DE293637C - - Google Patents

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DE293637C
DE293637C DENDAT293637D DE293637DA DE293637C DE 293637 C DE293637 C DE 293637C DE NDAT293637 D DENDAT293637 D DE NDAT293637D DE 293637D A DE293637D A DE 293637DA DE 293637 C DE293637 C DE 293637C
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storage container
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K21/00Fluid-delivery valves, e.g. self-closing valves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
293637 KLASSE 81 e. GRUPPE
HERMANN HOFFMANN in FRANKFURT a. M.
Flüssigkeiten mittels eines Druckgases.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. April 1912 ab.
Die Erfindung betrifft eine Steuerung für Einrichtungen zum Abfüllen von Flüssigkeiten, insbesondere feuergefährlichen, mittels Druckgases. Bei solchen Einrichtungen ist es bekannt, die Steuerung mittels eines Hahnes vorzunehmen, der in der Zapfstellung die primäre, von dem Druckgasvorratsbehälter kommende Druckgasleitung mit der sekundären, nach dem Lagerbehälter für die Flüssigkeit
ίο führenden Druckgasleitung unter Druckverminderung verbindet und zugleich die Steigleitung für die Flüssigkeit nach der Zapfstelle hin öffnet, während er in der Ruhestellung die Zapfstelle und die primäre Druckgasleitung von der sekundären abschließt und zum Zwecke des Druckausgleiches die sekundäre Druckgasleitung mit der Steigleitung für die Flüssigkeit verbindet.
Die Verwendung eines Hahnes für die be-
ao schriebene Anordnung hat den Nachteil, daß der Hahnkörper von der abzufüllenden Flüssigkeit durchflossen wird, was die Verwendung der Einrichtnng für Flüssigkeiten, wie Benzin, die das Dichtungsfett des Hahnes auswaschen und dadurch eine fortwährende Undichtigkeit des Hahnes verursachen, praktisch unmöglich macht.
Durch die vorliegende Erfindung wird dieser Übelstand dadurch vermieden, daß statt eines Hahnes eine Kolbensteuerung benutzt wird, die in der Druckgasleitung derart eingeschaltet ist, daß sie mit der abzufüllenden Flüssigkeit nicht in Berührung kommt. Der Kolben schließt oder öffnet bei seiner Verschiebung in seinem Gehäuse die Verbindung zwischen der sekundären Druckgasleitung und der Flüs-40
sigkeitssteigleitung, sowie die Verbindung zwischen der primären und der sekundären Druckgasleitung und ist mit dem Zapfventil derart verbunden, daß dieses sich beim Abschluß und beim öffnen der Verbindung zwischen der sekundären Druckgasleitung und der Steigleitung öffnet und schließt.
In der Zeichnung stellt Fig. 1 die Steuerung in der Ruhestellung, Fig. 2 die Steuerung in der Zapfstellung dar, während Fig. 3 die gesamte Anordnung der Einrichtung mit dem Lagerbehälter zeigt.
11 ist die unter den Flüssigkeitsspiegel im Lagerbehälter tauchende Steigleitung für die Flüssigkeit, 10 die sekundäre, zum Hohlraum 16 des Lagerbehälters 15 führende Druckgasleitung; 13 ist die primäre, vom Vorratsbehälter für. das Druckgas kommende Druckgasleitung. Zwischen die Leitungen 13 und 11 ist das Kolbengehäuse 1 mit dem Kolben 3 eingeschaltet. Der Kolben 3 ist mittels der Handstange 8 im Gehäuse 1 in der einen Richtung (Fig. 2) verschiebbar, während ein Spannungsorgan, z. B. eine Feder 4, den Kolben selbsttätig in die in Fig. 1 gezeichnete Stellung zurückbringt und in dieser Stellung während des Ruhezustandes der Anlage erhält. Das Gehäuse 1 hat unten eine Öffnung, durch die in der Ruhestellung die Verbindung zwisehen der sekundären Druckgasleitung 10 und der Steigleitung 11 hergestellt wird. Ein Ventilkegel 7 schließt diese Öffnung bei niedergedrücktem Kolben 3 (Fig. 2) ab. Mittels der Stange 5 trägt der Kolben das Zapfventil 6, das zusammen mit der Gegendruckfeder 4 des Kolbens 3 als Sicherheitsventil gegen zu hohen.
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Gasdruck im Lagerbehälter 15 dient. An der Stange 8 ist ein Ventilkegel vorgesehen, der für gewöhnlich die Zuleitung des Druckgases zum Gehäuse 1 abschließt. Eine zwischen diesem Ventilkegel und dem Kolben 3 eingeschaltete Feder 9 sorgt dafür, daß der Ventilkegel stets unabhängig von dem auf dem Kolben lastenden Gegendruck auf seinen Sitz angepreßt wird. Der Kolben 3 ist auf einem Teil seiner Länge abgesetzt und bildet dadurch einen in eine Rille 14 endigenden Ringkanal, durch den bei der Stellung nach Fig. 2 das Druckgas von der primären Gasleitung 13 zur sekundären Druckgasleitung 10 überströmen kann. Bei geeigneter Wahl des Querschnitts dieses Ringkanals findet eine Verminderung des in der primären Druckgasleitung 13 herrschenden Druckes auf den zur Förderung der Flüssigkeit erforderlichen Gebrauchsdruck statt.
Die Wirkung der beschriebenen Anordnung ist folgende:
Soll Flüssigkeit gefördert werden, so wird mittels der Handstange 8 der Kolben 3 unter Zusammendrücken der Feder 4 in die Stellung der Fig. 2 verschoben und in dieser Stellung erhalten. Hierbei hebt sich der an der Stange 8 sitzende Ventilkegel von seinem Sitz ab und der am Kolben 3 vorgesehene Ringkanal tritt mit der Leitung 10 in Verbindung. Es kann somit das Druckgas aus der primären Leitung 13 in die sekundäre Leitung 10 und durch diese in den Hohlraum 16 im Lagerbehälter 15 gelangen. Gleichzeitig schließt der untere Teil des Kolbens 3 und der Ventilkegel 7 die Verbindung zwischen der Leitung 10 und der Steigleitung 11 ab, während das Zapfventil 6 sich von seinem Sitz abhebt. Der Druck des in den Hohlraum 16 eintretenden Schutzgases fördert somit die Flüssigkeit durch die Steigleitung 11 zum Auslaufstutzen 12. Ist das Zapfen beendet, so gibt man die Handstange 8 frei; der Kolben 3 geht unter dem Druck der Feder 4 in die Stellung der Fig. 1 zurück. Damit wird die primäre Druckgasleitung ,13 wiederum gegen die sekundäre Druckgasleitung 10 abgeschlossen, das Zapfventil 6 geht ebenfalls auf seinen Sitz zurück und die Verbindung zwischen der Leitung 10 und der Steigleitung 11 wird wieder hergestellt, so daß infolge des Druckausgleiches die in der Steigleitung befindliche Flüssigkeit in den Lagerbehälter 15 zurückfließt.

Claims (6)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Steuerung für Anlagen zum Abfüllen von Flüssigkeiten, insbesondere feuergefährlichen Flüssigkeiten mittels eines Druckgases, bei denen die Druckgasleitung zum Lagerbehälter zum Zwecke des Druckausgleiches während des Ruhezustandes der Anlage mit der Steigleitung für die Flüssigkeit verbunden ist, gekennzeichnet durch die Verwendung eines nur in der Druckgasleitung (13, 10) angeordneten, in einem Gehäuse (1) verschiebbaren Kolbens (3), der bei seiner Verschiebung in der einen Richtung mittels einer Handstange (8) 0. dgl. die Verbindung zwischen der Druckgasleitung (13, 10) und der Flüssigkeitssteigleitung (11) abschließt und bei seiner Verschiebung in der anderen Richtung unter dem Druck einer Feder (4) o. dgl. diese Verbindung wieder öffnet.
  2. 2. Steuerung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (3) mit einem Absperrorgan für die primäre, von dem Druckgasvorratsbehälter kommende Druckgasleitung (13) derart verbunden ist, daß sich die primäre Druckgasleitung (13) gegen die sekundäre, zum Lagerbehälter (15) führende Druckgasleitung (10) beim Abschluß der Verbindung zwischen der sekundären Druckgasleitung (10) und der Flüssigkeitssteigleitung (11) öffnet und beim Öffnen dieser Verbindung wieder schließt.
  3. 3. Steuerung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (3) auf einem Teil seiner Länge undicht ausgeführt ist, so daß das Druckgas von der primären zur sekundären Druckgasleitung durch diese Undichtigkeit übertritt.
  4. 4. Steuerung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der durch die Undichtigkeit des Kolbens erzeugte Gasweg einen so geringen Strömungsquerschnitt erhält, daß eine Verminderung des Gasdrucks auf diesem Wege eintritt.
  5. 5. Steuerung gemäß: Anspruch 1,. dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (3) mit einem den Auslaufstutzen (12) abschließenden Zapfventil (6) derart verbunden ist, daß dieses sich beim Abschluß oder beim öffnen der Verbindung zwischen der sekundären Druckgasleiturig (10) und der Flüssigkeitssteigleitung (11) öffnet oder schließt, so. daß das Zapfventil (6) zusammen mit der Gegendruckfeder (4) des Kolbens (3) als Sicherheitsventil gegen zu hohen Gasdruck im Lagerbehälter (15) dient.
  6. 6. Steuerung gemäß Anspruch 1 und 3, gekennzeichnet durch ein zwischen dem Kolben (3) und dem Druckgasventil angeordnetes Spannungsorgan (Feder 9), durch welches das Druckgasventil unabhängig von dem auf dem Kolben (3) lastenden Gegendruck auf seinen Sitz angepreßt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1132493B (de) * 1956-01-28 1962-06-28 Tecalemit Ges M B H Deutsche OEl- und Fluessigkeitsableiter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1132493B (de) * 1956-01-28 1962-06-28 Tecalemit Ges M B H Deutsche OEl- und Fluessigkeitsableiter

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