DE292500C - - Google Patents
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- DE292500C DE292500C DENDAT292500D DE292500DA DE292500C DE 292500 C DE292500 C DE 292500C DE NDAT292500 D DENDAT292500 D DE NDAT292500D DE 292500D A DE292500D A DE 292500DA DE 292500 C DE292500 C DE 292500C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B15/00—Main component parts of mining-hoist winding devices
- B66B15/08—Driving gear
Landscapes
- Transmissions By Endless Flexible Members (AREA)
Description
Die bei Seilförderanlageri, insbesondere bei
Schachtförderung, Streckenförderung oder bei Drahtseilbahnen mit zwei oder mehr von dem
gleichen Seil umschlungenen Treibscheiben bekannten Erscheinungen der Nebenspannungen,
der ungleichmäßigen Inanspruchnahme der Seilscheiben und des Seilrutschens mit erhöhtem
Verschleiß sowohl des· Seiles wie der Treibscheiben sind durch Zwischenschaltung eines
Ausgleichgetriebes zwischen die Treibscheiben, wie eine solche Einrichtung Gegenstand des
Patentes 263931 ist, grundsätzlich beseitigt worden. Die vorher statisch unbestimmte Anordnung
mit der Unübersehbarkeit bezüglich
15. der Spannungsverteilungen wird durch das Ausgleichgetriebe zu einer statisch bestimmten
gemacht. · . ■
Bei der bisherigen Ausführungsform dieses Leitgedankens wurde nun das Ausgleichgetriebe
unmittelbar zwischen den Treibscheiben angeordnet, und diese bauliche Ausbildung hat
gewisse Beschränkungen mit sich gebracht: Zunächst mußte das Ausgleichgetriebe in Rücksicht
auf die unmittelbar zu übertragenden Seilspannungen außerordentlich stark ausgebildet
werden, besonders weil ja .die S-.dlspannungen
noch mit der Übersetzung entsprechend dem Verhältnis zwischen dem Treibscheibendurchmesser
und dem Durchmesser des Ausgleichgetriebes zur Wirkung gelangten. Ein
zweiter Mißstand ergab sich daraus, daß das Getriebe schlecht zugänglich zwischen den
Treibscheiben lag, womit sowohl für den erstmaligen Aufbau wie für die nachträgliche Beobachtung
Schwierigkeiten bedingt waren. Ein dritter Mißstand war der, daß durch die Zwischenschaltung
eiries Ausgleichgetriebes zwischen die Treibscheiben diese selbst uni ein
beträchtliches Stück auseinandergerückt werden mußten. Damit mußte auch die Seilumlenkrolle,
die das von der einen Treibscheibe ablaufende Seil auf die andere Treibscheibe
überleitet, entsprechend schief gestellt werden. Diese Schiefstellung bringt nicht nur bauliche
Schwierigkeiten mit sich,, besonders wenn es sich um. eine nachstellbare oder bewegliche.
Umlenkrolle handelt, sondern es tritt auch noch insofern ein Nachteil ein, als die aufeinanderfolgenden
Seilbiegungen in gegeneinander etwas versetzten Ebenen erfolgen müssen. .■ ■·
Gemäß der Erfindung werden unter Wahrung
der gesamten Vorzüge der grundsätzlichen Anordnung die oben gerügten Beschränkungen
dadurch beseitigt, daß das Ausgleighgetriebe nicht zwischen den Treibscheiben auf der
Hauptwelle angeordnet ist; sondern auf einer
(s. Auflage, ausgegeben am iS. Mär\ 1921.)
Vorgelegewelle, was besonders dann praktisch leicht ausführbar ist, wenn die Antriebsmaschinen,
wie die für Streckenförderungen, Drahtseilbahnen, Förderhaspeln u. dgl., regelmäßig
mit einer Übersetzung ins Langsame, d. h. also, mit Vorgelege, angetrieben werden. In diesen
Fällen wird dann das Ausgleichgetriebe in seinen Abmessungen um das Verhältnis der
Übersetzung zwischen Vorgelege- und Hauptwelle kleiner. Außerdem wird das Ausgleich-'
getriebe bei seiner Anordnung auf einer Vorgelegewelle bequem zugänglich. Ein weiterer
baulicher Vorteil ist dabei auch der, daß das Ausgleichgetriebe nicht in die Treibscheiben
eingebaut werden muß, wie dies bisher der Fall: war, sondern es können sowohl für die
Treibscheiben wie für das Ausgleichgetriebe selbst normale Maschinenelemente zur Verwendung
gelangen. Ein bedeutender Vorzug ist der, daß nunmehr die Seilablenkung auf das Mindestmaß beschränkt werden kann, indem
z. B. die einzelnen Treibscheiben unmittelbar nebeneinander angeordnet werden.
Eine Ausführungsform der gekennzeichneten Anordnung ist in Gestalt eines Förderhaspels
in Fig. ι im Aufriß, in Fig. 2 im .Grundriß,
teilweise im Schnitt, zur Darstellung gebracht.
Auf der von der Antriebsmaschine 28' in
Bewegung gesetzten Vorgelegewelle 30 ist der gleich zur Bremsscheibe ausgebildete Körper 39
aufgekeilt, der in fensterärtigen Aussparungen, um radiale Bolzen drehbar, die Kegelräder 41
trägt, die einerseits mit dem Kranz 40, anderseits mit dem Kranz 42 in Eingriff stehen.
Das Kegelrad 42 ist mit dem Ritzel 44, das Kegelrad 40 mit dem Ritzel 43 zusammengegossen
; Stellringe auf der Welle 30 sichern den Zusammenhalt der ganzen Anordnung.
Nun steht das Ritzel 44 mit dem Stirnrad 48 in Eingriff, das sich lose auf der -Hauptwelle 46
dreht, aber mit der Treibscheibe 49 fest verbunden ist. Das Ritzel 43 kämmt mit dem
Stirnrad 45, das % auf der Welle 46 festgekeilt
und auf diese Weise mit der zweiten Treibscheibe 47 gekuppelt ist. Das Zugseil läuft auf
die Treibscheibe 47 auf, von dieser über die nicht gezeichnete lose Umlenkrplle auf die
zweite Treibscheibe 49, um wieder zum Schacht bzw. in die Strecke zu gehen. :
Es ist sofort ersichtlich, daß auf Grund der Einschaltung des Getriebes aiii der Vorgelegewelle
30 ein vollständiger Spannungsausgleich
erzielt wird, unter dem die störenden Nebenspannungen
vermieden werden und nur Nutzspannungen in das Seil hineingelangen.:, Un-;
abhängig von der jeweiligen Drehrichtung., der.
Antriebsmaschine besitzen die beiden Treibscheiben unter gleichmäßiger' Inanspruchnahme
bezüglich "der zu übertragenden Leistung eine völlige Freiheit, auf Grund äeren; sie die Wirkungen ungleichmäßiger Seildehnüngen und der
Ungleichheiten in den Durchmessern ausgleichen können. Das Ausgleichgetriebe ist dabei
außerordentlich gedrängt und klein und bleibt völlig zugänglich. Bemerkenswert ist auch der
Aufbau der Gesamtanordnung aus gebräuchlichen Maschinenteilen. Auf Grund des; Umstandes,
daß das Ritzel 44 das unmittelbar mit der Treibscheibe 49. gekuppelte Stirnrad 48 antreibt,
während das Gegenritzel durch das Stirnrad 45 unter. Vermittlung der Welle 46
die Treibscheibe 47 mitnimmt, ist es möglich, die beiden Treibscheiben 47,49 unmittelbar
nebeneinander zu lagern.
Die übrige Ausrüstung des Förderhaspels kann natürlich die übliche sein; so bleib.en die
Brems- und sonstigen Sicherheitseinrichtungen völlig unverändert. Man kann die lose Umlenkrolle
in Verbindung mit dem Maschinengestell bringen oder auch unabhängig davon lagern, ebenso wie sie fest oder nachstellbar
angebracht werden kann.
Stellt man, wie dies im allgemeinen gemacht werden wird, die einzelnen Treibscheibendurchmesser
nach Möglichkeit gleich groß her, so sind natürlich von vornherein die eintretenden
gegenseitigen Bewegungen der Treibscheibe nicht groß. Dazu kommt, daß bei Treibscheiben
mit wechselnder Drehrichtung die bei der Drehung in, der einen Richtung eingetretene
Versetzung ganz oder doch wenigstens teilweise bei der Umkehr der Drehrichtung wieder rückgängig
gemacht wird. Damit tritt in dem Ausgleichgetriebe
unter Umständen ein'Spiel innerhalb einer geringen Anzahl Zähne ein, und
dieses ständige Arbeiten der Zähne an den
gleichen Stellen ist zunächst für die Abnützung unvorteilhaft. Ein zweiter - Nachteil ist auch
der, daß bei der Schwingung, die dabei die Zahnräder des Getriebes um ihre Zapfen und
Bolzen machen, leicht ein Fortpressen des Schmiermittels von den Druckflächen stattfindet.
. :
Wird nun — was natürlich nur im Rahmen derartiger Treibscheibenförderungen mit Seil- X05
spannungsausgleich überhaupt möglich ists—'
von vornherein den Treibscheiben ein wenn
auch geringer Unterschied im d;n Durchmessern verliehen, so wird.ein stärkeres Abwälzen des
Ausgleichgetriebes hervorgerufen, da jetzt die
Bewegungen diejenige Größenordnung überschreiten, in der die erwähnten Erscheinungen
aufzutreten pflegen. Man erzielt damit, daß die Zähne in größerer Anzahl, gegebenenfalls
sogar auf dem ganzen Umfang, herangezogen werden, so daß sich die Abnutzung entsprechend
verteilt, wie auf der anderen Seite die stärkere Drehung" der einzelnen Teile des Getriebes auch
für die Verteilung des Schmierstoffes von großer Bedeutung ist.
Natürlich kann man auch diese gewollte Ungleichmäßigkeit bei gleichen Treibrillendurch-
messern in die Übersetzung zwischen Treibscheiben und Ausgleichgetriebe legen.
Claims (3)
1. Treibscheibenförderung mit Seilspannungsausgleich
durch Ausgleichgetriebe nach Patent 263931, dadurch gekennzeichnet, daß
das Ausgleichgetriebe auf einer Yorgelegewelle
angeordnet ist.
2. Treibscheibenförderung nach Anspruch i,
dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgleichgetriebe auf der Vorgelegewelle (30) seitlich
der Treibscheiben angeordnet ist und mit der ihm benachbarten, frei auf der Hauptwelle
(46) drehbaren Treibscheibe (49) durch ein Ritzel (44) und ein mit dieser Treibscheibe
unmittelbar verbundenes Zahnrad (48), mit der anderen auf der Hauptwelle (46) aufgekeilten Treibscheibe (47) dagegen ao
durch Vermittlung eines Ritzels (43) und eines auf der Hauptwelle aufgekeilten Zahnrades
(45) in Eingriff steht.
3. Treibscheibenförderung nach Anspruch I1
dadurch gekennzeichnet, daß die Treibscheiben einen so verschiedenen Durchmesser
besitzen, daß ein * stärkeres Abwälzen des Ausgleichgetriebes herbeigeführt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE292500C true DE292500C (de) |
Family
ID=547261
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT292500D Active DE292500C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE292500C (de) |
-
0
- DE DENDAT292500D patent/DE292500C/de active Active
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