DE292958C - - Google Patents
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- DE292958C DE292958C DENDAT292958D DE292958DA DE292958C DE 292958 C DE292958 C DE 292958C DE NDAT292958 D DENDAT292958 D DE NDAT292958D DE 292958D A DE292958D A DE 292958DA DE 292958 C DE292958 C DE 292958C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
- B07C—POSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
- B07C3/00—Sorting according to destination
- B07C3/02—Apparatus characterised by the means used for distribution
- B07C3/08—Apparatus characterised by the means used for distribution using arrangements of conveyors
Landscapes
- Drives For Endless Conveyors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
.- M 292958 KLASSE 81 e. GRUPPE
in CHARLOTTENBURG.
Es sind Vorrichtungen zum Spannen des Förderseiles in Seilpostanlagen bekannt, bei
denen das Gleis und eine Seilscheibe derart beweglich und federnd angeordnet sind, daß das
Förderseil ständig unter einer gewissen Spannung gehalten wird. Die selbsttätig sich
regelnde Spannung des Förderseiles ist erforderlich, um das durch Witterungseinflüsse hervorgerufene
Schlagen des Seiles zu vermeiden
ίο oder im andern Fälle ein Nachgeben des Seiles
zu ermöglichen.
Den bekannten Einrichtungen haftet jedoch der Nachteil der verwickelten Bauart an, die
die Standfestigkeit der Anlage wesentlich herabmindert und ferner die Anlage sehr verteuert.
Außerdem wird das Förderseil beim Ingangsetzen der Anlage infolge der plötzlichen
Zugkraft, die es auf die Greiferwagen ausübt, sehr stark beansprucht, da das Seil das
beweglich angeordnete Gleis tmd die Seilscheibe zum Nachgeben anziehen muß, weil
keine genügende Nachgiebigkeit im Seile selbst vorhanden ist. Die Folge hiervon ist eine verhältnismäßig
frühzeitige Abnutzung des Förderseiles.
Ferner sind Spannvorrichtungen bekannt, ■ die von einem Wagen der Seilpost getragen
werden und im wesentlichen aus einer Trommel bestehen, auf die das Förderseil aufgewickelt
wird.. Auch diese Einrichtung hat den Nachteil der ungleichmäßigen Beanspruchung
des Seiles. Dabei ist es auch erforderlich, um eine Veränderung in der Spannung des Förderseiles
durch Drehen der Trommel wieder auszugleichen, die Anlage stillzusetzen, oder es muß außer dieser Seilaufwickelvorrichtung
noch eine besondere, die selbsttätig sich regelnde Spannung des Förderseiles hervorrufende Vorrichtung vorgesehen werden. Das
jedesmalige Stillsetzen der Anlage ist nur mit verhältnismäßig großem Zeitaufwand möglich
und deshalb für den Betrieb der Anlage eine erhebliche Störung.
Die Nachteile der bekannten Einrichtungen dieser Art zu beseitigen, bezweckt die vorliegende
Erfindung. Diese· besteht im wesentlichen darin, daß die das Seil spannenden' Federn
von einem an das Seil angeschlossenen Wagen getragen werden und bei etwaigem Nachgeben des Seiles dieses während des Be-.
triebes selbsttätig nachspannen; bei größerer Lockerung kann die Nachspannung des Seiles
nach Stillsetzen der Anlage unabhängig von den Federn und ohne deren vorherige Entfernung
durch Kürzen der an den Federn befestigten Seilenden von Hand vorgenommen
werden. "
Nach einem zweckmäßigen Ausführungsbeispiel ist auf die Enden des aufgeschnittenen
Seiles je eine Feder aufgesetzt. Hierbei werden die Federn z. B. von einem Greiferwagen,
einem zur Schmierung des Gleises bestimmten Wagen oder von einem besonderen Wagen getragen
und stützen sich mit ihrem einen Ende gegen den Wagen, während ihr anderes Ende
sich gegen einen am Seil befestigten Anschlag anlegt. In diesem Falle werden die Federn
beim Spannen des Seiles je zwischen dem Wa-
gen und dem vom Seil getragenen Anschlag zusammengepreßt, wobei das Seilende hervorgezogen
und der auf dem Seil sitzende Anschlag nach den Federn hingeführt wird. Hierauf werden die Anschläge an dem Seil in geeigneter
Weise befestigt. '
Ferner kann auch auf beide Enden des aufgeschnittenen Seiles eine von dem Wagen getragene
gemeinsame Feder einwirken.
ίο Auf der Zeichnung ist die Erfindung in zwei
Ausführungsbeispielen dargestellt.
Fig. ι zeigt die eine Ausführungsform der Spannvorrichtung in Seitenansicht und teilweisem
Schnitt, und
Fig. 2 veranschaulicht das andere Ausführung'sbeispiel, ebenfalls in Seitenansicht und
teihveisem Schnitt.
An der Grundplatte α des Wagens, der mittels der Gleitschuhe b und c an dem Gleis der
ao Seilpostanlage geführt ward, sind Führungsrollen
d, dx für das Förderseil e angeordnet. Die beiden Enden des aufgeschnittenen Seiles
werden nach dem in der Fig. ι gezeichneten Ausführungsbeispiel je um eine Rolle d und Ci1
geführt und mit einer Feder f versehen, die über das Seilende geschoben wird. Das aus
der Feder hervorragende Seilende trägt eine verstellbare Büchse g, die an dem Seil f estgekemmt
wird und den einen Stützpunkt der Feder / bildet. Zweckmäßig sind die Federn / je
in einem an der Grundplatte a des Wagens befestigten Gehäuse h untergebracht, dessen eine
Stirnwand i den andern Stützpunkt der Feder abgibt.
Die Büchse g kann mittels Schrauben fe an dem Seil befestigt werden; sie ist vorteilhaft
mit gezahnten Greifbacken / ausgerüstet, wie dies aus dem linken Teil der Fig. ι hervorgeht.
Die Greifbacken I sind in der Büchse mittels Drehzapfen beweglich gelagert und an ihrer
das Seil berührenden Stelle mit Zähnen m versehen. Auf das freie Ende der Greifbacken I
wirkt je eine Blattfeder η ein, die die Zähne rn
in das Seil hineintreibt und dadurch ein Abgleiten des Seiles verhindert.
Die Führungsrollen d werden von einem an dem Wagen beweglich angebrachten Lager 0
getragen, so daß die Rollen d mit dem Seil nach der Seite ausweichen können, um eine
gute Führung des Förderseiles an den in den Seilpostanlagen verwendeten, Seilführungsscheiben
zu ermöglichen.
Während bei dem Ausführungsbeispiel nach der Fig. 1 an jedem Seilende eine Spannvorrichtung
angebracht ist, besitzt das in der Fig. 2 gezeichnete Ausführungsbeispiel nur eine solche Spannvorrichtung, die gleichzeitig
auf beide Seilenden einwirkt. Hierbei verlaufen die Enden des Seiles nicht, wie nach dem
Ausführungsbeispiel der Fig. 1, parallel zu dem Gleis, sondern senkrecht zu diesem, und
es ist auf beide Enden des Seiles eine gemeinsame Feder f aufgesetzt. Die Seilenden werden
durch eine gemeinsame Büchse g festgehalten, die in der bereits beschriebenen Art ausgebildet,
jedoch für zwei Seile eingerichtet ist. Um das Förderseil e zu spannen, müssen die
beiden aus der Büchse g herausragenden Seilenden so weit hervorgezogen werden, bis das
Seil eine verhältnismäßig starke Spannung angenommen hat. Nach Loslassen der Seilenden
werden die überflüssigen überstehenden Stücke der Seilenden abgeschnitten. Infolge der Zugspannung
des Seiles e wird die Feder/zusammengepreßt und dadurch die Spannung des
Seiles aufrechterhalten. Das Herausziehen der Seilenden geschieht zweckmäßig mittels: eines
geeigneten Werkzeuges, z. B. einer für diesen Zweck besonders ausgebildeten, jedoch in der
Zeichnung nicht dargestellten Greifvorrichtung.
Claims (4)
1. Federnde selbsttätige Seilspannvorrichtung für Seilpostanlagen mit Greiferwagen,
dadurch gekennzeichnet, daß die das Förderseil spannenden Federn (/) von
einem in dem Seilkreis laufenden Wagen getragen werden.
2. Seilspannvorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Enden des
aufgeschnittenen Förderseiles (e) entweder je mit einer Feder„oder beide Seilenden
mit einer gemeinsamen Feder (/) verbunden sind.
3. Seilspannvorrichtung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder
oder Federn (/) auf die Enden des Förderseiles aufgesetzt sind Und sich mit
ihrem einen Ende gegen den Wagen, dagegen mit dem andern Ende an einen am Seil befestigten Stützpunkt (g) anlegen.
4. Seilspannvorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der am
Förderseil, befindliche Stützpunkt für die Federn von einer Büchse (g) gebildet ist,
die zwecks leichter Befestigung mit unter Federwirkung stehenden, zweckmäßig gezahnten
Greifbacken (I) versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE311581T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE292958C true DE292958C (de) |
Family
ID=34706220
Family Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DENDAT292958D Active DE292958C (de) | |||
| DENDAT311581D Active DE311581C (de) |
Family Applications After (1)
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|---|---|---|---|
| DENDAT311581D Active DE311581C (de) |
Country Status (1)
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0
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE311581C (de) |
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