DE2933105C2 - Schalldämpfer - Google Patents
SchalldämpferInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01N—GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
- F01N1/00—Silencing apparatus characterised by method of silencing
- F01N1/08—Silencing apparatus characterised by method of silencing by reducing exhaust energy by throttling or whirling
- F01N1/082—Silencing apparatus characterised by method of silencing by reducing exhaust energy by throttling or whirling by passing the exhaust gases through porous members
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25D—PERCUSSIVE TOOLS
- B25D17/00—Details of, or accessories for, portable power-driven percussive tools
- B25D17/11—Arrangements of noise-damping means
- B25D17/12—Arrangements of noise-damping means of exhaust silencers
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Description
30
Die Erfindung geht aus von einem Schalldämpfer nach der Gattung des Hauptanspp^-chs. Ein derartiger
Schalldämpfer ist bekannt (DD-PS bS 638).
Bei dieser bekannten Bauart hat das Gehäuse einen zylinderförmigen Freiraum, dem das Absorptionsmaterial nachgeschaltet ist. Das Gehäuse hat eine Seitenwand und einen Boden. Die Seitenwand ist mit radialen
Löchern und der Boden mit axialen Löchern für den Luftdurchgang versehen. Eine derartige Bauart hat den
Nachteil, daß sich die Dämpferkammer zusetzen kam, z. B. bei Verstopfen oder Zufrieren des Absorptionsmaterials.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schalldämpfer zu schaffen, bei dem ein Zufrieren
und/oder ein Verstopfen vermieden ist. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung bei einem gattungsmäßigen
Schalldämpfer durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Der Schalldämpfer mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs hat die Vorteile, daß er trotz
seiner kleinen Abmessungen sehr wirksam ist. Die verwendete, vorzugsweise aus mehreren Drahtgittern
bestehende Lochplatte stellt ein Strömungsglättendes Glied dar, das die Luft auf viele kleine Bohrungen sehr
gleichmäßig verteilt, was im Hinblick auf die Geräuschdämpfung besser ist als ein durch nur ein Loch
gebildeter Durchgang. Trotz Lochplatte und wollartigem Absorptionsmaterial wird die abströmende Luft
auf jeden Fall weniger gedrosselt, als es für das System maximal zulässig ist.
Dazu kommt, daß die weitere Luftführung von der das wollartige Absorptionsmaterial aufnehmenden
Kammer nach außen in überwiegendem Maß in radialer Richtung durchgeführt wird.
Durch den geringen Strömungswiderstand des vorgeschlagenen Schalldämpfers werden so gute
Schalldämpfungswerte erreicht, daß bei Verwendung in Druckluftbremsanlagen weder vom Kunden noch vom
TÜV Beanstandungen erfolgen. Die Abblas-Geräusche werden stark vermindert, ohne daß die zum zuverlässigen Arbeiten des Bremssystems unbedingt notwendige
Abblaszeh reduziert wird. .
Der erfindungsgemäße Schalldämpfer hat auch den Vorteil, daß er an Druckluftventilen oder dergleichen
sehr leicht nachgerüstet werden kann.
Zeichnung
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der
Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigt
F i g. t eine Bauart des Schalldämpfers und
F i g. 2 eine Einzelheit des Schalldämpfers nach Fig. L
Ein Schalldämpfer 21 hat eine Lochplatte 22, die im
wesentlichen aus drei im Außendurchmesser kreisrunden Drahtgittern 23, 24 und 25 aus Maschendraht
besteht. Solche Drahtgitter-Scheiben sind sehr einfach herzustellen. Zwischen den einzelnen Drahtgittern 23,
24 und 25 liegen A'bstandsringe 27 und 28, so daß der
gegenseitige Abstand der Gitter bestimmt ist. Es ist auch möglich, die Teile 23, 24, 25 und 27, 28 als
Einbaueinheit henmstellen. Außerdem kann auch die
Anzahl der Einzelteile variiert werden.
Ein Auslaßstutzen 4 eines Ventilgehäases 5 dient zur
Aufnahme eines Teiles des Schalldämpfers, nämlich der Lochplatte 22. Ebenso ist es jedoch möglich, die
Lochplatte 22 in einem Einlaß-GewindeanschluBstutzen 30 des Schalldämpfers 21 anzuordnen. Der Schalldämpfer 32 hat ein Schalldämpfergehäuse 29, das einen
Deckel 31 aufweist-, an den der Gewindeanschlußstutzen 30 angeformt ist und der einen Gihäusetopf 32 nach
oben abdeckt und an diesem mit Hilfe von drei achsparallelen Schrauben 33 befestigt ist
Der Deckel 31 hat an seiner Unterseite radiale Stege
37. mit denen er das Absorptionsmaterial (Stahlwolle) niederhält das in dem Topf 32 angeordnet ist Am
Gehäuseboden 38 sind radiale Schlitze als Abströmkanäle 34 vorgesehen, die nur im äußeren Bereich des
Bodens 38 angeordnet sind und die an der Außenwand auslaufen, indem sie diese noch anschneiden. Die
Abströmkanäle 34 haben einen verhältnismäßig großen Abstand voneinander. Ihre Anordnung am Topf 32 ist
auch in der F i g. 2 zu erkennen. Durch die Stege 37 am Deckel 31 sind am Dämpfungsgehäuse 29 ringförmige
Spalte 36 geschaffen, deren Bedeutung später noch erläutert wird. In einem vom Gehäuse 32 und Deckel 21
umschlossenen Raum 35 ist das Absorptionsmaterial 11
angeordnet.
Im Dämpfer-21 sind außerdem Freiräume 13 und 14
vorgesehen, die als Ausdehnung- und Glättungsräume wirksam sind.
Beim zeitweisen Abströmen von Luft aus dem Auslaßstutzen 4 des Ventilgehäuses 5 entstehen Wirbel,
welche durch die Drahtgitter 23, 24 und 25 eine Strömungsglättung erfahren. Die Gitter 23, 24 und 25
beeinflussen also die durch das Ventil gebildete Schaltquelle im Hinblick auf eine Geräuschdämpfung.
Außerdem bewirken sie eine bessere Verteilung der
Strömung über den Durchgangsquerschnitt.
Weder die durch die Gitter 23, 24 und 25 gebildete Lochplatte 22 noch die vor und hinter der Lochplatte 22
liegenden Freiräume 14 und 13 bewirken eine Einschnürung des Durchganges.
Dann erreicht die Luft den mit dem wollartigen Absorptionsmaterial gefüllten Raum 35. Das Absorptionsmaterial
wird von einem radial abgelenkten Teil der Luft frei überstrichen und gelangt zu den
ringförmigen Spalten 36. Da diese an einer bezüglich seiner Mündung nach hinten gerundeten Außenfläche
liegen, lassen sie ein besonders leises Abströmen der Luft zu. Außerdem steilen die Spalte 36 eine
Ausfallsicherung für den Fall dar, daß der Dämpferraum
35 verstopft oder zugefroren isL Dann strömt die gesamte Luftmenge unmittelbar an den Spalten 36 aus.
Der andere Teil der Luftmenge strömt zu den durch die Schlitze gebildeten Abströmkanälen 34. Um sie zu
erreichen, wird die axiale Strömung im Absorptionsmaterial 11 radial umgelenkt und tritt aus den Abströmkanälen
34 heraus zur Außenluft. Die Scb'itze als
Abströmkanäle 34 haben gegenüber Bohrungen den Vorteil besserer Schalldämpfung, da sie eine größere
Austrittsfläche bilden und ihr gegenseitiger Abstand verhältnismäßig groß gestaltet werden kann.
Das beim Austreten der Luft noch entstehende Geräusch ist so gering, daß es nicht mehr als störend
empfunden wird.
Es ist hier noch einmal festzuhalten, daß bei dem
10
15
25 erfindungsgemäßen Schalldämpfer das in den Raum 35 angeordnets wollartige Material die abströmende Luft
auf große Fläche mit großflächigen Durchgängen verteilt. Dabei wird das Abströmgeräusch der Luft
gedämpft In dem Topf 32 wird die Strömung durch das Absorptionsmaterial 11 hindurch ebenfalls radial umgelenkt,
was wiederum Strömungsgeräusche dämpft Zum weiteren Absenken des Schallpegels ist der Abstand der
einzelnen Schlitze der Abströmkanäle 34 so groß wie möglich gewählt
Die radial verlaufenden Abströmkanäle 34 sind am Umfang des Bodens 38 so angeordnet daß dem
Freiraum 13 in gerader Richtung ein nichtgeschlitzter Teil des Bodens 38 vorgelagert ist Die Fläche dieses
nichtgeschlitzten Bodenteils ist größer als der Querschnitt des Freiraums 13. Sie behindert aus dem
Freiraum 13 austretende Geräuschairteile, indem diese reflektiert werden und erhöht dadurch an dieser Stelle,
die allein -durch das wollartige Absorptionsmaterial eventuell zu geringe Schalldämpfung
Schließlich ist durch die am Deckei 3! liegenden Spalte 36 mit Sicherheit ein Zufrieren und/oder
Verstopfen des Schalldämpfers vermieden.
Mit dem erfindungsgemäßen Schalldämpfer wird der unmittelbar hinter dem Ventil entstehende Wirbel-Schall
gedämpft. Der im Dämpfer auftretende Strömungsschall wird auf einen niedrigeren Pegel gedruckt
und ihr Verhältnis zueinander kann optimiert werden.
Hierzu 1 Blau Zeichnungen
Claims (3)
1. Schalldämpfer für pneumatische Systeme, bei denen Arbeitsluft zeitweise zur Außenluft abgelassen wird, mit einer Dämpferkammer, die eine
Außenwand mit axialen und radialen Abströmöffnungen hat und die mit einem porösen Absorptionsmaterial gefüllt ist, dem ein Freiraum vorgeschaltet
ist, dadurch gekennzeichnet, daß radiale, vom Absorptionsmaterial freie Abströmkanäle
(Spalte 36) zwischen einem die Dämpferkammer (35) aufnehmenden Topf (32) und einem den Topf
abschließenden mit einem Einlaß (Gewindeanschlußstutzen 30) versehenen Deckel (31) vorgesehensind.
2. Schalldämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Unterseite des Deckels
(31) Stege (37) vorgesehen sind, die zum Niederhalten des Absorptionsmaterials (11) im Topf (32)
dienen, u«^ daß die radialen Abströmkanäle durch
Spalte (35) gebildet sind, die zwischen den Stegen (37) und einer oberen Stirnfläche des Topfes (32)
gebildet sind.
3. Schalldämpfer nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (31)
mit einem Gewindeanschlußstutzen (30) versehen ist
Priority Applications (3)
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