DE2920218C2 - Rohrwelle mit Sperrnocken und Mitnehmeranschlägen für einen Drehstab-Federantrieb - Google Patents
Rohrwelle mit Sperrnocken und Mitnehmeranschlägen für einen Drehstab-FederantriebInfo
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- DE2920218C2 DE2920218C2 DE19792920218 DE2920218A DE2920218C2 DE 2920218 C2 DE2920218 C2 DE 2920218C2 DE 19792920218 DE19792920218 DE 19792920218 DE 2920218 A DE2920218 A DE 2920218A DE 2920218 C2 DE2920218 C2 DE 2920218C2
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H3/00—Mechanisms for operating contacts
- H01H3/22—Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism
- H01H3/30—Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism using spring motor
- H01H3/3042—Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism using spring motor using a torsion spring
Landscapes
- Springs (AREA)
- Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)
- Gears, Cams (AREA)
Description
- Die Erfindung betrifft eine Rohrwelle für einen Drehstab- Federantrieb eines mehrpoligen elektrischen Schalters, insbesondere eines Mittelspannungsschalters, mit endseitig angeordneten Sperrnocken und Mitnehmeranschlägen.
- Rohrwellen dieser Art sind bekannt. Bei diesen bekannten Rohrwellen sind die Nocken an die Rohraußenwandung angeschweißt, und die Mitnehmeranschläge sind durch entsprechende Einschnitte am Rohrende gebildet.
- Obwohl Rohrwellen dieser Art prinzipiell die an sie gestellten Forderungen erfüllen, ist nachteilig, daß die Fertigung solcher mit Nocken und Mitnehmeranschlägen versehenen Rohrwellen aufwendig und mit erheblichen Kosten verbunden ist. Der Grund dafür ist nicht nur die einen spanabhebenden Bearbeitungsvorgang erfordernde Nockenfertigung, sondern vor allem die Tatsache, daß beim Anschweißvorgang durch auftretenden Verzug Ungenauigkeiten nicht vermieden werden können, eine nachträgliche Flammhärtung erforderlich ist und die entstandenen Ungenauigkeiten häufig durch Nachfräsvorgänge korrigiert werden müssen.
- Weiterhin kann bei der bekannten Konstruktion problematisch sein, daß das Auftreten von schwer erkennbaren Schweißfehlern im Betrieb ein Abbrechen eines Nockens mit allen daraus resultierenden betrieblichen Schwierigkeiten zur Folge haben kann. Diese prinzipiell vorhandenen Gefahren sind nur durch sorgfältige und damit wiederum kostspielige Prüfvorgänge zu verringern, bzw. zu beseitigen.
- Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Rohrwelle nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 zu schaffen, die bei Gewährleistung einer hohen Betriebssicherheit ohne zusätzlichen Prüfaufwand wirtschaftlich hochgenau gefertigt werden kann.
- Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
- Durch die herstellungstechnische Trennung von Rohrwelle und Nockenteil mit anschließender Kupplung über eine einfache Steckverbindung wird der Fertigungsaufwand beträchtlich verringert und gleichzeitig sichergestellt, daß nach erfolgtem Zusammenstecken der beiden Teile die Nocken und Anschlagflächen exakt positioniert sind.
- Zwar ist aus der DE-OS 28 35 879 eine Verbindung einer Antriebswelle mit einem weiteren Antriebsteil über formschlüssig ineinandergreifende Mittel zur Drehmomentübertragung bekannt, genauso wie es aus der DE-OS 18 05 220 bekannt ist, zwei Teilwellen durch eine formschlüssig in diese eingreifende Kupplung zur Drehmomentübertragung zu verbinden, jedoch sind diese Wellen oder Teilwellen nicht mit Nocken oder Anschlägen versehen, die mit entsprechenden Mitnehmern zusammenwirken.
- Besonders vorteilhaft ist es, das separate Bauteil als Feingußteil auszubilden, da auf diese Weise die jeweils geforderten Nockenformen problemfrei realisiert werden können, und zwar auf besonders wirtschaftliche Weise, da derartige Feingußteile keinerlei Nachbearbeitung erfordern.
- Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß das separate Bauteil aus einem Ringelement mit außenliegenden Sperrnocken besteht, an dessen einer Stirnseite Kupplungsansätze angeordnet sind und an dessen anderer Stirnseite ein Mitnehmeranschlagflächen bildender Teilringansatz vorgesehen ist.
- Die Kupplungsansätze bestehen zweckmäßigerweise aus zwei einander diametral gegenüberliegenden Teilringlaschen, denen in der Rohrwelle Ausschnitte entsprechender Größe zugeordnet sind.
- Durch einfaches Vorsehen solcher Ausschnitte an beiden Enden der Rohrwelle wird erreicht, daß die Welle sowohl im Falle eines Linksantriebs als auch im Falle eines Rechtsantriebs verwendet werden kann. Diese Links- bzw. Rechtsverwendbarkeit ist im Hinblick auf die geforderte Variabilität des praktischen Einsatzes von Vorteil und erleichtert die Lagerhaltung.
- Da die Wandungsstärken des Feingußteils ohne Schwierigkeiten größer gewählt werden können als die Wandungsstärke der Rohrwelle, kann die geforderte mechanische Festigkeit problemfrei gewährleistet werden.
- Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert; in der Zeichnung zeigt:
- Fig. 1 eine schematische Teil-Seitenansicht einer mit einem Feinguß-Nockenteil gekoppelten Rohrwelle,
- Fig. 2 eine Stirnansicht der Anordnung nach Fig. 1,
- Fig. 3 eine der Fig. 1 entsprechenden Darstellung nach Drehung der Rohrwelle um 90°, und
- Fig. 4 eine schematische Teildarstellung einer Rohrwelle nach den Fig. 1 bis 3 in Verbindung mit einem Drehstabfederantrieb eines Mittelspannungsschalters.
- Nach Fig. 1 ist eine Rohrwelle 1, die Anschlußlaschen für Schubstangen von Schaltmessern trägt, mit einem vorzugsweise aus Feinguß bestehenden separaten Bauteil 2 gekuppelt, das aus einem Ringelement mit außenliegenden Sperrnocken 6 besteht, an dessen einer Stirnseite Kupplungselemente in Form von Teilringlaschen 4 vorgesehen sind und an dessen anderer Stirnseite ein Mitnehmeranschlagflächen 8 bildender Teilringansatz 7 vorgesehen ist.
- Das Kuppeln von Rohrwelle 1 und separatem Bauteil 2 erfolgt durch einfaches Zusammenstecken, wobei die Teilringlaschen 4 in entsprechende Ausschnitte 5 der Rohrwelle 1 form- und kraftschlüssig eingreifen.
- Fig. 2 zeigt Form und Lage der bei diesem Ausführungsbeispiel vorgesehenen Sperrnocken 6 und läßt auch die Relativlagen von Sperrnocken 6, Mitnehmeranschlagflächen 8 und Teilringlaschen 4 erkennen.
- Fig. 3 zeigt wiederum die Kupplung von Feingußnockenteil und Rohrwelle und läßt erkennen, daß die außenliegenden Sperrnocken 6 im Bereich des Teilringansatzes 7 gelegen sind und ihre axiale Erstreckung der axialen Ausdehnung von Ringelement 3 und Teilringansatz 7 entspricht.
- Fig. 4 dient zur Erläuterung des praktischen Einsatzes der mit einem Feingußnocken gekuppelten Rohrwelle 1 im Zusammenhang mit einem Drehstabfederantrieb bei einem Mittelspannungsschalter.
- Mittels Klinken 10, die im Schalterrahmen 9 schwenkbar gelagert und durch eine Feder 11 vorgespannt sind, kann die Rohrwelle 1 über die Sperrnocken 6 blockiert und die Drehstabfeder 13 gespannt werden. Im gespannten Zustand liegt der Mitnehmer 14 an einer Anschlagfläche 8 des Feingußnockenteils an, so daß nach Lösen der Verriegelung über einen Steuernocken 12 die geforderte schlagartige Betätigung des jeweiligen Schalters erfolgen kann.
- Durch die bauteilmäßige Trennung von Rohrwelle und Nockenteil mit einfacher Steckkupplungsmöglichkeit wird zusätzlich zu den bereits erwähnten Vorteilen erreicht, daß evtl. erforderliche Nockenauswechslungen ohne Schwierigkeiten und ohne Justierarbeiten vorgenommen werden können.
Claims (7)
1. Rohrwelle für einen Drehstab-Federantrieb eines mehrpoligen elektrischen Schalters, insbesondere eines Mittelspannungsschalters, mit endseitig angeordneten Sperrnocken und Mitnehmeranschlägen, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrnocken (6) und Mitnehmeranschläge (8) an einem separaten Bauteil (2) vorgesehen sind, das mit der Rohrwelle (1) über eine Steckkupplung (4, 5) kraftschlüssig verbunden ist.
2. Rohrwelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das separate Bauteil (2) aus einem Ringelement (3) mit außenliegenden Sperrnocken (6) besteht, an dessen einer Stirnseite Kupplungsansätze (4) angeordnet sind und an dessen anderer Stirnseite ein Mitnehmeranschlagflächen (8) bildender Teilringansatz (7) vorgesehen ist.
3. Rohrwelle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsansätze (4) aus zwei einander diametral gegenüberliegenden Teilringlaschen bestehen, denen in der Rohrwelle (1) Ausschnitte (5) entsprechender Größe zugeordnet sind.
4. Rohrwelle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Enden der Rohrwelle (1) Ausschnitte (5) zur Aufnahme von Teilringlaschen (4) vorgesehen sind.
5. Rohrwelle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die außenliegenden Sperrnocken (6) im Bereich des Teilringansatzes (7) gelegen sind und ihre axiale Erstreckung der axialen Ausdehnung von Ringelement (3) und Teilringsatz (7) entspricht.
6. Rohrwelle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungsstärke der Teilringlaschen (4) größer als die Wandungsstärke der Rohrwelle (1) ist.
7. Rohrwelle nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das separate Bauteil (2) aus Feinguß besteht.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE19792920218 DE2920218C2 (de) | 1979-05-18 | 1979-05-18 | Rohrwelle mit Sperrnocken und Mitnehmeranschlägen für einen Drehstab-Federantrieb |
| CH858579A CH641589A5 (en) | 1979-05-18 | 1979-09-24 | Tubular shaft for a rotating-rod spring drive of a multipole electrical switch |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792920218 DE2920218C2 (de) | 1979-05-18 | 1979-05-18 | Rohrwelle mit Sperrnocken und Mitnehmeranschlägen für einen Drehstab-Federantrieb |
Publications (2)
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| DE2920218A1 DE2920218A1 (de) | 1981-01-08 |
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Family
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Family Applications (1)
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1979
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Also Published As
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