DE2924255C2 - Antriebsvorrichtung mit Elektromotor für einen Walzenmantel, insbesondere einer Kalanderwalze - Google Patents

Antriebsvorrichtung mit Elektromotor für einen Walzenmantel, insbesondere einer Kalanderwalze

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Antriebsvorrichtung mit Elektromotor für einen Walzenmantel, insbesondere einer Kalanderwalze, der um einen an beiden Enden, vorzugsweise über je ein Pendellager, in einer mit einem Walzengerüst verbundenen, ortsfesten Abstützung gehaltenen Träger drehbar und auf ihm zur Erzielung eines Durchbiegungsausgleichs abgestützt ist
Eine solche Antriebsvorrichtung ist aus der DE-AS 25 04 149 bekannt
In der Praxis ist es häufig erwünscht, nicht die gesamte Walze drehbar auszuführen, sondern lediglich den Walzenmantel drehbar auf einem feststehenden Träger zu lagern, sei es über mechanische Lager oder gemäß einem neueren Vorschlag über magnetische Lager. Dies ist nicb^ nur von Interesse, um die bewegte Masse klein zu halten, sondern ist vor allen Dingen bei Walzen mit Durchbiegungsausgleich notwendig. Im letztgenannten Fall sorgen hydraulische pneumatische, magnetische oder andere Kräfte zwischen Walzenmantel und Träger dafür, daß der Walzenmantel seine genaue Zylinderform beibehält; die dabei auftretende Durchbiegung des Trägers kann in Kauf genommen werden, in allen Fällen bereitet es große Schwierigkeiten, den Walzenmantel mit einem Elektromotor anzutreiben, weil der Antriebsverbindung eine der ortsfesten Abstützungen für den Träger im Wege ist
Bei der bekannten Antriebsvorrichtung nach der DE-AS 25 04 149 ist ein Elektromotor für einen Walzenmantel vorgesehen, welchleizterer um einen an beiden Enden über je ein Pendellager in einer mit einem Walzengerüst verbundenen, ortsfesten Abstützung gehaltenen Träger drehbar und auf ihm zur Erzielung eines Durchbiegungsausgleichs (Stützelemente) abgestützt ist.
Bei dieser Konstruktion ist zwischen der Abstützung und dem Walzenmantel ein Zahnring vorgesehen, dessen Außenverzahnung über zwei unterhalb davon angeordnete Zahnräder und von dem Rotor des Elektromotors angetrieben wird, dessen Stator am Walzengerüst befestigt ist. Der Zahnring ist an einem hülsenförmigen Endteil angebracht, das über Lager in Schwenkarmen gelagert ist, die um die Achse des Motors schwenken können und außerdem die Lager für das Zwischenzahnrad enthalten. Dieses Endteil ist über eine Kupplung mit dem Walzenmantel verbunden.
Diese Vorrichtung weist folgende Nachteile auf:
Es erfordert einen erheblichen Aufwand, das Getriebe so auszugestalten, daß trotz der relativen Beweglichkeit von Walzenmantel und Träger ein sicherer Eingriff gewährleistet ist. Denn schon geringfügige Ungenauigkeiten im Zahnringriff führen zu einer erheblichen Verminderung der übertragbaren Leistung und zu einem starken Verschleiß. Diese Nachteile sind trotz der getroffenen Maßnahmen unvermeidbar, wenn infolge höherer Drehzahl Vibrationserscheinungen auftreten, die den Zahneingriff beeinträchtigen. Die Getriebe
haben nicht unerhebliche Abmessungen in axialer und/oder radialer Richtung. Wo dieser Platz nicht zur Verfugung steht, müssen sehr knapp dimensionierte Bauteile verwendet werden, was eine entsprechend kurze Lebensdauer nach sich zieht. Außerdem erfordern diese Antriebsvorrichtungen eine aufwendige Wartung mit einer intensiven Schmiei ung, wodurch Verunreinigungsprobleme infolge Undichtigkeiten auftreten.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Antriebsvorrichtung der gattungsgemäßen Art zu ι ο schaffen, die bei einfacherem Aufbau eine höhere Lebensdauer hat.
Diese Aufgabe wird bei einer Antriebsvorrichtung, bei der der Stator mit dem Walzengerüst verbunden ist, nach Anspruch 1 dadurch gelöst, daß der Elektromotor auf der dem Walzenmantel zugewandten Seite mindestens der einen ortsfesten Abstützung angeordnet, und der Rotor drehfest mit dem Walzenmantel gekoppelt ist
Diese Aufgabe wird nach Anspruch 2 auch dadurch gelöst, daß der Elektromotor auf der dem Walzenmantel zugewandten Seite mindestens der einen ortsfesten Abstützung angeordnet der Rotor drehfest mit dem Walzenmantel gekoppelt, der Stator am Träger befestigt und der Luftspalt zur Aufnahme der Relativbewegung zwischen Stator und Rotor bemessen ist
Diese Anordnungen weisen folgende Vorteile auf:
Bei der erfindungsgeir.äßen Konstruktion entfällt das mechanische Getriebe. Es müssen keine Maßnahmen getroffen werden, um den Zahneingriff sicherzustellen und um das Getriebe zu schmieren. Infolgedessen ergibt sich ein sehr einfacher Aufbau. Die hohe Lebensdauer resultiert daraus, daß kein Verschleiß auftritt und Relativbewegungen zwischen Walzenmantel und Trä- « ger auf den Motor überhaupt keinen Einfluß haben oder ohne weiteres vom Luftspalt aufgenommen werden können. Der Raumbedarf wird nicht nur dadurch reduziert, daß kein außen angeordneter Elektromotor mehr vorhanden ist sondern auch weil ein Elektromotor ίο vielfach mit Kleinerem Raumbedarf ausgelegt werden kann als ein bekanntes Getriebe für die gleiche Leistung. Wichtig ist es ferner, daß die Genauigkeit der Drehmomentübertragung unabhängig von der Belastung des Walzenmantels und von der Drehzahl über den gesamten Arbeitsbereich erhalten bleibt. Da kein Getriebe geschmiert werden muß. Desteht auch keine Gefahr, daß austretendes Schmiermittel Verunreinigungen hervorruft
Eine einfache Lösung ergibt sich, wenn der Rotor mit ">o dem Walzenmantel fest verbunden ist, weil dann sowohl die Lager für den Rotor als auch die Gelenkkupplung entfallen können. Wenn hierbei infolge einer Belastung des Walzenmantels eine Änderung im Luftspalt auftritt, so kann diese in Kauf genommen werden. Denn der Luftspalt läßt sich ohne Schwierigkeiten so bemessen, daß eine Verformung, die bei einer Verzahnung bereits erhebliche Schwierigkeiten und Schaden mit sich bringen würde, den Betrieb praktisch nicht behindert. Darüber hinaus ist zumindest bei Druckausgleichswalzen ohnehin dafür gesorgt, daß der Walzenmantel infolge des Druckausgleichs seine Lage im wesentlichen beibehält so daß auch der Luftspalt entsprechend wenig beeinflußt wird.
Der Rotor kann in einem mit dem Stator verbündenen Lager gehalten imd über eine Gelenkkupplung mit dem Walzenmantel verbunden sein. Auf diese Weise ist sichergestellt, daß unabhängig von eventuellen Verformungen des Trägers und des Walzenmantel der Luftspalt seine Größe beibehält.
Eine sehr gedrungene Ausführungsfonn ergibt sich, wenn der Stator an der ortsfesten Abstützung befestigt ist Wenn der Walzenmantel durch Verlagerung der ortsfesten Abstützung mit Bezug auf andere Walzen einstellbar ist bewegt sich der Elektromotor insgesamt mit ohne daß Gelenkwellen o. dgL erforderlich sind.
Besonders günstig ist eine Ausführungsform, bei der der Rotor und/oder Stator Scheibenform haben. Dies ergibt eine sehr geringe axiale Erstreckung.
Empfehlenswert ist es ferner, wenn der Rotor an dem Abschnitt kleinen Durchmessers eines stirnseitig an dem Walzenmantel angesetzten Kragens angebracht ist Hierbei ist es möglich, die Abmessungsverhältnisse so zu treffen, daß der Rotor oder sogar der gesamte Elektromotor den Durchmesser des Walzenmantels nicht wesentlich übersteigt.
Mit besonderem Vorteil ist der Elektromotor ein statorseitig mit Ein- oder Mehrphasenstrom versorgter Induktionsmotor. Man benötigt daher für den Rotor keinerlei Stromzuführungen. Die statorseitigen Stromzuführungen können fest verlegt sein. Hierbei kommen Induktionsmotoren in Betracht bei denen der Rotor Drahtwicklungen oder einen Leiterkäfig aufweist oder nur aus einem Stück gut leitfähigen Materials besteht. Es können auch andere Motoren verwendet werden, beispielsweise solche, die am Rotor Dauermagnete aufweisen, die mit einem im Stator erzeugten Wechsel-, Dreh- oder Wanderfeld zusammenwirken.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist der Elektromotor nach Art eines Linearmotors aufgebaut Ein solcher Motor, der beispielsweise für den geradlinigen Antrieb von Magnetschwebebahnen bekannt ist, hat einen sehr robusten Aufbau und ist gegenüber Luftspaltänderungen in der hier zu berücksichtigenden Größe weitgehend unempfindlich.
Darüber hinaus hat er den Vorteil, daß sich der Stator nur über einen Teil des Umfangs des Rotors zu erstrecken braucht. Wenn beispielsweise in der Nähe des Antriebs Platz für Lagerungen benachbarter Waiden benötigt wird, kann man den Stator auf den oder die verbleibenden Umfangsabschnitte des Rotors beschränken.
Eine weitere vorteilhafte Ausführung sieht vor, daß der Walzenmantel aus magnetisierbarem Material besteht und sein Endstück unmittelbar als Rotor dient. Dies erlaubt es, dem Walzenmantel die größtmögliche Länge zu geben und ihn praktisch bis an die ortsfeste Abstützung heranreichen zu lassen. Ein Walzenmantel aus magnetisierbarem Material wird beispielsweise benötigt wenn dieser magnetisch gelagert ist oder der Druckausgleich mittels magnetischer Kräfte erfolgt.
Eins sehr günstige Lösung ist darin zu sehen, daß der Elektromotor axial außerhalb einer Stuhlung für eine mit dem Walzenmantel zusammenwirkender Walze und gegebenenfalls weitere Walzen angeordnet ist. Diese nicht angetriebenen Walzen besitzen daher eine geringere Länge als der Träger. Der Elektromotor befindet sich außerhalb dieser Lagerung und kann daher in seinen P.adialabmessungen beliebig groß gewählt werden.
Hierbei ist es günstig, wenn am Kragen außerhalb der Stuhlung ein Abspritzring angeordnet ist. Flüssigkeit, die vom durch die Walze behandelten Material seitlich abläuft, wird hierbei außerhalb der Stuhlung abgespritzt. Sie kann daher nicht in das Innere des Walzenmantels eindringen und beispielsweise die Schmierflüssigkeit für
das Lager verdünnen. Vielmehr kann sie aufgefangen und abgeführt werden.
Die Erfindung wird nachstehend anhand in der Zeichnung dargestellter bevorzugter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zcigi.
Fig. 1 den Unterteil eines Kalanders mit einer erfindungsgemaß angetriebenen Kalanderwalze im Längsschnitt.
F i g. 2 in ahnlicher Darstellung eine abgewandelte Ausführungsform und
F i g. 3 bis 8 in Teilschnitten weitere Ausführungsbeispiele.
Bei der Ausführungsforni nach Fig. I arbeitet eine angetriebene untere Kalanderwalze I mit einer nichtangetriebenen und durch Reibung mitgenomme nen benachbarten Walze 2 zusammen. Ein Walzenge rüst 3 besitzt zwei Stuhlungen 4 und 5 sowie eine dritte Stütze 6. Die Walze 2 ist in Lagern 7 und 8 in den lnniTpn
Die Kalanderwalze 1 weist einen Walzenmantel 9 auf, der sich über mechanische Lager 10 und 11 auf einem Träger 12 abstützt. Dieser hat zwei Zapfen 13 und 14. Der Zapfen 13 ist über ein als Kalottenlager ausgebildetes Pendellager 15 in einer ortsfesten Abstützung 16 gehalten. Der andere Zapfen 14 ist über ein ebenfalls als Kalottenlager ausgebildetes Pendellager 17 in einer ortsfesten Abstützung 18 gehalten.
Zwischen dem Walzenmantel 9 und der Abstützung 18 ist ein Elektromotor 19 angeordnet. Er besitzt einen scheibenförmigen Rotor 20, der von dem Abschnitt 21 kleineren Durchmessers eines stirnseitig an dem Walzenmantel 9 angesetzten Kragens 22 getragen wird und radial nach außen vorsteht. Der Stator 23 ist an der ortsfesten Abstützung 18 befestigt. Er trägt eine Reihe von Spulen 24, die je um den ivlittelsteg eines U-förmigen Magnetkern gelegt sind. Jeweils drei benachbarte Spulen 24 werden von einem Steuergerät 26 mit je um 120° elektrisch verschobenen Strömen gespeist, so daß sich ein Dreh feld ergibt. Der Rotor 20 besteht aus elektrisch leitendem Material. In ihm werden Wirbelströme induziert. Infolgedessen dreht sich der Rotor und mit ihm der Walzenmantel 9 entsprechend der Frequenz der Ströme. Zur Konstanthaltung des Drehmoments bei sich ändernder Drehzahl weist das Steuergerät 26 einen Wechselrichter auf, der eine sich mit der Ausgangsfrequenz etwa proportional ändernde Ausgangsspannung abgibt.
Der Träger 12 weist nicht niher veranschaulichte Mittel zum Durchbiegungsausgleich des Walzenmantels 9 auf. Je nach der Güte dieses Durchbiegungsausgleichs kann der Luftspalt im Elektromotor 19 bei allen Belastungen und Drehzahlen annähernd konstant gehalten werden. Denn der Stator 23 ist ortsfest angeordnet und der Rotor 20 behält wegen des Durchbiegungsausgleichs seine Lage annähernd bei. Auf den Rotor wirken auch keine einseitigen radialen Kräfte ein, die zu einer Verlagerung führen könnten. Aber selbst bei ungenügendem Durchbiegungsausgleich sind die Spaltänderungen für den Betrieb vernachlässigbar klein.
Dadurch, daß der Elektromotor 19 axial außerhalb der Stuhlung 5 angeordnet ist, kann er auch mit einem noch größeren Außendurchmesser hergestellt werden, wenn dies aus Leistungsgründen erforderlich ist weil eine Kollision mit der darüber befindlichen Walze 2 nicht zu befürchten ist
Bei den nachstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen werden für dieselben Teile dieselben Bezugszei- chen wie in F i g. I benutzt.
In Fig. 2 ist die ortsfeste Abstützung 18 Teil der Stuhlung 5. In diesem Fall sind zwei Motoren 27 und 28 vorgesehen, die sich jeweils zwischen dem Walzenmantel und einer der ortsfesten Abstützungen 16 und 18 befinden. Die Rotoren 29 und 30 sind wiederum Sehe :licn aus elektrisch lcitfahigem Material und arbeiten als Wirbelstromläufer. Die Statoren 31 und 32 weisen wiederum mehrere Wicklungen 33 und 34 und U-förmige Magnetstücke 35 und 36 auf. die an den Stuhlungen 4 und 5 befestig! und damit auch mit den ortsfesten Abstützungen 16 und 18 verbunden sind. Diese Statoren 31 und 32 erstrecken sich nur über einen unteren Teil des Umfangs der scheibenförmigen Rotoren 29 und 30. Daher ist auch keine Kollision mit der Walze 2 zu befürchten.
Diese Statoren 31 und 32 können auch jeden anderen Aufbau haben, wie er bei Linearmoioren üblich ist.
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von derjenigen der F i g. I im wesentlichen dadurch, daß der Elektromotor 37 einen Stator 38 besitzt, der an der Stuhlung 5 und nicht an der ortsfesten Abstützung 18 befestigt ist. Die Spulen 39 sitzen auf L-förmigen Stegen
40 aus magnetisierbarem Material, die an einer Scheibe
41 desselben Materials befestigt sind. Auch hier wird der Scheibenförmige Rotor 20 beidseitig von Statorteilen übergriffen.
Dei i".r Ausführungsform nach Fig. 4 ist ein Elektromotor 42 veranschaulicht, dessen Stator 43 auf dem Zapfen 14 des Trägers 12 gehalten ist. Er trägt einzelne Spulen 44 auf Magnetkernen 45. Der Rotor 46 besteht aus zwei Scheiben 47 und 48, die über einen Steg 49 miteinander verbunden sind.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 ist ein Elektromotor 50 gezeigt, dessen Stator 51 am Zapfen 14 des Trägers 12 gehalten und mit Spulen 52 versehen ist. Der Rotor 53 hat einen wirksamen Teil in der Form eines zylindrischen Ringes 54.
Ferner trägt der Rotor 54 außerhalb der Stuhlung 5 einen Abspritzring 81. Flüssigkeit, die aus dem zwischen den Walzen behandelten Material austritt, fließt längs des Kragens 22 axial nach außen und wird dort radial abgeschleudert. Diese Flüssigkeit kann aufgefangen werden. Sie dringt nicht in das innere des Walzenmantels und die zugehörigen Lager.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 6 ist ein Motor 55 vorgesehen, dessen Stator 56 an der ortsfesten Abstützung 18 befestigt ist und Spulen 57 mit Magnetkernen 58 trägt. Der Rotor 59 weist zwei zylindrische Ringe 60 und 61 auf, welche den Stator zu beiden Seiten übergreifen. Ber Rotor 59 ist an tinem Kragen 62 angebracht, der über ein Lager 63 in der Stuhlung 5 gelagert ist Dieser Kragen ist über eine Gelenkkupplung 64 mit dem Walzenmantel 9 gekuppelt Diese Gelenkkupplung weist eine Kette 65 auf, die gleichzeitig über Walzenmantel 9 und am Kragen 62 angebrachte Zähne 66 greift Hierbei sind die Verhältnisse im Luftspalt von jeder Belastung des Walzenmantels 9 unabhängig. Denn die Stuhlung 5, in der der Rotor gelagert ist, steht mit der ortsfesten Abstützung 18, an der der Stator 56 befestigt ist, in fester Verbindung. Verlagerungen des Walzenmantels 9 werden von der Gelenkkupplung 64 aufgenommen.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 7 besteht der Walzenmantel 67 durchwegs aus magnetischem Material. Der Träger 12 weist Elektromagnete 68 auf, welche den Walzenmantel 68 nicht nur magnetisch lagern, sondern auch derartige magnetische Stützkräfte auf-
bringen, daß sich cm Durehbiegungsausgleich ergibt. Der Elektromotor 69 weist einen an der ortsfesten Abstützung 18 befestigten Stator 70 auf. der Spulenwicklungcn 71 trä^t und ein durchgehendes |och 72 aufweist. Der Rotor 73 besteht lediglich aus dem linde des Walzenmantel*. 67. Die Magnetlinien schließen sich jeweils zwischen zwei in Umfangsrichtimg benachbarten PoIr des Stators. Auch hier werden Induktionsströme im Rotor erzeugt. Gegebenenfalls können diese durch vorgegebene leiter, beispielsweise einen Lciterkiifig. verstärkt werden.
Bei der Ausführungsforiii nach F i g. 8 ist ein Elektromotor 74 vorgesehen, der eine herkömmliche Bauform mit lameliierten Blcchpaketen 75 und 76 sowie einer verteilten Wicklung 77 am Stator 78 und einem Leiterkäfig 79 am Rotor 80 hat.
Der Rotor 80 ist am Walzenmantel 9, der Stator 78 auf der ortsfesten Abstützung 18 befestigt. Diese wird im unteren Teil von einer rechts neben der Walze befindlichen Stütze getragen.
Bei den einzelnen Ausführungsbeispielen können nicht nur die hier veranschaulichten Elektromotoren, gegebenenfalls auch im Austausch untereinander, verwendet werden, sondern auch alle anderen Arten von Elektromotoren, die zur Aufbringung einer ausreichenden Leistung für den Walzenantrieb geeignet sind. Hierzu gehören beispielsweise solche Elektromotoren, bei denen der Rotor abwechselnd mit Dauermagneten besetzt ist und der Stator, mag er sich um den ganzen Umfang oder nur einen Teil davon erstrecken. Pole aufweist, deren magnetische Kraftrichtung im Sinne eines Wechsel-, Dreh- oder Wanderfeldes wechselt.
Hierzu 4 Hlatt Zeichnungen

Claims (13)

Patentansprüche:
1. Antriebsvorrichtung mit Elektromotor für einen Walzenmantel, insbesondere einer Kalanderwalze, der um einen an beiden Enden, vorzugsweise über je ein Pendellager, in einer mit einem Walzengerüst verbundenen, ortsfesten Abstützung gehaltenen Träger drehbar und auf ihm zur Erzielung eines Durchbiegungsausgleichs abgestützt ist, wobei der Stator mit dem Walzengerüst verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor (19; 27, 28; 37; 55; 69; 74) auf der dem Walzenmantel (9; 67) zugewandten Seite mindestens der einen ortsfesten Abstützung (16,18) angeordnet, und der Rotor (20; 29, 30; 59; 73; 80) drehfest mit dem Walzenmantel gekoppelt ist
Z Antriebsvorrichtung mit Elektromotor für einen Walzenmantel, insbesondere einer Kalanderwalze, der um einen an beiden Enden, vorzugsweise über je ein Pendellager, in einer mit einem Walzengerüst verbundenen, ortsfesten Abstützung gehaltenen Träger drehbar und auf ihm zur Erzielung eines Durchbiegungsausgleichs abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor (42; 50) auf der dem Walzenmantel (9) zugewandten Seite mindestens der einen ortsfesten Abstützung (18) angeordnet, der Rotor (46; 33) drehfest mit dem Walzenmantel gekoppelt, der Stator (43; 51) am Träger (12) befestigt und der Luftspalt zur Aufnahme der Relativbewegung zwischen Stator und Rotor bemessen ist
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß .der Ro'-jr (20; 29, 30; 46; 53; 73; 80) mit dem Walzenmantel (9; 67) fest verbunden ist
4. Vorrichtung nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor (59) in einem mit dem Stator (56) verbundenen Lager (63) gehalten und über eine Gelenkkupplung (64) mit dem Walzenmantel (9) verbunden ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Stator (23; 31, 32; 56; 70; 78) an der ortsfesten Abstützung (Ib, 18) befestigt ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor (20; 29,30) und/oder Stator (43) Scheibenform haben.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor (20; 29, 30; 46; 53; 59) an dem Abschnitt (21) kleineren w Durchmessers eines stirnseitig an dem Walzenmantel (9) angesetzten Kragens (22) angebracht ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor ein statorseitig mit Ein- oder Mehrphasenstrom versorgter Induktionsmotor ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor nach Art eines Linearmotors aufgebaut ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Stator (31, 32) nur über einen Teil des Umfangs des Rotors (29,30) erstreckt.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
10, dadurch gekennzeichnet, daß der Walzenmantel (67) aus magnetisierbarem Material besteht und sein (v> Endstück unmittelbar als Rotor (73) dient.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
11, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor
(19; 37; 42; 50; 55) axial außerhalb einer Stuhlung (5) für eine mit dem Walzenmantel (9) zusammenwirkende Walze (2) und gegebenenfalls weitere Walzen angeordnet ist
13. Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß am Kragen (22) außerhalb der Stuhlung (5) ein Abspritzring (81) angeordnet ist
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