DE291967C - - Google Patents

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DE291967C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B7/00Cards for buttons, collar-studs, or sleeve-links

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JVi 291967 -. KLASSE 44«. GRUPPE
Knopfkarte für Druckknöpfe. Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. März 1915 ab.
. Gegenstand der Erfindung ist eine Knopfkarte für Druckknöpfe, die sich.von bekannten dadurch unterscheidet, daß die Druckknöpfe in bequemerer Weise eingebracht und ebenso leicht aus ihr wieder entfernt werden können. Auch werden sie in der neuen Karte mehr gegen die Einflüsse der Atmosphäre geschützt und mindestens der eine Teil der Knöpfe vor dem Gebrauch vor Berührung
ίο gesichert.
Bei den bisher bekannten Aufmachungen für Druckknöpfe sind die Knöpfe mit den Karten in der Weise verbunden, . daß das Unterteil durch eine in der Druckknopfkarte befindliche Öffnung hindurchgesteckt und dann das Oberteil befestigt wird. Dabei wird der Druckknopf unter der Wirkung seiner eigenen Verschlußvorrichtung auf der Karte sicher befestigt.
Bei dieser Befestigungsweise sind aber Knopfunterteil und Knopfoberteil vollständig frei zugänglich und weder gegen den Einfluß der Atmosphäre noch gegen Berührung geschützt.
Dazu kommt noch, daß zum Zwecke des Verkaufes solcher Mengen, die nicht eine ganze Karte einnehmen, einzelne Teile der Karte abgetrennt werden müssen, wodurch der Eindruck des verbleibenden Restes leidet.
Alle diese Übelstände werden vermieden, wenn man im Sinne der Erfindung die Druckknöpfe nicht mehr in Löchern der Druckknopfkarte befestigt, sondern sie in besondere Behälter einschließt, die auf der Karte leicht lösbar befestigt sind.
Die neue Druckknopfaufmachung erhält die an sich bekannte Form eines Buches. Die Außenseiten dieses Buches können in beliebiger Weise ausgeschmückt und mit Reklametext versehen werden.
Auf den Innenseiten werden die Knopf behälter angebracht. Diese Knopfbehälter sind einfache Hülsen, die aus leichten Kartonblättern bestehen, deren beide Schmalenden offen sind und deren Oberseite Schlitze zum Durchtreten der Druck knopf köpfe bzw. der Federnäpfe enthält.
In einer zweiten Ausführungsform sind die Behälter für die Druckknöpfe mit durchgehenden, offenen Schlitzen auf der Oberseite versehen, und die Seitenteile werden durch die Druckknöpfe selbst zusammengehalten.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι die Innenansicht der neuen Knopfkarte,
Fig. 2 die Karte im zusammengeklappten Zustande mit stückweise aufgebrochenem Dekkel, Fig. 3 einen Querschnitt der Fig. 1,
Fig. 4 eine zweite Ausführungsform in Draufsicht, und
Fig. 5 den dazugehörigen Querschnitt.
Die Druckknopf karte besteht aus den beiden Blättern α und b, die nach der Kante c buchartig zusammengeklappt werden können. Aus diesen Blättern sind Zungen d ausgestanzt, die zum Einstecken der hülsenförmigen Behälter β mit deren offenen Stirnseiten f dienen. Die Hülsen e sind auf ihrer Oberseite mit Schlitzen g und h versehen, i be-
zeichnet die Drückknopf federteile, k die Kopfteile. Die Blätter α und b sind derart bezüglich der Kante c angeordnet, daß im geschlossenen Zustande die Mitte der Hülsen e in den Zwischenraum zweier auf dem gegenüberliegenden Blatt liegender Hülsen fällt, so daß sich die aus den Schlitzen g hervorragenden Köpfe in diese Zwischenräume einlegen können und die Dicke der Gesamtpakkung nur der Höhe eines Druckknopfes entspricht.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 4 und 5 unterscheiden sich die für die Aufnahme der Druckknöpfe bestimmten Hülsen I von den Hülsen e dadurch, daß die Schlitze m durch die ganze Oberseite des Behälters hindurchgehen.
Die Anwendung der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Druckknopfkarte geschieht wie folgt:
Die Federteile der Druckknöpfe werden in den Teil der Hülsen eingefüllt, der mit dem längeren Schlitz g versehen ist, während die Kopfteile in den mit dem kürzeren Schlitz h versehenen Teil eingefüllt werden. Man ersieht, daß der Schlitz g erheblich länger ist wie der Schlitz h; dies erklärt sich daraus, daß die Federteile nebeneinander liegen, während die Kopf teile zum Teil aufeinander He- gen und deshalb eines geringeren Raumes bedürfen.
Das Einfüllen der einzelnen Teile erfolgt in einfachster Weise dadurch, daß man eine Hülse zwischen Daumen und Zeigefinger der linken Hand nimmt, durch einen leichten Druck auf die Seitenkanten die an den Enden vorhandenen Öffnungen etwas erweitert und dann Kopf- und Federteile an den bezüglichen Stellen in die Hülse einfüllt. Ist dies geschehen und läßt der Druck auf die Seitenkanten nach, so nimmt die Hülse ihre ursprüngliche Form an und die eingefüllten Knöpfe haften mit ihren vorstehenden Köpfchen am Rande der ausgeschnittenen Schlitze, nachdem die Schmalenden nach oben zwischen den Fingern zusammengedrückt werden.
Die gefüllten Knopfhülsen werden dann mit Hilfe der Zungen d durch einfachen Handgriff an der buchartigen Unterlage befestigt. Das Herausnehmen der einzelnen Knopfteile geschieht nach Abnahme der Knopfhülsen, von der Unterlage durch Ausübung eines leichten Druckes zwischen Daumen und Zeigefinger, wobei man so viele Teile herausfallen lassen kann, als im Augenblick erwünscht ist.
Diese Packung bietet gegenüber den früher ■bekannten Einrichtungen den Vorteil, daß ihre Füllung jederzeit ohne Anstrengung und ohne Aufwand besonderer Aufmerksamkeit möglich ist. Die einzelnen Knopf behälter lassen sich einfach und bequem von der Unterlage abnehmen und das Zerreißen der Packung, das bei allen früher bekannten Aufmachungen nötig war, kommt in Wegfall.
Bei der Ausführungsform nach den · Fig. 4 und 5 erfolgt die Befestigung der Knöpfe derart, daß man die Kopfteile unter die Ränder η und 0 schiebt und dann die Federteile aufdrückt, so daß die Ränder zwischen den beiden 'Kopfteilen festgeklemmt werden.
Die Hülsen e bzw. I können selbstverständlich in beliebiger Anordnung, also sternförmig, fächerförmig u. dgl. mit den zugehörigen Befestigungszungen angebracht werden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche: ■
1. Knopfkarte für Druckknöpfe, dadurch gekennzeichnet, daß die Knopfhälften oder die Knöpfe in oben geschlitzten Hülsen aneinandergereiht sind, die auf der Unterlage oder V) mittels in bekannter Weise aus ihr ausgestanzter Zungen (d) derart festgehalten werden, daß die Zungen in die Hülsenenden greifen.
2. Knopfkarte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülsen (e)
. mit Schlitzen (g, h) verschiedener Länge zur getrennten Aufnahme der Druckknopfhälften (i und k) versehen sind.
3. Knopfkarte nach Anspruch 1 zur Aufnahme der zusammengesetzten Druckknopfhälften, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülsen (I) einen durchgehenden Schlitz (m) aufweisen, dessen Ränder (n, 0) durch die Druckknopfhälften (i, k) zusammengehalten werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT291967D Active DE291967C (de)

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