DE2926257A1 - Schiebetuer - Google Patents

Schiebetuer

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DE2926257A1
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door
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Christian Hein
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/32Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing
    • E06B3/50Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing with more than one kind of movement
    • E06B3/5054Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing with more than one kind of movement where the sliding and rotating movements are independent of each other
    • E06B3/5072Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing with more than one kind of movement where the sliding and rotating movements are independent of each other the horizontal sliding wings having the possibility of an additional rotational movement
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D15/00Suspension arrangements for wings
    • E05D15/48Suspension arrangements for wings allowing alternative movements
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2800/00Details, accessories and auxiliary operations not otherwise provided for
    • E05Y2800/74Specific positions
    • E05Y2800/742Specific positions abnormal
    • E05Y2800/746Specific positions abnormal emergency or extended

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)

Description

  • Schiebetür
  • Die Erfindung betrifft eine Schiebetür, wie sie in umfangreicher Weise in den verschiedensten Gebäuden, insbesondere in Kaufhäusern, Bahnhöfen, Flughäfen usw., eingebaut wird und die durch Lichtschranken, Radarsteuerung und dgl.
  • bei Näherung von Personen sich derart öffnet, daß die beiden Teile der Schiebetür sich seitlich hinter feststehende, vorzugsweise durchsichtige Glasscheiben enthaltende Türrahmen verschieben. Sobald der Durchlaßvorgang beendet ist, schließt sich die Tür automatisch wieder.
  • Die an sich bekannte Schiebetür ist an ihrem oberen horizontalen Rahmenteil an einem elektrisch betriebenen Wagen aufgehängt, der vorzugsweise zwei in einer Führungsschiene laufende Rollen umfaßt, von denen eine mit einem endlosen Riemen oder einer Kette verbunden ist, so daß bei der Bewegung der endlosen Kette, was vermittels eines Elektromotors unter Zwischenschaltung eines an sich üblichen Getriebes stattfindet, beide Schiebetürhälften voneinander wegbewegt bzw. beim Schließvorgang wieder aufeinander zubewegt werden.
  • Die Schiebetür ist an dem unteren Ende ihres jeweils äußeren Rahmenteiles mit einem Führungszapfen oder Führungsstollen versehen, der in einer im Fußboden eingelassenen Schiene zusammen mit der Tür hin- und herläuft.
  • Schiebetüren haben jedoch den Nachteil, daß im Panikfall, d. h. im Falle höchster Gefahr, die große Wahrscheinlichkeit besteht, daß die Tür sich nicht öffnet und sich auch nicht aufdrücken läßt, so daß die Menschen, die der Gefahr entweichen wollen, sich vor der Tür ansammeln, einen Druck auf die Tür ausüben, so daß sie dann völlig verkantet und blockiert und eine Öffnung auch überhaupt nicht mehr durchführbar ist.
  • Selbst wenn sie sich öffnen würde, bestünde dann noch der weitere Nachteil, daß die seitlichen, normalerweise feststehenden, üblicherweise mit Glasscheiben versehenen Flügel einen weiteren Anteil der Türöffnung blockieren.
  • Auf diese Weise können die sich dort ansammelnden Menschen nicht nur schwer verletzt werden, sondern durch die in Panik geratene Menschenmenge können sogar Todesfälle herbeigeführt werden Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, um einen solchen Leben gefährdenden Fall zu vermeiden, eine Schiebetür zu schaffen, die sich im Panikfall auf ihrer gesamten Breite sofort öffnet, also sich auch jene Flügel oder Seitenteile der Schiebetür öffnen, die sich normalerweise nicht bewegen und ortsfest angeordnet sind, so daß die gesamte lichte Weite der Türöffnung für den Durch- und Auslaß freigegeben wird.
  • Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß jede Schiebetürhälfte an einem mit dem Wagen der Schiebetürhälfte verbundenen Träger schwenkbar über ein Seitenteil verbunden ist und das unverschieblich angeordnete Seitenteil, über das sich der Schiebetürteil hinwegschiebt, als schwenkbarer Türflügel ausgebildet ist, der im geschlossenen Zustand der Tür mit einer Labyrinthdichtung an den zur Deckung gelangenden vertikalen Rahmenteilen mit dem Schiebetürteil ineinandergreift.
  • In Verfolg des Erfindungsgedankens ist zu diesem Zweck der mit dem angetriebenen Wagen des Schiebetürteiles verbundene Träger mit einem Teil eines Scherenlagers versehen, während das andere Teil am oberen horizontalen Rahmenteil des Schiebetürflügels angeordnet ist, in das sich das Teil des mit dem Wagen verbundenen Trägers einlagert.
  • Am unteren Ende der Schiebetür ist ein Führungsschuh oder Führungszapfen als Drehlager ausgestaltet oder mit einem Drehgelenk versehen, so daß die Schiebetür auch am unteren Ende um diesen Schuh oder Zapfen verschwenken kann.
  • An den von den Lagerseiten abgelegenen Rahmenteilen sind Zwangskontakte angeordnet, die sowohl eine lösbare mechanische als auch eine elektrische Verbindung mit dem Rahmen bzw. mit dem Träger des Antriebswagens der Schiebetür bzw. mit den elektrischen Antriebs- und Steuereinrichtungen herstellen bzw. unterbrechen.
  • Die Anordnung bei Schiebetüren ist im wesentlichen so getroffen, daß die sich zur Seite hin verschiebenden Türteile im Innern des Gebäudes liegen und die bei herkömmlichen Schiebetüren ortsfest, d. h. unbeweglich angeordneten Türseitenteile, hinter die sich die Schiebetürteile verschieben, außerhalb des Gebäudes angeordnet sind.
  • Wenn daher bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung der Schiebetür im Katastrophenfall eine von der Panik auf die Ausgangstür zugetriebene Menschenmenge sich vor der Schiebetür ansammelt und einen Druck auf die Tür ausübt, wird diese nach Überwindung eines bestimmten Schwellendruckes nach außen verschwenken und sich dabei um das obere seitlich im Träger des Antriebswagens gelagerte Drehgelenk des Schiebeflügels verschwenken, wobei die Labyrinthverbindung zwischen Schiebetürteil und Seitenteil ebenfalls einen Druck auf dieses Seitenteil ausübt, so daß dieses unter Auflösung der Zwangsverbindung mit dem darüberliegenden Träger um seine seitlichen Drehgelenke nach außen verschwenkt. Um diesen Öffnungsvorgang noch besonders schnell ablaufen zu lassen, ist die Schiebetür mit einem Zugelement mit dem Seitenrahmen verbunden, beispielsweise mit einer Wendelfeder, die im geschlossenen Zustand der Schiebetür gespannt ist und bestrebt ist, die Schiebetür zu öffnen. Wenn daher nun die Schiebetür durch den Druck nach außen aufgeschwenkt wird unter Aufhebung der mit dem Träger des Antriebswagens eingehenden Zwangskontakte oder Verriegelung, tritt das Zugelement in Tätigkeit und zieht den Schiebeflügel schnell seitlich hinter den verschwenkbar ausgebildeten Seitenflügel, so daß nun beide zusammen aufgeschwenkt werden können, wobei der Schiebeflügel lediglich um das am Träger des Wagens angeordnete, das die Schiebetür tragende Gelenk, verschwenkt, wobei das gesamte Gewicht der Schiebetür und die Halterung von diesem Drehgelenk aufgenommen wird. Wie bereits oben erwähnt, ist auch das untere Führungsteil der Schiebetür verschwenkbar oder verdrehbar ausgebildet, so daß auch dieses entsprechend der Bewegung der Schiebetür folgen kann. Der seitliche nicht verschiebliche Flügel ist an sich vermittels bekannter, für diesen Zweck besonders ausgestalteter Scharniere oder Drehgelenke aufgehängt, jedoch ohne daß dieser Flügel von der Schiebetür belastet oder beeinflußt wird.
  • Bei der Schwenkbewegung-von Schiebetür und Seitenteil werden alle elektrischen Kontakte unterbrochen, so daß die Offnungsbewegung nicht durch den Antrieb oder die automatische Sicht-oder Lichtschrankensteuerung beeinflußt wird. Der die Schiebetür über den Zwischenträger tragende Wagen läuft dann ebenfalls von der "Panikfeder" zusammen mit der Schiebetür zur Seite.
  • Beim Aufschwenken der Schiebetür leistet die zwischen Schiebetür und Seitenflügel befindliche Labyrinthdichtung eine Mithilfe beim Öffnen des Seitenflügels bzw. im umgekehrten Fall, sofern der Druck auf den Seitenflügel erfolgt, wird die Schwenkbewegung der Schiebetür unterstützt, indem der jeweilige Schenkel der aus zwei ineinandergreifenden L-Profilen gebildeten Labyrinthdichtung gegen die Innentür mit seiner vorzugsweise entsprechend profilierten Kante gegen die Fläche des vertikalen Seitenteiles des anderen Türteiles drückt. Wird also ein Druck auf das verschiebliche Türteil ausgeübt, so drückt das an diesem Türteil befindliche Labyrinthdichtungsteil mit seiner Kante gegen das nicht verschiebliche Seitenteil und schwenkt es auf, so daß dann auch dieses unabhängig vom Schiebetürteil sich ganz öffnet.
  • Ist der Normalzustand wieder hergestellt und soll die Schiebetür wieder in ihren normalen Betriebszustand zurückgeführt werden, so wird der nicht verschiebliche Seitenteil und die Schiebetür wieder zurück in ihre parallelen Betriebsstellungen geschwenkt. Damit die Schiebetür wieder sicher ihre ordnungsgemäße Betriebsstellung erreicht, ist zwischen der nach oben weisenden Fläche des oberen horizontalen Rahmenteiles der Schiebetür und der nach unten weisenden Fläche des am Antriebswagen der Schiebetür angeordneten Trägers eine Scherenlagerung vorgesehen, die zwar nicht die Last der Tür trägt, aber eine betriebsgerechte Zurückführung des Schiebetürteiles in die Betriebsstellung ermöglicht. Durch das Eingreifen der Teile des Scherenlagers ineinander, gelangt die Schiebetür wieder in die betrieblich richtige Stellung unter den Träger, der am Antriebswagen der Schiebetür befestigt ist, wodurch die lösbare Verriegelung mit diesem Träger wieder hergestellt und auch der oder die erforderlichen Stromkreise zum Antrieb und zur Steuerung der Tür geschlossen werden.
  • Mit der Zurückschwenkung der Schiebetür in ihre Betriebsstellung wird auch der seitliche nicht verschiebliche, jedoch erfindungsgemäß verschwenkbare Türteil in seine Stellung parallel zur Schiebetür zurückgeschwenkt, und auch dieser rastet in eine lösbare Verriegelung an einer über Kopf verlaufenden Schiene oder Träger ein, und auch dadurch wird der Stromkreis geschlossen, so daß gewährleistet ist, daß der Betrieb der Schiebetürerst dann wieder aufgenommen wird, wenn beide Türteile in ihre Betriebsstellung zurückgeführt sind.
  • In der obigen Erläuterung der Erfindung ist nur von einem Schiebetürteil und einem feststehenden Teil gesprochen. Normalerweise besteht eine Schiebetür aus zwei sich voneinanderweg- und aufeinanderzubewegenden Türteilen und aus zwei feststehenden Türteilen, hinter die sich die Schiebetürteile bewegen. Da aber beide Hälften einer Schiebetür identisch ausgestaltet sind und auch identisch bzw. analog arbeiten und funktionieren, genügt es, wenn nur eine Hälfte der Schiebetür beschrieben wird, denn die andere Hälfte arbeitet entsprechend.
  • Die Erfindung wird nun anhand einer Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel darstellt, näher erläutert.
  • In der Zeichnung steilen dar: Fig. 1 eine Schiebetür der erfindungsgemäßen Ausgestaltungsform im geschlossenen Zustand und schematischer Darstellungsweise, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Schiebetür unter Weglassung des oberen Rahmenteiles mit den Führungsschienen für die die Schiebetürteile bewegenden Antriebswagen und sonstige an sich bekannte Einzelheiten, Fig. 3 einen Querschnitt durch den Träger und das obere horizontale Rahmenteil der Schiebetür mit der Scherenlagerung, Fig. 4 die schwenkbare Anordnung des nicht verschieblichen Türteiles und Fig. 5 die Labyrinthverbindung zwischen Schiebetür und nicht verschieblichem Türteil.
  • Wie aus Fig. 1 und 2 hervorgeht, ist die erfindungsgemäße Schiebetür an sich üblicher Ausgestaltung und in dem Türrahmen in an sich bekannter Weise angeordnet. Die Schiebetür besteht aus den beiden nicht verschieblich bewegbaren Seitenteilen 1 und den beiden Schiebetürteilen oder -flügeln 2. Diese Türteile sind in an sich bekannter Weise hergestellt, beispielsweise aus einem Rahmen 3 aus Aluminiumprofilen, in die als Füllung eine Glasscheibe 4 eingesetzt ist. Diese Ausgestaltung ist entsprechend auch bei den verschieblichen Türteilen 2 vorhanden.
  • Oberhalb der Schiebetür mit ihren Seitenteilen ist in einem besonderen Gehäuse 5 der Antrieb vorhanden, der ebenfalls an sich bekannter Art ist, und unterhalb dieses Gehäuses liegt in an sich bekannter Weise die Führungsschiene 6, in der die Wagen der verschieblichen Türteile laufen, die ihrerseits in an sich bekannter Weise von der Antriebsvorrichtung angetrieben werden. Der Wagen ist durch die Rollen 7 gekennzeichnet. Der Antrieb besteht beispielsweise aus einem endlosen Riemen oder einer endlosen Kette, von deren einem Trum der eine Flügel angetrieben wird und von deren anderem Trum der andere Flügel angetrieben wird, so daß sich beide Flügel synchron voneinanderweg oder aufeinanderzu bewegen.
  • Bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltungsform ist nun im Gegensatz zur herkömmlichen Schiebetür der Wagen 7 nicht an dem eigentlichen Türflügel angeordnet, sondern an einem Träger 8, der seinerseits mit dem verschieblichen Türflügel verbunden ist, und zwar über ein Drehgelenk 9, das ein Verschwenken des Schiebetürflügels um dieses Gelenk ermöglicht.
  • Am unteren Ende des Schiebetürflügels ist etwa lotrecht unter dem Drehgelenk ebenfalls drehbar ein Führungsschuh 10 angeordnet, der in einer Führung 11, die an sich bekannter Art ist, gleitet.
  • Das Drehgelenk 4 ist mit seinem oberen Ende an dem Träger 8 befestigt und nimmt die gesamte Last des Drehflügels auf. Die Befestigung des Drehflügels geschieht dabei so, daß entsprechende evtl. auftretende Verbiegungen durch eine entsprechende Einbaustellung des Drehgelenks kompensiert werden.
  • Zwischen dem Träger 8 und dem oberen Rahmenteil 12 ist in der Nähe des anderen Endes des Trägers 8 ein weiterer Kontakt 13 vorgesehen, der in Form einer Einrastverbindung ausgebildet ist und auch elektrische Kontakte enthält, die beim normalen Schiebebetrieb geschlossen sind, beim öffnen des Schiebetürteiles aber unterbrochen werden. Außerdem ist zur sicheren Führung des Schiebetürteiles im geschlossenen Zustand zwischen dem oberen Träger 8 und dem oberen Rahmenteil 12 des Schiebetürteiles ein Scherenlager angeordnet, welches sicherstellt, daß der Schiebetürflügel in seiner Schiebestellung die richtige Position innehat bzw. bei ausgeschwenkter Stellung wieder in die richtige Schiebestellung zurückführbar ist. Dieses Scherenlager ist schematisch in Fig. 3 dargestellt, auf die weiter unten noch einmal eingegangen werden wird. Das nicht verschiebliche Seitenteil 1 ist nun über Drehgelenke bzw. Scharniere 14 mit dem Seitenteil 15 des Rahmens der Türöffnung verbunden. Um diese Scharniere 14 kann das Seitenteil 1 verschwenken. Es steht seitlich zum verschieblichen Seitenteil der Schiebetür und ist auf seinem oberen horizontalen Rahmenteil 16 durch einen Aufsatz 17 um die Höhe erhöht, die der des Trägers 8 entspricht, so daß nun der obere horizontale Rand des Seitenteiles 1 und der obere Rand des Trägers 8 des Schiebetürteiles 2 in einer Ebene liegen.
  • Auch dieses Teil 17 des Seitenteiles 1 ist mit einem Zwangskontakt 18 versehen, mit dem das Seitenteil in ein Rahmenteil 19 einrastet. Diese Rastverbindung ist in ihrer Kraft einstellbar, d. h. der erforderliche Druck zum öffnen des Seitenteiles ist veränderlich.
  • Die Kreuze bei 20 deuten die feste Verbindung zwischen dem Teil 16 und dem Teil 17 an.
  • In der obigen Beschreibung unter Bezugnahme auf Fig.
  • 1 und 2, in welch letzterer ein Schnitt durch die erfindungsgemäße Schiebetür dargestellt ist, ist nur die linke Hälfte der Schiebetür beschrieben. Da indessen der rechte Teil ganz analog ausgestaltet ist, genügt für die Beschreibung der Erfindung die Beschreibung der einen Hälfte. Aus Fig. 2 ist durch den Pfeil S die Bewegung der Schiebetürteile ersichtlich, während die Pfeile F die Bewegung des Seitenteiles bei der Aufschwenkbewegung anzeigen.
  • Aus Fig. 2 ist ferner in schematischer Darstellung eine Labyrinthdichtung gezeigt, die für die Auf schwenkbewegung eine besondere Bedeutung hat, nämlich dann, wenn beispielsweise in Richtung des Pfeiles P eine Kraft auf das Schiebetürteil 2 wirkt. Wie in Verbindung mit Fig. 1 ersichtlich, verschwenkt dann das Teil 2 um das Drehgelenk 9 unter Aufhebung des Zwangskontakts 13, und es verschwenkt ferner in dem Führungsschuh 10 zufolge des dort angeordneten Drehlagers 22. Bei dieser Schwenkbewegung, die dann in Richtung des Pfeiles F erfolgt, drückt die Kante 23 des Schiebetürteiles gegen die entsprechend zugekehrte Fläche des Rahmens 24 des Seitenteiles, so daß dieses nun ebenfalls um die Scharniere 14 verschwenkt unter Aufhebung des Zwangskontakts oder der Rastverbindung 18 am oberen Rahmenteil 17. Beide Flügel schwenken jetzt auf in Richtung der Pfeile F.
  • Die oberhalb der Türteile angeordnete, in der Zeichnung nicht dargestellte "Panikfeder", bei der es sich um ein Zugmittel, beispielsweise um eine Wendelfeder handelt, zieht nun das Schiebetürteil 2 unter Bezugnahme auf die Zeichnung schnell nach links über das Seitenteil 1, so daß dann beide Teile in Richtung der Pfeile F aufschwenken können ~um das Seitenteil um die Scharniere 14 und das Schiebetürteil 2 um das Drehgelenk 9. Da diese Schwenkbewegung mit dem oben geschilderten Ablauf auch für die rechte Hälfte der Schiebetür in ganz entsprechender Weise stattfindet, ist in kürzester Zeit bei der Einwirkung eines bestimmten Druckes P auf die Schiebetür bzw. auf die noch nicht ganz geöffnete Schiebetür oder auf das bereits hinter das Seitenteil zurückgegangene Schiebetürteil eine vollständige Öffnung der gesamten Türöffnung vorhanden, indem die Seitenteile dann auch um die Scharniere 14 zusammen mit dem Schiebetürteil verschwenken.
  • In Fig. 3 ist in einem Vertikalschnitt der Träger 8 dargestellt, der sich zusammen mit dem Schiebetürteil 2 bewegt und an dem oben nicht gezeig Wagen 7 für die Hin- und Herbewegung des Schiebetürteiles in geeigneter Weise befestigt ist. Aus dieser Figur ist ebenfalls-in deutlicher Darstellung das Scherenlager zu erkennen, wobei das eine Teil des Scherenlagers, nämlich 25, mit dem Träger 8 verbunden ist, während das andere Teil 26 an dem Schiebetürteil 2 befestigt ist. 27 zeigt eine Dichtung, 28 die Glasscheibe des Schiebetürteiles. Wie aus der Fig. 3 ersichtlich, ist das Schiebetürteil bzw. die Schiebetür in an sich bekannter Weise aus Aluminiumprofilen beispielsweise hergestellt.
  • Fig. 4 zeigt im Horizontalschnitt den seitlichen Rahmen 29 der Türöffnung, in den die Schiebetür eingebaut ist, wobei das Rechteckrohr 30 an diesem Rahmen in geeigneter Weise befestigt ist und eine Hälfte 31 des Scharniers 14 trägt während die andere Hälfte 32 an dem nicht verschieblichen Seitenteil 1 befestigt ist. Aus dieser Zeichnung ist ebenfalls wieder ersichtlich, daß die Seitenteile 1 der Schiebetür aus an sich üblichen Metallprofilen, beispielsweise Aluminiumprofilen, hergestellt sind. Bei 33 sind Dichtungen angeordnet, die im Betriebszustand, also in der dargestellten Stellung, das unverschiebliche Seitenteil zu seinem seitlichen Rahmen 30 bzw. 29 abdichten. Der Pfeil F zeigt die Schwenkbewegung im Panikfall, das Bezugszeichen 34 die Verglasung des Seitenteiles 1.
  • In Fig. 5 ist die Verbindungsstelle zwischen dem nicht verschieblichen Seitenteil 1 dargestellt, dessen seitlicher Rahmen 35 ebenfalls wieder aus einem Rohrprofil besteht, an dem ein Winkelprofil 36 befestigt ist, das zusammen mit einem ebensolchen Winkelprofil 37 an dem Seitenrahmen 38 des Schiebetürteiles 2 die Labyrinthdichtung 21 bildet. Wird, wie bereits oben beschrieben, die Schiebetür, deren Normalbewegung in Richtung des Doppelpfeiles s erfolgt, nun in Richtung des Pfeiles F aufgeschwenkt, so trifft die vorzugsweise etwas abgerundete Kante 39 gegen die Oberfläche 40 des Rahmenteiles 35 des feststehenden Seitenteiles 1 der Schiebetür, so daß durch diese Hebelbewegung nur auch das Seitenteil 1 in Richtung des Pfeiles F um die Scharniere 14 aufgeschwenkt wird. Das Beszugszeichen 34 bezeichnet die Verglasung im Seitenteil 1 und das Bezugszeichen 41 die Verglasung in dem Schiebetürteil.
  • Die erfindungsgemäße Schiebetür gibt einer Kraft, die in Richtung des Pfeiles P wirkt, nach, wobei diese Kraft stufenlos einstellbar ist. Über die Labyrinthdichtung 21 werden dabei auch die Seitenteile geöffnet und wenn die Zwangskontakte bzw. die Tastverbindungen 13 und 18 unterbrochen sind, wird die gesamte Automatik außer Kraft gesetzt und die ausgeschwenkten Flügel von aner Panikfeder nach außen gezogen. Die Seitenteile drehen dabei um stationär angeordnet te einbruchsichere Scharnierbänder 14, die mittleren Schieetürteile hingegen um mit dem Laufwagen mitbewegte Drehgelenke 9, wobei die Schiebetürteile zusätzlich auf ihrer ganzen Länge durch Scherenprofile, die ein Scherenlager bilden, gehalten und geführt sind.
  • Die erfindungsgemäße Schiebetür, die man auch als Schiebedrehtür bezeichnen könnte, gibt also im Panikfall die doppelte Breite der lichten Durchgangsweite automatisch als Fluchtweg frei. Ist der Gefahrenfall beseitigt und soll der normale Betrieb wieder aufgenommen werden, dann werden die vier Türteile, nämlich die beiden Seitenteile und die beiden Schiebetürteile, in ihre normale Betriebslage zurückgeschwenkt, so daß dann auch die Zwangs- und Rastverbindungen wieder ineinandergreifen, worauf der Automatikbetrieb wieder in Gang gesetzt werden kann. Die elektrische Schaltung kann dabei so sein, daß daraufhin erst die Automatik ausgeschaltet wird und bei erneuter Einschaltung wieder in Tätigkeit tritt. Die Schiebedrehtür wird über Standardzylinder durch Stangenschlösser in den Mittelflügeln verriegelt. Die Verriegelung der Seitenteile erfolgt dann automatisch, nämlich über die Labyrinthdichtung 21.
  • Die Schiebedrehtür ist unter Verwendung von Anschlagprofilen betont energiesparend konstruiert. Vor allem für Kaufhäuser bietet die Schiebetür im Sommer einen außergewöhnlichen geschäftsfördernden Nebeneffekt. Mit ein paar Handgriffen läßt sich die Eingangsbreite verdoppeln. Hierdurch wird außerdem an der interessantesten Stelle eines Kaufhauses, am Ein- und Ausgang, zusätzlicher Verkaufsraum geschaffen.
  • Die Schiebedrehtür besteht aus Hookprofilen und ist von einer selbsttragenden, aluminiumverkleideten Rohrrahmenkonstruktion umfaßt. Die Anschlußprofile für Fenster und Seitenteile können also von einem Metallbauer auch durch andere Profile gewählt werden. Besonders erwähnenswert für den Metallbauer ist, daß infolge der selbsttragenden Türkonstruktion die Tür als auch die Anschluß arbeiten unabhängig voneinander ausgeführt werden können.
  • Sowohl der Programmschalter mit den Schaltungen 1-Aus, 2-Automatik, 3-Ausgang, 4-Offen als auch ein Sicherheitslichttaster sind am Kämpfer angebracht und brauchen nicht baugebunden installiert zu werden. Als Steuerorgane können die durch die Eldor bekannten Radarbewegungsmelder, Lichtschranken und Kontaktmatten verwendet werden. Für die vorliegende Erfindung werden Radarbewegungsmelder vorgeschlagen, da sie universell einsetzbar sind und ihre Steuerung im Kämpfer integriert werden kann. Außerdem ist der Eldor-Melder mit St>arfrequenz von 24 giga Hz nicht gebührenpflichtig. Mit dem Anbringen von Wahlschalter, Sicherheitslichttaster und Radarbesgungsmelder am Kämpfer läßt sich die komplette Steuerung der Automatiktür im Kämpfer unterbringen. Kostenspielige, individuelle Installationen und die Abstimmung über die Lage der Schalter und Sonsoren mit Bauherren und Metallbauer werden überflüssig Nur noch die Stromzuführung ist baugebunden.

Claims (7)

  1. Patentansprüche Schiebetür mit zwei seitlich entgegengesetzt verschiebbaren Flügeln und zwei feststehenden Seitenteilen, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schiebetürhälfte (2) an einem mit dem Wagen (7) der Schiebetürhälfte verbundenen Träger (8) schwenkbar (9) verbunden ist und das unverschieblich angeordnete Seitenteil (1), über das sich die Schiebetürhälfte hinwegschiebt, als schwenkbarer (14) Türflügel ausgebildet ist, der im geschlossenen Zustand der Tür mit einer Labyrinthdichtung (21) an den zur Deckung gelangenden Rahmenteilen mit dem Schiebetürteil ineinandergreift.
  2. 2. Schiebetür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem angetriebenen Wagen (7) verbundene Träger (8) über ein Scherenlager (25, 26) mit der Schiebetürhälfte verbindbar ist.
  3. 3. Schiebetür nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Ende der Schiebetür ein Führungsschuh (22) vorgesehen ist, der als Drehlager ausgebildet ist und in einer Führungsschiene (11) gleitet.
  4. 4. Schiebetür nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schiebetürhälfte (2) und jedes nicht verschiebliche Seitenteil (1) über einstellbare Zwangs- und Rastkontakte (13, 18) mit den nicht verschwenkbaren Rahmen- und Trägerteilen (8, 19) verbindbar ist.
  5. 5. Schiebetür nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schiebetürhälfte (2) mit dem Rahmen (z.B. 15) durch ein in geschlossenem Zustand der Schiebetür gespanntes Zugelement verbunden ist, das die Schiebetür im Panikfalle in die Auf-Stellung beschleunigt.
  6. 6. Schiebetür nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jedes nicht verschiebliche Seitenteil (1) auf seinem oberen horizontalen Rahmenteil ein zusotzliches Teil trägt, das den Zwangs-und Rastkontakt trägt und in seinen Abmessungen dem Träger (8) der Schiebetürhälfte (2) entspricht.
  7. 7. Schiebetür nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jedes nicht verschiebliche Seitenteil (1) über einbruchsichere Scharnierbänder (14) mit dem Rahmen (15) verbunden ist.
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