DE2925577C2 - Einrichtung zur linienförmigen Beeinflussung von spurgebundenen Fahrzeugen - Google Patents
Einrichtung zur linienförmigen Beeinflussung von spurgebundenen FahrzeugenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L3/00—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
- B61L3/16—Continuous control along the route
- B61L3/22—Continuous control along the route using magnetic or electrostatic induction; using electromagnetic radiation
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Eine solche Einrichtung ist durch das Hauptpatent 29 01 994 geschützt Es ist dort daran gedacht, eine
Gruppe von hintereinander angeordneten Linienleiterschleifen, von beiden Enden aus phasenstarr zu speisen,
wozu mindestens zwei Speisegeräte erforderlich sind. Bei dieser Einspeisungsweise können Probleme auftreten,
wenn unterschiedlich lange Zuführungskabel zwischen der Zentrale und den Speisegeräten verwendet
werden, da die dann unterschiedlichen Signallaufzeiten auf den Kabelstrecken eine Phasenverschiebung
ίο zwischen den in die Linienleiterschleifen eingespeisten
Wechselströmen bewirken.
Die technische Aufgabe einer Einrichtung zur linienförmigen Beeinflussung von spurgebundenen
Fahrzeugen ist die signaltechnisch sichere Steuerung von spurgeführten Fahrzeugen wobei Steuerkommandos
und Fahrzeugmeldungen über eine dauernd bestehende Datenverbindung zwischen den Fahrzeugen
und einer ortsfesten Steuerstelle übermittelt werden.
Diese technische Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst
Beide Speisegeräte an einem Punkt einer Schleifengruppe anzuordnen hat gegenüber einer Anordnung der
Speisegeräte an beiden Enden der Schleifengruppe den Vorteil, daß keine unterschiedlich langen Zuführungskabei
zu den Speisegeräten notwendig sind und deshalb keine Unterschiede in der Signallaufzeit auftreten
können. Um bei Unterbrechung einer Tei'schleife, z. B. infolge einsr Beschädigung des Linienleiters die auf der
der Speisestelle abgewandten Seite liegenden Teilschleifen auch weiterhin mit Signalstrom versorgen zu
können, müssen dann allerdings gemäß Anspruch 2, 3, oder 4 die Wicklungen der Koppelelemente mittig mit
einem gemeinsamen Potential verbunden sein.
Der Einsatz von Spartransformatoren anstatt Übertragern
mit zwei galvanisch getrennten Wicklungen ermöglicht die Leitungsbruchüberwachung mittels
Gleichstrom.
Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen der erfindunsgemäßen
Einrichtung sind den Ansprüchen 5 bis 9 zu entnehmen.
Anhand dreier Figuren soll nun die Einrichtung nach der Erfindung ausführlich beschrieben werden.
F i g. I zeigt eine mittengespeiste Gruppe von Linienleiterschleifen mit Übertragern.
F i g. 2 zeigt eine an einem Ende gespeiste Gruppe von Linienleiterschleifen mit Spartransformatoren.
F i g. 2 zeigt eine an einem Ende gespeiste Gruppe von Linienleiterschleifen mit Spartransformatoren.
Fig.3 zeigt eine mittengespeiste Gruppe von
Linienleitern mit Übertragern für eine zweigleisige Strecke.
so In F i g. 1 ist dargestellt eine Gruppe von Linienleiterschleifen
L 14... L 18 welche in der Mitte (Schleife L 16)
über zwei Speisegeräte 513, 514 mit Signalstrom versorgt wird. Da sich beide Speisegeräte am selben Ort
befinden, können sie über ein gerneinsames Zuführungskabel Z mit einer Sende- und Empfangseinrichtung
verbunden werden. Als Koppelelement zwischen den Linienleiterschleifen dienen Übertrager Γ 4 ... Γ7,
deren Primär- und Sekundärwicklungen mittig mit Schienenpotential verbunden sind. Die Endschleifen
L14 und L18 der Schleifengruppe sind durch
Widerstände ZL 1, ZL 2, deren Wert dem Wellenwiderstand der Schleifengruppe entspricht, abgeschlossen.
Die Widerstände ZL sind zur Symmetrierung in je zwei gleiche Teilwiderstände aufgeteilt und in der Mitte mit
Schienenpotential verbunden.
Bei Ausfall eines Speisegeirätes wird die gesamte Schleifengruppe durch das noch intakte Speisegerät
versorgt. Ein solcher Ausfall bleibt insbesondere dann
ohne Einfluß auf die Signalübertragung, wenn mit eingeprägtem Strom gearbeitet wird. Bei Unterbrechung
einer Leiterschleife, etwa infolge einer Beschädigung eines Linienleiters, fließt weiterhin Strom in einem
Stromkreis, der aus dem noch intakten Kabel der Leiterschleife und den zwischen diesem Kabel und
Schienenpotential liegenden Teilwicklungen der die ausgefallene Schleife abschließenden Übertrager gebildet
wird. Es erfolgt damit eine Übertragung des Signalstromes über die unterbrochene Linienleiterschleife
hinaus. Ein Ausfall der Signalübertragung tritt also nur im Bereich der beschädigten Linienleiterschleife
auf.
In Fig.2 ist eine von einem Ende aus gespeiste (Speisegerät 515, 516) Leiterschleifengruppe L 20 ...
L 23 dargestellt. Diese ist an ihren Enden ebenfalls mit ihrem Wellenwiderstand ZL 3, LZ 4 reflexionsfrei
abgeschlossen. Die Koppelelemente sind hier Spartransformatoren SP1... SP 4, deren Wicklungen mittig
mit Schienenpotential verbunden sind. Da bei Verwendung von Spartransformatoren ein Wechsel der
Phasenlage des Signalstromes nicht mehr wie bei Übertragern, durch gegenläufigen Wicklungssinn von
Pirmär- und Sekundärwicklung hergestellt werden kann, müssen zusätzlich Kreuzungsstellen des Linienleiters
als Phasenkehrpunkte vorgesehen werden. Die einzelnen Schleifen sind hier galvanisch miteinander
verbunden. Dies hat den Vorteil, daß eine Leitungsbruchüberwachung mbiels Gleichstrom durchgeführt
werden kann. Wenn die Wicklungen der Spartransformatoren sehr niederohmig sind und deshalb eine solche
Leitungsbruchüberwachung erschweren, können ihnen Kapazitäten (C) vorgeschaltet werden. Diese Kapazitäten
können so dimensioniert werden, daß sie auch für niederfrequente, durch den Fahrstrom induzierte
Wechselströme einen hohen Widerstand darstellen.
Bei Ausfall einer Leiterschleife erfolgt die Übertragung des Signalstromes auf die dem Einspeisungspunkt abgewandten Leiterschleifen wie bei dem in Zusammenhang mit der F i g. 1 beschriebenen Ausführungsbeispiel über den aus dem noch intakten Kabel der Linienleiterschleife und den beiden zwischen diesem Kabel und Schienenpotential liegenden Teilwicklungen der Spartransformatoren gebildeten Stromkreis.
Bei Ausfall einer Leiterschleife erfolgt die Übertragung des Signalstromes auf die dem Einspeisungspunkt abgewandten Leiterschleifen wie bei dem in Zusammenhang mit der F i g. 1 beschriebenen Ausführungsbeispiel über den aus dem noch intakten Kabel der Linienleiterschleife und den beiden zwischen diesem Kabel und Schienenpotential liegenden Teilwicklungen der Spartransformatoren gebildeten Stromkreis.
In F i g. 3 ist eine mittengespeiste Linienleiterschleife
dargestellt, deren Einzelleiter in zwei parallelen Gleisen GL1, GL 2 verlaufen. Die Speisung mittels zweier
Speisegeräte S17, S18 sowie der reflexionsfreie
Abschluß mit Widerständen ZL 5, ZL 6 entspricht der in F i g. 1 dargestellten Anordnung. Auch sind zusätzliche
Kreuzungsstellen des Linienleiters vorgesehen, welche Ortungsbezugspunkte außerhalb der Übertrager 7"8,
7"9 darstellen. An die Stelle der Übertrager können auch Spartransformatoren mit Kondensatoren, wie in
F i g. 2 dargestellt, treten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Einrichtung zur linienförmigen Beeinflussung von spurgebundenen Fahrzeugen auf einem in
einzelne Bereiche unterteilten Fahrweg, bei der zur Datenübertragung zwischen den Fahrzeugen und
einer orstfesten Steuerstelle entlang dem Fahrweg hintereinander angeordnete, über innerhalb der
Bereiche parallel betriebene Speisegeräte mit Wechselströmen gespeiste Linienleiterschleifen vorgesehen
sind, welche mit Empfangseinrichtungen auf den Fahrzeugen induktiv koppeln, bei der nach
Anspruch 1 des Patents 29 01 994 jeweils mehrere hintereinander angeordnte Linienleiterschleifen
über Koppelelemente miteinander verbunden sind und die so gebildete Schleifengruppe durch mindestens
zwei Speisegeräte nahezu phasenstarr gespeist wird, dadurch gekennzeichnet, daß die
Speisung jeder Schleifengruppe von nur einem Punkt der Schleifengruppe aus erfolgt, und daß freie
Enden der Schleifengruppe mit dem Wellenwiderstand (ZL i...ZL4) abgeschlossen sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppelelemente Überträger (T 4
... T7) sind, deren Wicklungen mittig mit einem gemeinsamen Potential, vorzugsweise Schienenpotential
verbunden sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppelelemente Spartransformatoren
(SP 1 ... SP4) sind, deren Wicklungen mittig mit einem gemeinsamen Potential, vorzugsweise
Schienenpotential, verbunden sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß den Spartransformatoren (SPi ...
SPA) beiderseits Kondensatoren (C) vorgeschaltet sind.
5. Einrichtung nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrischen Mitten der
Abschlußwiderstände (ZL 1 ... ZL 4) mit dem gemeinsamen Potential verbunden sind
6. Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Speisung
jeder Schleifengruppe von der Gruppenmitte aus erfolgt.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Speisung jeder
Schleifengruppe von einem Ende aus erfolgt.
8. Einrichtung nach Anspruch 6 oder Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Speisung jeder
Schleifengruppe die Speisegeräte (SM, 514; 515,
516) in Reihe liegen und einseitig unmittelbar miteinander verbunden sind.
9. Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Linienleiterschleifen
vorhanden sind, deren Einzelleiter in den Gleismitten zweier verschiedener parallelgeführter
Gleise verlaufen und daß auf diese Weise die Datenübertragung zwischen der ortsfesten Steuerstelle
und den Fahrzeugen auf einer zweigleisigen Strecke über eine einzige Kette aneinandergereihter
Linienleiterschleifen abgewickelt wird.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792925577 DE2925577C2 (de) | 1979-06-25 | 1979-06-25 | Einrichtung zur linienförmigen Beeinflussung von spurgebundenen Fahrzeugen |
| ES492636A ES8106860A2 (es) | 1979-06-25 | 1980-06-20 | Disposicion para controlar continuamente vehiculos en carri-les |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792925577 DE2925577C2 (de) | 1979-06-25 | 1979-06-25 | Einrichtung zur linienförmigen Beeinflussung von spurgebundenen Fahrzeugen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2925577A1 DE2925577A1 (de) | 1981-01-15 |
| DE2925577C2 true DE2925577C2 (de) | 1982-06-09 |
Family
ID=6074090
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792925577 Expired DE2925577C2 (de) | 1979-06-25 | 1979-06-25 | Einrichtung zur linienförmigen Beeinflussung von spurgebundenen Fahrzeugen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2925577C2 (de) |
| ES (1) | ES8106860A2 (de) |
-
1979
- 1979-06-25 DE DE19792925577 patent/DE2925577C2/de not_active Expired
-
1980
- 1980-06-20 ES ES492636A patent/ES8106860A2/es not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| NICHTS-ERMITTELT |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ES492636A0 (es) | 1981-08-16 |
| ES8106860A2 (es) | 1981-08-16 |
| DE2925577A1 (de) | 1981-01-15 |
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