DE293058C - - Google Patents
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- DE293058C DE293058C DENDAT293058D DE293058DA DE293058C DE 293058 C DE293058 C DE 293058C DE NDAT293058 D DENDAT293058 D DE NDAT293058D DE 293058D A DE293058D A DE 293058DA DE 293058 C DE293058 C DE 293058C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D22/00—Shaping without cutting, by stamping, spinning, or deep-drawing
- B21D22/02—Stamping using rigid devices or tools
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 293058 -KLASSE Ic. GRUPPE
Gegenständen, z. B. Messerbeschlägen.
Um schalenförmige, teilweise, z. B. an drei Seiten umrandete Gegenstände, wie Messerbeschläge,
aus einem schrittweise weiterbewegten Blechstreifen herzustellen, in dem zuerst die Vertiefungen ausgepreßt und aus dem
dann die Werkstücke ausgeschnitten werden, wird nach der Erfindung in der Weise verfahren,
daß zwecks Vermeidung einer, bei teilweiser Randerhöhung entstehenden Krümmung
ίο des Materialstreifens ein Werkstück erzeugt
wird, das" einen ringsum laufenden Rand und eine solche Größe besitzt, daß zwei Werkstücke
von der endgültigen Gestalt aus ihm gebildet werden können.
Der Umstand nämlich, daß jede Schale nur teilweise, z. B. an drei Seiten, mit einem erhöhten
Rand versehen, an der vierten Seite jedoch randlos ausgeführt werden soll, bedingt
eine einseitige Materialverschiebung beim Prägevorgang. Das Material des Streifens,
welches sich an denjenigen Stellen befindet, wo die auszuprägende Schale mit einer Randerhöhung
versehen ist, wird stärker ausgedehnt als an der Stelle, wo der erhöhte Rand fehlt.
Infolgedessen würde sich der Streifen, wenn man nach bekannten Vorschlägen immer nur
eine einzige Schale hintereinander aus dem Streifen ausschneiden wollte, nach der Seite
hin krümmen, wo die nichterhöhten Ränder liegen. Der Streifen würde also beim Vorwärtsbewegen,
statt in der Matrizenebene geradeaus und geradlinig vorzuschreiten, aus der Ebene
der Matrize heraus nach einer Seite hin ausweichen und sich dabei krümmen. Diese
Schwierigkeit wird nach der Erfindung dadurch beseitigt, daß je ein Schalenpaar so ausgeprägt
wird, daß der erhöhte Rand, zunächst ein ringsum geschlossenes Ganzes bildet, aus
dem später zwei getrennte Schaleiihälften herausgeschnitten
werden.
An Hand der Zeichnung soll das. Verfahren näher erläutert werden.
Ein Blechstreifen α (Fig. ι und 2) wird in
eine seiner Breite und Stärke ungefähr entsprechend abgemessene Rinne b einer Matrize c
geschoben, welche mit einer oder zwei in einer vertieften Fläche hintereinanderliegenden Vertiefungen
d, d1 ausgestattet ist. Die Matrize besitzt ferner hinter den Vertiefungen Stanzlöcher
e, e1 zur Herstellung von Öffnungen, sodann Aufreibstifte
f, f1 zum konischen Aufreiben der durch das Ausstanzen entstandenen Öffnungen,
des weiteren einen federnden Auswerfer g und endlich zwei voneinander durch einen Steg h
getrennte, bis zu dem Steg den Umrissen der -55 Vertiefungen d, d1 entsprechend verlaufende
. Stanzöffnungen i, i1.
Den verschiedenen Werkzeugteilen der Matrize c entsprechen/in geordneter Reihenfolge
reliefartige Erhöhungen k, k1, Lochstempel I, P,
Eintrittsöffnungen ψη,ψη1 und Schnittränder n, n1
in der Patrize 0 (Fig. 1).
Wird nun der Blechstreifen α in der Matrizenrinne
schrittweise um ein den Entfernungen der Werkzeuge d, d1 voneinander entsprechendes
Stück weiterbewegt, so entsteht beim jedesmaligen Niedergang der Patrize in der Matrize
bei d, d1 eine schalenförmige, aus der Fläche des
Blechstreifens α reliefartig hervortretende, mit
ringsum geschlossenen Rändern versehene Ausprägung p (Fig. 4). Aus deren Fläche werden
alsdann beim Passieren des nächsten Werkzeuges durch die Zusammenwirkung der Teile
e, e1 und /, I1 die Löcher q ausgestanzt. Die
Löcher q werden beim nächsten Arbeitsgang dadurch konisch aufgerieben und so für die
spätere Vernietung geeignet gemacht, daß die in der Matrize sitzenden Reibstifte f, f1 durch
die Löcher q hindurch in die Eintrittsöffnungen oder Versenkungen m, m1 eindringen (Fig. 3),
welche in vorstehenden Bolzen r, r1 der Patrize angebracht sind. Der in der Matrize zwischen
!5 den Aufreibern f, f1 vorgesehene, unter der
Wirkung einer Schraubenfeder s stehende Auswerfer g, welcher während des Patrizenniederganges
in die Versenkung für seinen unteren . Führungsschaft hineingedrückt wird, drückt
beim Hochgehen der Patrize durch die kräftige Feder s den Blechstreifen aus den Stiften f, f1
wieder heraus, so daß er für den nächsten ■ schrittweisen Nachschub frei wird.
Im nächsten Arbeitsgange werden alsdann durch die Schnittwerkzeuge n, n1 zwei Schalen
t, t1 aus dem Blechstreifen herausgestanzt, welche je von drei Seiten mit einem erhöhten
Rand t1 umgeben sind, während sie an der vierten Seite t2 randlos bleiben.
Das vorstehend geschilderte, paarweise Ausstanzen zweier, durch einen stehenbleibenden
mittleren Abfallsteg voneinander getrennter Schalen aus einer von einem in sich geschlossenen
Rand umsäumten, vertieft ausgeprägten Fläche bedingt natürlich auch eine gleichbleibende
Materialverdrängung an den beiden Randflächen des Ausgangsstoff. Der Blechstreifen
wird also trotz der verschiedenen, der Reihe nach und schrittweise mit ihm vorgenommenen
Arbeitsoperationen auch nach dem Austritt aus der. Matrize geradlinig bleiben, d. h. der Abfallstreifen kommt in gerader
Richtung und ohne irgendwelche Krümmungen oder Verbiegungen aufzuweisen, aus der Matrize
heraus.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren zum Pressen und Ausstanzen von schalenförmigen, teilweise umrandeten Gegenständen, z.B. Messerbeschlägen, aus einem schrittweise weiterbewegten Blechstreifen, in dem zuerst die Vertiefungen ausgepreßt und aus dem dann die Werkstücke ausgeschnitten werden, dadurch ge-■ kennzeichnet, daß zwecks Vermeidung einer bei teilweiser Randerhöhung entstehenden Krümmung des Materialstreifens ein Werkstück erzeugt wird, das einen ringsum laufenden Rand und eine solche Größe besitzt, daß zwei Werkstücke von der endgültigen Gestalt aus ihm gebildet werden können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE293058C true DE293058C (de) |
Family
ID=547765
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT293058D Active DE293058C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE293058C (de) |
-
0
- DE DENDAT293058D patent/DE293058C/de active Active
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