommen werden können, jedoch von dem entsprechenden Fernsprechgerät aus unkontrolliert keine Ferngespräche durchführbar sind.
  • Die Tastatur von Fernsprechgeräten ist bekanntlich derart ausgelegt, dass bei Niederdrücken einer Drucktaste alle weiteren Drucktasten gesperrt sind. Zweckmässig wird man deshalb an der Innenseite der Abdeckhaube wenigstens einen Vorsprung anordnen, durch den bei aufgesetzter Abdeckhaube eine Drucktaste gedrückt und damit die Tastatur insgesamt gesperrt wird.
  • Die Sperrvorrichtung kann unmittelbar am Gehäuse des Fernsprechgerätes befestigbar sein. Hierzu können am Gehäuse selbst entsprechende Befestigungsmittel insbesondere durch Anformen angebracht sein. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist jedoch zur Anordnung der Sperrvorrichtung ein Träger vorgesehen, der das Gehäuse des Fernsprechgerätes mindestens teilweise umgreift. Zur Befestigung des Trägers am Gehäuse greift dieser in die an der Gehäuserückseite vorgesehene Griffmulde mit einem Teilstück ein und durch Aufsetzen der Abdeckhaube auf die Wählvorrichtung und durch starres Verbinden derselben mit dem Träger lässt sich schliesslich die starre gegenseitige Verbindung von Träger und Gehäuse herstellen.
  • Der Träger kann hierbei ein Teilstück eines Gehäuseuntersatzes bilden, der als Zusatzeinrichtung beispielsweise ein Telefonregister, eine Schreibvorlage od.dgl. aufweist.
  • Der Träger kann auch ein napfartiges Aufnahmegehäuse bilden, in welches das Fernsprechgerät einsetzbar ist.
  • Wie vorstehend bereits erläutert worden ist, kann in der Abdeckhaube eine Öffnung zur Betätigung einer Drucktaste vorgesehen sein, um beispielsweise die Telefonzentrale eines Betriebes trotz gesperrter Tastatur anwählen zu können. Darüberhinaus kann in der Abdeckhaube auch eine Anordnung weiterer Öffnungen vorgesehen sein, die sich oberhalb von solchen Tasten befinden, die zur Durchführung von Notrufen betätigbar sind, sodass auch bei gesperrtem Fernsprechgerät jederzeit Polizei und Feuerwehr alarmiert werden können. In diesem Falle ist allerdings darauf zu verzichten, an der Innenseite der Abdeckhaube einen Vorsprung anzuordnen, durch den eine der Drucktasten zum Blockieren sämtlicher Tasten in niedergedrückter Stellung gehalten wird.
  • Zur Sicherung der Abdeckhaube kann ein Vorhängeschloss dienen. Mit besonderem Vorteil eignet sich jedoch hierzu ein Steckschloss, das sich in entsprechende Teile der Abdeckvorrichtung und des Trägers bzw. des Gehäuses des Fernsprechgerätes integrieren lässt.
  • Die Zeichnung zeigt ein mögliches Ausführungsbeispiel einer Sperrvorrichtung für Fernsprechgeräte, deren Wählvorrichtung eine Tastatur aufweist. Es zeigen: Fig. 1 eine Draufsicht auf das Fernsprechgerät, dessen Wählvorrichtung durch die Sperrvorrichtung abgedeckt ist, Fig. 2 eine teilweise aufgebrochene Seitenansicht des Fernsprechgerätes.
  • Das gezeigte Fernsprechgerät weist ein als Ganzes mit 10 bezeichnetes Gehäuse auf, das beispielsweise die Form eines Pultes besitzt. AIu oberen und hinteren horizontalen Gehäuseteil sind Vertiefungen 12, 14 zur Aufnahme der Sprech- und Hörmuscheln eines äls Ganzes mit 16 bezeichneten Hörers vorgesehen.
  • Ungefähr im mittleren Teil der vorderen pultartig abfallenden Gehäusewand 18 ist eine als Ganzes mit 20 bezeichnete Wählvorrichtung zum Anwählen gewünschter Fernsprechteilnehmer angeordnet, die eine Wähltastatur aufweist. Deren Drucktasten sind mit 22 bezeichnet. Mit 24 ist als Ganzes eine Sperrvorrichtung bezeichnet, mit deren Hilfe sich die Wählvorrichtung sperren lässt, um zu verhindern, dass durch Unbefugte Ferngespräche geführt werden können.
  • Diese Sperrvorrichtung weist eine Abdeckhaube 26 auf, die in ihrer Abdeckstellung die Wählvorrichtung 20 übergreift und demgemäss deren Drucktasten 22 in sich aufnimmt bzw.
  • das Tastenfeld auch seitlich umschliesst, sodass die Durchführung von Manipulationen an den Drucktasten nicht möglich ist. Zur starren Befestigung der Abdeckhaube auf der schräg abfallenden Gehäusewand 18 kann am vorderen unteren Randstück des Gehäuses ein Ansatz-angeformt sein, an dem die Abdeckhaube durch Aufstecken und Verriegeln befestigbar ist. Eine bevorzugte Ausführungsform der Sperrvorrichtung 24 sieht jedoch vor, dass die Abdeckhaube unabhängig von lSilfsmitteln des Gehäuses an diesem festgelegt werden kann, um die Sperrvorrichtung an jedem beliebigen Fernsprechgerät der gezeigten Art befestigen zu können. Zu diesem Zweck ist die Sperrvorrichtung mit einem Träger zur Aufnahme der Abdeckhaube 26 ausgestattet, der bei der gezeigten Ausführungsform beispielsweise einen das Gehäuse 10 des Fernsprechgerätes an seiner Unterseite ungreifenden Bügel 28 bildet, der sich ungefähr in der Gehäusemitte von dessen Rückseite zu dessen Vorderseite erstreckt und dabei mit seinem einen abgewinkelten Endstück 30 in eine in die Rückseite des Gehäuses eingeformte Griffmulde 32 eingreift. An seinem Vorderende trägt der Träger einen sich nach oben erstreckenden Aufnahmekörper 34 zur starren Befestigung der Abdeckhaube 26.
  • Diese liegt am unteren vorderen Gehäuserandstück 36 an.
  • Der Bügel 28 mit seinen Teilstücken 30, 34 ist hierbei derart ausgelegt, dass er sich in der in Fig. 2 gezeigten Montagestellung unter Vorspannung selbsttätig am Gehäuse hält. Im Aufnahmekörper 34 ist eine zylindrische Bohrung 38 zur Aufnahme eines Steckschlosses 40.
  • Die Abdeckhaube 26 hat an ihrem gemäss Fig. 1 unteren Randstück zwei im Abstand voneinander angeordnete Befestigungslaschen 42, 44, mit welchen die Abdeckhaube auf den Aufnahmekörper 34 derart aufsteckbar ist, dass sie schliesslich mit einem mittleren unteren Flächenteil 46 auf der Oberseite des Aufnahmekörners 34 aufliegt. Durch Anbringen des Steckschlosses 40 in die Laschen 42, 44 sowie in den Aufnahmekörper 34 lässt sich damit die Abdeckhaube mit dem Aufnahmekörper starr und damit der Bügel 28 mit dem Gehäuse 10 des Fernsprechgerätes fest verbinden. Die Wählvorrichtung 20 ist allseitig abgedeckt und damit eine missbräuchliche Benutzung des Fernsprechgerätes nicht möglich.
  • Wie aus der Zeichnung zu ersehen ist, sind oberhalb bestimmter Drucktasten 22 der Wählvorrichtung in der Abdeckhaube Öffnungen 48 angeordnet, um beispielsweise auch bei gesperrter Wählvorrichtung über das Fernsprechgerät Notrufe an Polizei und Feuerwehr abgeben zu können.
  • Die Sperrvorrichtung kann konstruktiv auch anders ausgelegt sein; es kommt lediglich darauf an, dass sie sich am Gehäuse zu Anordnungen festlegen lässt, dass eine Benutzung der Wählvorrichtung ausgeschlossen ist.

Claims (12)

  1. Sperrvorrichtung für Fernsprechgeräte Patentansprüche 69 Sperrvorrichtung für Fernsprechgeräte, die an diesen zum Sperren der Wählvorrichtung abnehmbar befestigbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Wählvorrichtung (20) als Ganzes durch die Sperrvorrichtung (24) abdeckbar und diese am Gehäuse (10) festlegbar ist.
  2. 2. Sperrvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrvorrichtung (24) eine auf die Wählvorrichtung (20) aufsetzbare Abdeckhaube (26) aufweist.
  3. 3. Sperrvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 für Fernsprechgeräte, deren Wählvorrichtung eine verdrehbare Wählscheibe aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrvorrichtung derart ausgebildet ist, dass bei Aufsetzen auf die Wählvorrichtung die Wählscheibe um mindestens eine Lochteilung verdrehbar bzw. in einer entsprechenden Verdrehlage feststellbar ist.
  4. 4. Sperrvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 für Fernsprechgeräte, deren Wählvorrichtung eine Tastatur aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckhaube (26) wenigstens eine Öffnung (48) zum Betätigen einer Drucktaste (22) aufweiset.
  5. 5. Sperrvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenseite der Abdeckhaube (26) wenigstens ein Vorsprung vorgesehen ist, durch den eine Drucktaste (22) zum Sperren aller weiteren Drucktasten bei aufgesetzter Abdeckhaube (26) niederdrückbar ist.
  6. 6. Sperrvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie an stoffschlüssig an das Gehäuse eines Fernsprechgerätes angeformten Befestigungsorganen befestigbar ist.
  7. 7. Sperrvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch einen das Gehäuse (10) eines Fernsprechgerätes mindestens teilweise umgreifenden Träger (28), der an der Gehäuserückseite mit einem Teilstück (30) in eine Gehäuse-Griffmulde (32) eingreift und an dem die Abdeckhaube (26) starr befestigbar ist.
  8. 8. Sperrvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger ein Teilstück eines Gehäuseuntersatzes bildet, der als Zusatzeinrichtung beispielsweise ein Telefonregister, eine Schreibvorlage o.dgl. aufweist.
  9. 9. Sperrvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger ein napfartiges Aufnahmegehäuse bildet, in welches das Fernsprechgerät teilweise einsetzbar ist.
  10. 10. Sperrvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 4 bis 9, mit mehreren Offnungen in der Abdeckhaube, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (48) sich oberhalb von Drucktasten (22) befinden, die zur Durchführung von Notrufen betätigbar sind.
  11. 11. Sperrvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Sicherung der Abdeckhaube (26) in der Abdeckstellung am Träger (28) ein Schloss, insbesondere ein Steckschloss (40) dient.
  12. 12. Sperrvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (28) und die Abdeckhaube (26) durch aus Kunststoff bestehende Formteile gebildet sind.
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