DE2923536C2 - Alarm- und Steuergerät - Google Patents
Alarm- und SteuergerätInfo
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- D06F39/08—Liquid supply or discharge arrangements
- D06F39/081—Safety arrangements for preventing water damage
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Alarm- und Steuergerät zur Anwendung für Wasch-, Geschirrspülmaschinen
usw.
Alarm- und Steuergeräte in Form von Wassermeldern zur Überwachung von Wasch-, Geschirrspülmaschinen
usw. sind an sich bekannt. Diese Geräte schließen im Schadensfall, d. h. beim Austreten von Leckwasser
im Bereich der Wasserzufuhr, d. h. beispielsweise bei einem Leck im Wasseranschlußschlauch an die betreffende
Maschine mittels eines Relais ein Magnetventil und unterbrechen damit die Wasserzufuhr an die Maschine.
Zugleich kann auch ein akustischer Alarm ausgelöst werden, um auf einen Wasseraustritt aufmerksam
zu machen.
Die bekannten Alarm- und Steuergeräte haben den grundsätzlichen Nachteil, daß für ihre Montage besondere
Werkzeuge, insbesondere auch für den Wasseranschluß erforderlich sind, die in der Regel dem Normalverbraucher
nicht zur Verfügung stehen. Die bekannten Alarm- und Steuergeräte müssen somit schon aus diesem
Grunde, aber auch zur Vermeidung eines Sicherheitsrisikos, beispielsweise durch ev. Eindringen von
Spritzwasser in das die Alarm- und Steuerelektronik aufnehmende Gehäuse, welches wegen der an die Außenseite
dieses Gehäuses reichenden und dort vorhandenen Funktionselemente zwangsläufig nicht vollständig
wasserdicht ausgebildet sein kann, nur von einem Fachmann installiert werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Alarm-
und Steuergerät für Wasch- oder Geschirrspülmaschinen usw. aufzuzeigen, welches einschließlich des die
Wasserzufuhr im Schadensfall unterbrechenden Magnetventils auch von ungeübten Verbrauchern einwandfrei
und ohne Sicherheitsrisiko montiert werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Alarm- und Steuergerät
entsprechend dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 ausgebildet
Das erflndungsgemäöe Alarm- und Steuergerät kann
Das erflndungsgemäöe Alarm- und Steuergerät kann
ίο auch von einem technischen Laien ohne Schwierigkeiten
und ohne Werkzeug selbst installiert und in 3etrieb genommen werden.
Dadurch, daß das die Wasserzufuhr steuernde Magnetventil
ausgangsseiüg einen Rohrstutzen mit Außengewinde aufweist kann auf diesen Rohrstutzen der übliche,
bei Wasch- oder Geschirrspülmaschinen vorgesehene Wasseranschlußschlauch mit dem dort vorhandenen
Kupplungsstück aufgeschraubt werden, und zwar ohne daß hier irgendwelche Änderungen an dem Kupp-Iungsstück
oder an dem Wasseranschlußschlauch erforderlich sind
Da der eingangsseitige Wasseranschluß des Magnetventils von einem Rohrstutzen mit Bund, mit stirnseitiger
Flach- und Konusdichtung sowie mit Überwurfflügelmutter
gebildet ist ist das Anbringen des Magnetventils
an einem mit einem Gewinde versehenen Wasserhahn selbst VGa einem ungeübten Laien ohne
Schwierigkeiten möglich. Durch die Überwurfflügelmutter lassen sich vor allem auch ohne besonderes
Werkzeug ein festes Anziehen der Verbindung zwischen dem Wasserhahn und dem eingangsseitigen Wasseranschluß
des Magnetventils und der erforderliche dichte Übergang zwischen Wasserhahn und dem eingangsseitigen
Wasseranschluß des Magnetventils erzielen.
Um die Selbstmontage des erfindungsgemäßen Alarm- und Steuergerätes auch durch ungeübte Personen
ohne Sicherheitsrisiko zu ermöglichen, sind die Alarm- und Steuerelektroni-k sowi:- die übrigen Funktionselemente,
wie akustischer Signalgeber, Betriebsbereitschaftsanzeigelampe, Alarmlöschtaster oder -Schalter
usw. in einem Steckergehäuse untergebracht, welches unmittelbar den Schutzkontaktstecker zum Anschluß
an die Versorgungsspannung aufweist. Hierdurch ist zwangsläufig sichergestellt, daß das die Alarm-
und Steuerelektronik sowie die Funktionselemente aufnehmende Gehäuse, welches schon wegen der an die
Außenseite dieses Gehäuses reichenden bzw. dort vorgesehenen Funktionselemente nicht vollständig wasserdicht
hergestellt werden kann, im Betriebsfall an einer Raumwand in ausreichender Höhe über dem Boden und
außerhalb eines möglichen Leckwasserbereichs angeordnet
ist und zwar auch dort, wo sich die zum Anschluß der betreffenden Wasch- oder Geschirrspülmaschine
dienende Steckdose befindet. Letztere ist ohnehin aus Sicherheitsgründen schon so angebracht, daß sie
einen genügenden Abstand von den wasserführenden Teilen einer Installation bzw. von dem Wasserhahn aufweist,
so daß jedes Sicherheitsrisiko nicht nur durch Eindringen von Leckwasser, sondern auch durch Eindringen
von Spritzwasser in das die Alarm- und Steuerelektronik aufnehmende Gehäuse wirksam vermieden
ist.
Die am Steckergehäuse vorgesehene ungesteuerte Schutzkontaktsteckdose bzw. die mit einem ungesteuerten Anschlußkabel mit dem Steckergehäuse verbundene Schutzkontaktkupplung dient zum Anschluß der Wasch- und Geschirrspülmaschine, so daß für den An-
Die am Steckergehäuse vorgesehene ungesteuerte Schutzkontaktsteckdose bzw. die mit einem ungesteuerten Anschlußkabel mit dem Steckergehäuse verbundene Schutzkontaktkupplung dient zum Anschluß der Wasch- und Geschirrspülmaschine, so daß für den An-
Schluß dieser Maschine und des Alarm- und Steuergerätes eine einzige Steckdose ausreichend ist, also auch
insoweit keine zusätzlichen Installationsarbeiten erforderlich sind.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung eines Alarm- und Steuergerätes ist somit nicht nur auch ein
ungeübter Laie in der Lage, das Alarm- und Steuergerät selbst zu montieren und in Betrieb zu nehmen, sondern
die Montage dieses Gerätes kann zwangsläufig nur in einer Weise erfolgen, die ein größtmöglichstes Maß an
Sicherheit gewährleistet
Die Erfindung wird nachstehend an zwei Ausführungsbeispielen
anhand der Figuren näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine erste Ausführungsform des erfindunf sgcmäßen
Alarm- und Steuergerätes, wobei das Steckergehäuse in Draufsicht und das Magnetventil in Seitenansicht
dargestellt sind,
F i g. 2 eine Seitenansicht entsprechend dem Pfeil A von dem Steckergehäuse des Alarm- und Steuergerätes
gemäß Fig. 1,
F i g. 3 eine ähnliche Darstellung wie F1 g. 2, jedoch
bei einer abgewandelten Ausführungsform,
Fig.4 den Anschluß des Magnetventils an einem
Wasserhahn sowie an einem Wasseranschlußschlauch einer Wasch-, Geschirrspülmaschine usw.
Das in den F i g. 1 und 2 dargestellte Alarm- und Steuergerät 1 besteht aus einem Steckergehäuse 2 mit einem
SchutzkontaktsteckerS. Am Steckergehäuse 2 befindet
sich weiterhin eine ungesteuerte Schutzkontaktsteckdose 4, an die die Wasch- und Geschirrspülmaschine usw.
angeschlossen werden kann. Außer der Alarm- und Steuerelektronik 7 sind im Steckergehäuse 2 ein Relais 8
zur Ansteuerung eines Magnetventiles 9 über die Magnctventilstcuerleitung 10, ein akustischer Signalgeber
i i, eine Betriebsbereitschaftsanzeigeiampe 12 sowie ein
Alarm-Löschschalter 13 vorgesehen. Letzterer kann auch noch für weitere Funktionen, wie beispielsweise
für die Überprüfung des Magnetventiles 9 auf Funktionstüchtigkeit oder aber zum Abschalten des Alarm-
und Steuergerätes 1 verwendet werden, wobei das Magnetventil 9 bei diesem Abschalten automatisch geschlossen
wird. Am Steckergehäuse 2 ist weiterhin ein zusätzlicher Schalter 14 vorgesehen, welcher zum Abschalten
des Magnetventiles 9 dient, welches im stromlosen Zustand geschlossen ist. Hierdurch ist es möglich,
bei abgeschaltetem bzw. stets geschlossenem Magnetventil 9 die übrige Alarmfunktion des Gerätes bei austretendem
Wasser, z. D. bei Grund- oder Regenwassereintritt durch den Gully eines Kellerraumes bei ansonsten
ausgeschaltetem Gerät aufrechtzuerhalten.
Aus dem Steckergehäuse ist weiterhin ein Eiektrodenkabel 15 herausgeführt, an welchem ein Wassersensor
16 mit zwei Elektroden 17 angeschlossen ist. Die Magnetventilsteuerleitung 10 sowie das Elektrodenkabei
15 sind in ihrer Länge so bemessen, daß sie mindestens die Länge des Anschlußkabels der Wasch-, Geschirrspülmaschine
besitzen. Damit auch das Magnetventil 9 problemlos angeschlossen werden kann (F i g. 4), ist es anschlußmäßig so ausgebildet, daß es oh- so
ne Werkzeug und ohne zusätzliches Dichtungsmaterial installiert werden kann. Dies wird dadurch erreicht, daß
der eingangsseitige Wasseranschluß 18 des Magnetventiles 9 als Rohrstutzen 19 mit Bund 20, stirnseitiger
Flach- oder Konusdichtung 21 und Überwurfflügelmutter 22 ausgebildet ist Diese Überwurfflügelmutter 22
wird von Hand auf das Außengewinde 23' des Wasserhahnes 23 aufgeschraubt, was durch die drehmomentgünstige
Form der Überwurfflügelmutter ohne weiteres funktionssicher erreicht werden kamt Ausgangssei lig
weist das Magnetventil einen Rohrstutzen mit Außengewinde 24 auf, auf den die Überwurfflügelmutter 25
des Kupplungsstückes des Wasseransehkißschlauches
26 der Wasch-, Geschirrspülmaschine usw. ebenfalls von Hand festgeschraubt werden kann.
Das Alarm- und Steuergerät Γ nach der F i g. 2 unterscheidet
sich von dem Alarm- und Steuergerät 1 der F i g. 1 und 2 im wesentlichen nur dadurch, daß der zusätzliche
Schalter zum Abschalten des Magnetventiles 9, nämlich der Schalter 14' in der Magnetventilsteuerleiti.ng
10 angeordnet ist, und daß anstelle der am Steckergehäuse 2 vorgesehenen ungesteuerten Schutzkontaktsteckdose
4 ein aus diesem Steckergehäuse herausgeführtes, ungesteuertes dreipoliges Anschlußkabel 5 mit
einer Schutzkontaktkupplung 6 vorgesehen ist an welcher die Wasch-, Geschirrspülmaschine usw. angeschlossen
werden kann. Ansonsten entspricht das Alarm- und Steuergerät Γ dem A'.vm- und Steuergerät
Ϊ, so daß in der F i g. 3 für die entsprecr enden Teiie bzw.
Elemente die gleichen Bezugsziffern wie in den F; g. 1
und 2 verwendet sind.
Die Funktion des Alarm- und Steuergerätes 1 bzw. Γ
läßt i'tch wie folgt beschreiben:
Das Magnetventil 9 ist im stromlosen Zustand stets geschlossen. Bei Betriebsbereitschaft fließt der Strom
zum öffnen des Magnetventiles 9 über das Relais 8, das als Öffner ausgebildet ist. Im Alarm- bzw. Störungsfall,
d. h. beim Auftreten eines Wasserfilmes zwischen den beiden Elektroden 17 des Wassersensors 16 wird über
die Alarm- und Steuerelektronik 7 der akustische Signalgeber 11 in Betrieb gesetzt und zugleich das Relais
8 betätigt, so daß der Stromkreis des Magnetventils unterbrochen wird und-dieses schließt Das akustische
Signal sowie das Schließen des Magnetventiles 9 werden
solange aufrechterhalten, bis der Alarmlöschtaster bzw. -Schalter 13 betätigt wird, und zwar nacbdem der
Schaden behoben wurde. Bei entsprechender Ausbildung des Alarmlöschschalters 13 können das Alarm-
und Steuergerät 1 bzw. Γ und damit auch der akustische Signalgeber 11 solange abgeschaltet werden, bis der
Schaden behoben ist wobei das Magnetventil 9 automatisch in der geschlossenen Stellung verbleibt.
Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen weist das Steckergehäuse 2 folgende maximale Abmessungen
auf:
Breite B = 70 mm
Länge L = 130 mm
Höhe H « 70 mm.
Länge L = 130 mm
Höhe H « 70 mm.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Alarm- und Steuergerät zur Anwendung für
Wasch-, Geschirrspülmaschinen usw, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Steckergehäuse
(2), welches mit einem Schutzkontaktstecker (3), mit einer ungesteuerten Schutzkontaktsteckdose (4)
oder mit einem ungesteuerten Anschlußkabel (5) mit Schutzkontaktkupplung (6) versehen ist, die Alarm-
und Steuerelektronik (7) mit einem Relais (8) zur Ansteuerung eines Magnetventils (9), mit einem akustischen
Signalgeber (11), mit einer Betriebsbereitschaftsanzeigelampe (12), mit einem Alarmlöschtaster
oder -Schalter (13) untergebracht ist, daß ein mit der Alarm- und Steuerelektronik im Steckergehäuse
(2) über ein Elektrodenkabel (15) verbundener Wassersensor (16) mit Elektroden (17) sowie ein über ein
Magnetventilanschlußkabel (10) mit der Alarm- und Steuerelei "JOnIk im Steckergehäuse (2) verbundenes
Magnetventil (9) als gesonderte Bauteile vorgesehen sind, und daß das Magnetventil einen von
einem Rohrstutzen (24) mit Außengewinde gebildeten ausgangsseitigen Wasseranschluß sowie einem
eingangsseitigen Wasseranschluß (J8) aufweist der von einem Rohrstutzen (19) mit Bund (20), mit stirnseitiger
Flach- und Konusdichtung (21) sowie mit Überwurfflügelmutter (22) gebildet ist
2. Alarm- und Steuergerät nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Magnetventilanschlußkabe) (10) sowie das Elektrodenkabel (15) in
ihrer Länge so bemessen sind, daß sie mindestens die Länge des Anschlußkabels äer Wasch-, Geschirrspülmaschine
usw. besitzen.
Priority Applications (1)
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE2923536A1 DE2923536A1 (de) | 1980-12-11 |
| DE2923536C2 true DE2923536C2 (de) | 1990-05-10 |
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ID=6072936
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE2923536A Expired DE2923536C2 (de) | 1979-06-09 | 1979-06-09 | Alarm- und Steuergerät |
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-
1979
- 1979-06-09 DE DE2923536A patent/DE2923536C2/de not_active Expired
Also Published As
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Legal Events
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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| 8363 | Opposition against the patent | ||
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| D4 | Patent maintained restricted |