DE2925558C2 - Rast-Gelenk für Liegen - Google Patents
Rast-Gelenk für LiegenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Rast-Gelenk für Liegen mit einen: mit einem sägezahnförmigen Rastensegment
versehenen Gelenkteil und einer an einem anderen Gelenkteil schwenkbar gelagerten, mit Steuerflächen
versehenen Rastenklinke, an deren Rastenzähne die Rastenzähne des einen Gelenkteiles abstützbar sind,
und daß zur Zwangsführung der Rastenklinke in Verbindung mit dem Gelenkteil mit dem Rastensegment
Steuernocken vorgesehen sind, die in die Steuerflächen der Rastenklinke eingreifen.
Bei einer bekannten Ausbildung dieser Art (DE-PS 443) ist die Sperrklinke als zweiarmiger Hebe!
ausgebildet, an deren einem Arm eine Blattfeder angreift, die die Rastenzähne am anderen Arm in die
Zahnlücken des Rastensegmentes des einen Gelenkteiles drückt Zur Steuerung der Stellung der Rastenklinke
ist eine besondere Schleppscheibe vorgesehen, die in einer Stellung den Eingriff der Rastenzähne freigibt und
in einer anderen Stellung verhindert
Bei solchen Rast-Gelenken handelt es sich um Massenartikel, die in überaus großen Stückzahlen
gefertigt werden, so daß die Anzahl, Gestaltung und Montage der Einzelteile für die Preisgestaltung und
Robustheit von entscheidender Bedeutung sind.
Bei einer anderen bekannten Ausführung (DE-PS 12 53 961) ist deshalb vorgesehen, die Konstruktion so
zu gestalten, daß auf die Verwendung einer Feder verzichtet werden kann. Es ist ein besonderer
Steuerhebel vorgesehen, der mit dem einen Gelenkteil reibschlüssig verbunden ist und der in Abhängigkeit von
der Schwenkbewegung des einen Gelenkteiles die Rastenklinke vom Eingriff in das Rastensegment abhält
oder den Eingriff freigibt
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein derartiges Rast-Gelenk weiter zu vereinfachen und
störunanfälliger zu machen, indem die Anzahl der Einzelteile verringert wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß die Rastenklinke auch bei ihrem Einschwenken in
ihre Verriegelungsstellung zwangsgeführt ist und dazu die Steuernocken d?ji einzelnen Rasienzähnen des
Rastensegmeiits zugeordnet sind.
Man benötigt damit nicht nur keine besondere Feder mehr, sondern kann auch auf einen besonderen
Steuerhebel verzichten, so daß nicht nur ein weiteres Teil eingespart wird, sondern auch eine größere
Funktionssicherheit erreicht wird, da die Bewegung der Rastenklinke nicht mehr von der Reibung zwischen den
benachbarten Teilen abhängig ist, sondern stets durch eine eindeutig definierte Zwangsführung erfolgt Den
einzelnen Rastzähnen des einen Gelenkteües sind besondere Steuernocken zugeordnet, die aus einer
Scheibe dieses Gelenkteiies ausgeformt sind.
Die Steuernocken bilden Keile oder Zähne, deren Flächen als Steuerflächen dienen.
Die Rastenklinke ist in an sich bekannter V/eise im Querschnitt etwa U-förmig gehalten, ihre einzelnen
Steuerflächen sind in Projektion auf die Achse versetzt zueinander angeordnet.
Bei einer Ausführungsform ist die Rastenklinke einarmig ausgebildet, am einen Ende sind Bohrungen
und am anderen Ende ein Fortsatz mit Steuerflächen und zwischen den Bohrungen und dem Fortsatz, diesem
benachbart, die Rastenzähne angeordnet.
Bei einer anderen Ausführungsform ist die Rastenklinke zweiarmig ausgebildet. In diesem Falle befinden
sich am Ende des einen Armes die Rastenzähne und am Ende des anderen Armes eine Steuerfläche für die
Steuernocken für die Vorbereitung des Eingriffes der Rastenzähne.
Bei einer anderen Ausführungsform sind die Rastenklinke und das Zahnsegment so angeordnet, daß beim
Eingriff der Rastenzähne bei Belastung des einen Gelenkteiies die Rastenklinke auf Zug beansprucht ist.
Hier befinden sich die Rastenzähne der Rastenklinke oberhalb der Rastenzähne des Rastensegmentes, so daß
diese durch die Schwerkraft in die Zähne des Rastensegmentes einfallen, eine Bremsung bei der
Schwenkbewegung der Rastenklinke ist daher in diesem Falle nicht notwendig.
Die Erfindung ist anhand von Ausführungsbeispielen in der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Ansicht eines Rast-Gelenkes von der Seite in einer ersten Ausführungsform, teilweise
aufgeschnitten, wobei sich die Gelenkteile in einer Raststellung befinden,
F i g, 2 einen Schnitt hierzu gemäß der Linie H-II in Fig. I.
Fig,3 eine Ansicht der Rastenklinke bei der Ausführungsform nach F i g. 1 von der Seite,
F i g. 4 eine Ansicht dazu von vorn in Richtung des Pfeiles IV in F ig. j,
F i g. 5 eine Ansicht des Rast-Gelenkes nach F i g. 1 in einer Stellung, in der ein nächster Zahneingriff
vorbereitet wird,
Fig.6 einen DetailschniH hierzu gemäß der Linie
VI-VI in F ig. 5,
F i g. 7 eine Ansicht des Rast-Gelenkes nach F i g. 1 in einer Stellung, in der sich die Rastenklinke in ihrer einen
Endstellung befindet,
F i g. 8 eine Ansicht des einen Gelenkteiles mit dem Zahnsegment bei der Ausführungsform nach F i g. 1 von
der Seite in vergrößerter Darstellung,
F i g. 9 eine Ansicht dazu von vorn in Richtung des
Pfeiles IX in F i g. 8, wobei ein Teil der Steuernocken der Übersichtlichkeit wegen weggelassen ist,
Fig. 10 einen Schnitt hierzu gemäß der Linie X-X in
Fig. 8,
F i g. 11 eine Ansicht eines Rast-Gelenkes mit
größerem Schwenkwinkel in einer zweiten Ausführungsform mit der Ausführung nach F i g. 1 entsprechenden
Bauteilen,
Fig. 12 eine Ansicht eines Rast-Gelenkes in einer dritten Ausführungsform,
Fig. 13 eine Ansicht der Rastenklinke für die Ausführungsform nach F i g. 12 von vorn,
Fig. 14 eine Ansicht eines Rast-Gelenkes nach einer vierten Ausführungsform,
Fig. 15 einen Detailschnitt hierzu gemäß der Linie
XV-XVin Fig. 14,
Fig. 16 eine Ansicht eines Rast-Gelenkes in einer fünften Ausführungsform,
Fig. 17 eine Ansicht eines Rast-Gelenkes in einer sechsten Ausführungsform,
Fig. 18 eine Ansicht eines Rast-Gelenkes in einer siebten Ausführungsform.
Das Rast-Gelenk weist einen Gelenkteil 1 mit einer Lagerstelle 2 für eine Rastenklinke 3 ruf, außerdem ist
eine Lagerstelle 4 für einen Gelenkteil 5 mit einem Rastensegment 6 vorhanden. Auf einer Achse 7 der
Lagerstelle 2 sitzt auch eine Fußstütze 8, deren Ende ebenso wie die Enden ier Gelenkteile 1 und 5
gabelförmig ausgebildet ist So bildet das Ende des Gelenkteiles 1 zwei Scheiben 9, tO, ebenso der
Gelenkteil 5 zwei Scheiben 11,12, die, wie sich z. B. aus
der F i g. 2 ergibt, zwischen den Scheiben 9, 10 liegen. Die Scheiben 9,10 des Gelenkteiles 1 sind durch einen
Boden 13 miteinander verbunden, der mit einem großen Durchbruch 14 versehen ist, durch den die Rastenklinke
3 in ihrer einen Endstellung teilweise hindurchdringt (F i g. 7). Das Ende der Fußstütze 8 umgibt mit seinen
Scheiben 15,16 die Scheiben 9,10 des Gelenkteiles 1, sie
sind auf der Achse 7 gelagert.
Die zwischen den Scheiben 9,10 des GelenkteÜes 1
aufgenommene Rastklinke 3 ergibt sich in ihrer Gestaltung für die Ausführungsform nach Fig. 1,
insbesondere aus den Fig.3 und 4. Sie ist im
Querschnitt etwa U-förmig gehalten, ihre Schenkel 17,
18 tragen am einen Ende Bohrungen 19 zur Aufnahme der Achse 7 und am anderen Ende sind Rastenzähne 20,
21 angeformt, die sägezahnförmig gehalten sind, von der
Zahnspitze 22 geht also nach der einen Seite eine flache Flanke 23 und nach der anderen Seite eine steile Flanke
24 ab. Der eine Schenkel 17 ist nun über den Rastenzahn 20 hinaus verlängert, es ist ein Fortsatz 25 gebildet, der
in seiner Längserstreckung gemäß Pfeil 26 etwa senkrecht zur Längserstreckung gemäß Pfeil 27 der
Rastenklinke 3 gerichtet ist und der durch eine erste Abkröpfung 28 etwa um Materialstärke zum anderen
ίο Schenkel 18 hin versetzt ist Dieser Fortsatz 25 trägt an
seinem freien Ende einen zur Bohrung 19 hin zurückgeführten Lappen 29, der durch eine zweite
Abkröpfung 30 wiederum um Materialstärke vom Schenkel 17 weggeführt ist Er hat nach unten hin die
Form eines Keiles, wobei die Keilflächen 31, 31' als Steuerflächen 32 wirksam sind. Weitere Steuerflächen
33, 34 bilden die flache Flanke 23 und die äußere Stirnfläche 35 des Fortsatzes 25.
Die Scheiben 9, 10 des Gelenkteiles 1 tragen für die Ausführungsform nach Fig. 1, wie insbesondere aus den
F i g. 5 und 6 erkennbar ist, Vorsprung' ^6,37, zwischen
denen die Schenkel i7, iS der RasieuklS-ke 3 leicht
eingespannt sind, so daß die Schwenkbewegung der Rastenklinke 3 einem gewissen Reibschluß unterliegt
Der Gelenkteil 5 trägt Steuernocken 38,39,40,41,42,
43, 44, du- bis auf den Steuernocken 44 aus der einen Scheibe 12 ausgeprägt sind, wie sich insbesondere aus
den F i g. 8 bis 10 entnehmen läßt Der Steuernocken 44 ist aus der Scheibe 11 herausgeformt Dabei weisen alle
Steuernocken 38 bis 44 in das Innere zwischen den Scheiben 11, 12, sie sind etwa um Materialstärke
herausgebogen. Die Steuernocken 40 bis 43 sind den jeweiligen Rastenzähnen 45 des Rastensegmentes 6
zugeordnet, sie haben die Form von Keilen 46, deren Spitze bei der Ausführung nach F i g. 1 zur Lagerstelle 4
hin gerichtet ist Die Keilflächen 47, 47' geben Steuerflächen 48 wieder, die mit den ebenfalls als
Keilflächen 31, 31' ausgebildeten Steuerflächen 32 des Lappens 29 der Rastenklinke 3 zusammenarbeiten. Die
Steuernocken 38, 39 liegen dem Steuernocken 44 in bezug auf die Lagerstelle 4 etwa diametral gegenüber,
der Abstand der Steuernocken von der Lagerstelle 4 verringert sich ausgehend vom Steuernocken 44 im
Uhrzeigersinn, wenn man von der Besonderheit des Steuernockens 39 absieht Der Steuernocken 40 ist mit
einer weiteren Steuerfläche 49 versehen, die mit dem Lappen 29 zusammenarbeitet, die flachen Flanken 50
der Rastenzähne 45 bilden ebenfalls Steuerflächen 51, die mit den Steuerflächen 33 der Rastenzähne 20 der
Rastenklinke 3 zusammenwirken.
Die Rastenzähne ?0, 21, 45 sind in bezug auf die Lagerstellen 2,4 so angeordnet, daß sie beim Anliegen
aneinander und bei der Celastung des Gelenkteiles 5 ane'naiider gleiten, bis die Zahnspitzen 22 der
Rastenzähne 20, 21 etwa am Zahngrund 53 der Rastenzähne 45 angelangt sind. Erleichtert w'rd diese
Bewegung noch dadurch, daß die steilen Flanken 24,52
der Rastenzähne 20, 21, 45 entsprechende Neigung aufweisen.
Die Scheiben 11, 12 des Gelenkteiles 5 sind durch einen oder mehrere Distanzteile 62 in ihrem gegenseitigen
Abstand festgelegt Bei den Ausführungsfurmen nach den F i g. 1 und 11 ist der Steuernocken 38 als
hochgestellter Lappen ausgebildet, der gleichzeitig einen Distanzteil 62, ahgibt.
Das Rast-Gelenk nach der beschriebenen ersten Ausführungsform (F i g. 1 bis 10) arbeitet wie folgt:
Das Rast-Gelenk sei zunächst ganz zusammenge-
Das Rast-Gelenk sei zunächst ganz zusammenge-
klappt, das heißt der Gelenkteil 5 ist an den Gelenkteil 1 herangeschwenkt, wie es in Fig.7 strichpunktiert
dargestellt ist. Wird der Gelenkteil 5 dann in Öffnungsrichtung gemäß Pfeil 54 bewegt, so wird die
Rastenklinke 3 über die Steuerfläche 49 des Steuernokkens 40 und gegebenenfalls die weiteren Stcucrnocken
41 bis 43 in ihre eine Endlage geschwenkt, in der sie mit einem Teil durch den Durchbruch 14 im Boden 13 des
Gelenkteiles 1 hindurchragt. Bei einem Öffnungswinkel
von etwa 180° kommt dann der Steuernocken 44 an der durch die äußere Stirnfläche 35 gebildeten Steuerfläche
34 der Rastenklinke 3 zur Anlage mit der Folge, dab beim weiteren Schwenken des Gelenkteiles 5 in
Öffnungsrichtung gemäß Pfeil 54 die Rastenklinke 3 zur Lagerstelle 4 hin angehoben wird, bis schließlich die
Rastenzähne 20 der Rastenklinke 3 ganz in die Zahnlücke 55 des ersten Rastenzahnes des Rastensegmentes
6 einlaufen und ihre steilen Flanken 24 ein Widerlager abgeben; jetzt hat das Rast-Gelenk seinen
10
15
ü°?.!T!!r>°nk!spp-
richtung gemäß Pfeil 56 kann nun der Gelenkteil 5 von Rastenzahn zu Rastenzahn geschaltet werden. Bei der
Bewegung des Gelenkteiles 5 in Zusammenklapprichtung gemäß Pfeil 56 wird zunächst mit den Steuerflächen
51 der Rastenzähne 45 auf die Steuerflächen 33 der Rastenzähne 20 eingewirkt und zwar in der Weise, daß
die Rastenklinke 3 nach unten zum Boden 13 des Gelenkteiles 1 hin bewegt wird. Etwa in dem Zeitpunkt,
in dem die Zahnspitze 57 der Rastenzähne 45 über die Zahnspitze 22 der Rastenzähne 20 läuft, kommt die
Steuerfläche 48 des ersten Steuernockens 43 an der Steuerfläche 32 des Lappens 29 zur Anlage, so daß bei
weiterer Bewegung des Gelenkteiles 5 in Zusammenklapprichtung gemäß Pfeil 56 die Rastenklinke 3 wieder
gegen die Lagerstelle 4 hin bewegt wird. Sobald die Spitze des Keiles 46 erreicht bzw. überschritten wird,
wird der Gelenkteil 5 in Öffnungsrichtung gemäß Pfeil 54 bewegt, so daß die steilen Flanken 52 der
Rastenzähne 45 gegen die steilen Flanken 24 der Rastenzähne 20 der Rastenkünke 3 gelangen und an
diesen abwärts gleiten, bis die Zahnspitzen 57 am Grund der Rastenzähne 20 angelangt sind. Damit ist die neue
Rasts'.ellung des Gelenkteiles 5 erreicht Auf die gleiche Weise kann von Zahn zu Zahn jeweils die nächste
Raststellung erreicht werden. In der F i g. 5 ist gerade die Stellung gezeigt in der die Rastenkünke 3 über die
Steuerfläche 48 des Steuernockens 41 bei Bewegung des Gelenkteiles 5 in Zusammenklapprichtung gemäß Pfeil
56 angehoben wird, um die Einrastung der entsprechenden
Rastenzähne vorzubereiten. x
Nach der Raststellung des letzten Zahnes wird beim weiteren Verschwuiken des Gelenkteiles 5 in Zusammenklapprichtung
gemäß Pfeil 56 die Rastenklinke 3 durch den am Lappen 29 angreifenden Steuernocken 38
und anschließend durch den Steuernöcken 39 nach
unten zum Boden 13 hin bewegt, so daß schließlich wieder die ganz zusammengeklappte Stellung (strichpunktiert
in F i g. 7) erreicht werden kann.
Bei den Gelenkausbildungen nach den F i g. 11 bis 18
sind für entsprechende Teile entsprechende Bezugszeichen verwendet Der Funktionsablauf ist im wesentlichen
der gleiche, so daß im folgenden nur auf die Unterschiede zur Ausführungsform nach den Fig. 1 bis
10 eingegangen wird.
Das Rast-Gelenk nach F i g. 11 hat den gleichen
Aufbau wie das nach Fig. 1, lediglich das Rastensegment
6 des Gelenkteiles 5 ist mit einem zusätzlichen Paar von Rästenzähnen 45 ausgerüstet, So daß der
Gelenkteil 5 unter die Waagrechte geschaltet werden kann. Die einzelnen möglichen Stellungen des Gelenkteiles
5 in den Rastpositionen ist strichpunktiert angegeben. Diese »Negativ-Schaltung« ist bei allen hier
beschriebenen Gelenkausbildungen möglich, wenn das Zahnsegment 6 des Gelcnkteiles 5 entsprechend
gestaltet ist.
Bei der Ausbildung nach den Fig. 12 bis 17 ist die
Rastenklinke 3 zweiarmig ausgeführt. Am Ende des einen Armes 58 befinden sich die Rastenzähne 20, 21,
am Ende des anderen Armes 59 der Lappen 29 mit der Steuerfläche 32. Bei den Gelenken nach den F i g. 12 und
14 liegen die Rastenzähne 20, 21 unterhalb den Rastenzähnen 45 des Gelenkteiles 5. Um ein Herausfallen
durch die Schwerkraft zu vermeiden, sind wieder Vorsprung? 36; Ύ1 vorgesehen, an denen die Rastenklinke
3 reibend zur Anlage kommt, so daß sie in ihrer Schwenkbewegung gebremst wird. Der Arm 59 bildet
den Fortsatz 25, es ist also nur der Schenkel 17 der im
Querschnitt U-förmigen Rastenklinke 3 nach der einen Seite verlängert und mit den Abkröpfungen 28, 30
versehen. Die Steuernocken 38 bis 43 sind wieder aus der Scheibe 12 des Gelenkteiles 5 ausgeprägt.
Das Gelenk nach der F i g. 14 unterscheidet sich von dem nac1 der F i g. 12 dadurch, daß die Steuernocken 40
bis 43 durch Zähne 60 ersetzt sind, die insgesamt um Materialstärke abgesetzt und freigestanzt sind, wie sich
aus F i g. 15 ergibt. Die Zahnflanke" 61 entsprechen hier den Keilflächen 47 der Steuernoc&en 40 bis 43. Anstatt
dem Vorsprung 37 zur Bremsung der Rastenklinke 3 könnte man rund um die Achse 7 eine Sicke in die
Rastenkünke 3 oder in die Scheiben 9, 10 einprägen, man könnte auch die Teile so fest vernieten, daß sie
schwergängig sind. Bei den Ausführungsformen nach den Fig. 16 und 17 sind die Rastenzähne 20, 21 der
Rastenklinke 3 und das Zahnsegment 6 des Gelenkteiles 5 nach oben gelegt, so daß die Rastenzähne 20,21 schon
durch die Schwerkraft in die Zahnlücken der Rastenzähne 45 des Zahnsegmentes 6 eindringen und nicht von
diesen freikommen. In diesen Fällen befindet sich also der Arm 59 mit dem Lappen 29 unterhalb der
Lagerstelle 4. Bei Belastung des Gelenkteiles 5 und eingerasteten Rastenzähnen werden die Rastenzähne
20,21 der Rastenklinke 3 auf Zug beansprucht Während bei der Ausführungsform nach Fig. 16 wieder ausgeprägte
Steuemocken 40 bis 43 vorgesehen sind, hat man bei der Ausführungsform nach F i g. 17 wieder Zähne 60,
die mit dem Lappen 29 der Rastenklinke 3 zusamnK.iarbeiten.
In diesem Falle erübrigt sich eine Bremse für die Rastenkünke 3, man kann also auf die Vorsprünge 36,37
verzichten.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 18 liegen die
Rastenzähne 20,21 wieder oberhalb der Rastenzähne 45 des Rastensegmentes 6, durch die besondere Ausgestaltung
der Rastenklinke 3 sind aber in diesem Falle, wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1, die Steuernocken
40 bis 43 auf der gleichen Seite der Scheiben 11,12 in
bezug auf die Lagerstelle 4 angeordnet wie die Rastenzähne 45.
JEEsxzii 7 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Rast-Gelenk für Liegen mit einem mit einem sägezahnförmigen Rastensegment (6) versehenen
Gelenkteil (5) und einer an einem anderen Gelenkteil (1) schwenkbar gelagerten, mit Steuerflächen
(32—34) versehenen Rastenklinke (3), an deren Rastenzähnen (20, 21) die Rastenzähne (45) des
einen Gelenkteiles (5) abstützbar sind, und daß zur Zwangsführung der Rastenklinke (3) in Verbindung
mit dem Gelenkteil (5) mit dem Rastensegment (6) Steuernocken (38—44) vorgesehen sind, die in die
Steuerflächen (32, 34) der Rastenklinke (3) eingreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die
Rastenklinke (3) auch bei ihrem Einschwenken in ihre Verriegelungsstellung zwangsgeführt ist und
dazu die Steuernocken (38—44) den einzelnen Rastenzähnen (45) des Rastensegments (6) zugeordnet
sind.
2. Rast-Gp'enk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß Jie Steuernocken (38—44) unmittelbar am Gelenkteil (5) mit dem Rastensegment (6)
ausgebildet sind.
3. Rast-Gelenk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuernocken (40 bis 43) aus
dem Gelenkteil (5) seitlich vorstehen.
4. Rast-Gelenk nach Anspruch 3, bei dem der Gelenkteil an der Lagerstelle zwei zueinander
parallele plattenförmige Scheiben aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuernocken (38 bis 43) aus
der einen Scheibe (12) zur anderen Scheibe (11) hin als Keilflächen (47) ausgeformt sind.
5. Rast-GeJenk nach tinem ä.c Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rastenklinke (3) einarmig ausgebildet ist, am eine Ende Bohrungen
(19) und am anderen Ende einen Fortsatz (25) mit Steuerflächen (32, 34) und zwischen den Bohrungen
(19) und dem Fortsatz (25), diesem benachbart, die Rastenzähne (20,21) angeordnet sind.
6. Rast-Gelenk nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastenklinke (3),
zweiarmig ausgebildet ist und am Ende des einen Armes (58) die Rastenzähne (20, 21) und am Ende
des anderen Armes (59) eine Steuerfläche (32) für die Steuernocken (40 bis 43) für die Vorbereitung des «
Eingriffes der Rastenzähne (45) angeordnet sind.
7. Rast-Gelenk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die Rastenklinke (3) beim Eingriff der
Rastenzähne (20, 21, 45) bei Belastung des Gelenkteils (5) auf Zug beansprucht ist.
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