DE2929192C2 - Anordnung zur Betriebsversorgung eines Kraftfahrzeugs - Google Patents

Anordnung zur Betriebsversorgung eines Kraftfahrzeugs

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O.W.O. 2000 Hamburg Schultz
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    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D7/00Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
    • B67D7/04Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes for transferring fuels, lubricants or mixed fuels and lubricants
    • B67D7/0401Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes for transferring fuels, lubricants or mixed fuels and lubricants arrangements for automatically fuelling vehicles, i.e. without human intervention
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description

65
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anoidnung zur
Betriebsstoffversorgung eines Kraftfahrzeugs, das zumindest eine Versorgungskupplung aufweist, durch eine Versorgungsstation, die eine relativ zum Fahrzeug bewegbare Versorgungskupplung hat.
Bei einer derartigen bekannten Anordnung (US-PS 30 95 020) ist die stationsseitige Versorgungskupplung selbsttätig auf die fahrzeugseitige Versorgungskupplung ausrichtbar und in die Kupplungsstellung bewegbar. Jed&ch bietet diese Anordnung keine hinreichende Sicherheit gegen Anschlußfehler, die beispielsweise auf unrichtige Positionierung des Fahrzeugs oder Störungen in der Bewegungsführung der stationsseitigen Versorgungskupplung zurückgehen mögen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung der eingangs genannten Axt so zu verbessern, daß eine hohe Anschlußsicherung auch bei weitgehend automatisiertem Betrieb gewährleistet ist
Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei einer Anordnung der eingangs genannten Art vorgesehen, da3 stationsseitig eine zur selbsttätigen Verbindung mit dem Fahrzeug gesteuerte Kupplungseinheit vorgesehen ist, daß die stationsseitige Versorgungskupplung relativ zu der Kupptungseinheit zwischen einer passiven, zurückgezogenen und einer aktiven, zur fahrzeugseitigen Versorgungskupplung vorgeschobenen Stellung bewegbar ist, wobei eine Einrichtung zur Steuerung ihrer Bewegung so ausgebildet ist, daß sie nur dann aus der passiven in die aktive Stellung bewegbar ist, wenn die stationsseitige Kupplungseinheit an das Fahrzeug angeschlossen ist, und daß die stationsseitige Kupplungseinheit nur dann von dem Fahrzeug lösbar ist, wenn sich die stationsseitige Verbindungskupplung in der passiven Stellung befindet Vorteilhafte weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet
Dieser Lösung liegt der Erfindungsgedanke zugrunde, die Gesamtbewegung aufzuspalten in denjenigen Bewegungsteil, der die Annäherung und Positionierung in bezug auf das Fahrzeug betrifft, und einen anderen Bewegungsteil, der die Bewegung zur eigentlichen Verbindung der Versorgungskupplungen betrifft, wobei diese Bewegungsteile unterschiedlichen Organen zugeordnet sind und steuerungsmäßig von einander abhängig, zeitlich gestaffelt, ablaufen. Die stationsseitige Versorgungskupplung kann nur dann die Steuerungsbewegung zur Verbindung mit der fahrzeugseitigen Versorgungskupplung beginnen, wenn zuvor sichergestellt ist, daß die Kupplungseinheit die korrekte Ausgangsstellung erreicht hat Umgekehrt kann sich die Kupplungseinheit vom Fahrzeug erst dann wieder lösen, wenn zuvor sichergestellt ist, daß die stationsseitige Versorgungskupplung sich von der fahrzeugseitigen Versorgungskupplung gelöst hat Dadurch wird ein hohes Maß an Sicherheit im automatischen Bewegungsablauf erreicht. Gleichzeitig wird dadurch erzielt, daß die Steuerungs- und Bewegungseinrichtungen verhältnismäßig einfach gestaltet sein können, weil einerseits die Bewegung zur Verbindung der Kupplungseinheit mit dem Fahrzeug nicht mit den hohen Genauigkeitsanforderungen belastet ist, die für die gegenseitige Verbindung der Versorgungskupplungen gilt, und weil andererseits eine genaue Steuerung der Versorgungskupplungen leicht möglich ist, weil die zugehörige Bewegungsstrecke gering gehalten werden kann.
Ein weiterer Vorteil dieser Ausführung besteht darin, daß die stationsseitige Kupplungseinheit als mehr oder weniger geschlossener Kopf ausgebildet werden kann. in welchem die Versorgungskupplung während der
Bewegungsphase geschützt enthalten ist, wobei sie sich nur dann aus diesem Kupplungskopf in die Kupplungsstellung zu der zugehörigen Versorgungskupplung hin bewegt, wenn der Kupplungskopf seine Bewegung beendet und ordnungsgemäß an die Kupplungseinheit des Fahrzeugs angeschlossen ist Beschädigungen an der empfindlichen Versorgungskupplung werden dadurch vermieden. Ferner werden die empfindlichen Versorgungskupplungen befreit von der Aufgabe, den Eingriff der stationsseit'ijan Kupplungseinheit mit der fahrzeug- '° seitigen Kupplungseinheit aufrechtzuerhalten. Vielmehr können die Kupplungseinheiten durch von den Versorgiingskdpplungen gesonderte mechanische Einrichtungen zusammengehalten werden. Statt dessen kann die stationsseitige Kupplungseinheit auch durch ständige Krafteinwirkung in sicherer Anlage an der Kupplungseinheit des Fahrzeugs gehalten werden, wobei die Aufrechterhaltung dieser Stellung automatisch kontrolliert wird.
Schließlich besteht ein Vorteil der erfindungsgemä-Ben Anordnung darin, daß bei Anordnung der fahrzeugseitigen Kupplungseinheit in einem vertieften Versorgungsfach in der Fahrzeugseite die Bevegungseinrichtungen für die stationsseitige Kupplungseinheit im wesentlichen auf eine Querbewegung zur Fahrzeugseite beschränkt sein können, während die Mittel, durch die die Versorgungskupplungen in Eingriff miteinander bewegt werden, ausschließlich bei diesen Versorgungskupplungen konzentriert sind.
Zweckmäßigerweise sind nach einer vorteilhaften w Ausgestaltung der Erfindung zur Bewegungssteuerung der stationsseitigen Kupplungseinheit fernwirkende Sensoreinrichtungen vorgesehen, deren Empfangsbereich nicht größer als der Bewegungsbereich der stationsseitigen Kupplungseinheit ist. Dadurch wird erreicht, daß der Verbindungsvorgang nicht erst eingeleitet wird, wenn sich das Fahrzeug in einer zu weit entfernten Stellung befindet.
Ferner kann nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung eine Rückmeldeeinrich- ^0 tung zur Fes'stellung eines ordnungsgemäßen Verbindungszustands der stationsseitigen Kupplungseinheit mit der fahrzeugseitigen Kupplungseinheit vorgesehen sein, wobei die Bewegung der Versorgungskupplung aus der passiven in die aktive Stellung durch das Signal der Rückmeldeeinrichtung auslösbar ist. Bleibt das Rückmeldesigna! aus, so wird ein Alarmsignal ausgelöst.
Zweckmäßigerweise sind nach einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung die Betriebsstofftanks des Fahrzeugs mit Füllstandssensoren versehen, wobei die Betriebsstoffversorgung des Fahrzeugs abhängig von den über eine Datenübertragungskupplung übertragenen Signalen dieser Sensoren gesteuert ist Der Versorgungsvorgang wird nur dann eingeleitet, wenn der Füllstandssensor keine Vollanzeige liefert. Der Füllgang wird beendet, wenn das Vollsignal eintrifft. Auch die Lösebewegung der stationsseitigen Versorgungskupplung und die Lösebewegung der stationsseitigen Kupplungseinheit werden vorteilhafterweise abhängig von einem die Beendigung des Versorgungsvorgangs anzeigenden Signal gesteuert.
Der Impuls, durch den die Versorgungsstation eingeschaltet wird, geht zweckmäßigerweise vom Fahrzeug aus, wobei ferner vorgesehen sein kann, daß die Impulsübermittlung nur dann möglich ist, wenn sich b5 das Fahrzeug in kupplungsgerechter Stellung befindet, um auf diese Weise zu vermeiden, daß die stationsseitige Kuppiungseinheit vergeblich nach der Anschlußslcliung sucht
Schließlich kann zur vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen sein, daß eine Sperre zum Verhindern des Anlassens des Motors oder Wegfahrendes Fahrzeugs während des Verbindungszustands der Kupplungseinheiten vorgesehen ist
Die Erfindung wird im folgenden näher unter Bezugnahme auf die schematische Zeichnung erläutert, die eine Versorgungsstation mit einem daran angeschlossenen Teil des Fahrzeugs in drei unterschiedlichen Funktionsstadien veranschaulicht
Das Fahrzeug 1 ist mit seinen Rädern 2 in Querrichtung durch eine Fahrrinne 3 im Boden positioniert Die Fahrrinne 3 enthält ferner eine Delle zur Positionierung des Fahrzeugs in Längsrichtung.
In der Fahrzeugseitenwand befindet sich ein Versorgungsfach 4, das normalerweise durch eine Klappe 5 bündig mit der Seitenwand verschlossen ist Die Klappe ist vom Fahrerplatz aus zu öffnen. Sie gelangt dann selbsttätig in die dargestellte Öffnungsstellung, in der sie durch ein Organ 6 der Versorgungss«o»ion 7 festgehalten wird. Dieses öffnen der Klappt· kann mit dem Impuls verbunden sein, durch den die Versorgungsstation eingeschaltet wird. Der Impuls kann von der Versorgungsstation nicht aufgenommen werden, wenn sich das Fahrzeug in derart unkorrekter Lage befindet, daß die Klappe von dem Organ 6 nicht gefangen werden kann. Solange die Klappe offen ist, kann der Fahrzeugmotor nicht wieder angelassen werden.
Das Versorgungsfach 4 enthält eine Kuppiungseinheit 8, die von der inneren Wand 9 des Versorgungsfachs 4 und dessen Bodenwand gebildet wird, die die Versorgungskupplung 10 enthält. An der Wand 9 ist ein Positionierungskeil 11 vorgesehen. Weitere, nicht dargestellte Versorgungskupplungen, Datenübertragungskontakte, Identifizierungscodes etc. mögen auch in der Wand 9 vorgesehen sein.
Die Versorgungseinheit 7 enthält eine Kuppiungseinheit, die in Fig. 1 nicht sichtbar ist, weil sie in das Gehäuse der Station zurückgezogen ist. Hingegen sieht man die stationsseitige Kuppiungseinheit 12 in den F i g. 2 und 3 gänzlich vorgeschoben und im ordnungsgemäßen Kontakt mit der Kuppiungseinheit 8 des Fahrzeugs. Sie hat die Stellung gemäß F i g. 2 gefunden dank ihrer Horizontalbeweglichkeit in ihrer Längsrichtung (quer zur Seitenwand des Fahrzeug"» 1) und durch eine gewisse Seitenbeweglichkeit, durch die Stellungstoleranzen des Fahrzeugs ausgeglichen werden. Dabei wurde sie gesteuert durch optiscile, zusammenwirkende Leitmittel an den beiden Kupplungseinheiten, die in der Zeichnung nicht erscheinen.
Die Kupplungseinriieit der Station 7 wird durch einen Schlauch 13 mit den Versorgungsmedien gespeist. Sie enthält in einem Gehäuse die Versorgungskupplungen 14, die wahrend der Bewegung der Kuppiungseinheit 12 zur Kuppiungseinheit 8 darin verborgen und geschützt sind. Die Kuppiungseinheit 12 kann sich daher im wesentlichen auf eine Längsbewegung beschränken.
Die Querbewegungseinrichtungen brauchen nicht mit sonderlicher Gena»igkeit ausgeführt zu sein, da die genaue Endpositionierung durch die mechanischen Pösitiönierhilfen 11 gewährleistet wird.
Nachdem die Kuppiungseinheit 12 ihr 7Je! erreicht hat und ihre ordnungsgemäße Stellung ggf. elektronisch rückgemeldet ist, werden die Versorgungskupplungen 14 gemäC Γ i g. 3 abg"senkt in die VersorgungskiippUmgen 10 des Fahrzeugs. Wenn auch dieser Zustand gemäß elektronischer Rückmeldung richtig erreicht ist und
vom jeweiligen Rillslandssensor der f'ahrzeugtanks das Signal erhallen wurde, daß der gewünschte Füllstand nicht erreicht ist, werden die Rillpumpen eingeschaltet. Nach Beendigung des Versorgungsvorgangs wiederholt sich das Spiel in umgekehrter Reihenfolge, bis schließlich die Versorgungsstation die Klappe 5 freigibt und diese das Versorgungsfach wieder sicher verschließt.
Mehrere Versorgungskupplungen am Fahrzeug und an der Versorgungsstation können zu jeweils einheitlichen Kupplungseinheiten vereinigt sein. Da auf diese Weise die Versorgung des Kraftfahrzeugs an einer Vielzahl unterschiedlicher Stellen mit unterschiedlichen Stoffen entfällt, wird die Versorgungszeil beträchtlich abgekürzt.
Im dargestellten Beispiel sind die Versorgungskupplungen für flüssiges Gut mit fallender .Strötnungsrichtung angeordnet. Dies hat den Vorteil, daß ein absolut dichter Anschluß für diejenigen Medien, die nicht mit Überdruck gefüllt werden, nicht erforderlich ist.
Wenn im Zusammenhang der Erfindung von Versorgung des Fahrzeugs gesprochen wird, so ist dies in weitem Umfang zu verstehen und soll die Abfuhr von im Fahrzeug angefallenen Stoffen (beispielsweise Altöl. Fäkalien) einschließen. Auch Daten- und Finergieübertragung sollen ei"geschlossen sein.
Hierzu 1 Blatl Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Anordnung zur Betriebsstoffversorgung eines Kraftfahrzeugs, das zumindest eine Versorgungskupplung aufweist, durch eine Versorgungsstation, die eine relativ zum Fahrzeug bewegbare Versorgungskupplung hat, dadurch gekennzeichnet, daß stationsseitig eine zur selbsttätigen Verbindung mit dem Fahrzeug gesteuerte Kupp- ι ο Iungseinheit (12) vorgesehen ist, daß die stationsseitige Versorgungskupplung (14) relativ zu der Kupplungseinheit (12) zwischen einer passiven, zurückgezogenen und einer aktiven, zur fahrzeugseitigen Versorgungskupplung (10) vorgeschobenen is Stellung bewegbar ist, wobei eine Einrichtung zur Steuerung ihrer Bewegung so ausgebildet ist, daß sie nur dann aus der passiven in die aktive Stellung bewegbar ist, wenn die stationsseitige Kupplungseinheit (12) an das Fahrzeug angeschlossen ist, und daß die iaiionsseitige Kupplungseinheit (12) nur dann von dem Fahrzeug lösbar ist, wenn sich die stationsseitige Versorgungskupplung (14) in der passiven Stellung befindet.
2. Anordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bewegungssteuerung der stationsseitigen Kupplungseinheit (12) fernwirkende Sensoreinrichtungen vorgesehen sind, deren Empfangsbereich nicht größer als der Bewegungsbereich der stationsseitigen Kupplungseinheit (12) ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Rückmeldeeinrichtung zur Feststellung eines ordnungsgemäßen Verbindungszustandes der KupplungseirTiieiten (8, 12) vorgesehen ist und die Bewegung der Versorgungskupplung (14) aus der passiven in die akti ,e Stellung durch das Signal der Rückmeldeeinrichtung auslösbar ist.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Betriebsstofftanks des Fahrzeugs Füllstandssensoren aufweisen und *o daß die Betriebsstoffversorgung des Fahrzeugs abhängig von den über eine Datenübertragungskupplung übertragenen Signalen dieser Sensoren gesteuert ist.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche I bis 4, « dadurch gekennzeichnet, daß die Lösebewegung der stationsseitigen Versorgungskupplung (14) und die Lösebewegung der stationsseitigen Kupplungseinheit (12) abhängig von einem die Beendigung des Versorgungsvorganges anzeigenden Signal gesteuert sind.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Versorgungsstation durch einen vom Fahrzeug ausgehenden Impuls einschaltbar ist.
7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Impuls nur bei kupplungsgerechter Stellung des Fahrzeugs übermittelbar ist.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sperre zum w Verhindern des Anlassens des Motors oder Wegfahrens des Fahrzeugs während des Verbindungszustands der Kupplungseinheiten vorgesehen ist.
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