DE2926437C2 - - Google Patents

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DE2926437C2
DE2926437C2 DE19792926437 DE2926437A DE2926437C2 DE 2926437 C2 DE2926437 C2 DE 2926437C2 DE 19792926437 DE19792926437 DE 19792926437 DE 2926437 A DE2926437 A DE 2926437A DE 2926437 C2 DE2926437 C2 DE 2926437C2
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coupling
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thyristors
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DE19792926437
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DE2926437A1 (de
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Johan De Merelbeke Be Campenaere
Luc Bredene Be Helsmortel
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Siemens AG
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Siemens AG
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/42Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker
    • H04Q3/52Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker using static devices in switching stages, e.g. electronic switching arrangements
    • H04Q3/521Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker using static devices in switching stages, e.g. electronic switching arrangements using semiconductors in the switching stages

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Anschalten eines Teilnehmers für den Aufbau eines Verbindungsweges zwischen einer Teilnehmerstation und einer Amtsanlage über Koppelfelder mit aus Thyristoren bestehenden Koppelpunkten, wobei die jewei­ ligen Verbindungsleitungen (Teilnehmerleitung, Amtsleitung) zum Koppelfeld hin mit einem Übertrager abgeschlossen sind, dessen koppelfeldseitige Wicklung von der anliegenden Haltespannung für die Thyristoren gleichstrommäßig entkoppelt ist und unmittelbar parallel zu jeder koppelfeldseitigen Wicklung mehrere gleichsin­ nig in Reihe liegende Dioden geschaltet sind, denen wiederum mehrere dazu gegenpolig gleichsinnig in Reihe geschaltete Dioden parallel liegen.
Eine solche Schaltungsanordnung ist beispielsweise durch die DE-OS 27 43 679, die ein elektronisch gesteuertes Fernsprechsy­ stem mit einem Kundendatenspeicher, einer zentralen Steuerein­ richtung und Datenübertragungsleitungsbündel betrifft, bekannt. Es werden dabei die aus Thyristoren bestehenden Koppelkontakte des Koppelfeldes nach einer Einstellung durch Einstellimpulse mit Hilfe einer Haltegleichspannung in der durch die Einstell­ impulse festgelegten Schaltstellung gehalten. Diese Tatsache soll durch die Fig. 1 veranschaulicht werden. Die Haltegleich­ spannung ist dabei durch Kondensatoren von der jeweiligen kop­ pelfeldseitigen Wicklung eines jeden Übertragers abgetrennt.
Bei einer solchen Schaltungsanordnung, insbesondere bei der Ver­ wendung von niederohmigen Übertragern, kann es vorkommen, daß größere über die Übertrager ankommende Störimpulse so hohe In­ duktionsströme erzeugen, daß sie die notwendige Haltegleichspan­ nung übersteigen und dadurch die eingestellten Thyristoren unter Umständen in ihre Ausgangsstellung zurückstellen. Dies wird durch die zentrale Steuereinrichtung der Fernmeldeanlage nicht erkannt und die belegte Verbindungsleitung ist weiterhin als belegt ge­ kennzeichnet, obwohl eine echte Verbindungsdurchschaltung nicht mehr besteht. Dabei bekommt der wartende, rufende Teilnehmer kein Besetztzeichen.
Die Aufgabe der Erfindung soll nun darin bestehen, eine Schal­ tungsanordnung zum Anschalten einer Teilnehmerstation im obenge­ nannten Sinne zu finden, wobei der Sprechkreis für die normalen, zu übertragenden Nutzsignalströme, beispielsweise Sprechströme, einen relativ kleinen Widerstand und für aus Störimpulsen ent­ stehende Induktionsströme einen hohen Widerstand darstellt.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Koppelfeld­ seitige Wicklung des einen Übertragers über einen als invertie­ render Verstärker in Kurzschlußgegenkopplung arbeitenden Opera­ tionsverstärker und die koppelfeldseitige Wicklung des anderen Übertragers unmittelbar an Erde geschaltet ist.
Es ergibt sich dadurch der Vorteil, daß kleine Spannungen, die jedoch immer noch größer als die auftretenden Signalspannungen sind und ebenfalls eine Rückstellung der Thyristoren verursa­ chen können, sich aufgrund des für die durch sie erzeugten Strö­ me durch den Operationsverstärker bewirkten hohen Sprechkreis­ widerstandes nur bis zu einer bestimmten, die Rückstellung der Thyristoren nicht mehr bewirkenden Größe ausbilden können.
Anhand von zwei Figuren wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert. Die
Fig. 1 zeigt zum besseren Verständnis die Anschal­ tung einer entsprechenden Verbindungsleitung ohne die er­ findungsgemäßen Merkmale. Sie besteht im wesentlichen aus den Übertragern Ü 1 und Ü 2, den Kondensatoren C 1 und C 2, dem Thyristor Tyx , dem Teilnehmer Tnx und der Amtslei­ tung ALx. Die
Fig. 2 zeigt die erfindungsgemäße Ausführung der Schaltungsanordnung. Sie besteht im wesentlichen aus den Übertragern Ü 3 und Ü 4 , den Kondensatoren C 3 und C 4, dem Thyristor Tyy, dem Teilnehmer Tny, der Amtsleitung ALy, den Dioden D 1 bis D 8, dem Operationsverstärker OV und dem Widerstand R.
Zum besseren Verständnis soll zunächst die Funktion der allgemein bekannten Schaltungsanordnung nach Fig. 1 kurz erläutert werden. Es sei angenommen, daß durch einen Teil­ nehmer (Teilnehmerstation) Tnx über den Übertrager Ü 1, den Kondensator C 1, einen Thyristor Tyx eines Koppelfeldes, den Kondensator C 2, den Übertrager Ü 2 und die Amtsleitung ALx eine Verbindung von der Teilnehmerstation Tnx zur nicht dargestellten Amtsvermittlungsanlage aufgebaut wur­ de. An der Verbindungsleitung zwischen den Kondensatoren C 1 und C 2 liegt dabei eine Gleichspannung an, so daß über den Thyristor Tyx in dessen Durchlaßrichtung ein Gleich­ strom fließt, der diesem Thyristor als Haltegleichstrom dient. Dieser Strom soll verhindern, daß eine ungewollte Rückstellung des als Koppelkontakt arbeitenden Thyristors nach dessen erfolgter Einstellung eintreten kann. Der Gleichstrom wird durch die Kondensatoren C 1 und C 2 von den Übertragern Ü 1 und Ü 2 entkoppelt. Es sei nun weiter­ hin angenommen, daß es sich bei den Übertragern zur Redu­ zierung von Nutzsignalverlusten um niederohmige Übertrager handelt und daß beispielsweise zwischen der Teilnehmersta­ tion Tnx und dem Übertrager Ü 1 Störimpulse auftreten. Die­ se Störimpulse können einen so großen Induktionsstrom auf der Verbindungsleitung zwischen C 1 und C 2 erzeugen, daß dieser nicht nur wesentlich größer als die eigentlichen Signalströme ist sondern er kann auch Augenblickswerte erreichen, die bei einer der Haltestromrichtung entgegen­ gesetzten Stromrichtung (also von C 2 nach C 1) den Halte­ strom übertreffen oder doch so reduzieren, daß der einge­ stellte Thyristor zurückgestellt wird. Diese Rückstellung wird in der Amtsvermittlungsanlage nicht erkannt. Jedoch ist die durch den rufenden Teilnehmer aufgebaute Verbin­ dung nicht mehr durchgeschaltet bzw. die bereits im Ge­ spräch befindlichen Teilnehmer werden unterbrochen, ohne daß ein Besetztzeichen angegeben wird. Die endgültige vollständige Auslösung der Verbindung erfolgt erst nach dem Auflegen der Handapparate durch die vergeblich war­ tenden Teilnehmer.
Um diese ungewollte Verbindungsunterbrechung durch große durch Störimpulse erzeugte Induktionsströme (I 2) zu ver­ hindern, werden in der Schaltungsanordnung nach der Fig. 2 den der Verbindungsleitung zugekehrten Wicklungen W 2 und W 3 der Übertrager Ü 3 und Ü 4 je vier Dioden D 1 bis D 4 und D 5 bis D 8 parallel geschaltet. Die vier Dioden D 1 bis D 4 oder D 5 bis D 8 sind dabei so geschaltet, daß je zwei Dioden (D 1/ D 2 und D 7/D 8) in der einen Richtung in Serie parallel zur Übertragerwicklung (W 2/W 3) und je zwei Dioden (D 3/D 4 und D 5/D 6) in der anderen Richtung in Se­ rie parallel zur Übertragerwicklung (W 2/W 3) geschaltet sind. Dadurch kann sich an der Verbindungsleitung gegen Erde zunächst keine größere Spannung als zweimal die Sperrspannung für Dioden d. h. nicht mehr als ca. 1,4 Volt ausbilden. Diese Spannung von 1,4 Volt kann jedoch in un­ günstigen Fällen immer noch einen so hohen Induktions­ strom auslösen, daß eingestellte Thyristoren zurückge­ stellt werden, wenn dieser Induktionsstrom dem Halte­ gleichstrom entgegengesetzt gerichtet ist und diesen ent­ sprechend schwächt. Deshalb ist erfindungsgemäß zwischen den dem Erdpotential zugekehrten Anschlußpunkt der dem positiveren Pol der Haltegleichspannung zugekehrten, durch die Dioden D 1 bis D 4 überbrückten Wicklung W 2 eines der beiden Übertrager 1) und Erdpotential ein im Leer­ laufbetrieb über einen Widerstand R gegengekoppelter Ope­ rationsverstärker geschaltet. Dabei ist der invertieren­ de Eingang des Operationsverstärkers mit dem Anschluß­ punkt der Wicklung W 2 und der nicht invertierende Ein­ gang des Operationsverstärkers mit Erdpotential verbun­ den.
Mit Hilfe des Gegenkopplungswiderstandes R ist einstell­ bar, bis zu welcher Höhe der über die Wicklung (W 2) indu­ zierten Ströme in bekannter Weise der Operationsverstär­ ker für den zum Erdpotential fließenden Strom keinen oder nur einen kleinen Widerstand darstellt (für diesen Fall besteht zwischen dem invertierenden und dem nicht inver­ tierenden Operationsverstärkereingang keine Potentialdif­ differenz). Der Widerstand ist dabei so zu wählen, daß der Operationsverstärker für die Nutzsignalströme einen klei­ nen bzw. keinen Widerstand darstellt. Bei höheren auftre­ tenden Strömen befindet sich jedoch aufgrund des gewähl­ ten Gegenkopplungswiderstandes der Eingangstransistor des im Operationsverstärker enthaltenen Differenzver­ stärkers im Sättigungszustand und bildet direkt proporti­ onal zur am invertierenden Eingang anliegenden Steuerspan­ nung für den durchfließenden Strom einen veränderlichen Widerstand. Daraus ergibt sich eine automatische Strom­ begrenzung für den über die Verbindungsleitung fließen­ den Strom. Die obere Grenze des Stromes wird mit Hilfe des Widerstandes R so eingestellt, daß der maximal aus einer Störspannung entstehende Induktionsstrom auch bei entgegengesetzter Richtung zum Haltegleichstrom die Rück­ stellung eines Thyristors nicht mehr bewirken kann.
Aus dem Vorstehenden ist zu entnehmen, daß es mit Hilfe der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung in einfacher Weise möglich ist, die ungewollte Rückstellung von als Koppelkontakte funktionierenden eingestellten Thyristo­ ren durch aus auftretenden Störimpulsen resultierende In­ duktionsströme zu verhindern.

Claims (1)

  1. Schaltungsanordnung zum Anschalten eines Teilnehmers für den Auf­ bau eines Verbindungsweges zwischen einer Teilnehmerstation und einer Amtsanlage über Koppelfelder mit aus Thyristoren bestehen­ den Koppelpunkten, wobei die jeweilige Verbindungsleitung (Teil­ nehmerleitung, Amtsleitung) zum Koppelfeld hin mit einem Über­ trager abgeschlossen sind, dessen koppelfeldseitige Wicklung von der anliegenden Haltespannung für die Thyristoren gleichstrommäßig entkoppelt ist und unmittelbar parallel zu jeder koppelfeld­ seitigen Wicklung mehrere gleichsinnig in Reihe liegende Dioden geschaltet sind, denen wiederum mehrere dazu gegenpolig gleich­ sinnig in Reihe geschaltete Dioden parallel liegen, dadurch gekennzeichnet, daß die koppelfeldseitige Wicklung (W 2) des einen Übertragers 3) über einen als invertierender Verstärker in Kurzschlußge­ genkopplung arbeitenden Operationsverstärker (OV) und die kop­ pelfeldseitige Wicklung (W 3) des anderen Übertragers 4) un­ mittelbar an Erde geschaltet ist.
DE19792926437 1979-06-29 1979-06-29 Schaltungsanordnung zum anschalten eines teilnehmers Granted DE2926437A1 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4105871A (en) * 1977-03-01 1978-08-08 Siemens Aktiengesellschaft Electronic telephone system featuring a customer memory within a central control unit connected by bus lines

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DE2926437A1 (de) 1981-01-22

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