DE2934033C2 - Trocknungsanlage mit einer zusammenlegbaren Kammer - Google Patents
Trocknungsanlage mit einer zusammenlegbaren KammerInfo
- Publication number
- DE2934033C2 DE2934033C2 DE2934033A DE2934033A DE2934033C2 DE 2934033 C2 DE2934033 C2 DE 2934033C2 DE 2934033 A DE2934033 A DE 2934033A DE 2934033 A DE2934033 A DE 2934033A DE 2934033 C2 DE2934033 C2 DE 2934033C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- chamber
- drying
- attached
- drying system
- support
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000001035 drying Methods 0.000 title claims description 93
- 238000012546 transfer Methods 0.000 claims description 5
- 238000007599 discharging Methods 0.000 claims description 3
- 238000009423 ventilation Methods 0.000 description 17
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 10
- 238000005470 impregnation Methods 0.000 description 8
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 7
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 6
- 229920000642 polymer Polymers 0.000 description 6
- 239000003365 glass fiber Substances 0.000 description 5
- 241000196324 Embryophyta Species 0.000 description 4
- 235000013305 food Nutrition 0.000 description 3
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 3
- 239000000463 material Substances 0.000 description 3
- 229910000737 Duralumin Inorganic materials 0.000 description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 238000013461 design Methods 0.000 description 2
- 239000012774 insulation material Substances 0.000 description 2
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 2
- 239000005871 repellent Substances 0.000 description 2
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 2
- 235000001674 Agaricus brunnescens Nutrition 0.000 description 1
- 244000025254 Cannabis sativa Species 0.000 description 1
- 235000012766 Cannabis sativa ssp. sativa var. sativa Nutrition 0.000 description 1
- 235000012765 Cannabis sativa ssp. sativa var. spontanea Nutrition 0.000 description 1
- 240000000491 Corchorus aestuans Species 0.000 description 1
- 235000011777 Corchorus aestuans Nutrition 0.000 description 1
- 235000010862 Corchorus capsularis Nutrition 0.000 description 1
- 240000006240 Linum usitatissimum Species 0.000 description 1
- 235000004431 Linum usitatissimum Nutrition 0.000 description 1
- 239000004698 Polyethylene Substances 0.000 description 1
- 235000021028 berry Nutrition 0.000 description 1
- 238000007664 blowing Methods 0.000 description 1
- 235000009120 camo Nutrition 0.000 description 1
- 235000005607 chanvre indien Nutrition 0.000 description 1
- 230000018044 dehydration Effects 0.000 description 1
- 238000006297 dehydration reaction Methods 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 235000013399 edible fruits Nutrition 0.000 description 1
- 239000011487 hemp Substances 0.000 description 1
- 238000011089 mechanical engineering Methods 0.000 description 1
- 238000005192 partition Methods 0.000 description 1
- -1 polyethylene Polymers 0.000 description 1
- 229920000573 polyethylene Polymers 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
- 238000007665 sagging Methods 0.000 description 1
- 239000002689 soil Substances 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 239000004753 textile Substances 0.000 description 1
- 238000010792 warming Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F26—DRYING
- F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
- F26B25/00—Details of general application not covered by group F26B21/00 or F26B23/00
- F26B25/06—Chambers, containers, or receptacles
- F26B25/066—Movable chambers, e.g. collapsible, demountable
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F26—DRYING
- F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
- F26B9/00—Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards
- F26B9/006—Removable covering devices, e.g. pliable or flexible
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Drying Of Solid Materials (AREA)
Description
— daß die Kammer (1) aus einzelnen miteinander verbundenen separaten Sektionen (3) besteht,
von denen jede durch zwei Tragelemente (2) is mit flexiblem Bezug (4) gebildet ist, der eine
ausreichende Festigkeit zur Aufnahme des Gewichts der Kammer (1) aufweist,
— daß jeweils zwei Tragelemente (2) fest miteinander
verbunden sind,
— daß das obere Tragelement (2) der obersten Sektion (3) durch eine Tragkonstruktion (5) an
einer Stütze (6) befestigt ist,
— daß eine Hebevorrichtung für die Kammer aus mindestens drei Seilen (17) vorgesehen ist,
deren untere Enden an einem der Tragelemente (2) der untersten Sektion (3) derart befestigt
sind, daß die Tragelemente (2) beim Anziehen der Seile ungefähr parallel liegen, und daß
Seilführungen an den Verbindungsstellen der Sektionen (3) sowie eine Seilaufwickeleinrichtung
vorgesehen ist, mit der die anderen Enden der Seile (17) verbunden sind.
2. Trocknungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Außenkontur des
oberen Tragelements (53) jeder Sektion (51) begrenzte Fläche um einen Betrag geringer als die
durch die Innenkontur des unteren Tragelements (53) begrenzte Fläche ist, der die Anordnung der
Sektionen (51) der Kammer (50) ermöglicht.
3. Trocknungsanlage nach Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der flexible Bezug
jeder Sektion aus Mehrschichtglasfasergewebe mit wärmebeständiger Polymerimprägnierung besteht.
4. Trocknungsanlage nach einem der Ansprüche I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sektionen
(99) der Kammer (97) einen zusätzlichen flexiblen Bezug (UO) aufweisen, der mit einem Luftspalt
relativ zum flexiblen Hauptbezug (109) an Tragelementen (100) jeder Sektion (99) auf der Außenseite
der Kammer (97) befestigt ist.
5. Trocknungsanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Luftspalt zwischen dem
flexiblen Hauptbezug (109) und dem zusätzlichen flexiblen Bezug (UO) ein Netz (115) aus Wärmedämmstoff
angeordnet ist.
6. Trocknungsanlage nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche
flexible Bezug (110) jeder Sektion (99) aus Zelttuch
mit wasserabweisender Imprägnierung besteht.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Trocknungsanlage, bestehend aus einer zusammenlegbaren Kammer,
die aus übereinander angeordneten, ein Gerüst bilden-
65 den Tragelementen mit an diesen befestigtem flexiblem Bezug gebildet ist aus einer Einrichtung für die
Wärmezufuhr in die Kammer und an die Trocknungsobjekte sowie aus einer im oberen Kammerteil angeordneten
Einrichtung zur Ableitung des verbrauchten Wärmeträgers.
Ei™e derartige Trocknungsanlage betrifft das DE-GM
17 87 234. Dabei handelt es sich um einen Wäschetrockner
mit einem inneren Gestell und einer zusammenfaltbaren Hülle. Die in dem Trockner aufgehängte Wäsche
kann durch einen Heißluftstrom getrocknet werden, der den Trocknungsraum von unten nach oben durchzieht
und von einer außen am Boden angesetzten Heißluftquelle kommt
Eine ähnliche Anlage zeigt auch die SU-PS 235 634, bei welcher eine zusammenlegbare Kammer aus
übereinander angeordneten, ein Gerüst bildenden Tragelementen gleicher Form mit an diesen befestigtem
flexiblem Bezug gebaut ist und bei der Mittel zur Wärmezufuhr in die Kammer und an die Trocknungsobjekte
sowie Mittel zum Abführen des verbrauchten Wärmeträgers vorgesehen sind. Oben ist die Kammer
offen. Die Tragelemente sind in Form von Reifen gestaltet und benachbarte Reifen sind mittels dreier
Leistenpaare gelenkig miteinander verbunden, wobei jedes Leistenpaar ebenfalls gelenkig miteinander
verbunden ist, wodurch ein Zusammenlegen der Kammer ermöglicht wird. Diese Trocknungsanlage
wird in der Lebensmittelindustrie vorwiegend zur Trocknung von Früchten, Beeren und Pilzen eingesetzt.
Die Trocknung erfolgt mittels Heißluft, die in die Kammer über eine im Kammerboden verlegte Rohrleitung
eingeführt wird. Nach Beendigung der Trocknung wird die Kammer durch Herabsenken zusammengelegt,
wodurch ein freier Zugang zu den Trocknungsobjekten ermöglicht wird, weil eine derartige Kammer verhältnismäßig
kleine Abmessungen aufweist.
Die FR-PS 11 54 852 zeigt eine Trocknungsanlage mit
großen Abmessungen, die für Fallschirme verwendet werden soll. Sie besteht aus einem zentralen, am Boden
befestigten Mast, auf dem sich einzelne, aus Ringen und Speichen bestehende massive runde Rahmen verschieben
können, wobei diese Rahmen mit ösen an Seilen geführt werden. Eine obere Traverse kann über einen
Seiltrieb mit einer Kurbel abgesenkt werden, wodurch die mit einem flexiblen Stoff bespannten Rahmen
zusammenlegbar sind.
Diese bekannten Anlagen haben den Nachteil, daß ein freier Zugang zu den Trocknungsobjekten erschwert ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Trocknungsanlage zu schaffen, bei welcher ein freier
Zugang in die Kammer an die Trocknungsobjekte bei beliebigen Kammerabmessungen ermöglicht wird.
Diese Aufgabe wird bei einer Trocknungsanlage der eingangs geschilderten Art durch die im Hauptanspruch
gekennzeichneten Merkmale gelöst. Die Unteransprüche enthalten zweckmäßige weitere Ausbildungen.
Eine derartige konstruktive Gestaltung der Kammer der Trocknungsanlage ermöglicht einen freien Zugang
an die Trocknungsobjekte nach der Beendigung des Trocknungsvorgangs unabhängig von den Abmessungen
der Trocknungsanlage und von den Trocknungsverhältnissen.
Die Trocknungsanlage kann in der Textil-, Leicht-, und Lebensmittelindustrie, im Dienstleistungsbereich,
im Maschinenbau sowie in anderen Industriezweigen eingesetzt werden, wo Temperaturen bis 300°C bei
mehrfachem Einsatz der Trocknungsanlage erforderlich
34 U33
Eine derartige Trocknungsanlage kann sowohl ortsfest als auch tragbar ausgebildet und sowohl in
Produktionsbauten als auch im Freien aufgestellt werden.
Sie kann in verschiedenen lndustrie?weigen zur Trocknung verschiedenartiger Erzeugnisse und Stoffe
durch Flüssigkeitsentzug Verwendung finden.
Die erfindungsgemäße Trocknungsanlage gestattet es, durch die Verwendung bekannter wärme- und to
ventilationstechnischer Einheiten und Vorrichtungen zur Aufnahme von Trocknungsobjekten die Arbeitsverhältnisse
wesentlich zu verbessern und Energie einzusparen.
Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der Erfin- is
dung anhand der Zeichnung erläutert Es zeigt
F i g 1 eine Trocknungsanlage mit einem Steilförderer zur Aufnahme von Trocknungsobjekten in Frontansicht;
Fig.2 einen Schnitt 11-11 in Fig. 1 der Befestigung
der um 45° gedrehten Kammer an der Stütze;
F i g. 3 die Einheit A der Verbindung der Kammersektionen nach F i g. 1, im Längsschnitt;
Fig.4 einen Schnitt IV-JV in Fig.3 mit einer
Draufsicht auf die Führungen der Hebevorrichtung für die zusammenlegbare Kammer;
Fig.5 die Trocknungsanlage mit einer verfahrbaren
Vorrichtung zur Aufnahme des Trocknungsobjektes und mit der Kammer in der oberen Endstellung in
Frontansicht;
F i g. 6 eine Trocknungsanlage mit einer teleskopartig zusammenlegbaren Kammer in Frontansicht;
F i g. 7 das Tragwerk zur Befestigung der Kammer Jn
der Stütze in F i g. 6 in isometrischer Darstellung;
F i g. 8 die Einheit Bder Verbindung der Kammersektioneri
im Längsschnitt;
F i g. 9 die Trocknungsanlage mit der teleskopartig zusammengelegten Kammer in der oberen Endstellung
in Frontansicht;
Fig. 10 eine Ausführungsvariante der Trocknungsanlage
zum Durchwärmen von Motoren in Frontansicht;
Fig. 11 die Einheit Cder Verbindung der Kainmersektionen
im Längsschnitt.
Die in F i g. 1 dargestellte Trocknungsanlage wird zur Trocknung von Garnspulen bei einer Temperatur bis
120°C verwendet. Sie enthält eine zusammenlegbare Kammer 1, die aus übereinander angeordneten, ein
Gerüst bildenden Tragelementen 2 gleicher Form besteht. Die Seitenfläche der Kammer 1 ist in Form von
vier separaten Sektionen 3 gestaltet, die miteinander fest verbunden sind. Jede Sektion 3 ist durch zwei
Tragelemente 2 mit flexiblem Bezug 4 gebildet. Die Kammer 1 weist in etwa die Form eines Zylinders auf
und ihre Tragelemente 2 sind Ringe mit gleichem Durchmesser.
Die Tragelemente 2 können jedoch eine beliebige Form, beispielsweise die eines Quadrats, Dre- bzw.
Vielecks, sowie eine Kontur aufweisen, die dem Trocknungsobjekt (bei großen Objektabmessungen)
bzw. der Vorrichtung zur Aufnahme des Trocknungsobjekts entspricht. Die Größe der Tragelemente 2 hängt
von den Trocknungsverhältnissen ab und wird durch die Abmessungen des Trocknungsobjektes bzw. der Vorrichtung
zur Aufnahme des Trockr.ungsobjektes bestimmt.
Als Bezug 4 wird ein mehrschichtiges Glasfasergewebe mit Polymerimprägnierung verwendet, wodurch eine
Trocknungstemperatur bis 300°C mit nur unbedeutenden Wärmeverlusten erreicht wird.
In Abhängigkeit von den Temperaturverhältnissen der Trocknung können auch andere Stoffe beispielsweise
Gewebe, Zelttuch und Polyäthylenfolie verwendet werden.
Der Abstand zwischen den Tragelementen 2 jeder Sektion 3 wird in Abhängigkeit von den Betriebsverhältnissen
gewählt Beim Betrieb im Freien wird zwischen den Tragelementen ein geringerer Abstand als
für eine im Raum betriebene Trocknungsanlage gewählt, um den Witterungsverhältnissen z. B. Wind,
Rechnung zu tragen.
Die Festigkeit des flexiblen Bezugs 4 soll ausreichen, um die Kammer 1 unter Einwirkung ihrer Eigenmasse
bei mehrmaligen Einsatz tragen zu können. Die Anzahl der Sektionen 3 der Kammer 1 hängt von der Höhe des
Trocknungsobjektes bzw. der Vorrichtung zur Aufnahme dis Trocknungsobjektes ab.
Die ringförmigen Tragelemente 2 bestehen aus einem Werkstoff von geringem spezifischem Gewicht beispielsweise
aus gewalztem Duraluminium. Das obere Tragelement 2 der oberen Sektion 3 ist mit einem Mittel
5 zur Befestigung der Kammer an der Stütze 6 versehen. Als Stütze 6 für die Kammer 1 können Tragkonstruktionen,
wie Rahmen, Träger, Tragwerk, Überdeckungen usw. dienen. Die Kammer 1 kann an der Stütze 6 sowie
innerhalb als auch außerhalb der Produktionsbauten befestigt werden.
Das untere Tragelement 2 der unteren Sektion 3 der Kammer 1 liegt fest auf dem Boden auf. Bei den
Abmessungen der voll aufgefalteten Kammer 1 in ihrer unteren Endstellung erfolgte eine Zugabe, durch welche
dieses Anliegen gewährleistet wird. Vorzugsweise wird die Kammer 1 während Betriebsunterbrechungen in
abgesenktem Zustand gehalten.
Außerdem ist am oberen Tragelement 2 der oberen Sektion 3 eine Glocke 7 aus Mehrschichtgewebe mit
Polymerimprägnierung befestigt. Die Glocke 7 ist auf der Rohrmuffe einer Abzugshaube 8 der Ventilationseinheit befestigt, die zur Ableitung des verbrauchten
Wärmeträgers aus der Kammer 1 vorgesehen ist. Die Ventilationseinheit, die die Abzugshaube 8, ein Gebläse
9 und eine Rohrleitung 10 enthält, ist an einem Rahmen 11 befestigt. Innerhalb der Kammer 1 ist eine
Vorrichtung zur Aufnahme des Trocknungsobjektes angeordnet, die in Form eines Steilförderers 12 mit
Körben 13 für Wickelkörper (Spulen) ausgebildet ist. Das Mittel für die Wärmezufuhr in die Kammer 1 an die
Wickelkörper umfaßt einen Lufterhitzer 14 mit Düsenkasten 15 und einen Ventilator 16 zum Anblasen
der Heißluft an die Trocknungsobjekte.
Die erfindungsgemäße Trocknungsanlage zur Trocknung unterschiedlicher Materialien kann sowohl stationär
als auch tragbar ausgebildet werden. Bei einer tragbaren Anlage sind die Mittel für die Wärmezufuhr
und die Ventilationseinheit außerhalb der Kammer angeordnet und flexible Verbindungen, über die das
Trocknungsmedium (Heißluft) zugeführt und die Abluft abgeleitet wird, werden in die Kammer eingeführt. Zur
Aufnahme des Trocknungsobjektes kann eine beliebige Vorrichtung verwendet werden.
Bei einer ortsfesten Anlage können verschiedene Wärme- und Ventilationseinheiten und Vorrichtungen
zur Aufnahme des Trocknungsobjektes in Form von Karren, Wagen und Regalen beim diskontinuierlichen
Betrieb sowie von Förderern beim kontinuierlichen Betrieb eingesetzt werden.
Die Trocknungsanlage weist ferner eine Hebevor-
Die Trocknungsanlage weist ferner eine Hebevor-
• richtung für die Kammer auf, welche vier Seile 17 enthält, die mit je einem Ende am un'eren Tragelement
2 der unteren Senktion 3 befestigt sind. Die Seile 17 sind beispielsweise mittels einer Gewindeverbindung an dem
Ring im gleichen Abstand voneinander, d. h. an den Enden der gegenseitig senkrechten Durchmesser des
unteren Tragelements 2 der unteren Sektion 3 befestigt. Je nach der Form der Tragelemente 2 werden
mindestens drei Seile 17 verwendet. Sie können an einem der Tragelemente 2 der unteren Sektion 3 derart
befestigt werden, daß die Schrägstellung der Tragelemente 2 ausgeschlossen und eine ungefähr prarallele
Verlagerung der Tragelemente 2 beim Heben der Kammer 1 gewährleistet wird.
An Verbindungsstellen der Sektionen 3 der Kammer 1 sind Führungen vorgesehen, in welchen die Seile 17
angeordnet sind. Mit den anderen Enden sind die Seile 17 mit mindestens einer Trommel 18 eines Haspels
verbunden, der mit der Welle eines Elektromotors 19 über ein Getriebe 20 starr gekoppelt ist.
Das Mittel 5 zur Befestigung der Kammer an der Stütze enthält einen Ring 21 (Fig.2), der am oberen
Tragelement 2 der oberen Sektion 3 starr befestigt ist. Am Ring 21 sind vier Ringbolzen 22 vorgesehen, an die
die Kammer 1 mittels Seile 23 an der Stütze 6 befestigt ist. Als Stütze dienen die Wände des Produktionsbaus.
Die Ventilationseinheit ist an einem Rahmen 11 befestigt. Am Rahmen 11 sind zwei Platten 24 angebolzt.
die ihrerseits zwei Tragarme 25 haltern, welche die Abzugshaube 8 der Ventilationseinheit umfassen und
die Glocke 7 der zusammenlegbaren Kammer 1 unterstützen. Außerdem sind im Ring 21 vier Führungsbohrungen 26 für die Seile 17 der Kammerhebevorrichtung
vorgesehen.
Auf der unteren Fläche der Platten 24 sind entsprechend der Anzahl der Seile 17 vier Schwenkrollen
27 mit Bohrungen angebracht, durch welche die Seile 17 der Kammerhebevorrichtung durchgeführt
sind, die mit den Enden an der Trommel 18 des Haspels befestigt sind. Die Trommel 18 weist drei Trennwände
28 auf, durch welche sie in vier Abschnitte unterteilt ist. lcdcs Seil 17 ist an einem Abschnitt befestigt, wodurch
die Verschlingung der Seile 17 verhindert und deren gleichmäßige Aufwicklung gewährleistet wird.
Wie aus Fig.3 ersichtlich, ist jede Sektion 3 der
Kammer 1 aus zwei ringförmigen Tragclementen 2 gebildet, zwischen welchen der flexible Bezug 4 (F i g. 3)
gespannt ist. Die Tragringe 2 sind aus separaten Winkelprofilen gebildet. Der flexible Bezug 4 ist an die
Innenseite des Tragrings 2 durch am ganzen Umfang des Tragrings 2 anliegende Leisten 29 angedrückt, die
an einem Schenkel der Winkclprofile mittels Bolzen 30 befestigt sind. Die anderen Schenkel der Winkeiprofile
der benachbarten Sektionen 3 sind einander zugewandt und zwischen diesen ist der flexible Bezug 4 durch zwölf
Verbindungsbolzen 31 fest angedrückt. An Verbindungsstellen der Sektionen 3 sind Platten 32 vorgesehen,
die an den Winkelprofilen mittels derselben Bolzen 31 befestigt sind. Ein Teil der Platten 32 ragt über die
horizontale Winkelkante heraus und weist eine Führungsbohrung 33 für das Soil 17 auf. Die
Führungsbohrungen 33 liegen genau übereinander. Die Größe und die Form dieser Führungsbohrungen 33 sind
derart gewählt, daß die Seile 17 beim Heben und Senken der Kammer 1 in diesen Bohrungen 33 frei laufen.
An das obere Tragelement 2 ist der flexible Bezug 4 der oberen Sektion 3 durch den Ring 21 angedrückt und
auf der anderen Seite ist an den Ring 21 der flexible Bezug 4 der Glocke 7 durch eine Platte 34 angedrückt.
Das obere Tragelement 2, der Ring 21, die Platte 34 sowie der flexible Bezug 4 der oberen Sektion 3 und der
Glocke 7 sind mit Bolzen 35 zusammengezogen. Jede Platte 32 ist mit zwei Bolzen 31 (Fig.4) befestigt, um
eine Drehung der Platte 32 beim Heben der Kammer 1 zu verhindern.
In Fig.5 ist eine Trocknungsanlage mit zusammenlegbarer
Kammer 36 dargestellt, die eine ähnliche Konstruktion wie die in Fig. 1 gezeigte Kammer 1
aufweist. Die Vorrichtung zur Aufnahmde des Trocknungsobjektes ist ein Wagen 37, auf dem beispielsweise
Körbe mit verpackten Artikeln der Lebensmittelindustrie angeordnet sind.
Die Wärmezufuhr an die Trocknungsobjekte erfolgt über einen Düsenkasten 38, der den Wagen 37 umgibt,
einen Lufterhitzer 3S sowie einen Abzugsventüator 40
zum Absaugen der Abluft aus dem Kasten 38, deren Bewegungsrichtung in F i g. 5 mit Pfeilen gezeigt ist. Die
Kammer 36 ist in zusammengelegtem zustand in der oberen Endstellung dargestellt, wobei das untere
Tragelemenii 2 über dem Düsenkasten 38 angeordnet ist. wodurch ein freier Zugang zum Düsenkasten 38
ermöglicht wird und Bedingungen zur freien Bewegung des Wagens 37 in bzw. aus der Trocknungsanlage
geschaffen werden.
Die übrigen Konstruktionselemente der Trocknungsanlage sind mit denen der in Fig. 1 dargestellten
Trocknungsanlage vergleichbar. Die Kammer 36 ist an einer Stütze 41 befestigt. Die Ventilationseinheit,
bestehend aus einer Abzugshaube 42, einem Gebläse 43 und einer Rohrleitung 44, ist an einem Rahmen .45
befestigt. Die Kammerhebevorrichtung enthält ebenfalls vier Seile 46, die mit den einen Enden am unteren
Tragelement der Kammer 36 befestigt sind und in den Führungen laufen. Die anderen Seilenden sind mit der
Trommel 47 des Haspels verbunden, die mit der Welle eines Elektromotors 48 über ein Getriebe 49 gekoppelt
ist.
Die große Vielfalt von zu trocknenden oder anderweitig thermisch zu behandelnden Erzeugnissen,
die ganz unerwartete Konfiguration aufweisen, sowie die verschiedenen Vorrichtungen zur Unterbringung in
der Trocknungsanlage zeigen daß in einer Reihe von Fällen das Volumen des oberen Teils der Arbeitskammer
nicht vollständig ausgenutzt wird. Wenn das Material auf fahrbaren Vorrichtungen bzw. das
verfahrbare Objekt selbst getrocknet werden soll, kann u. U. durch den nach oben gehobenen Arbeitsleil der
Kammer die Einführung des Objektes unter die Kammer verhindert werden; obwohl unter dem
gehobenen Arbeitsteil der Kammer ein bedeutendes Tröcknungsnutzvolumen vorhanden ist.
Um die Linearabmessungen der zusammenlegbaren Trocknungskammer in der Höhe in zusammengelegtem
Zustand zu reduzieren sowie das gesamte Kammervolumen der Trocknungsanlage wirksam auszunutzen und
die Wärmeverluste bei der Trocknung unter Hochtemperaturen zu verringern, wird zweckmäßigerweise eine
teleskopartig zusammenlegbare Kammer 50 gemäß Fig.6 verwendet. Die Kammer 50 besteht aus vier
separaten Sektionen 51 und von oben ist auf diese eine Glocke 52 aufgesetzt. Jede Sektion 51 ist durch zwei
Tragclemerite 53 gebildet, die mit einem flexiblen Bezug 54 bespannt sind. Die durch die Außenkontur des
oberen Tragelements 53 jeder Sektion begrenzte Fläche ist geringer als die durch die Innenkontur des unteren
Tragelemerits 53 jeder Sektion 51 begrenzte Fläche, und
29 34 D33
zwar um einen Betrag, der die Anordnung der Sektionen 51 der Kammer 50 ineinander in der oberen
Endstellung der Kammer 50 ermöglicht. Die Tragelemente 58 sind in Form von Ringen ausgebildet, wobei
der Durchmesser des oberen Ringes jeder Sektion 51 geringer als der Durchmesser des unteren Ringes ist.
Die Durchmesser der anliegenden Ringe der benachbarten Sektionen 51 sind gleich.
Zur Befestigung der Kammer an Stützen 56 dient ein Tragwerk 55, das mit dem oberen Tragelement 53 der J0
oberen Sektion 51 starr verbunden ist.
Die Hebevorrichtung für die Kammer der Trocknungsanlage enthält vier Seile 57, die am unteren
Tragelement 53 der unteren Sektion 51 an den Enden der gegenseitig senkrechten Durchmesser der Ringe
befestigt sind. Die Seile 57 laufen in Führungen 58. Am Tragwerk 55 sind vier Führungsrollen 59 für die Seile 57
starr befestigt. Die anderen Enden der Seile 57 sind an der Trommel 60 des Haspels befestigt, die mit der Welle
eines Elektromotors 61 über ein Getriebe 62 starr verbunden ist.
Das Mittel für die Wärmezufuhr in die Kammer an das Trocknungsobjekt ist wie in F i g. 1 dargestellt
ausgebildet und enthält Düsenkasten 63, einen Lufterhitzer 64 und einen Ventilator 65. Die Vorrichtung zur
Aufnahme der Trocknungsobjekte ist ein Steilförderer 66 mit Körben 67. Die Ableitung des verbrauchten
Wärmeträgers erfolgt durch die Ventilationseinheit, bestehend aus einer Abzugshaube 68, einem Gebläse 69
und einer Rohrleitung 70.
In Fig.7 ist das Tragwerk 55 zur Befestigung der
Kammer 50 an der Stütze gezeigt, welches einen Ring
71 zur Befestigung der Glocke 52 und vier Querstreben
72 zur Halteruig an den Stützen 56 umfaßt. Zwei
Querstreben 72 haben Vorsprünge 73 zur Montage der Ventilationseinheit.
Die Ringe, die die Tragelemente bilden, sind aus Duraluminium-Winkelprofilen gebildet, an die auf der
Innenseite mittels Leisten 74 (F i g. 8) mit Bolzen 75 ein flexibler Bezug 76 aus Mehrschichtglasfasergewebe mit
Polymerimprägnierung angedrückt ist, der die konische Seitenfläche der Sektionen 51 der Kammer 50 bildet.
Die Sektionen 51 der Kammer 50 sind miteinander durch Bolzen 77 verbunden.
An den Verbindungsstellen der Sektionen 51 sind Führungen 58 in Form von Platten mit Bohrungen 78
vorgesehen, die mit denselben Bolzen 75 derart befestigt sind, daß das Plattenende über die Winkelkante
um einen derartigen Betrag herausragt daß die Kanten jeweils einer der vier an Verbindungsstellen der
Sektionen 51 befestigten Platten übereinander angeordnet sind. In den Platten sind in diesem herausragenden
Teil Führungsbohrungen 78 für die Seile 57 übereinander ausgebildet
In F i g. 9 ist eine weitere Variante der Trocknungsanlage mit zusammengelegter Kammer 79 dargestellt. Alle
Sektionen der Kammer 79 sind in die obere Endstellung gehoben und unter einer Stütze 80 arretiert Tragelemente
81 sind ineinander angeordnet und ein flexibler Bezug 82 hängt zwischen den Tragelementen 81 durch.
Die Vorrichtung zur Aufnahme des Trocknungsobjektes ist ein Wagen 83, auf dem Körbe 84 mit
Trocknungsobjekten liegen. Das Mittel für die Wärmezufuhr enthält in diesem Fall Düsenkästen 85, die den
Wagen 83 umgeben, einen Lufterhitzer 86 und einen Ventilator 87. Die Bewegungsrichtung der Heißluft ist
durch Pfeile angegeben. Die Ventilationseinheit zur Ableitung des Wärmeträgers ist wie in den anderen
beschriebenen Varianten der Trocknungsanlage ausgebildet und enthält eine Abzugshaube 88, einen
Ventilator 89 und eine Rohrleitung 90.
Die Hebevorrichtung für die Kammer 79 ist ähnlich wie in sämtlichen beschriebenen Varianten der Trocknungsanlage
ausgebildet und enthält vier Seile 91, Führungen 92 sowie die Trommel 93 der Seilaufwickeleinrichtung,
die mit der Welle eines Elektromotors 94 über ein Getriebe 95 starr verbunden ist. Eine derartige
Trocknungsanlage ist wesentlich billiger als die in F i g. 1 dargestellte Anlage, weil sie es gestattet, den Verbrauch
am flexiblen Bezug wesentlich zu verringern, der aus Mehrschichtglasfasergewebe mit Polymerimprägnierung
gefertigt ist.
Die Trocknungsanlage zum Durchwärmen von Elektromotoren 96 nach Fig. 10 wird normalerweise im
Freien eingesetzt, wobei die Kammer 97 an einer Stütze 98 befestigt wird. Die Anlage enthält eine Kammer 97,
die aus vier Sektionen 99 besteht. Jede Sektion 99 ist durch zwei Tragringe 100 mit gleichem Durchmesser
gebildet. Die Wärmezufuhr erfolgt durch eine Rohrleitung 101 im unteren Teil der Trocknungsanlage. Die
Bewegungsrichtung der Heißluft ist mit Pfeilen gezeigt.
Die übrigen Konstruktionselemente dieser Trocknungsanlage sind wie in den beschriebenen Varianten
der Trocknungsanlagen ausgebildet.
Die Hebevorrichtung für die Kammer enthält vier Seile 102, die mit den einen Enden am unteren
Tragelement 100 der unteren Sektion 99 und mit dem anderen Ende an der Trommel 103 der Seilaufwickeleinrichtung
befestigt und in Führungen laufen. Die Trommel 103 ist mit der Welle eines Elektromotors 104
über ein Getriebe 105 starr verbunden. Das Mittel zur Ableitung des verbrauchten Wärmeträgers — die
Ventilationseinheit — enthält eine am Rahmen 106 befestigte Abzugshaube 107 und ein Gebläse 108 mit
einer Rohrleitung.
Wie aus F i g. 11 ersichtlich, besitzt jede Sektion 99
der Kammer 97 einen flexiblen Hautbezug 109 aus einem Mehrschichtglasfasergewebe mit wärmebeständiger
Polymerimprägnierung und einen zusätzlichen flexiblen Bezug 110, der zur Ausbildung eines Luftspalts
in einem Abstand zum flexiblen Hauptbezug 109 an Tragelementen 100 auf der Außenseite der Kammer 97
befestigt ist. Als zusätzlicher Bezug 110 ist Zelttuch mit
wasserabweisender Imprägnierung verwendet.
Der flexible Hauptbezug 109 und der zusätzliche flexible Bezug 110 ist an die Tragelemente 100 mittels
Bolzen 111 angedrückt. Die Sektionen 99 sind mittels
Bolzen 112 miteinander verbunden. Außerdem sind an Verbindungsstellen der Sektionen 99 mittels dieser
Bolzen 112 Platten 113 mit Führungsbohrungen 114 für
die Seile 102 befestigt.
!m Lufispäii zwischen den Bezögen 1OS und ilO ist
ein Netz 115 aus einem Wärmedämmstoff beispielsweise
aus Flachs, Hanf bzw. Jute angeordnet, das am oberen
Tragelement 100 jeder Sektion befestigt ist
Der erfindungsgemäße Trocknungsanlage funktioniert wie folgt:
Um die Kammer 1 (Fig. 1) für die Trocknung von Wickelkörpern zu beschicken, wird der Elektromotor 19
eingeschaltet mit dem die Seile 17 auf die Trommel 18 aufgewickelt werden. Da die Seile 17 im Unterteil des
Arbeitsteils der Kammer 1 am unteren Tragelement 2 befestigt sind und durch die Bohrungen 33 (F i g. 4) frei
durchgehen, werden sämtliche Arbeitssektionen 3 (Fi g. 1) der Kammer 1 ohne Schrägstellung angehoben
und unter der Stütze 6 arretiert Dadurch wird der
Zugang zur Wärme- und zur Ventilationseinheit sowie zur Vorrichtung für die Aufnahme des Trocknungsobjektes
frei. Danach wird der Förderer 12 beschickt. Gleich nach Beendigung der Beschickung wird der
Arbeitsteil der Kammer 1 bis zum Boden herabgesenkt und in erforderlicher Stellung arretiert. Der Lufterhitzer
14, der Ventilator 16 und die Ventilationseinheiten werden in Betrieb gesetzt und der Trocknungsvorgang
mit vorgegebenen technologischen Kenndaten (mit Unterhaltung erforderlicher Verhältnisse) beginnt.
Nach Beendigung der Trocknung werden die Einheiten abgeschaltet, die Kammer 1 wird gehoben und die
Wickelkörper werden ausgetragen. Dann wird der Trocknungsvorgang wie oben beschrieben wiederholt.
Zur Beschickung der Kammer 50 (Fig.6) für die
Durchführung des Trocknungsvorgangs wird der Elektromotor 6i eingeschaltet, mit dem die Seile 57 auf
die Trommel 60 aufgewickelt werden, wobei die Sektionen 51 über dem Boden gehoben und im Bereich
des Tragwerks 56 arretiert werden. Die teleskopartige Ausführung des Arbeitsteils der Kammer 1 bei der die
Tragringe jeder Sektion 51 konzentrisch zueinander liegen, ermöglicht es, beim Heben des untersten
Tragringes die übrigen sukzessiv mit anzuheben, wobei der flexible Bezug 57 zwischen den Ringen durchhängt.
Auf diese Weise wird der Zugang zur Wärme- und zur Ventilationseinheit sowie zur Vorrichtung für die
Aufnahme des Trocknungsobjektes frei. Danach wird der Förderer 66 beschickt. Gleich nach Beendigung der
Beschickung wird der Arbeitsteil der Kammer 50 bis zum Boden herabgesenkt und in erforderlicher Stellung
arretiert. Die Wärme- und die Ventilationseinheit werden in Betrieb gesetzt und der Trocknungsvorgang
mit vorgegebenen technologischen Kenndaten (mit Unterhaltung erforderlicher Verhältnisse) beginnt.
Nach Beendigung der Trocknung wird der Betrieb der Wärme- und der Ventilationseinheit eingestellt, die
Kammer 50 wird gehoben und das Trocknungsobjekt ausgetragen. Dann wird der Betrieb der Anlage wie
oben beschrieben wiederholt.
Der Betrieb der Trocknungsanlage, die in F i g. 5, 6.9.
10 gezeigt sind, erfolgt wie bei der in Fig. 1 dargestellten Trocknungsanlage, wobei die Kammer 36
(F i g. 5), 79 (F i g. 9) in die obere Endstellung in eine Höhe gehoben wird, die die Bewegung des Wagens 37
(Fig.5), 83 (Fig.9) aus der Trocknungszone ermöglicht.
Beim Heben der Kammer 97 (Fig. 10) mit Verformung
der Bezüge kommen der flexible Hauptbezug 109 und der zusätzliche flexible Bezug 110 nicht in
Berührung und zwischen diesen wird der garantierte Luftspalt beibehalten, durch den die erforderlichen
Temperaturverhältnisse der Trocknung gewährleistet werden.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Trocknungsanlage, bestehend aus einer zusammenlegbaren
Kammer, die aus übereinander angeordneten, ein Gerüst bildenden Tragelementen
mit an diesen befestigtem flexiblem Bezug gebildet ist, aus einer Einrichtung für die Wärmezufuhr in die
Kammer und an die Trocknungsobjekte sowie aus einer im oberen Kammerteil angeordneten Einrichtung
zur Ableitung des verbrauchten Wärmeträgers, dadurch gekennzeichnet,
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SU782691050A SU949302A2 (ru) | 1978-12-13 | 1978-12-13 | Сушильна установка |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2934033A1 DE2934033A1 (de) | 1980-07-03 |
| DE2934033C2 true DE2934033C2 (de) | 1982-12-09 |
Family
ID=20796260
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2934033A Expired DE2934033C2 (de) | 1978-12-13 | 1979-08-22 | Trocknungsanlage mit einer zusammenlegbaren Kammer |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4287674A (de) |
| DE (1) | DE2934033C2 (de) |
| FR (1) | FR2447001A1 (de) |
| SU (1) | SU949302A2 (de) |
Families Citing this family (12)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4412817A (en) * | 1982-04-16 | 1983-11-01 | Hawkeye Concrete Products Co. | Canopy kiln system |
| US7607240B2 (en) * | 2007-05-23 | 2009-10-27 | Johns Manville | Method of drying roving products |
| US7941936B2 (en) * | 2007-05-24 | 2011-05-17 | Ingenious Designs Llc | Garment drying apparatus |
| USD637369S1 (en) | 2010-06-16 | 2011-05-03 | Ingenious Designs, Llc | Garment drying apparatus |
| USD644383S1 (en) | 2010-06-16 | 2011-08-30 | Ingenious Designs, Llc | Garment drying apparatus |
| CN105890292A (zh) * | 2014-12-25 | 2016-08-24 | 程长春 | 有加强筋的真空金属仓 |
| DE202015106430U1 (de) * | 2015-11-25 | 2015-12-04 | Lasco Heutechnik Gmbh | Mobiles Trocknungssystem |
| CN108507298A (zh) * | 2018-04-26 | 2018-09-07 | 兰州兰石集团有限公司 | 快装折叠式箱式烘干机 |
| ES2980397T3 (es) * | 2020-12-16 | 2024-10-01 | Karl Mayer Stoll R&D Gmbh | Aparato de secado de banda textil |
| FR3123665B1 (fr) * | 2021-06-02 | 2024-08-09 | Seb Sa | Enceinte de défroissage pliable comprenant un rideau avec une paroi textile et une armature |
| FR3123666B1 (fr) * | 2021-06-02 | 2024-09-27 | Seb Sa | Enceinte de défroissage pliable comprenant un rideau multicouches |
| CN117516091B (zh) * | 2024-01-08 | 2024-06-04 | 泰州市鑫美顿机械制造有限公司 | 一种轴类机械零件加工清洗用的烘干托架 |
Family Cites Families (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1266001A (en) * | 1917-09-13 | 1918-05-14 | Bertram L Dickason | Drying-cage for photographic films. |
| US2406724A (en) * | 1943-08-05 | 1946-08-27 | James Mfg Co | Tower for drying parachutes |
| US2705377A (en) * | 1951-01-30 | 1955-04-05 | Koastandt Francisco Goldberger | Clothes drier |
| US2701921A (en) * | 1952-03-31 | 1955-02-15 | Cons General Products Inc | Collapsible clothes drier |
| FR1154852A (fr) * | 1955-04-25 | 1958-04-17 | Salzmann & Comp | Installation pour le séchage des parachutes |
| FR1169238A (fr) * | 1957-03-08 | 1958-12-24 | Sèche-linge | |
| DE1787234U (de) * | 1958-05-03 | 1959-04-23 | Werner Diehl | Waeschetrockner. |
| US3280473A (en) * | 1965-06-03 | 1966-10-25 | Alan L Sullivan | Cereal dryer |
| FR1525253A (fr) * | 1967-03-31 | 1968-05-17 | Perfectionnements aux séchoirs à linge | |
| US3739492A (en) * | 1971-05-26 | 1973-06-19 | Helb Inc | Portable clothes dryer |
-
1978
- 1978-12-13 SU SU782691050A patent/SU949302A2/ru active
-
1979
- 1979-08-22 DE DE2934033A patent/DE2934033C2/de not_active Expired
- 1979-08-27 US US06/070,146 patent/US4287674A/en not_active Expired - Lifetime
- 1979-11-20 FR FR7928586A patent/FR2447001A1/fr active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2447001A1 (fr) | 1980-08-14 |
| FR2447001B1 (de) | 1983-04-29 |
| SU949302A2 (ru) | 1982-08-07 |
| DE2934033A1 (de) | 1980-07-03 |
| US4287674A (en) | 1981-09-08 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3320848C2 (de) | ||
| DE2934033A1 (de) | Trocknungsanlage | |
| DE102008036951A1 (de) | Wärmetauscheranlage mit geneigten oder senkrechten Flächen und mit Reinigung | |
| DE2904243A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum trocknen von bauholz | |
| DE102020117835B3 (de) | Vorrichtung, system und verfahren zur verbesserten lagerung von gütern | |
| DE1031724B (de) | Belade- und Abraeumvorrichtung fuer koerniges Gut | |
| EP0197171B1 (de) | Niedertemperaturtrockner für abgepresstes faseriges Gut | |
| DE3231225C2 (de) | ||
| DE60118595T2 (de) | Verfahren zum hydrieren von gipsplatten, einrichtung dafür | |
| CH566852A5 (en) | Plant for accelerating concrete hardening by heating - has circulating support pallets with heating hoods | |
| DE19602374A1 (de) | Transporteinrichtung | |
| EP2228143B1 (de) | Anlage zum Reinigen und Sortieren von Tischen, Bänken oder dergleichen Garnituren | |
| DE2207228A1 (de) | Längsbewegbare Lasthebevorrichtung | |
| DE69901466T2 (de) | Brennofen insbesondere für keramische Erzeugnisse | |
| DE2259410C2 (de) | Anlage zur Herstellung einbaufertiger Betonteile | |
| DE4228809A1 (de) | Bediengerät für Lagerebenen von Regalen oder dergleichen | |
| DE2715225C2 (de) | Gewächshaus | |
| DE102011083279A1 (de) | Absenktopf für eine Schwerlaststütze einer Tragkonstruktion | |
| DE832724C (de) | Hub- und Senkgeruest fuer grobkeramische Betriebe | |
| DE2038708C3 (de) | Trockner für Futtermittel, insbesondere Grünfutter, Welkgras oder Halbheu | |
| DE1301751B (de) | Anlage und Verfahren zum Herstellen von Betonplatten | |
| EP4702167A1 (de) | Verfahren zum installieren einer schwerlast in einer tragstruktur sowie eine nach dem verfahren gebaute anlage | |
| DE3636516A1 (de) | Hf-trockner fuer textilgut | |
| DE432429C (de) | Unterteil eines schachtfoermigen Roest- und Brennofens | |
| DE395429C (de) | Vorrichtung zum Faerben, Bleichen, Beizen, Reinigen oder aehnlichen Nassbehandeln von Textilgut |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OAM | Search report available | ||
| OC | Search report available | ||
| OD | Request for examination | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |