DE2923155C2 - Schaltungsanordnung für programmgesteuerte Haushaltgeräte zur Sicherung der von einer Bedienperson eingegebenen Steuer- und Dateninformationen - Google Patents
Schaltungsanordnung für programmgesteuerte Haushaltgeräte zur Sicherung der von einer Bedienperson eingegebenen Steuer- und DateninformationenInfo
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- G05B—CONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
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- G05B19/02—Program-control systems electric
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Description
55
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für programmgesteuerte Haushaltgeräte zur Sicherung der
von einer Bcdlenperson eingegebenen Steuer- und Dateninformationen
gegen deren Löschung bei ungewollter Betätigung einer Löschtaste.
Neben einer Sicherung gegen Fehlbedienung oder Mehrfachbedienung programmgesteuerter Haushaltgeräte,
insbesondere solcher mit verschiedenen Anwahlmöglichkelten per Knopfdruck oder Sensorberührung,
innerhalb gleichberechtigter Wahlfelder durch gegenseitige Verriegelung, Ist bei einer Vielzahl von Geräten das
eingegebene Programm neben den dazugehörigen Daten durch Drücken der Starttaste gegen weitere Störungen
über dus hlngubefeld durch dessen Verriegelung gesichert.
(Jm Fehlbedienungen dennoch korrigieren zu können, findet sich für diesen Zweck am Gerät eine Löschtaste,
die dus eingegebene Programm trotz verriegeltem Bedienfeld unterbricht, löscht und auf Bereitschaft zum
Einlesen des neuen Programmes oder zur Korrektur des geschriebenen Programmes schaltet. Diese Löschtaste
Ihrerseits lsi mithin Anlaß der verbleibenden, vielfach
sehr ärgerlichen Fehlbedienung durch deren zufälliges, ungewolltes Betätigen, durch Betätigen von spielenden
Kindern und durch ähnliche Vorkommnisse. Um diese Löschtaste besser gegen Fehlbedlanung zu schützen,
wurde sie hinter Klappen oder Schiebern geschützt In
einem eigenen Fach angeordnet. Derartige Vorkehrungen sind aufwendig, platzraubend und unhandlich Im Bedienungsablauf,
wenn man von der Störanfälligkeit und dem Verschleiß dieser mechanischen Schutzeinrichtungen
eliimal ganz absieht.
Ks sind beispielsweise im Zusammenhang mit FJngabe-Schal'.ungen
für elektronische Uhren sicherheitstechnische Maßnahmen bekannt geworden (DE-OS
;25 21 698), bei denen die Eingabekriterien verzögert nach
einer vorgegebenen Zeitspanne in die Steuerelektronik übernommen werden. Innerhalb dieser Zeitspanne können
noch Korrekturen vorgenommen werden. Die bekannten Maßnahmen stellen keine unmittelbare Sicherung
gegen Fehleingaben dar, sondern ermöglichen es lediglich, eine Fehleingabe zu korrigieren, wenn diese
innerhalb einer bestimmten Zeltspanne als solche von
der Bedienungsperson erkannt worden Ist.
Es ist auch bekannt (z. B. Toiminntasten-System),
Sicherheitsmaßnahmen für Bedienungspersonen anzuwenden, bei denen bei Betätigung eines Eingabeorgans
eine Zeltsteuerelnrlchlung gestartet wird. Diese Maß-
:nahme dient ebenfalls nicht der Verhinderung von Fehleingaben, sondern sie überwacht, daB Innerhalb der vorgegebenen
Zeltspannen Folgeeingaben durchgeführt werden.
Die Aufgabe der Erfindung Hegt darin, eine Schaltungsanordnung
für programmgesteuerte Haushaltgeräte der eingangs genannten Art zu schaffen, welche verschleißfrei
arbeitet und eine größtmögliche Sicherheit gegen unbeabsichtigte Betätigung der Löschtaste bietet.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst, daß einerseits zwischen der Löschtaste und der durch diese
rücksetzbare Steuereinrichtung ein logisches Verknüpfungselement geschaltet Ist und daß andererseits zwischen
der Löschtaste und dem Steuereingang des logischen Verknüpfungselementes eine zeitgesteuerte Schalteinheit
derart angeordnet Ist, daß zur Löschung der Steuereinrichtung
die Löschtaste zumindest zweimal zu betätigen Ist, wobei bei zumindest einer Betätigung der
Löschtaste die zeltgesteuerte Schalteinheit setzbar und über dieses logische Verknüpfungselement für zumindest
eine weitere Betätigung der Löschtaste innerhalb einer durch die zeltgesteuerte Schalteinheit bestimmte Zeitspanne
durchsteuerbar Ist.
Damit wird die Redundanz des Löschbefehles erhöht 'und eine anfällige Fehleingabe In sehr hohem Maße ausgeschlossen,
was ein Anbringen der Löschtaste auf dem Bedienfeld ohne Sondervorkehrungen rechtfertigt. Mithin
sind keine störanfälligen, verschleißenden, mechanischen Hilfskonstruktionen mehr notwendig. Die neue
Schaltungsanordnung ermöglicht so die Fertigung eines vereinfachten und wirtschaftlicher zu fertigenden Eingabefeldes.
Für Kfnder, deren Interesse dem gesamten Tastenfeld gilt, wird über die zeltliche Begrenzung der
Löschiasienbereltschafisstellung dieser einigen Löschtaste
rasch das Interesse genommen, noch ehe eine zufällig
Korrekte Bedienung zu Schaden führ'.
Eine besonders günstige Ausgestaltung des Verfahrens
lief durin, daß durch die Löschtaste mit dem ersten
Betätigen ein erster Steuerimpuls ausgelöst wird, der eine
zu Profirammbeglnn scharfgestellte Sicberungss.haltung
vorbereitet und nach abermaligem Betätigen dar Löschtaste mit einem zweiten Impuls Innerhalb der durch die
Sicherheitsschaltung vorgegebenen BereltsteÜungszeU-spanne
ein Löschsignal an die Eingabeeinheil einer Programmsieuerelnrlchtung
gibt, die Löscheinrichtung wieder sperrt und ei"f Bedienfeldverrlegelung aufhebt.
Durch Betätigen der Siarttasie der Programmsteuerung
sperrt diese das Eingabelastenfcld und schaltet die
Löscheinrichtung mit Jer Slcherhelisschaltung scharf
d. h. erbt jetzt führt ein zweimaliges Betätigen der Löschtaste zu einer Reaktion tier Löscheinrichtung. Damit sMd
sämtliche Tasten gegen eine einmalige, meist ungewollte
Betätigung gesichert Lrst eine zweite Betätigung der
Löschtaste führt zu einer Unterbrechung des laufenden Programmes, sofern nicht zwischen der ersten jnd der
zweiten Betätigung der Löschtaste eine längere Zelt als die Bereitstellungszelt vergangen Ist. Ist die Zeltspanne
zwischen beiden Betätigungen gröiäer als diese Bereltslellungszeil,
so hat die Sicherungsschaltung aus der Löschbereltschaftsstellung
wieder In den gesicherten Zustand zurückgeschaltet und wird durch die zweite Betätigung
der Löschlaste nur abermals in die Löschbereitschaftsstellung versetzt. Innerhalb der neuerlichen Bereitstellungszeilspanne
wird erst durch ein weiteres Betätigen der Löschtaste der Löschbefehl ausgelöst, der das Programm
unterbricht, die Verriegelung der Tastatur aufhebt und eine neue Programmierung zufüßt.
Wird weder eine Programmänderung durchgeführt noch das Gerät abgeschaltet, so wird das unterbrochene
Programm gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung im Rahmen der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung
nach einer festen Haltezeil fortgesetzt.
Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung ist realisierbar
durch ein Schaltwerk zur Durchführung logischer Verknüpfungen mit der zusätzlichen Fähigkeit, einzelne
Varlablenzustände zu speichern. Die Ausgangsvariablen
hängen also sowohl von der Elngangsvarlablen wie auch vom Zustand des Schaltwerkes selbst ab. Unter einem
zweistufigen Schaltwerk ist hierbei zu verstehen, daß eine erste Eingabe den Zustand des Schaltwerkes dahingehend
ändert, daß eine zweite Eingabe ein bestimmtes Ergebnis erzielt, sofern in der Zwischenzeit nicht über
weitere Schaltwerkseingänge der Zustand desselben abermals geändert wurde. Diese zwischenzeitliche Änderung
kann auch schaltwerksintern durch logische Verknüpfungen mit Internen, also auch zeitabhängigen Zuständen
erfolgen. Denkbar sind hierbei Kriterien zur Zustandsänderung, die aus einem externen oder internen Takt abgeleitet
sind oder die aus externen oder Internen Ztitglledern
abgeleitet werden können. Beim erfindungsgemäßen Schaltwerk handelt es sich vorzugsweise um ein
zweistufiges Schallwerk, an dessen Eingang die Löschtaste
angeschlossen 1st, über die die Löschimpulse eingegeben werden können Ferner (legt entweder aus dem
Schallwerk selbst, aus der Programmsteuerung oder, abgeleitet von einer geeigneten Funktion des Hausgerätes,
In dem das Schaltwerk eingesetzt ist, eine sich zeltlich
ändernde Information an einem Schaltwerkseingang an, die die Beendigung der Bere' -tellungszeit durch
Rücksetzen des Schaltwerkes bewirkt.
Einer sehr nüi/llchen, den Gebrauchswert steigernden
Ausgestaltung gemäß Ist eine monosiublle Kippstufe vorgesehen
mit einer RC-Beschaltung. ZweckmllWlg Ist es.
zwischen monostubller Kippstufe und logischem Verknüpfungselement
einen zweistufigen Blnärzahlcr oder ein zweistufiges Schieberegister anzuordnen.
Die RC-Beschaliung der monostabilen Kippstufe legt
die Dauer der Berellstellungszeli der Löscheinrichtung
fest. Ein erster Steuerimpuls seizl diese monostabil
Kippstufe, und Ihr Ausgang öffnet den Steuere! ngang der
ι» ersten Stufe eines Binärzählers. Ein zweiter impuls Innerhalb
der Bereitstellungszeit schaltet über den noch offenen
Zählereingang den Zähler fort und gibt am Ausgang der zweiten Stufe ein Signal ab, das der Steuereinrichtung
zugeführt wird und die LöschfunUtlon auslöst. Erreicht
der zweite Löschimpuls den Zählereingang nach Ende der Bereitstellungszeli, 1st der Zähler zurückgesetzt. F.s
wird durch erneutes Sei/en der zurückgekippten monosiabilen
Klppsiufe die Berelisteliungs/eU der Löscheinrichtung
eingestellt und die erste Zählerstufe geladen In in einer Ausführungsform geschieht dies dadurch, daß die
Löschimpulse auf den Takteingang des Synchronzählers gegeben werden und der Ausging der monostabilen
Kippstufe auf den Zählereingang geschaltet wird.
Beim Einsatz eines zweistufigen Schieberegisters anstelle des Zählers legt ebenfalls die RC-Komblnation
der monostabilen Kippstufe die Dauer der Bereitstcl-Jungszeit
der Löscheinrichtung fest. Gesetz! wird die
monostablle Kippstufe durch den ersten Löschimpuls. • der gleichzeitig bewirkt, daß ein erstes Signal in die erste
J'J Stelle des Schieberegisters eingeschoben wird, das durch
einen zweiten Löschimpuls innerhalb der Bereltslellungszelt
dieses Signal in die zweite Stelle des Schieberegisters übernimmt und das Löschsignal für die Steuereinrichtung
am Ausgang des Schieberegisters bereilstellt. Im Gegensalz zum Zähler braucht am Schieberegistereingang
kein weiterer Impuls eingeschoben werden, da es genügt, den ersten Impuls in die nächste Registerstelle
durchzuschieben um ein Signal am Ausgang zu erzielen, das der Steuereinrichtung als Löschsignal dient.
Gemäß einer sehr vorteilhaften Fortbildung Ist eine Gegenkopplungsschleife vom Schaltwerksausgang auf
eine Sperrvorrichtung am Schaltwerkseingang vorgesehen, durch die der Schaltwerkseingang durch das ausgangseltlge
Löschsignal sperrbar ist. Man erreicht damit, daß die Steuereinrichtung nicht mehrfach angesteuert
werden kann, was mitunter zu Störungen der Steuereinrichtung führen würde.
Ebenso vorteilhaft Ist eine Fortbildung, dergemäß der
Ausgang des Schaltwerkes durch einen Rücksetzimpuls, der vorzugsweise das Startsignal für die Steuereinrichtung
ist, rUcksetzbar ist.
Nur auf diese Welse läßt sich nach einmaligem Lösen
ein neu eingegebenes Programm abermals starten und wieder löschen, falls dies notwendig werden sollte.
In ausgesprochen nützlicher, well einfacher Welse läßt
sich der Schaltwerkseingang gegen eine Mehrfachbedienung elngangsseltlg durch ein Und-Verknüpfungsglled
verriegeln, wenn das eingangsseltig ankommende Löschsignal inversen Pegel hat zum ausgangsseltlg an die Steuereinrlchtung
abgegebenen Löschsignal und wenn eingehendes uiid abgehendes Löschslgnai an Eingängen der
Und-Verknüpfung anliegen. Sind die Schieberegisterstufen bzw. Zählerstufen durch das Startsignal der Steuereinrichtung
zurückgesetzt worden, steht am Löschausgang ein Potential an, das die gleiche Polarität besitzt,
wie ein am Eingang der Slcherhellsschallung zu erwartender
Löschimpuls besitzt. Da somit Signale gleicher Polarität am Und-Eingangsglied anstehen, wird der
Löschimpuls auf die monostabile Kippstufe und den Eingang vor. Schieberegister bzw. Zähler durchgeschaltet.
Ein zweiter Löschimpuls findet im Gegensatz zu jedem weiteren Löschlinpuls am Eingang noch ein »durchlüssiges«
Und-ülled vor.
Einer bevorzugten Ausführungsform gemäß, ist ein Mehrfach-Nand-Verknüpfungsglled einer monostabilen
Kippstufe mit einer durch eine RC-Kombination einstellbaren Rückkippzelt vorgeschaltet. Es sind zwei Z)-FlIpflops
vorgesehen, die über gemeinsame Eingänge rücksetzbar sind und deren erstes über seinen (^-Ausgang den
D-Elngang des zweiten ansteuert; der Setzeingang .V des
zweiten Flipflops ist mit dem /J-Eingang des ersten auf
positives Eingangspotential angelegt; der Takteingang des zweiten Ü-Fllpflops ist mit dem Löschsignaleingang
des eingangsseitlgen Nand-Verbindungsglieds verbunden;
der Takteingang des ersten D-Flipflops bezieht seinen
Takt aus der Steuereinrichtung, wobei der Q-Ausgang des zweiten £)-F!ipf!ops durch seinen Ausgangspegel
die Steuereinrichtung, vorzugsweise eine mikroprozessorgesteuerte Programmsteuereinrichtung mit einem
Löschsignal beaufschlagbar ist, welches ebenfalls die monostablle Kippstufe zurückselzbar und über einen
Eingang des Nand-Verknüpfungsgliedes die Löscheinrichtung
eingangsseltig gestaltet.
Als schaltungstechnische Maßnahme 1st es vorteilhaft, daß mechanische Tasten, seien dies Start-, Lösch- oder
Programmtasten eine Schmitt-Trigger-Stufe mit einer RC -Beschallung und eingebauter Hysterese zum Entprellen
der Taste nachgeschaltel ist, deren Ausgang dann die
v/eitere Sicherungsschaltung mit definierten Steuersignalen großer Flankensteilheit ansteuert. Die Steuersignale
erhalten gleiche und konstante Anstiegsflanken, was für flankensensitive Schallungstelie der angesteuerten Schaltung
wichtig ist. Des weiteren erhalten kurze Eingangsimpulse eine definierte Mindestlänge, die durch Änderung
der Schmitt-Trigger-Beschaltung geändert werden und der anzusteuernden Steuereinrichtung angepaßt werden
kann.
Eine nach Merkmalen der Erfindung ausgeführtes Beispiel 1st in der Zeichnung dargestellt und wird nachstehend
näher erläutert.
Das Löschtasten-Steuerwerk besteht aus drei sich funktionell aufgliedernden Schaltwerkteilen.
Der erste Schaiiwerkteii besieht aus einem zwei Tasten ^
I, 2 umfassenden Bedienteil für die Startfunktion (Starttaste 2) und die Löschfunktion (Löschtaste 1) mit den
diesen Tasten 1, 2 nachgeschaltelen Schaltimpulsformer-Stufen, die jeweils einen hysteresebehafteten Schmitt-Trigger
3; 4 behinhalten, dessen eingangsseitlge RC-Beschallung
5, 6; 7, 8 ein Kontaktprellen der jeweiligen Tasten S, 2 unterdrückt und dessen Hysterese für definiert
geformte Ausgangssignalflanken sorgt.
Der zweite Schaltwerksteil besteht aus einem Kippstufenbaustein
9 mit einer nachlriggerbaren monostabilen Kippstufe 15, durch deren /fC'-Beschaltting 10, U der
Rückkippzeitpunkt, festgelegt wird, womit die Bereitstellungszeitspanne
einstellbar lsi. Von diesem Bereitslellungsglied wird der die Steuereinrichtung bedienende
dritte Schaltwerksteil angesteuert.
Dieser dritte Schaltwerkstell besteht aus zwei Z)-FlIpflops,
einem ersten D-Flipflop 12 und einem zweiten D-Flipflop
13, deren beider fr-Eingänge von der Startsignaltastenelektronik I, 7, 8, 4 zurückgesetzt werden können
und welche über das Aüsgangssfgnal des ^,weiten Z)-FlIpflops
13 am ^-Ausgang einerseits die Löschfunktion der Steuereinrichtung 14 bedient, die monostablle Kippstufe
15 über deren /f-Elngang zurücksetzt und die Eingangsverriegelung, dessen Nand-Gatter 16 gleichzeitig durch
diesen Potentialwechsel verriegelt. Bei inverser Polarität des Ausganges des zweiten D-Flipflops 13, die mit dem
Anlegen des Startsignales am ^-Ausgang ansteht, wird die monostablle Kippstufe 15 freigegeben und dessen
Nand-Gatter 16 geöffnet, da die zu erwartenden Löschimpulse gleiche Polarität wie der Sperreingang aufweisen.
Ein erster von der Löschtastenelektronik 1, 5, 6, 3 am Nand-Eingangsglied 16 ankommender Löschimpuls steuert
die monostablle Kippstufe 15 für die Bereitstellungszeitspanne um und gibt an ihren £>-Ausgang für diese
Zeitspanne ein Signal an den .S'-Eingang des ersten O-Flipflops
12, welches über den Takteingang 7 mit einem von der Steuereinrichtung 14 kommenden Taktimpuls
kippt, da sein Z>-Elngang //-Potential führt und am .S'-Eingang
für die Bereitstellungszeit das Bereitstellungspotent/al anliegt. Am (^-Ausgang des ersten Z)-Flipflops
12 liegt der i)-Eingang des zweiten Z)-Flipflops 13, welcher
nach dem Eingang des zweiten Löschimpuises auf dem Takteingang den Ausgangspegej des ersten Z)-Flipflops
12 übernimmt und an seinem y-Ausgang mit dem zweiten Löschimpuls das Potential ändert. Damit wird
einmal in der Steuereinrichtung 14 der Löschbefehl ausgeführt, zum anderen das Nand-Gatter 16 der monostabilen
Kippstufe 15 gesperrt und diese monostablle Kippstufe 15 zurückgesetzt. Mit Eintreffen des nächsten Taktimpulses
der Steuereinrichtung 14 am Takteingang kippt auch das erste /J-Fllpflop 12 zurück. Kippt die monostabile
Kippstufe 15 vor Eintreffen des zweiten Löschimpulses, so wechselt am ^-Eingang des ersten ZJ-FlIpflops
12 das Potential, und der nächste Löschimpuls bewirkt, wie vorher schon beschrieben, nur ein neuerliches
Setzen des Bereiisieüungsieües und das Laden des
ersten Ü-Flipflops 12.
Der mit R gekennzeichnete Widerstand der Löschtastenimpulsformerstufe
begrenzt den Schaltstrom der Stufe. Das Nor-Glied Or, das im gewählten integrierten
Schaltelement (SN 74 122) eingebaut ist, wird wirkungslos
gemacht durch eingangsseitlges Beschallen mit L-Potentlal.
so daß das nachgeschaltete Nand-Gatter 16 nicht durch diese Stufe gesperrt wird. Die Diode Z) am
/-Eingang der monostabilen Kippstufe 15 ist eine vom Schaltkreisherstelier empfohlene Schutzdiode für bestimmte
RC-Beschäliungskombiriätlorieii, wenn C größer
ist als InF.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
- Patentansprüche:I. Schaltungsanordnung für programmgesteuerte Haushaltsgeräte zur Sicherung der von einer Bedienperson eingegebenen Steuer- und Daienlnformailonen gegen deren Löschung bei ungewollter Betätigung einer Löschtaste, dadurch gekennzeichnet daß einerseits zwischen der Löschtaste (I) und der durch diese rUcksetzbaren Steuereinrichtung (14) ein Vcr- to knüpfungsclement (13) geschaltet Ist und daß andererseits zwischen der Löschtaste (1) und dem Sieuerelngang (D) des Verknupfungselementes (13) ein zeltgesteuertes Schaltwerkiell (9) derart angeordnet lsi, daß zur Löschung der Steuereinrichtung (14) die Löschta ι ο ste (1) zumindest zweimal zu betätigen Ist. wobei bet zumindest einer Betätigung der Löschtaste (I) das zeltgesteuerte Schaltwerktell (15) setzbar und über dieses das Verknüpfungselemcnt (13) für zumindest eine weitere Betätigung der Löschtaste (1) innsrhalb einer durch das zeltgesteuerte Schaltwerktell i9) bestimmten Zeltspanne durchsteuerbar Ist.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das zeltgesteuerte Schaltwerktell (9) eine monostabil Kippstufe (15) enthält, die mit einer RC-Schaltung (10, II) beschaltet Ist.
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen monostabiler Kippstufe (15) und dem Verknüpfungselement (13) ein zweistufiger Binärzähler (12) angeordnet ist.
- 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen monostabiler Kippstufe(15) und dem Verknüpfungselement (13) ein zweistufiges Schieberegister vorgesehen Ist.
- 5. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Löschtaste (1) und monostabiler Kippstufe (15) ein Gatter(16) angeordnet Ist, auf dessen weiteren Eingang das vom Verknüpfungselement (13) an die Steuereinrichtung (14) abgegebene Löschsignal rückgefOhrt lsi.
- 6. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Löschtaste (1) eine Schmlti-Trigger-Stufe (3) mit einer RC-Beschaltung (5, 6) zum Entprellen der Löschtaste (I) nachgeschaltet ist.
- 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltungsanordnung durch das Startsignal für die Steuereinrichtung (14) rücksetz-· bar ist.
- 8. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Verknüpfungselement (13) ein D-Fllpflop Ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792923155 DE2923155C2 (de) | 1979-06-07 | 1979-06-07 | Schaltungsanordnung für programmgesteuerte Haushaltgeräte zur Sicherung der von einer Bedienperson eingegebenen Steuer- und Dateninformationen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19792923155 DE2923155C2 (de) | 1979-06-07 | 1979-06-07 | Schaltungsanordnung für programmgesteuerte Haushaltgeräte zur Sicherung der von einer Bedienperson eingegebenen Steuer- und Dateninformationen |
Publications (2)
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|---|---|
| DE2923155A1 DE2923155A1 (de) | 1980-12-11 |
| DE2923155C2 true DE2923155C2 (de) | 1984-01-05 |
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ID=6072718
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792923155 Expired DE2923155C2 (de) | 1979-06-07 | 1979-06-07 | Schaltungsanordnung für programmgesteuerte Haushaltgeräte zur Sicherung der von einer Bedienperson eingegebenen Steuer- und Dateninformationen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2923155C2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4031266A1 (de) * | 1990-10-04 | 1992-04-09 | Miele & Cie | Haushaltgeraet mit drehwahlschaltern und druckschaltern |
| DE102006037957B3 (de) * | 2006-08-12 | 2008-02-21 | Forschungszentrum Karlsruhe Gmbh | Überwachungsschaltung mit einem Microcontroller |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19504903A1 (de) * | 1995-02-14 | 1996-08-22 | Bosch Siemens Hausgeraete | Eingabeschaltung für im Betrieb ein Gefahrenpotential darstellende Geräte |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS5749877B2 (de) * | 1974-05-15 | 1982-10-25 |
-
1979
- 1979-06-07 DE DE19792923155 patent/DE2923155C2/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4031266A1 (de) * | 1990-10-04 | 1992-04-09 | Miele & Cie | Haushaltgeraet mit drehwahlschaltern und druckschaltern |
| DE102006037957B3 (de) * | 2006-08-12 | 2008-02-21 | Forschungszentrum Karlsruhe Gmbh | Überwachungsschaltung mit einem Microcontroller |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2923155A1 (de) | 1980-12-11 |
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