DE293103C - - Google Patents

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DE293103C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L89/00Compositions of proteins; Compositions of derivatives thereof
    • C08L89/04Products derived from waste materials, e.g. horn, hoof or hair

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

KA1SERL1CHES β»
PATENTAMT
Es ist bekannt, elastische Massen, welche z. B. als Fischbeinersatz dienen können, in der Weise herzustellen, daß loses, etwa durch Kämmen geradegelegtes animalisches Haar, insbesondere Roßhaar, mit einer elastisch bleibenden Masse in Streifen- oder Plattenform zusammengepreßt wird. Hierbei ist es natürlich unvermeidlich, daß die Haare mehr oder weniger quer durcheinander kommen. Werden dann solche Platten o. dgl. in schmälere Stücke zerschnitten, so werden infolgedessen viele Haare durchschnitten, wodurch diese zumeist doch zu Korsettstäben, Kragenstützen u. dgl. bestimmten Streifen zum großen Teil an Elastizität und Haltbarkeit verlieren. Die Haare werden nach öfterem Biegen an den Rändern ausspleißen, diese rauh machen und damit die ganze Versteifungseinlage für den Träger des damit versehenen Kleides lästig und unbequem gestalten.
Die Erfindung betrifft nun ein Verfahren, das auf bequemere, schnellere und einfachere Weise die Herstellung eines solchen elastischen Körpers in besserer, gleichmäßigerer, sauberer und haltbarerer Ausführung ermöglicht.
Dieses Verfahren besteht darin, daß die Haare durch Verweben mit einer Textilfaser gleichgerichtet geradegelegt, dieses Gewebe dann mit einer elastischen Masse imprägniert bzw. in diese eingebettet und mit dieser hierauf zusammengepreßt wird.
Durch das Verweben werden die Haare genau parallel nebeneinander gelegt und in dieser Lage gehalten, und zwar so, daß sie weder beim Imprägnieren mit der Masse, noch beim Einbetten in diese, noch unter dem Preßdruck irgendwie ihre Lage verändern können.
Vorteilhaft wird dieses Gewebe so hergestellt, daß die Kette aus der Textilfaser, ζ. Β. Baumwolle, Seide o. dgl., und der Schuß aus Roßhaar oder ähnlich langem Haarmaterial besteht. Dieses Gewebe wird dann z. B. mit einer Kautschuklösung (am besten Paragummi) behandelt bzw. in eine solche Masse eingebettet und dann mit dieser warm unter starkem Druck zu einem homogenen platten- oder stabförmigen Körper zusammengepreßt. Das Zerschneiden solcher Platten oder Streifen auf geringere Breiten erfolgt natürlich parallel zur Richtung der Haare. Letztere laufen dann stets parallel zu den Schnitträndern, so daß diese nicht ausfasern können und die Streifen auf die Dauer ihre Elastizität und ein gleichmäßig sauberes Aussehen behalten.
Zur Gewinnung dickerer Platten oder Schienen werden zwei oder mehrere Platten o. dgl. mit der Masse bestrichen und zu einem einheitlichen Körper zusammengepreßt, welcher dann in der angegebenen Weise auf die nötigen Formate zerlegt und marktfähig gemacht werden kann.
Derart hergestellte Schienen, Spangen, Bänder, Platten u. dgl. besitzen bei gleicher EIastizität wie bestes Fischbein eine viel größere Haltbarkeit und Bruchfestigkeit und damit Lebensdauer, wodurch diesem Material auch
eine viel ausgedehntere Verwendbarkeit gesichert !'St;' /
Um die : derart gewonnenen Erzeugnisse marktfähig; zu machen, können sie je nach Verwendungszweck (insoweit noch kein Material-,'oder Preßglanz vorhanden ist) geschliffen, poliert oder durch einen geeigneten chemischen, fJberzug unempfindlich gegen Wärme, Kälte,;,: Feuchtigkeit usw. gemacht oder mit ίο ,einem' schlauchartigen Gewebe- o. dgl. Überzug verseilen werden..

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung einer elastischen Masse durch Zusammenpressen von Haaren und einem plastischen Bindemittel, dadurch gekennzeichnet,. daß die Haare durch Verweben mit einer Textilfaser gleichgerichtet geradegelegt, dieses Gewebe dann mit dem Bindemittel imprägniert bzw. in dieses eingebettet und mit diesem hierauf zusammengepreßt wird.
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