DE2936106A1 - Aufschneidemaschine - Google Patents
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Description
- Aufschneidemaschine
- Die Erfindung betrifft eine Aufschneidemaschine für Lebensmittel, mit einem elektrisch angetriebenen Kreismesser, einem Schnittgutwagen und einer zur Schnittstärkeneinstellung verstellbaren Aunschlagplatte.
- In den Lebensmittelgeschäften crfolgt das Aufschneiden von Wurst, Käse u.dgl. sowie das Wiegen in zwei getrennten Arbeitsvorgängen auf getrennten Vorrichtungen. Moderne automatische Aufschnedemaschinen können mittels einer Ablegeeinrichtung bereits einen kompletten aufschnitt über die gesamte Fläche einer rechteckigen Ablegeplatte oder auf einem Rundteller auflegen. Elektronische Rechenwaagen ermöglichen nicht nur eine Gewichtsanzeige sondern rechnen den Preis auf Grund des eingegebenen Kilopreises aus.
- Die Praxis hat gezeigt, daß jede dieser Maschinen für sich bereits eine hohe Perfektion erreicht hat, daß aber der wiederholte Arbeits- und Zeitaufwand durch das Aufschneiden auf der Aufschneidemaschine, Kontrollieren des Gewichtes zwischendurch, weiteres Aufschneiden, neurerliche Gewichtskontrolle, micht beseitigt werden kann. Es muß nämlich bei jeder Gewichtskontrolle das Pergamentpapier mit dem Schnittgut von der Aufschneidemaschine abgenommen, auf die Waage aufgelegt und sodann wieder auf den Ablegetisch der Aufschneidemaschine zum weiteren Schneidevorgang zurückgelegt werden. Nur erfahrene Verkäufer können das Gewicht auf grund der Menge einigermaßen genau bestimmen, sofern es sich um oft wiederkehrende Größenordnungen wie z.B. "10 dag" handelt. I)urch die Gewichtskontrolle zwischendurch wird insbesondere bei der automatischen Herstellung eines Aufschnittes die Ordnung und somit das Ablegebild des Aufschnittes zerstört. Ferner ist zu bedenken, daß heute vielfach bloß Hilfskräfte im verkauf tätig sind, die ein Gewicht auf Grund der Schnittmenge nicht abschätzen können.
- Die Erfindung zielt darauf ab, eine Aufschneidemaschine zu schaffen, die das Umlegen des Schn ittgutes zur Zwischenkontrolle des Gewichtes ersf)art. Dies wird bei einer Aufschneidemaschine der eingangs beschriebenen Art dadurch erreicht, daß eine den Durchmesser bzw. die Breite und Höhe des Schnittgutes (4) erfassend Führereinrichtung vorgesehen ist, der eine elektronische Schaltung, vorzugsweise ein Micorprozessor zur Bestimmung der für ein voreingestelltes bzw. voreinstellbares Gewicht bei einer bestimmten Schnittstärke nÖtigen Dlattzalol nachgeschaltet ist, daß eine Zähleinrichtung der Schnittbewegungen in der Bewegungsbahn des Schnittgutwagens angeordnet ist und daß eine Koinzidenzschaltung zwischen dem Microprozessor und der Zähleinrichtung mit nachgeschalteter Signaleinrichtung, vorzugsweise zur Abgabe eines Piepstones, vorgesehen ist.
- Die Erfindung geht davon aus, daß jedem gewicht für jedes Schnittgut, z.B. Wurst, eine bestimmte Blattzahl entspricht. Die Parameter für die gewichtskorrekte Blattzahl sind Schnittgutdurchmesser bzw. Höhe und Breite, Schnittstärke und allenfalls spezifisches Gewicht. Die Fühlereinrichtung führt dem Microprozessor den erstgenannten Parameter zu. Der Mieroprozessor ermittelt daraufhin für das verlangte Gewicht aus den eingespeicherten Werten jenen, der bei eingestellter Schnittstärke der Blattzahl entspricht. Während des Schneidvorganges werden Werte laufend erfaßt und bei Veränderungen kann eine Korrektur erfolgen. Ist die Blattzahl erreicht, was Voll <len Bewegungen des Schnittgutwagens abgeleitet werden kann, dann löst die Konizidenzschaltung einen Piepston aus, der dem Verküufer signalisiert, daß der Schneidvorgang zu beenden ist. Als Ptihlereinrichtung kann mindestens eine Fotozelle In der verstellbaren Anschlagplatte vorgesehen sein, die beim Abdecken durch clas vorbeigeführte Schnittgut eine Wegmeßeinrichtung für den durchcsserproportionalen Restweg des Schnuttgutwagens aktiviert. Es ist auch zweckmäßig, wenn als Fühlereinrichtung Elektrodenpaare gleichmäßig über die Anschlagplatte verteilt sind, wobei die vom Schnittgut überbrückten Elektrodenpaare ein elektrisches Signal abgeben, das proportional der Schnittfläche ist. Das der Schnittfläche proportionale Signal kann direkt zur Ansteuerung des Microprozessors verwendet werden.
- Diese Ausbildung des Fühlers ist zwar aufwendiger im Aufbau, arbeitet aber besonders genau. Die moderne Microiorozessortechnik ermöglicht es, daß in den Microprozessor für eine jeweils vorgegebene Schnittstärke die Blattzahlsignale in Abhängigkeit vom Signal der Fühlereinrichtung abrufbar eingespeichert sind, und das der Signalausgang für die Blattzahlsignale mit einem Eingang der Konizidenzschaltung verbunden ist. Der Microprozessor nimmt also die Zuordnung der paraineterwerte aus dem eingespeicherten Datenvolumen vor, wobei die Blattzahlen nach Schnittstörken und für jede Schnittstärke nach den Werten der Fühlereinrichtung, also Durchmesser, oder Länge und Breite bzw. Schnittfläche geordnet sind. Das so gewonnene Blattzahlsignal wird mit der Schnittzahl vom Schnittgutwagen vergleichen und bei Ubereinstimmung erfolgt das Signal, etwa durch den PieI)ston. Es ist selbstverständlich auch möglich, die Konizidenzschaltung in den Microprozessor zu integrieren. Es könnte aber da;:u auch ein einfaches UND-Glied verwendet werden.
- Die Aufschneidemaschine kann mit der Automatik zur Gewichtskontrolle für eine oder zwei Schnittstärken schaltbar ausgebildet sein, es besteht aber auch die Möglichkeit, daß ein Geber eingangsseitig mit der Schnittstärkeeinstelleinrichtung und ausgangsseitig mit einem Eingang der elektronischen Schaltung verbunden ist.
- Die Ermittlung der Blattzahl kann dann im Micro;>rozessor filr sämtliche Schnittstärken erfol len. Besonders vorteilhaft und ausgereift ist eine Ausbildung der Erfindung, die dadurch gekennzeichnet ist, daß eine Eingabevorrichtung, z.B. ein Tastenfeld oder ein Drehknopf zur Einst<ilun des Sollgewichtes vorgesehen ist, die an einen Eingang des Microprozessors angeschlossen ist, daß in den Microprozessor für jedes einstellbare Sollgewicht in Abhängigkeit vom Schnittstärkensignal des Gebers und vom Signal der Fühlereinrichtung die Blattzahlsignale eingespeichert sind und daß der Signalausgang der Blattzahlsignale mit einem der Lingänge der Konizidenzschaltung verbunden ist. Auf diese Weise kann der maximale Bedienungskomfort erreicht werden, da jeder beliebige, vom Kunden gewünschte Gewichtswert durch die Eingabevorrichtung eingetastet oder eingestellt: werden kann und bei Erreichen der Blattzahl, die diesem Gewicht entspricht, ein Signal ausgelöst wird. Dieses Signal kann auch optischer Natur sein, wobei das Aufleuchten des eingegebenen Gewichtswertes auf einem Anzeigefeld besonders deutlich untl Iroformativ ist.
- Selbstverständlich wird lich dem erfolgen Schneidevorgang noch ein Abwiegen auf einer geeichten Waage bzw. Rechenwaage erforderlich sein. Die Annäherung an das effektive Gewicht ist jedoch mittels der erfindungsgemäßen Aufschneidemaschine weitgehend möglich.
- In einer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß im Anschluß an den Microprozessor oder in diesen integriert ein Rechner zur Ermittlung des Blattgewichtes angeschlossen ist, daß der Rechner einen Ein-3twU zum Anschluß derZähleinrichtung der Schnittbewegungen aufweist, und daß eine Anzeigevorrichtung, vorzugsweise eine digitale LED-Anzeige für die laufende Anzeige des Gewichtes des aufgeschnittenen Schnittgutes vorgesehen ist. Ferner ist es zweckmäßig, wenn der Microprozessor mit einem Servomotor zur Verstellung der Schnittstärke verbunden ist, wobei eine evtl. Korrekturverstellung zur Erzielung des Sollgewichtes im Verhltnis der Dezimalstelle der im Rechner ermittelten Blattzahl zu Eins vorgesehen ist.
- Die Fig. zeigt ein Prinzipschaltbild einer Ausführungsform gemäß der Erfindung.
- Die Aufschneidemaschine nach der Fig, weist ein elektrisch angetriebenes Kreismesser 1, eine verstellbare Anschlagplatte 2 und einen hin- und her bewegbaren Schnittgutwagen 3 auf. Als Schnittgut 4 ist ein Ausführungsbeispiel Wurst vorgesehen.
- Zur Bestimmung des Wurstdurchmessers (Kalibers) sind in der Anschlagplatte 2 die Fotozellen 5,6 eingebaut, die beim Schneidevorgang während der Bewegung des Schnittgutwagens 3 und des Entlanggleitens der Wurst 4 an der Anschlagplatte 2 abgedeckt werden. Der Verschiebungsweg des Schnittgutwagens 3 ab dem Zeitpunkt des erwähnten Abdeckens der Fotozellen 5,6 ist proportional dem Wurstdurchmesser. Dieser (Rest-)Verschiebungsweq bis zum Anschlag 7 wird durch eine vom Schnittgutwagen 3 angetriebene Impulsscheibe 8 gemessen. Die Anzahl der Impulse ist dem Durchmesser des Schnittgutes proportional. Die Stellung des Schnittgutwagens 3 mit dem Schnittgut 4 im Moment des Abdeckens der Fotozellen 4,5,6 ist strichliert dargestellt. An Stelle der Messung des durchmesserproportionalen Restverschiebungtegcs des Schnittgutwagens kann auch der Verschiebungsweg während der abgedunkelten Phase der Fotozellen gemessen werden. Ebenso können mehrere Fotozellen übereinander angeordnet sein, wobei die Zahl der durch die Wurst abgedunktelten Fotozellen unmittelbar ein Maß für den Durchmesser darstellt. landelt es sich um rechteckige Wurst, so können Länge und Höhe getrennt voneinander ermittelt werden. Die Längenmessung entspricht der beschriebenen Durchmesserbestimmung in Längsrichtung, die Höhenmessung kann wie ebenfalls erwähnt, durch eine Anzahl übereinander angeordneter Fotozellen erfolgen.
- Die Spannungsversorgung, Verknüpfung der Fotozellen-Signale und der Impulssignale erfolgt in der Schaltung 9, an deren Ausgang ein durchmesserproportionales Signal liegt. Sowohl die genannte Aufgabe als auch die Zuordnung einer Blattzahl pro Gewichtseinheit auf Grund eines erkannten Durchmessers kann durch einen Microprozessor 10 erfolgen. Der Microprozessor 10 kann die genannte Zuordnung weiters in Abhängigkeit von der Schnittstärke enthalten. Der entsprechende Eingang ist durch den Schnittstärke-Einstellknauf 11 versinnbildlicht. Die gewünschte Gewiehtseinheit z.B. 10 dag, wird über das Tastenfeld 12 oder eine ähnliche Einrichtung eingegeben. Einfache Maschinen können auch so programmiert sein, daß bei einer oder zwei einstellbaren Schnittstärken jeweils die Blattzahl ermittelt wird, die einer fixen Gewichtseinheit von z.B. 5 dag entspricht.
- Diese Soll-Blattzahl für die gewünschte Gewichtseinheit liegt in Form eines elektrischen Signals am Ausgang des Microprozessors 10. Die Anzahl der Schnitte beim Schneidvorgang ist von den Bewegungen des Schnittgutwagens direkt ableitbar. Zum Abschneides eines Blattes muß der Schnittgutwagen nämlich bis an seinen An schlag 7 vorgeschoben werden, sonst wird das Blatt nicht vollständig von der Stange abgetrennt. Ein Kontakt im Anschlag 7 signalisiert jeden Schnitt. Wenn der Ist-Wert der Schnittzahl mit dem Soll-Wert vom Microprozessor 10 übereinstimmt, schaltet eine hier als UND-Glied 13 dargestellte Konizidenzschaltung durch und ein Signal, z.B. in Form eines Piepstones erfolgt. Die entsprechende akustische Signaleinrichtung ist mit 14 bezeichnet. Ergänzend oder als Ersatz dieser Signaleinrichtung kann noch ein Anzeigefeld 15 mit dem Tastenfeld 12 verbunden sein, wobei das eingetippte Gewicht erst bei Erreichen der korresi>ondierenden Blattzahl aufleuchtet bzw. durch linken oder Farbänderung hervorgehoben wird.
- Wie erwähnt, ermittelt der Mlcroprozessor 10 die ßlattanzahl für ein bestimmtes voreingestelltes Gewicht. Die Division Gewicht durch Blattzahl im Rechner 16 ergibt das Einzelblattgewicht. Zusammen mit dem Anschlagkontakt 7, der die Blattzahl erfaßt, kann auf der vorhandenen Anzeige 15 (oder einer Anzeige 17) die laufende Addition der Blattgewichte erfolgen, sodaß man eine Gewichtsanzeige wie bei einer Waage erhält. Aus Gründen der besseren Ubersichtlichkeit ist die letztgenannte Anordnung strichliert und unabhängig von der Anzeige 15 dargestellt.
- Zur Anpassung der Schnittstärke an das Sollgewicht kann eine Servocinrichtung vorgesehen sein. Falls das Sollgewicht (z.B.
- 20 dag) bei einer vorgewählten Schnittstärke nicht durch eine ganze Blattzahl (z.B. 5,6) erzielbar ist, wird die Schnittstärke des letzten Blattes (6.Blatt) im Verhältnis der Kommastelle reduziert (Schnittstärke mal 0,6). Der Servomotor zur Schnittstärkeeinstellung führt diesen Vorgang zusammen mit einem Rechner (z.B. Microprozessor 10) aus. Ein Ausgleich kann auch in der Form erfolgen, daß sofort nach Erkennen der Abweichung von der Ganzzahligkeit der Blattzahl der Ueberschuß in eine Vergrößerung der Schnittstärke umgewandelt wird.
- Eine weitere Möglichkeit zur Ausbildung besteht darin, daß mindestens eine in der Anschlagplatte eingesetzte Membrane, vorzugsweise aus Silikonkautschuk, vorgesehen ist und daß auf der dem Schnitt gut abgewandten Seite der Membrane eine von dieser gesteuerte optische Reflexschranke angeordnet ist. Die Membrane wird beim Entlanggleiten des Schnittgutes an der Anschlagplatte weggedrückt und betätigt den als Reflexschranke ausgebildeten optischen Schalter z.B. durch Ablenken eines Lichtstrahles. Eine unmittelbare mechanische SchalterauslÖsung ist ebenfalls möglich.
Claims (12)
- Patentansprüche: 1. Aufschneidemaschine fpr Lebensmittel, mit einem elektrisch - angetriebenen Kreismesser, einem Schnittgutwagen und einer zur Schnittstärkeneinstellung verstellbaren Anschlagplatte, dadurch gekennzeichnet, daß eine den Durchmesser bzw. die Breite und Höhe des Schnittgutes (4) erfassende Fithlereinrichtung (5,6,8,9) vorgesehen ist, der eine elektronische Schaltung, vorzugsweise ein Microl)rozessor (10) zur 13cst lmmunc der fUr ein vorelngestelltes bzw. voreinstellbares Gewicht bei einer bestimmten Schnittstärke nötigen Blattzahl nachgeschaltet ist, daß eine Zähleinrichtung (7) der Schnittbewegungen in der Bewegungsbahn des Schnittgutwagens (3) angeordnet ist und daß eine Koinzidenzschaltung (13) zwischen dem Microprozessor (10) und der Zähleinrichtung (7) mit nachgeschalteter Signaleinrichtung (14,15), vorzugsweise zur Abgabe eines Piepstones, vorgesehen ist.
- 2. Aufschneidemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Fühlereinrichtung mindestens eine Fotozelle (5,6) in der verstellbaren Anschla(Jplatte (2) vorgesehen ist.
- 3. Aufschneidemaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Fotozelle (5,6) eine Wegmeßeinrichtung (8) zur Messung des Restverschiebungsweges des Schnittgutwagens (3), beispielsweise in Form einer vom Schnittgutwagen angetriebenen Impulsscheibe (8) nachgeschaltet ist, wobei die Wegmeßeinrichtunq von der Fotozelle (5,6) einschaltbar ist.
- 4. Aufschneidemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Fühleinrichtung Elektrodenpaare gleichmäßig über die Anschlagplatte (2) verteilt sind, wobei die vom Schnittgut (4) Uberbrückten Elektrodenpaare ein elektrisches Signal abgeben, das proportional der Schnittfläche ist.
- 5. Aufschneidemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Microprozessor (10) für eine jeweils vorgegebene Schnittstärke die Blattzahlsignale in Abhängigkeit vom Signal der Fühlereinrichtung (5,6,8,9) abrufbar eingespeichert sind, und daß der Signalausgang für die Blattzahlsignale mit einem Eingang der Koinzidenzschaltung (13) verbunden ist.
- 6. Aufschneidemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Koinzidenzschaltung (13) in den Microprozessor (10) integriert ist.
- 7. Aufschneidemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Geber eingangsseitig mit der Schnittstärkeeinstelleinrichtung (11) und ausgangsseitig mit einem Eingang der elektronischen Schaltung (10) verbunden ist.
- 8. Aufschneidemaschine nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Eingabevorrichtung, z.B. ein Tastenfeld (12) oder ein Drehknopf zur Einstellung des Sollgewichtes vorgesehen ist, die an einen Eingang des blicroprozessors (10) angeschlossen ist, daß inden Microprozessor (10) für jedes einstellbare Sollgewicht in Abhängigkeit vom Schnittstärkensignal des Gebers (11) und vom Signal der Fühlereinrichtung (5,6,8,9) die Blattzahlsignale eingespeichert sind, und daß der Signalausgang der Blattzahlsignale mit einem der Eingänge der Koinzidenzschaltung (13) verbunden ist.
- 9. Aufschneidemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Signaleinrichtung eine das eingestellte Gewicht angebende Leuchtziffernanzeige (15) ist.
- 10. Aufschneidemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß im Anschluß an den Microprozessor (10) oder in diesem integriert ein Rechner (16) zur Ermittlung des Blattgewichtes vorgesehen ist, daß der Rechner einen Eingang zum Anschluß der Zähleinrichtung der Schnittbewegungen aufweist, und daß eine Anzeigevorrichtung (17) vorzuqsweise cine digitale LED-Anzeige für die laufende Anzeige des Gewichtes des aufgeschnittenen Schnittgutes vorgesehen ist.
- 11. Aufschneidemaschnine nach einem der AnsprUche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Microprozessor (10) mit einem Servomotor zur Verstellung der Schnittstärke verbunden ist, wobei eine eventuelle Korrekturverstellung zur Erzielung des Sollgewichtes im Verhältnis der Dezimalstelle der im Rechner ermittelten Blattzahl zu Eins vorgesehen ist.
- 12.Aufschneidemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Fühlereinrichtung mindestens eine in der Anschlagplatte eingesetzte Membrane, vorzugsweise aus Silikonkautschuk, vorgesehen ist und daß auf der dem Schnittgut abgewandten Seite der Membrane eine von dieser gesteuerte optiscne ker lexscnranke angeordnet ist.
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