DE292377C - - Google Patents

Info

Publication number
DE292377C
DE292377C DENDAT292377D DE292377DA DE292377C DE 292377 C DE292377 C DE 292377C DE NDAT292377 D DENDAT292377 D DE NDAT292377D DE 292377D A DE292377D A DE 292377DA DE 292377 C DE292377 C DE 292377C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
threads
thread
embroidery
emery
common
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT292377D
Other languages
English (en)
Publication of DE292377C publication Critical patent/DE292377C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C11/00Devices for guiding, feeding, handling, or treating the threads in embroidering machines; Machine needles; Operating or control mechanisms therefor
    • D05C11/16Arrangements for repeating thread patterns or for changing threads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)
  • Automatic Embroidering For Embroidered Or Tufted Products (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den kleinen Stickereibetrieben, insbesondere den Lohnstickern, die meist nur eine oder wenige Stickmaschinen besitzen, die Herstellung von Arbeiten mit Fadenwechsel zu ermöglichen. Während große Betriebe mit erheblichem Betriebskapital in der Lage sind, sich richtige Fadenwechselmaschinen, die sehr viel teurer sind als einfache Stickmaschinen, anzuschaffen,
ίο so soll dem kleinen Sticker durch die Erfindung geholfen werden, wonach er bei vereinzelt vorkommenden Fadenwechselarbeiten. seine gewöhnliche Maschine benutzen kann, an der die aus der beiliegenden Zeichnung ersichtlichen, verhältnismäßig einfachen Verbesserungen angebracht sind. Diese letzteren bestehen darin, daß für jede der beiden in Betracht kommenden Fadensorten eine andere Bremsvorrichtung eingebaut ist, die der besonderen Natur und Stichbildung der Fadenarten angepaßt ist.
Man hat an allen im wirklichen Gebrauche befindlichen Schiffchenstickmaschinen Schmirgelwalzen für den Zweck der Fadenbremsung angebracht. Zwar sind auch Vorschläge bekannt geworden, statt der ziemlich teueren Schmirgelwalzen an sich billigere Fadenbremsen herzustellen, die lediglich aus zwei dicht nebeneinander befindlichen Drähten oder Stäben bestehen, um die die Fäden im Zickzack herumgeführt werden und dadurch bremsende Reibung erhalten. Die Schmirgelwalzen sind bekanntlich so eingerichtet, daß sie nicht etwa den Faden dadurch bremsen, daß er auf dem Walzenumfange rutscht, was ganz unmöglich ist, weil die scharfkantigen Schmirgelkörnchen ein Rutschen des Fadens unbedingt verhindern. Vielmehr hat bekanntlich die Schmirgelwake besondere Bremsscheiben, die über die Länge der Maschine verteilt sind. Diese Bremsscheiben werden zwischen Bremsklötze gespannt, und diese Bremsklötze werden abwechselnd nur schwach angezogen, wenn ein Nachholen der Fäden notwendig ist, und stark angezogen, wenn der Fadenanzug erfolgt, in welchem Augenblicke die Fäden vollständig festgehalten werden müssen und nicht nachgeben dürfen.
Gewisse Fäden, die für Fadenwechselstickereien oft in Frage kommen, vertragen das Herumschlingen um die Schmirgelwalze schlecht. Solche Zierfäden sind beispielsweise flockige Seide, die wegen ihres lockeren Gespinstes ein festes Anziehen nicht zuläßt und bei der Berührung mit der scharfkörnigen Schmirgelwalze dadurch leidet, daß die feinen Flocken daran hängen bleiben. Ähnlich verhält es sich auch beispielsweise mit Metallfäden (Gold und Silber), die ebenfalls nicht scharf angezogen werden dürfen, ohne einen Bruch befürchten zu müssen. Da es bei so gearteten Hilfsfäden auch gar nicht darauf ankommt, sie den gewöhnlichen Fäden gleich in Steppstich und Blattstich zu verarbeiten, sondern es genügt, sie als lockere Fäden über das Stickereimuster zu verteilen, so wird gemäß der Erfindung außer der Schmirgelwalze, die für die gewöhnlichen Stickfäden notwendig ist, eine zweite, viel billigere Fadenbremse angeordnet, die aus einer Winkelschiene besteht, die die Fäden zwingt, über drei metallene Kanten zu laufen, wodurch eine genügende Bremsung hervorgerufen wird, die der Natur und der Stichart solcher Zierfäden angepaßt ist. Immerhin soll die Winkelschiene, die das in der Zeichnung
dargestellte Ausführungsbeispiel aufweist, nicht als einzige Möglichkeit hingestellt werden. Der Erfindungsgedanke gipfelt vielmehr darin, daß zwei verschiedene Fadenbremsen vorhanden sind, entsprechend der verschiedenen Natur und Stichart der Fäden.
Die Fademvechseleinrichtung ist leicht an jeder Stickmaschine anzubringen. Fig. ι ist die Seitenansicht, und Fig. 2 der Grundriß der dabei in Betracht kommenden Teile einer Stickmaschine.
Nach dem Bilde werden jetzt gerade die Fäden α verstickt, während die Fäden b außer Betrieb sind. Soll gewechselt werden, so braucht man nur die Fäden α bei s abzuschneiden, aus Haken I in Haken 2 zu hängen und die abgeschnittenen Fadenenden bei 3 einzuklemmen. Hierauf löst man die Fäden b aus den Klemmen 3, bringt sie von Haken 2 nach 1 und fädelt sie in die Nadeln ein. Dieser Vorgang wiederholt sich bei jedem Wechsel.
Winkelschiene 4 ist drehbar gelagert und dient zur Einstellung der Fadenbremsung.
Im Gegensatz zur Schmirgelwalze 5 bleibt die Schiene 4 während des Stickens unbeweglich. Je nachdem man sie aber vor Beginn des Stickens einstellt, wird die Fadenspannung in gewünschtem Maße stärker oder schwächer.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schiffchenstickmaschine mit Fadenwechsel, dadurch gekennzeichnet, daß neben den üblichen Stickwerkzeugen mit Schmirgelwalzen für das Sticken mit den gewöhnlichen Stickfäden eine Fadenbremseinrichtung für das Sticken mit den Hilfsfäden vorgesehen ist, die aus durch Drehung einstellbaren Bremsschienen o. dgl. besteht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT292377D Active DE292377C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE292377C true DE292377C (de)

Family

ID=547148

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT292377D Active DE292377C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE292377C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE292377C (de)
DE1685138C3 (de)
DE2805280C2 (de) Halbautomatisch arbeitende Vorrichtung zum Annähen von Knöpfen
DE458611C (de) Vorrichtung zur Herstellung eines Fadennetzes von beliebiger Laenge durch Fadenlegung
DE2128262B2 (de) Flachstrickmaschine mit einer vorrichtung zum breithalten des gestricks
DE743432C (de) Schuhnaehmaschine, insbesondere Einstechnaehmaschine, mit Hakennadel, Fadenaufnehmer und Fadenspannvorrichtung
DE3721116C2 (de)
DE342616C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Krepprollen und Kordelarbeiten
DE2118085A1 (de) Fadenwächter
DD261383A1 (de) Vorrichtung zur herstellung von reifenkordgewebe
DE2733010C2 (de) Vorrichtung zur Überwachung mittels einer Hohlspindel verzwirnter Effektgarne
DE2433797A1 (de) Doppelsteppstichgreifer
DE265557C (de)
DE123211C (de)
DE10228368A1 (de) Verfahren und Anordnung zur Verbesserung der Qualität der Geflechtsbindung von durch industrielles Flechtklöppeln hergestellter Textilien
DE1960013A1 (de) Fadenbremsvorrichtung an Grossstickmaschine
CH430537A (de) Aufsteckvorrichtung für ortsfeste Spulen an Textilmaschinen, insbesondere an Web- und Spulmaschinen
DE1510606C (de) Verfahren zur Wechseldrehung
DE652873C (de) Fadenelement fuer Textilstoffe
DE680529C (de) Gummielastisches Gewebe mit Dreherschnueren
EP0008615A1 (de) Unter der Stichplatte einer Doppelsteppstichnähmaschine angeordnete Nadelfadenkontrolleinrichtung
DE395329C (de) Fadenvorlegevorrichtung
DE160840C (de)
DE155609C (de)
DE711047C (de) Lieferwerk fuer Effektzwirnmaschine