DE2929855C2 - Füllminenstift mit einziehbarem Minenrohr - Google Patents

Füllminenstift mit einziehbarem Minenrohr

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DE2929855C2
DE2929855C2 DE19792929855 DE2929855A DE2929855C2 DE 2929855 C2 DE2929855 C2 DE 2929855C2 DE 19792929855 DE19792929855 DE 19792929855 DE 2929855 A DE2929855 A DE 2929855A DE 2929855 C2 DE2929855 C2 DE 2929855C2
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DE19792929855
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Hellmut 8510 Fürth Schönherr
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AW Faber Castell Unternehmensverwaltung GmbH and Co
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AW Faber Castell GmbH and Co
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    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K21/00Propelling pencils
    • B43K21/02Writing-core feeding mechanisms
    • B43K21/027Writing-core feeding mechanisms with sliding tubelike writing-core guide
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K21/00Propelling pencils
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  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Description

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Die Erfindung betrifft einen Füllminenstift mit einem Richtgesperre i's Spann- und Vorschubmechanismus für die Mine und einem in einer Führungsbohrung der Stiftspitze längsbeweglich gegen die Wirkung einer Feder bis zur Anlage an einem Laf srring verschiebbaren auf die Mine reibschlüssig wirkendem Bremsglied und in Schreibstellung aus der Stiftspitze hervortretendem Minenschutzrohr.
Bei Füllminenstiften mit automatischem Vorschub der Mine wird das Vorstellen der Mine durch das, die Mine mittels eines Bremsgliedes umfassende Minenschutzrohr bewirkt, das sich gegen die Wirkung einer Feder in die Stiftspitze hineinbewegt Ein Vorstehen de λ Minenschutzrohres aus der Spitze während der Benutzung des Füllminenstiftes ist daher notwendig, um «5 die Funktion des Minenvorschubs auszulösen. Bei Nichtbenutzung dagegen ist das vorstehende Minenschutzrohr störend, da es sich beim Einstecken in Kleidungsstücke verhaken und auch selbst leicht beschädigt werden kann, weshalb es erforderlich ist, das so Minenschutzrohr durch Einziehen in die Stiftspitze zu schützen.
Der einfachste Schutz des Minenschutzrohres, das insbesondere bei Feinminenstiften dünn und empfindlich ist, läßt sich mit Hilfe einer Schutzkappe erreichen. Diese stellt jedoch ein zusätzliches Teil dar, das verlorengehen kann und außerdem weisen die bekannten Schutzkappen den Nachteil auf, bei der Bedienung durch das häufige Umstecken von der Spitze auf die Rückseite des Schreibgerätes die Handhabung zu erschweren. Auch verändern die auf das obere Ende des Schreibgerätes aufgesteckten Schutzkappen das Schreibgefühl in unangenehmer Weise.
Eine unter Wirkung einer Feder stehendes Minenschutzrohr läßt sich nicht einfach in die Stiftspitze hineindrücken und dort feststellen, weil die Feder das Rohr wieder nach außen bringt Nach der DE-OS 28 15 695 ist eine Konstruktion bekannt, bei der ein mit einem, unter Federwirkung stehenden Verschiebeteil verbundenes Minenschutzrobr in einer Führungsbohrung und in einem Lagerring der Spitze längsbeweglich verschiebbar ist Der Vorteil dieser Ausführung beruht darauf, daß die Mine stets vollständig abgestützt ist weil das Schreiben ausschließlich bei etwa mit der Stirnseite des Minenschutzrohres bündiger Mine erfolgt Das Minenschutzrohr kann der sich abnutzenden Mine in das Stiftinnere hinein folgen, spannt d"6ei die Vorholfeder, weiche in der Lage ist, mittels des Bremsgliedes, die Mine, zusammen mit dem Minenschutzrohr, wieder in die Ausgangslage zu bringen. Hierbei wird die Reibung zwischen der Spannzange und der Mine überwunden, 50 daß sich die Mine axial in der gelösten Spannzange in Richtung zur Stiftspitze bewegen kann.
Um mit einem solchen Feinminenstift auch an Linealkanten zu arbeiten, ist ein beachtliches Ausstandsmaß des Minenschutzrohres aus der Stiftspitze notwendig, wodurch das Minenschutzrohr selbst gefährdet ist verbogen oder beschädigt zu werden.
Mit der Erfindung soli die Aufgabe gelöst werden, einen Füllminenstift zu schaffen, dessen bei der Benutzung vorstehendes Minenschutzrohr, ohne großen zusätzlichen Aufwand an Teilen, auf einfache Weise zurückgestellt werden kann. Wegen der Funktion des unter Wirkung einer Feder stehenden Minenschutzrohres, zum Vorstellen der Mine, besteht eine zusätzliche Aufgabe darin, das abgefederte Minenschutzrohr vollständig innerhalb der Spitze des Schreibgerätes versenkt zu halten.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird auf einfache Art und Weise dadurch gelöst daß der Lagerring verschiebbar ist und zu dem Lagerring ein, in eine Nut der Führungsbohrung der Stiftspitze bei vorgeschobenem Minenschutzrohr einrastender, elastischer Ring vorgesehen ist, der bei zurückgeschobenem Minenschutzrohr mit seinem Innendurchmesser in eine Ringnut des Verschiebeteiles cinrastbar ist und reibschlüssig mit seinem Außendurchnicsser in der Führungsbohrung anliegt
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch den gesamten Füllminenstift in der Schreiblage,
F i g. 2 eine Teilansicht des Füllminenstiftes im Schnitt bei zurückgestelltem Minenschutzrohr und
F i g. 3 die gleiche Teilansicht des Füllminenstiftes in der Schreiblage.
Der vollständige Füllminenstift mit automatischem Vorschub ist aus der F i g. 1 zu ersehen. In dem Schaft I is: eine Spannhülse 2 längsbeweglich gelagert die vorne eine konische Bohrung aufweist, die durch einen Anschlagring 3 abgeschlossen ist und in der eine Spannzange 4 gelagert ist, deren Backen mittels Kugeln 5 in der konischen Bohrung anliegen. Am oberen Ende ist in die Spannzange 4 eine Buchse 6 eingesetzt gegen die eine Druckfeder 7 drückt, wodurch die Spannzange 4 in die konische Bohrung hineingezogen wird und sich dabei schließt, Auf die Spannhülse 2 ist eine Kupplung 8 reibschlüssig aufgesteckt, deren Verlängerung einen Minenvorratsbehälter bildet, der durch einen Druckknopf 9 geschlossen ist.
Die Kupplung 8 und der damit verbundene Druckknopf 9 wird unter Wirkung einer weiteren Feder 10 gegen einen Ring 11 zur Anlage gebracht, der im Inneren des Schaftes befestigt ist und die Längsbewe-
gung des Druckknopfes 9 nach außen begrenzt,
In der mit dem Schaft 1 verbundenen Spitze 12 ist ein Verschiebeteil 16 mit einem darin eingesetzten Minenschutzrohr 17 längsbeweglich einmal in der Austrittsbohrung 15 und zum anderen in der Fühningsbohrung 13 gelagert. Die Lagerstelle in der Führungsbohrung 13 wird durch eine Nut 14 definiert, in welcher das eigentliche, nachstehend beschriebene Lagerteil in Form eines RLigpaketes fixiert ist Das Verschiebeteil 16 weist ein Bremsglied 18 auf, das die Mine 19 mit einer vorbestimmten Kraft gegen die Wandung der Minenführungsbohrung drückt. Das Verschiebeteil 16 steht weiterhin unter Wirkung einer Vorholfeder 20, die einerseits an dem Lagerring 21 und andererseits an einer Abstufung 26 am Verschiebeteil 16 anliegt Neben is dem Lagerring 21 ist ein Spannring 22 angeordnet, der elastisch ausgebildet ist und somit in die Ringnut 24 am Verschiebeteil 16 und in die Nut 14 in der Führungsbohrung 13 der Spitze 12 einrastbar ist Zweckmäßigerweise wird dieser elastische Spannring 22 zwischen zwei gleichen Lagerringen 21 gehalten, wodurch seine Verformung nur in radialer Richtung möglich ist Zur Sicherung des Ringpaketer, 21,22 während der Montage und beim Abnehmen der Spitze 12 von dem Schaft 1 ist an dem Bremsglied 18 ein Anschlagwulst 23 angeformt In der entgegengesetzten Richtung wird der Weg des Ringpaketes bzw. des Lagerringes 21 durch eine Ringnut 24 begrenzt wobei gleichzeitig der untere Lagerring 21 an einer Ringschulter 25 des Verschiebeteiles 16 anliegt Die Vorhoifeder 20 ist zwischen dem Lagerring 21 und einer Abstufung 26 auf dem Verschiebeteil 16 angeordnet und bringt dasselbe zur Anlage an der Innenwandung 27 der Spitze 12.
Beschreibung der Wirkungsweise
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Die Wirkungsweise wird anhand der F i g. 1 beschrieben, die den kompletten Füllminenstifl mit automatischem Minenvorschub im Schnitt zeigt Zum Zurückstellen des Verschiebeteiles 16 mit dem Minenschutzrohr 17 und der Mint· 19 in die, in der F i g. 2 dargestellten Lage, ist der Druckknopf 9 durchzudrücken, dabei bewegt die Kupplung 8 die Spannhülse 2 so weit nach vcrne, bis der Anschlagring 3 am Lagerring 21 anliegt Bei der weiteren Bewegung des Druckknopfes 9 rutscht die Kupplung 8 auf der Spannhülse 2 durch, bis sie gegen die Buchse 6 anschlägt und danach die Spannzange 4 öffnet In dieser Lage ist es möglich, durch Aufsetzen des Minenschutzrohres 17 auf eine Unterlage und leichtes Gegendrücken, das Verschiebeteil 16 in die Spitze 12 hineinzuschieben, bis das Minenschutzrohr 17 mit der Mine 19 mit dem vorderen Ende der Spitze 12 bündig ist. Während oes Weges des Verschiebeteiles 16 zurück in die Spitze 12 wird zunächst die Vorhoifeder 20 weiter gespannt, bis die Ringschulter 25 an dem unteren Lagerring 21 anliegt Dabei rastet am Ende der ss Bewegung gleichzeitig der Spannring 22 in die Ringnut 24 am Verschiebeteil 16 ein, wodurch bei der weiteren Längsbewegung des Verschiebeteiles 16 die beiden Lagerringe 21 und der Spannring 22 ebenfalls mit in die Spitze 12 hineinbewegt werden.
Ist nun das Minenschutzrohr 17 bündig mit dem vorderen Ende der Spitze 12 an der Austrittsbohrung 15, so wird der Spannring 22 und damit auch das Verschiebeteil 16 in der Führungsbohrung 13 durch Reibung gehalten, wobei die Kraft der vorgespannten Vorhoifeder 20 durch den Spannring 22 der in der Ringnut 24 eingerastet k/, aufgenommen wird.
Zum Vorstellen des Verschiebeteiles 16 mit der, in dem Minenschutzrohr 17 bündig gehaltenen Mine 19 ist wiederum der Druckknopf 9 durchzudrücken. Die Kupplung 8 rutscht dabei auf der Spannhülse 2 durch, bis sie an der Buchse 6 anschlägt und bei der weiteren Bewegung des Druckknopfes 9 auf die Oberkante der Hülse 2 auftrifft und die Spannzange 4 öffnet Bei dieser Bewegung kommt der Anschlagring 3 mit dem in der Zeichnung unten liegenden Lagerring 21 des Ringpaketes in Berührung und nimmt das in dem Spannring 22 eingerastete Verschiebeteil 16 mit nach vorne. Sobald der Spannring 22 in den Bereich der Nut 14 kommt, rastet er dort ein und gibt das Verschiebeteil 16 durch Entriegeln aus der Ringnut 24 freu Dabei entspannt sich die Vorhoifeder 20 und drückt das Verschiebeteil 16 gegen die Innenwandung 27 der Spitze 12 und die Mine 19 ist somit wieder mit dem Minenschutzrohr 17 in Schreibbereitschaft Die Spannzange 4 und die Spannhülse 2 nehmen ihre ursprüngliche Lage wieder ein, sobald der Druckknopf 9 losgrV-st ist und das Versehiebeteii 16 ist in die Spitze '2 hinein frei beweglich, bis die Ringschulter 25 an dem Lagerring 21 zur Anlage kommt
Der mögliche Funktionsweg des Verschiebeteils 16 ist demnach durch den Abstand der Ringschulter 25 zu dem unteren Lagerring 21 festgelegt Das bedeutet daß beim Aufsetzen des Minenschutzrohres 17 mit der Mine 19 auf einem Aufzeichnungsträger ohne abzusetzen ein ununterbrochener Strich gezogen wenien kann, dessen Länge der Abnützung der Mine während des Funktionsweges entspricht Diese Strichlänge wird jedoch in der Praxis in den meisten Fällen nicht voll ausgenutzt d. K, der Stift wird vorher abgehoben und das Verschiebeteil 16 nimmt unter Wirkung des Bremsgliedes 18 die Mine 19 wieder mit nach vorne. Bei dieser Vorwärtsbewegung des Verschiebeteiles 16 wird infolge der größeren Reibung zwischen dem Bremsglied 18 und der Mine 19, letztere ebenfalls mit nach vorne bewegt, wobei gleichzeitig die geringere Reibung zusammen mit der Kraft zwischen Druckfeder 7, der Spannzange 4 und der Spmnzangenhülse 2 überwunden wird, so daß die Spannzange 4 während des Vorholens des Verschiebeteiles 16 öffnet und die Mine 19 freigibt Sobald das Verschiebeteil 16 in der vorderen Lage, anliegend an der Innenwandung 27 ist wird ein evtl. bestehendes Spiel zwischen der Spannzange 4 in der Spannzangenhülse 2 durch die Druckfeder 7 sofort wieder ausgeglichen, wodurch beim Aufsetzen der Mine 19 auf einen Aufzeichnungsträger, diese bereits in dem Stift abgestützt ist und nicht mehr zurückweichen kann.
Mit Hilfe der Erfindung ist es somit möglich, bei dem Füllminenstift mit automatischem Minenvorschub, das VersHiiebeteil 16 und damit das störend aus der Spitze 2 vorstehende Minenschutzrohr 17 vollständig zu versenken. Durch die Verriegelungsglieder auf den* Verschiebeteil 16 wird der erforderiiche Funktionsweg aufgenommen, so daß das Minenschutzrohr mit Sicherheit die Spitze 12 nicht überragt.
Diese Wirkung läßt sich mit einfachen baulichen Mitteln erreichen, wobei es ebenfalls im Rahmen der Erfindung liegt, die Funktion des Spannringes 22 — Verriegelung auf dem Verschiebeteil 16 u;id reibschlüssige Verriegelung in der Führungsbohrung 13 — durch zwei getrennte Spannringe 22 vorzunehmen, die jeweils nur eine Verriegeluiigsfunktion am Innen- oder am Außendurchmesser übernehmen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    1, Füllminenstift mit einem Richtgesperre als Spann- und Vorschubmechanismus für die Mine und einem in einer Führungsbohrung der Stiftspitze langsbewegiich gegen die Wirkung einer Feder bis zur Anlage an einem Lagerring verschiebbaren auf die Mine reibschlüssig wirkendem Bremsglied und in Schreibstellung aus der Stiftspitze hervortretendem Minenschutzrohr, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerring (21) verschiebbar ist und zu dem Lagerring (21) ein in eine Nut (14) der Führungsbohrung (13) der Stiftspitze (12) bei vorgeschobenem Minenschutzrohr (17) einrastendar, elastischer Spannring (22) vorgesehen ist, der υ bei zurückgeschobenem Minenschutzrohr (17) mit seinem Innendurchmesser in eine Ringnut (24) des Verschiebeteiles (16) einrastbar ist und reibschlüssig mit seinem Auflendurchmesser in der Führungsbohrung (13) anliegt
    Z Fallminenstift nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerring (21) als, auf dem Verschiebeteil (16) längsbeweglich gelagertes Ringpaket ausgebildet ist, das aus zwei Lagerringen (12) besteht, zwischen denen ein elastischer Spannring 2s (22) eingelegt ist
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