DE2929806C2 - - Google Patents

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DE2929806C2
DE2929806C2 DE19792929806 DE2929806A DE2929806C2 DE 2929806 C2 DE2929806 C2 DE 2929806C2 DE 19792929806 DE19792929806 DE 19792929806 DE 2929806 A DE2929806 A DE 2929806A DE 2929806 C2 DE2929806 C2 DE 2929806C2
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DE
Germany
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sieve
screening device
powder
screens
vibrator
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Expired
Application number
DE19792929806
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English (en)
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DE2929806A1 (de
Inventor
Gerhard Puderbach
Manfred 5450 Neuwied De Nitsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Winkler and Duennebier Maschinefabrik und Eisengiesserei GmbH
Original Assignee
Winkler and Duennebier Maschinefabrik und Eisengiesserei GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/46Constructional details of screens in general; Cleaning or heating of screens

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Siebvorrichtung. Insbesondere betrifft sie eine Siebvorrichtung bestehend aus zwei über­ einander angeordneten Rüttelsieben unterschiedlicher Ma­ schenweite. Derartige Siebvorrichtungen finden Verwendung in der Auspuderstation sogenannter Mogulanlagen. Dabei weist das obere Sieb die größere Maschenweite auf und dient dazu Süßwaren von Formpuder zu trennen. Das un­ tere, feinmaschige Sieb, hält im Formpuder enthaltene kleine Krümel zurück.
Das untere Sieb setzt aufgrund seiner feineren Maschenwei­ te dem Durchgang des Formpuders einen weit höheren Wider­ stand entgegen als das obere Sieb. Da durch beide Siebe die gleiche Pudermenge gebracht werden muß, bedeutet dies, daß das untere Sieb einer relativ hohen zugeführten An­ triebsenergie bedarf. Andererseits darf dem oberen Sieb keinesfalls mehr Antriebsenergie zugeführt werden als für das Durchsieben des Puders unbedingt nötig, da dies zum Bruch der zum Teil äußerst empfindlichen Süßwaren führen könnte.
Bisher war es daher üblich, um den unterschiedlichen Energiebedarf beider Rüttelsiebe zu decken, jedem der Siebe zumindest einen, in seinem Leistungsvermögen dem Leistungsbedarf des jeweiligen Siebes angepaßten Rütt­ ler zuzuordnen.
Nachteilig an dieser Lösung ist der hohe und somit teure mechanische Aufwand sowie der große Platzbedarf der mit der Anordnung mehrerer Rüttler verbunden ist.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, beide Rüttelsiebe durch eine gemeinsame, die Summe des Leistungsbedarfs beider Siebe aufbringende Antriebsquelle anzutreiben und dabei die von dieser Antriebsquelle abgegebene Lei­ stung derart zwischen den beiden Sieben aufzuteilen, daß jedes der Siebe den für optimale Wirkungsweise erforder­ lichen Anteil erhält.
Die Aufgabe der Erfindung wird gelöst durch elastische Körper, die eine Verbindung zwischen den Sieben herstel­ len und durch einen Rüttler, der mit einem der Siebe in starrer Verbindung steht.
Vorteilhaft an dieser Lösung ist es, daß durch nur einen Rüttler beide Siebe mit unterschiedlicher, ihrer Aufgabe angemessener Amplitude erregt werden können.
Im folgenden soll anhand einer schematischen Zeichnung die Siebvorrichtung und ihre Wirkungsweise näher erläutert werden.
Die Figur zeigt eine schematische Seitenansicht einer Siebvorrichtung, wie sie in Mogulanlagen Verwendung findet. Sie besteht aus einem oberen Rüttelsieb 1, das in einem Rahmen 2 eingespannt ist, der federnd, über elastische Körper 3, im angedeuteten Maschinengestell 4 gelagert ist. Am Rahmen 2 ist eine Halterung angebracht, die den zum Antrieb der Siebe erforderlichen Rüttler 6 trägt. Dicht unterhalb des Rahmens 2 und mit diesem über gummielastische Körper, hier als Federn 7 dargestellt, ist ein weiterer Rahmen 8 angeordnet, der das untere feinmaschige Sieb 9 trägt.
Die Wirkungsweise der in ihren wesentlichen Bestandtei­ len soweit kurz beschriebenen Vorrichtung ist folgen­ de: Durch nicht näher dargestellte Fördermittel wird auf das obere Sieb 1 eine der Mogulanlage entnommene Mischung aus Formpuder 10 und Süßwaren 11 aufgebracht. Der Rüttler 6 versetzt über seine Halterung 5 den Rah­ men 2 und damit das Sieb 1 mitsamt Formpuder und Süß­ waren in Schwingungen wie sie ihrer Größe und Rich­ tung nach, in der Figur mit A o bezeichnet sind. Durch die horizontale Richtungskomponente von A o , wird der Rüttelbewegung eine Wurfbewegung überlagert, die zu einer Vorschubbewegung der Mischung aus Süßwaren und Formpuder in Pfeilrichtung führt. Dabei nimmt die Stär­ ke der Formpuderschicht stetig ab, bis nach Durchlaufen der Gesamtlänge des oberen Siebes, von Formpuder befrei­ te Süßwaren aus der Vorrichtung austreten.
Der Formpuder und die im Formpuder enthaltenen kleinen Krümel sind dabei durch die Maschen des oberen Siebes 1 hindurchgetreten und auf das untere, im Rahmen 8 einge­ spannte Sieb 9, aufgetroffen. Die Bewegung des oberen Rahmens 2 regt über die gummielastischen Körper 7 eine ähnliche Bewegung des unteren Rahmens 8 und damit des Siebes 9 an, wobei die Amplitude dieser Bewegung, in der Figur mit A u bezeichnet, bei gegebener Umlauffrequenz des Rüttlers, und gegebenen Massenverhältnissen der Siebe, in weiten Grenzen durch die Wahl der Federkonstante der elastischen Körper 7 beeinflußbar ist, u. a. derart, daß sich eine Amplitude A u einstellt, die wie in der Fi­ gur gezeigt, größer ist als die Amplitude A o . Auch hier ist der Rüttelbewegung eine Wurfbewegung überlagert, so daß die ausgesiebten Krümel nach rechts austreten.
Der ausgesiebte Formpuder hingegen tritt durch die Ma­ schen des Siebes 9 hindurch und fällt in einen Aufnahme­ behälter, von wo aus er über eine Förderschnecke 12 seiner Wiederverwendung zugeführt wird.

Claims (4)

1. Siebvorrichtung, bestehend aus zwei übereinander angeordneten Rüttelsieben unterschiedlicher Maschen­ weite, gekennzeichnet durch elastische Körper (7), die eine Verbindung zwischen den Sieben (1 u. 9) herstellen, und durch einen Rüttler (6), der mit einem der Siebe (1) in starrer Verbindung steht.
2. Siebvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß der Rüttler (6) am oberen Sieb (1) ange­ ordnet ist, und daß das untere Sieb (9) über elasti­ sche Körper (7) am oberen Sieb eingehängt ist.
3. Siebvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich­ net, daß das obere Sieb (1) federnd im Maschinenge­ stell (9) gelagert ist.
4. Siebvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich­ net, daß die elastischen Körper (7) als Gummielemente ausgebildet sind.
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