DE292932C - - Google Patents
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- DE292932C DE292932C DENDAT292932D DE292932DA DE292932C DE 292932 C DE292932 C DE 292932C DE NDAT292932 D DENDAT292932 D DE NDAT292932D DE 292932D A DE292932D A DE 292932DA DE 292932 C DE292932 C DE 292932C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B21/00—Harrows with rotary non-driven tools
- A01B21/08—Harrows with rotary non-driven tools with disc-like tools
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung erstreckt sich auf solche Scheibeneggen, bei denen zur Erzielung größter Anpassungsmöglichkeit
an den Boden die die zueinander versetzten Scheibenmesser tragenden Achsen durch Gelenke miteinander verbunden
sind.
Bei den bisher bekannten Scheibeneggen dieser Art befinden sich die Gelenke ausschließlich an
den äußersten Enden der Achsen angebracht.
ίο Bei den Gelenkscheibeneggen besteht nun
aber bekanntlich infolge der Gelenkigkeit für die Scheibenmesser das Bestreben, sich in seitlicher
Richtung zu verschieben, dem man bei den bisher vorhandenen Eggen dadurch zu begegnen versucht hat, daß die Scheibenmesser
schalenförmig ausgebildet und von der Mittellängsachse der Egge aus nach rechts und links
in entgegengesetztem Sinne gekrümmt sind, so daß sie einander entgegenwirken. Um nun
bei Gelenkscheibeneggen die an sich bekannten ebenen Scheibenmesser verwenden und zum
Zweck einer guten Bodenbearbeitung derart anordnen zu können, daß die Arbeitsbahnen
derselben dicht nebeneinander liegen, ohne daß ein seitliches Ausweichen der Scheiben und damit
ein Hineingleiten nachfolgender Scheibenmesser in die Bahn vorhergehender zu befürchten
wäre, sind gemäß der Erfindung die Gelenke derart zwischen den Scheibenmessern angeordnet,
daß in der Längsrichtung der Egge zwischen je zwei Scheibenreihen eine von beiden gleich
■· weit entfernt liegende Reihe von Gelenken liegt.
Auf diese Weise wird eine solche Abstützung der Scheibenmesser gegeneinander erzielt, daß
sie bei der Arbeit der Egge genau in ihren festgelegten Bahnen bleiben.
Die Anordnung der Gelenke Zwischen den Scheibenmessern hat auch den Vorteil, daß das
Entweichen von Erdschollen und Klumpen aus dem Bereiche der Scheibenmesser verhindert
wird. Bei der Arbeit schneiden nämlich die Scheibenmesser tief in den Boden ein, so daß
die Erdschollen 0. dgl. das Bestseben haben, seitlich auszuweichen, wenn sie von den Messerscheiben
getroffen werden, wobei sie dann von den zwischen je zwei Messerscheiben liegenden
Gelenken festgehalten werden. Mit den Gelenken ist das den Sitz oder die Belastungsgewichte tragende Gestell in Verbindung gebracht,
was den. weiteren Vorteil ergibt, daß eine gleichmäßige. Verteilung des Arbeitsdruckes auf sämtliche Scheibenmesser erzielt
wird.
Die Zeichnung veranschaulicht die vorliegende Scheibenegge in Fig. I in Seitenansicht
bei abgenommenen hinteren Scheiben und in Fig. 2 in teilweiser Draufsicht. Fig. 3 zeigt in
Vorderansicht bei teilweisem Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 2 die Arbeitslage und Wirkung
der Scheibenmesser. Die Fig. 4 und 5 veranschaulichen in teilweiser Draufsicht und
Ansicht eine weitere Ausführungsform.
Die Scheibenegge besitzt eine Anzahl von parallelen Achsen 1, die, zweckmäßig gleich lang
und gegeneinander versetzt, durch Gelenke 2 miteinander verbunden sind. Die Gelenke sind
an beiden Enden mit Lageraugen 3 versehen, die um die Achsen ϊ greifen. Auf jeder Achse
ist eine Anzahl von ebenen Scheibenmessern 4 drehbar angeordnet. Jedes dieser Scheibenmesser
besteht aus einer dünnen Stahlscheibe, die am äußeren Umfange geschärft und innen
durch Nieten, Schweißen oder auf andere geeignete Weise zwischen zwei kegelförmigen
Nabenteilen 5 befestigt ist. Die beiden Nabenteile sind untereinander gleich und am äußeren
Umfange ausgeschärft, so daß sie sich an die Seitenwände der Stahlscheibe glatt anschließen
und keinen Absatz bilden, der bei der Arbeit einen Widerstand und eine Ablagerungsstelle
für den Boden bieten würde. Die Nabenteile gehen von der Scheibe aus allmählich nach
innen in die zylindrischen Lageraugen 6 über.
so In der Mitte der Naben, die nur an beiden
Enden auf der Achse anliegen, ist ein Schmiermittelraum 7 gebildet. Die Scheibenmesser
sind in der Längsrichtung der Egge in Diagonalreihen angeordnet, die in gleichem Abstande
voneinander stehen. Zwischen je zwei Diagonalreihen von Scheibenmessern befindet sich eine
Diagonalreihe .von Gelenken 2. Die Gelenke und die Scheibenmesser folgen also in der Querrichtung
des Geräts abwechselnd aufeinander, und die aneinanderliegenden Scheibennaben und Gelenkaugen bilden eine fortlaufende
Muffe, die die Achse auf der ganzen Länge um-· schließt. An den Enden der Achsen sind auf
diesen Stellringe 8 mittels Splinte 9 befestigt, die diese Teile auf der Achse zusammenhalten.
Zwischen je zwei Scheibenmessern befinden sich auf den innen liegenden Achsen zwei Gelenk-"
äugen 3,' die die Scheiben auseinanderhalten. Auf der vorderen und der hinteren Achse nimmt
die Stelle des einen Gelenkauges zwischen je Zwei Scheibenmessern ein Distanzring 10 ein,
außer an den Stellen, wo die Zugvorrichtung
angreift. '
Die Gelenke 2 sind nach oben gebogen, damit sie vom Boden freiliegen, und in der Mitte zwischen
den Scheibenmessern ausgespart, um zu verhindern, daß Schollen über sie oder die
Achsen gelangen und nicht durch die Scheiben zerschnitten werden. Die Gelenke haben in
den Lageraugen so viel Auflagefläche, daß die Achsen gegen seitliche Verschiebung gesichert
sind, sich aber nach oben und unten frei bewegen können und auch ein begrenztes Aufrichten
einer Achse möglich ist, damit das Gerät über ein Hindernis hinweggelangen kann,
wobei immer nur eine geringe Anzahl von Scheibenmessern angehoben wird. Die Scheibenmesser
jeder Diagonalreihe haben dicht nebeneinanderliegende Arbeitsbahnen, und da
sie so angeordnet sind, daß sie hinter und dicht nebeneinander schneiden, so haben sie das Bestreben,
in die Bahn der vorhergehenden Scheibe zu gleiten, was aber durch die Gelenke verhindert
wird. Durch die symmetrische Anordnung der Scheibenmesser wird die Arbeit gleichmäßig
auf sie verteilt, und zufolge des dichten Aufeinanderliegens ihrer Arbeitsbahnen wird
der Boden vorzüglich durchgearbeitet, weil die Stahlscheiben tief in den Untergrund einschneiden,
wobei sie zur Herstellung eines porösen, die Feuchtigkeit zurückhaltenden Bodens nur
einer geringen Zugkraft bedürfen, während die kegelförmigen Naben die durch die Scheiben
zerschnittene Oberfläche des Bodens zer-. drücken und pulverisieren und so eine gute
Oberflächenbearbeitung liefern, die die im Untergrund angesammelte Feuchtigkeit schützt. Da
die Egge den Boden nicht wendet, so kann damit auch bestellter Acker kultiviert werden.
Die Scheibenmesser zerschneiden nicht nur Halme und Dünger über und unter der Bodenflache,
sondern drücken sie auch in den Boden hinein, so daß sie besser zur Wirkung kommen.
Die Belastungsplattform 24 und ein umkehrbarer Sitz 25 sind auf einem Rahmen 19
angeordnet, der auf den die Achsen I miteinander verbindenden Gelenken ruht. Das
Rahmengestell besteht bei der ersten Äusführungsform aus gebogenen Gelenkstangen 17,
die einerseits an Gelenken 2 der vorderen und hinteren Reihe und andererseits an Gelenken 18
angelenkt sind, die wiederum an Gelenken 2 der inneren Reihen angelenkt sind. Der Rahmen 19 besitzt eine vordere Querstange 20,
deren Enden 21 abwärts gebogen und an Gelenken 22 aufgehängt sind, die an den Gelenkstangen
17 drehbar befestigt sind. Die hintere Querstange 23 des Rahmens 19 ist mit den
herabgebogenen Enden direkt an den Gelenkstangen 17 angelenkt.
Bei der zweiten Ausführungsform (Fig. 4 und 5), bei der nur vier Achsen vorhanden sind,
sind die vordere und die hintere Querstange 20, 23 des Rahmens 19 an Längsstangen 26
angelenkt, die an einem Ende mit Gelenken 27 fest und am anderen Ende mit Gelenken 28
drehbar verbunden sind. Die Gelenke 27 sind an Gelenken angelenkt, die die beiden hinteren
Achsen verbinden. Die Gelenke 28 sind gegabelt und an je einem Paar von Gelenken angelenkt,
die die vorderen Achsen verbinden.
Bei beiden Ausführungsformen werden durch die Gelenkstützen des Rahmens die Relativbewegungen
der Scheibenachsen ausgeglichen.
Claims (2)
115 Patent-An Sprüche:
, I. Scheibenegge mit durch Gelenke unter sich verbundenen Achsen und auf diesen
versetzt sitzenden Scheibenmessern, dadurch
. gekennzeichnet, daß die Gelenke zwischen den Scheibenmessern angeordnet sind, um
bei Benutzung' ebener Scheibenmesser mit dicht nebeneinander liegenden Arbeitsbahnen ein seitliches Ausweichen der Scheibenmesser
zu verhindern.
2. Scheibenegge nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das den Sitz oder die
Belastungsgewichte tragende Gestell durch Vermittlung der Gelenke mit sämtlichen
Achsen drehbar verbunden ist, so daß sein Gewicht auf diese ohne Beeinträchtigung
ihrer Beweglichkeit gleichmäßig verteilt wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE292932C true DE292932C (de) |
Family
ID=547651
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT292932D Active DE292932C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE292932C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE855013C (de) * | 1949-08-09 | 1952-11-10 | James Archibald Cuthbertson | Landwirtschaftliche Bodenbearbeitungsmaschine |
-
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE855013C (de) * | 1949-08-09 | 1952-11-10 | James Archibald Cuthbertson | Landwirtschaftliche Bodenbearbeitungsmaschine |
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