DE2936629A1 - Transportvorrichtung fuer in transportrichtung in unterschiedlichen abstaenden herangefuehrte schokoladentafeln - Google Patents

Transportvorrichtung fuer in transportrichtung in unterschiedlichen abstaenden herangefuehrte schokoladentafeln

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DE2936629A1 DE19792936629 DE2936629A DE2936629A1 DE 2936629 A1 DE2936629 A1 DE 2936629A1 DE 19792936629 DE19792936629 DE 19792936629 DE 2936629 A DE2936629 A DE 2936629A DE 2936629 A1 DE2936629 A1 DE 2936629A1
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Description

_ 5 —
Transportvorrichtung für in Transportrichtung
in unterschiedlichen Abständen herangeführte
Schokoladentafeln
Die Erfindung betrifft eine TransportvorrichLung für in Transportrichtung in unterschiedlichen Abständen herangeführte Schokoladentafeln, mit einem Ausformband, das taktweise stillsteht oder mit einer vorgegebenen Geschwindigkeit angetrieben wird, mit einem Austragband, dessen Geschwindigkeit konstant und in Abhängigkeit von der Länge zweier Tafeln, von der Größe des zwischen diesen einzuhaltenden Abstandes und von der Austragsleistung vorgegeben ist.
Das Elnformen von Schokoladentafeln erfolgt im allgemeinen in Formen, die zwei Reihen nebeneinanderliegender Schokoladentafeln enthalten. In Transportrichtung haben die Schokoladentafeln einen bestimmten Abstand voneinander, der durch die Abmessungen der Form vorgegeben ist.
Der zwischen mehreren dieser Formen in Transportrichtung vorhandene Abstand ist größer als der erstgenannte Abstand,
Um die Schokoladentafeln nach dem Ausformen
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in einer Verpackungsanlage maschinell verpacken zu können, ist es erforderlich, daß die Tafeln in Transportrichtung immer einen gleichen Abstand voneinander haben. Die Herstellung dieses gleichen Abstandes erfolgt bisher durch eine entsprechende Steuerung der Geschwindigkeiten des Ausformbandes und des Austragbandes . Hierbei ist es nachteilig, daß der herstellbare gleiche Abstand zwischen den Tafeln auf dem Austragband immer noch wesentlich größer ist als der größere der beiden obengenannten Abstände, der sich durch den Abstand der einzelnen Formen voneinander ergibt. Dies führt zu einer entsprechend großen notwendigen Länge zwischen derjenigen Stelle, an der die Schokoladentafeln aus den Formen ausgetragen werden, und derjenigen Stelle, an der der gleich große Abstand endlich hergestellt ist. Dieser große Raumbedarf für eine solche Anlage ist sehr ungünstig. Im übrigen ist auch der technische Aufwand verhältnismäßig hoch, zumal sich das ausreichend präzise Steuern der Bandgeschwindigkeiten nur mit entsprechend aufwendigen technischen Hilfsmitteln erreichen läßt.
Hiervon ausgehend lag der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Transportvorrichtung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß sich der Raumbedarf in Transportrichtung
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und der technische Aufwand für das Herstellen des gleich großen Abstandes wesentlich herabsetzen lassen.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird für eine Transportvorrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß der herzustellende Abstand zwischen den Tafeln gleich dem größten Abstand zwischen diesen auf dem Ausformband ist, daß hinter dem Ausforniband ein Zwischenband und ein Ausgleichsband angeordnet sind, daß die Länge des Zwischenbandes der Länge einer Tafel und dem herzustellenden Abstand
entspricht und daß das Zwischenband und das Ausgleichsband zwischen der Geschwindigkeit des Ausformbandes und der Geschwindigkeit des Austragbandes umschaltbar sind.
Es ist also mit Hilfe einer nach der Erfindung ausgebildeten Transportvorrichtung möglich, den herzustellenden gleichen Abstand zwischen den Schokoladentafeln auf den größten Abstand derselben auf dem Ausformband zu beschränken. Der in Transportrichtung erforderliche Raumbedarf wird hierdurch in beachtlichem Maße herabgesetzt. Ein weiterer durch die Erfindung erzielter Vorteil besteht darin, daß alle Bänder, wenn sie nicht gerade im Verlauf des Arbeitstaktes stillgesetzt sind, nur mit zwei
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fest vorgegebenen Geschwindigkeiten angetrieben zu werden brauchen. Hierdurch ergeben sich wesentliche Vereinfachungen für den Antrieb und die Steuerung.
Nachfolgend werden einige vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung beschrieben, von denen eine darin besteht, daß die Länge des Ausgleichsbandes der Länge einer Schokoladentafel ungefähr entspricht. Hiermit ist gemeint, daß die Länge des Ausgleichsbandes im Bereich von * 20 % der Tafellänge betragen kann.
Weiterhin wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß zwei benachbarte Bänder jeweils mit derselben Geschwindigkeit laufen, solange sich Teile derselben Schokoladentafel
auf diesen beiden Bändern befinden. Ebenso ist es für die Präzision der Tafelübergabe vorteilhaft, wenn das Ausformband zu demjenigen Zeitpunkt stillgesetzt ist, xu dem sich die dem kleinsten Abstand zwischen zwei Schokoladentafeln entsprechende Lücke über der Nahtstelle zwischen Ausformband und Zwischenband befindet.
im Zusammenhang mit der Vorgabe der jeweiligen Antriebsgeschwindigkeiten wird erfindungsgemäß weiterhin vorgeschlagen, daß mit oder nach dem Stillsetzen des Ausformbandes das Zwischenband mit der Austragsgeschwindigkext angetrieben wird.
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Weiterhin kann erfindungsgemäß von jeweils zwei mit dem kürzesten Abstand hintereinander folgenden Schokoladentafeln die vordere Tafel bei Austragsgeschwindigkeit vom Zwischenband auf das Ausgleichsband übergeben werden, während die Übergabe der hinteren Tafel zwischen diesen Bändern erfolgt, wenn diese die Geschwindigkeit des Ausformbandes haben.
Weiterhin ist es erfindungsgemäß günstig, wenn das Ausgleichsband nach der Abgabe der vorderen Schokoladentafel an das Austragband auf die Geschwindigkeit des Ausformbandes umgeschaltet wird und mit dieser Geschwindigkeit solange läuft, bis die hintere Tafel ganz auf dom Ausgleichsband liegt, und wenn das Ausgleichsband dann wieder auf die Austragsgeschwindigkeit zurückgeschaltet wird.
Wie bereits erwähnt, ermöglicht die Erfindung auch eine besonders einfache und zweckmäßige Ausbildung der einzelnen Bandantriebe. In diesem Zusammenhang ist es erfindungsgemäß vorteilhaft, wenn der Antrieb aller Bänder durch eine zentrale Antriebswelle erfolgt, von der aus an den einzelnen Antriebswellen der Bander vorgesehene Antriebsräder mit einem festen übersetzungsverhältnis angetrieben werden. Die Kraftübertragung kann hier
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zweckmäßig mittels einer Kette erfolgen. Die festen Übersetzungsverhältnisse erden entsprechend den beiden in Frage kommenden Antriebsgeschwindigkeiten gewählt.
Eine vorteilhafte Ausbildung des Antriebs ergibt sich erfindungsgemäß, wenn zwischen dem Antriebsrad und einer Welle des Zwischenbandantriebes und des Ausgleichsbandantriebes jeweils eine Freilaufkupplung eingeschaltet ist. Beide Walzen werden im Verlauf jeweils eines Übergabe- bzw. Ausgleichsvorganges mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten angetrieben. Die Freilaufkupplung macht es jeweils möglich, die Welle des Zwischenbandantriebes bzw. des Ausgleichsbandantriebes zu gegebener Zeit auch mit der jeweils höheren Ausformgeschwindigkeit anzutreiben, ohne daß hierbei das mit der geringeren Austragsgcschwindicjkeit angetriebene Antriebsrad voll von der Antriebswelle abgekuppelt werden muß.
In diesem Zusammenhang wird weiterhin erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß zwischen die Freilaufkupplung des Ausgleichsbandes und dessen das Band antreibende Antriebswelle zusätzlich eine Schaltkupplung eingeschaltet ist, die das Umschalten auf die höhere Geschwindigkeit des Ausforitibandes erst wirksam werden läßt, wenn sich keine Tafel auf dem Ausgleichsband befindet, und daß diese Schaltkupplung durch einen Fühler betätigbar ist, der die
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Stellung eines zeitsynchron mit dem Arbeitstakt umlaufenden Signalelementes abtastet.
Das Umschalten von einer Geschwindigkeit auf die andere Geschwindigkeit sollte grundsätzlich immer dann erfolgen, wenn sich auf dem jeweiligen Band keine Tafel befindet. Dies läßt sich durch die Verwendung der Schaltkupplung in der obengenannten Weise mit einfachen Mitteln gewährleisten.
Nachfolgend wird eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung anhand einer Zeichnung näher beschrieben. Im einzelnen zeigen:
Fig. 1 in schematischer Darstellung den letzten Teil eines Ausformbandes, das Zwischenband, das Ausgleichsband und den ersten Teil des Austragbandes mit dem jeweils zugehörigen Antrieb;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Darstellung nach Fig. 1;
Fig. 3 eine Draufsicht auf einen 'Teil des Antriebs für das Zwischenband und das Ausgleichsband;
Fig. 4 in schematischer Darstellung einen Übergabe- bzw. Ausgleichsvorgang zu verschiedenen Zeitpunkten eines Arbei ts taktes.
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Auf einem Ausformband 1o werden mit einer bestimmten Geschwindigkeit Schokoladentafeln herantransportiert, die entsprechend der Darstellung nach Fig. 4 paarweise in einem verhältnismäßig geringen Abstand hintereinander liegen. Die in der jeweils vorderen Reihe befindlichen Schokoladentafeln sind mit 11 bezeichnet, während die in der hinteren Reihe befindlichen Schokoladentafeln mit 12 bezeichnet sind. Der Abstand zu den nächstfolgenden beiden Schokoladentafc!reihen auf dem Ausformband 1o ist wesentlich größer als der Abstand zwischen den Schokoladentafeln 11 und 12 eines Reihenpaares von Tafeln. Dies ist dadurch bedingt, daß das Ausformen der Tafeln jeweils in Formen erfolgt, von denen jede zwei Reihen von Schokoladentafeln enthält.
Das Ausformband 1o wird mit einer bestimmten Geschwindigkeit angetrieben. Es kann aber während eines Arbeitstaktes zeitweise auch stillgesetzt werden.
Dem Ausformband 1o ist ein Zwischenband 13 nachgeschaltet, dessen Länge so bemessen ist, daß sie etwa der doppelten Länge einer der Schokoladentafeln entspricht. Das Zwischenband 13 wird mittels einer Walze 14 angetrieben, wobei es mittels einer Andruckrolle 15 unter der erforderlichen Spannung gehalten wird.
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Dem Zwischenband 13 wiederum ist ein Ausgleichsband 16 nachgeschaltet, das von einer Walze 17 her angetrieben wird. Mittels einer Andruckrolle 18 wird das Ausgleichsband 16 in der erforderlichen Weise auf Spannung gehalten.
Als viertes Band schließt ein Austragsband 19 an, das über zwei Andruck- bzw. Führungsrollen 2o läuft und das von einer Walze 21 angetrieben wird.
Das Zwischenband 13, das Ausgleichsband 16 und das Austragband 19 werden von einem Getriebe 22 aus angetrieben und zwar derart, daß die Walze 21 des Austragbandes 19 ständig mit einer konstanten Austraggeschwindigkeit läuft. Diese ist kleiner als die Geschwindigkeit des Ausformbandes 1o. Zur Kraftübertragung dienen die Ketten 26,32 und 33.
Nachfolgend wird der Antrieb der Walze 14 für das Zwischenband 13 und der Walze 17 für das Ausgleichsband 16 beschrieben, wobei insbesondere auch auf Fig. 3 Bezug genommen wird.
Die Walze 14 hat eine Antriebswelle 24, die über ein Doppelkettenrad 25 vom Getriebe 22 aus mit der Geschwindigkeit des Austragbandes 19 angetrieben wird. Diese Kraftübertragunq erfolgt mit Hilfe einer Kette 26. Über eine weitere Kette und ein Doppelkettenrad 28 kann aber auch die höhere
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Geschwindigkeit des Ausformbandes auf die Antriebswelle geschaltet werden, solange dieses läuft und nicht stillgesetzt ist. Eine hier nicht im einzelnen dargestellte Freilaufkupplung 29 arbeitet so, daß die Drehzahl der Antriebswelle 24 bzw. die Geschwindigkeit der Walze 14 zumindest der Geschwindigkeit des Austragbandes entspricht, wenn nicht gerade die schnellere Antriebsgeschwindigkeit des Ausformbandes 1o wirksam ist.
Die Walze 17 des Ausgleichsbandes 16 hat eine Antriebswelle 3o, die über ein Doppelkettenrad 31 und eine Kette von der Walze 14 aus mit der Geschwindigkeit des Austragbandes 19 antreibbar ist. über eine Kette 27 und ein Kettenrad 34 kann die Antriebswelle 3o mit der höheren Geschwindigkeit des Ausformbandes 1o synchronisiert werden.
Audi der Antriebswelle 3o ist hier eine nicht näher dargestellte Freilaufkupplung 35 zugeordnet, die so ausgebildet ist, daß die Antriebswelle 3o zumindest mit der geringeren Geschwindigkeit des Austragbandes 19 umläuft, daß jedoch in bezug auf diese Antriebsgeschwindigkeit die Freilaufwirkung eintritt, sobald der Antrieb mit der höheren Geschwindigkeit des Ausformbandes 1o aufgeschaltet wird.
Dies erfolgt mit Hilfe einer elektromagnetisch betätigten
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Schaltkupplung 36. Sobald diese eingeschaltet wird, ist die Kraftübertragung von der Kette 2 7 aus wirksam und die Antriebswelle läuft entsprechend schneller.
Die Arbeitsweise der beschriebenen Transportvorrichtung soll nachfolgend unter Hinweis auf Fig. 4 im einzelnen erläutert werden:
In Fig. 4 sind vier verschiedene Zeitpunkte eines Arbeitstaktes bzw. Ausgleichsvorganges dargestellt, während die fünfte Darstellung wieder der ersten entspricht. Die für einen Arbeitstakt benötigte Zeit ist hier mit t = 2 Jl vorausgesetzt.
Zu Beginn eines Arbeitstaktes entsprechend t = 0 wurde das Ausformband 1o gerade stillgesetzt, nachdem es zuvor auf das mit gleicher Geschwindigkeit laufende Zwischenband 13 die vordere Reihe von Schokoladentafeln 11 an das Zwischenband 13 übergeben hatte.
Zu diesem Zeitpunkt läuft das Ausgleichsband 16, auf dem sich noch die hintere Reihe von Schokoladentafeln 12 des vorangegangenen Tafelpaares befindet, mit der Austragsgeschwindigkeit, also mit derseLben Geschwindigkeit
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wio auch das Austragband 19. Es steht die Übergabe der hinteren Schokoladentafeln 12 auf das Austragband 19 bevor.
Nach Ablauf eines ersten Viertels des Arbeitstaktes steht, wie die zweite Darstellung zeigt, das Ausformband 1o noch still, während das Zwischenband 13 die vorderen Schokoladentafeln 11 bis kurz vor das Ausgleichsband 16 transportiert hat. Zu diesem Zeitpunkt laufen das Zwischenband 13, das Ausgleichsband 16 und das Austragband 19 mit gleicher Geschwindigkeit, nämlich mit derjenigen des Austragbandes 19. Mit dieser Geschwindigkeit sind auch die im zuvor beschriebenen Zeitpunkt des Arbeitstaktes noch auf dem Ausgleichsband 16 befindlichen Schokoladentafeln 12 auf
das Austragband 19 übergeben worden.
Die dritte Darstellung entspricht dem Zeitpunkt der halben Dauer eines Arbeitstaktes. Auch jetzt steht das Ausformband 1o noch still, während die Geschwindigkeit der übrigen Bänder unverändert ist. Die während des zuletzt beschriebenen Zeitpunktes noch auf dem Zwischenband 13 befindlichen Schokoladentafeln 11 sind inzwischen auf das Ausgleichsband 16 übergeben worden.
Die vierte Darstellung entspricht dem Zeitpunkt, zu dem der Arbeitstakt zu drei Vierteln abgelaufen ist. Das Aus-
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INSPECTED
formband 1o läuft wieder, und das Zwischenband 13 ist auf die höhere Geschwindigkeit des Ausformbandes umgeschaltet worden. Somit gelangten die zuvor noch auf dem Ausformband 1o befindlichen hinteren Schokoladentafeln 12 auf das Zwischenband 13, während das Ausformband 1o bereits die vorderen Schokoladentafeln 11 eines nächsten Reihenpaares bis in die Nähe der übergabestelle transportiert hat. Nachdem das Ausgleichsband 16 die zu dem vorigen Zeitpunkt noch auf ihm befindlichen vorderen Schokoladentafeln 11 an das Austragband 19 übergeben hat, stellt, jetzt die Umschaltung des Ausgleichsbandes 16 auf die höhere Geschwindigkeit des Ausformbandes bevor. Diese Umschaltung muß erfolgt sein, bis die noch auf dem Zwischenband 13 befindlichen Schokoladentafeln 12 die übergabestelle erreicht haben. Die auf dem Austragband 19 befindlichen Schokoladentafeln 12 und 11 haben den vorgegebenen einheitlichen Abstand voneinander erhalten.
Die fünfte Darstellung schließlich entspricht der ersten Darstellung. Inzwischen ist ein Reihenpaar von Schokoladenpaaren 11 und 12 vom Ausformband 1o bis auf das Austragband 19 gelangt.
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BezugszLffernliste :
10 Ausformband
11 Schokoladentafe1
12 Schokoladentafel
13 Zwischenband
14 Walze
15 Andruckrolle
16 Ausgleichsband
17 Walze
18 Andruckrolle
19 Austragband
20 Andruckrolle
21 Walze
22 Getriebe
23 Kette
24 Antriebswelle
25 Doppelkettenrad
26 Kette
27 Kette
28 Doppelkettenrad
29 Freilaufkupplung
30 Antriebswelle
31 Doppelkettenrad
32 Kette
33 Kette
34 Kettenrad
35 Freilaufkupplung
36 Schaltkupplung
37 Signalelement
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Jll·
Leerseite

Claims (9)

  1. Firma Gebr. Bindler Maschinenfabrik GmbH & Co.KG 5283 Bergneustadt/Rhld., Kölner Str. 1o2-1o6
    Ansprüche:
    - j Transportvorrichtung für in Transportrichtung in unterschiedlichen Abständen herangeführte Schokoladentafeln, mit einem Ausformband, das taktweise still steht oder mit einer vorgegebenen Geschwindigkeit angetrieben wird, mit einem Austragband, dessen Geschwindigkeit konstant und in Abhängigkeit von der Länge zweier Tafeln, von der Größe des zwischen diesen einzuhaltenden Abstandes und von der Austragsleistung vorgegeben ist, dadurch gekennzeichnet, daß der herzustellende Abstand zwischen den Tafeln ( 11,12) gleich dem größten Abstand zwischen diesen auf dem Ausformband (1o) ist, daß hinter dem Ausformband (1o) ein Zwischenband ( 13 ) und ein Ausgleichsband (16) angeordnet sin-d, daß die Länge des Zwischenbandes ( 13) der Länge einer Tafel (11) und dem herzustellenden Abstand entspricht und daß das Zwischenband (13) und das Ausgleichsband (16) zwischen der Ge-
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    schwindigkeit des Ausformbandes (1o) und der Geschwindigkeit des Austragbandes (19) umschaltbar sind.
  2. 2. Transportvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Ausgleichsbandes (16) der Länge einer Schokoladentafel (11) zumindest ungefähr entspricht.
  3. 3. Transportvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei benachbarte Bänder ( 1o,13,16,19) jeweils mit derselben Geschwindigkeit laufen, solange sich Teile derselben Schokoladentafel (11,12) auf diesen beiden Bändern befinden.
  4. 4. Transportvorrichtung der einem vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausformband (1o) zu dem jenigen Zeitpunkt stillgesetzt ist, zu dem sich die dem kleinsten Abstand zwischen zwei Tafeln (11,12) entsprechende Lücke über der Nahtstelle zwischen Ausforrnband (1o) und Zwischenwand (13) befindet.
  5. 5. Transportvorrichtung nach einemevorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mit oder nach dem Stillsetzen des Ausformbandes (1o) das Zwischenband (13) mit der Austragsgeschwindigkeit angetrieben wird.
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  6. 6. Transportvorrichtung nach einem der vorheri-gen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß von zwei mit dem kürzesten Abstand hintereinander folgenden Tafeln
    (11,12) die vordere Tafel (11) bei Austragsgeschwindigkeit vom Zwischenband (13) auf das Ausgleichsband
    (16) übergeben wird, während die übergabe der hinteren Tafel zwischen diesen Bändern (13,16) erfolgt, wenn
    diese die Geschwindigkeit des Ausformbandes (1o) haben.
  7. 7. Transportvorrichtung nach einem der vorheri-gen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgleichsband (16) nach der Abgabe der vorderen Tafel (11) an das Austragband (19) auf die Geschwindigkeit des Ausformbandes (1o) umgeschaltet wird und mit dieser Geschwindigkeit solange läuft, bis die hinter,e Tafel
    (12) ganz auf dem Ausgleichsband (16) liegt, und daß das Ausgleichsband (16) dann wieder auf die Austraggeschwindigkeit zurück-geschaltet wird.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb aller Bänder (1o,13,16, 19) durch eine zentrale Antriebswolle über ein Getriebe (22) erfolgt, von der aus an den einzelnen Antriebswellen (24,3o) der Bänder vorgesehene Antriebsräder (25,28, 31,34) mit einem festen Übersetzungsverhältnis
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    angetrieben werden.
  9. 9. Transportvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Antriebsrad (25,28; 31,34) und einer Antriebswelle (24,3o) des Zwischenbandantriebes und des Ajusgleichbandantriebes jeweils eine Freilaufkupplung (29,35) eingeschaltet ist.
    1o. Transportvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch ge- . kennzeichnet, daß zwischen die Freilauf-kupplung (35) des Ausgleichbandes (16) und dessen das Band (16) antreibende Antriebswelle (3o) zusätzlich eine Schaltkupplung (36) eingeschaltet ist, die das Umschalten auf die höhere Geschwindigkeit des Ausformbandes (1o) erst wirksam werden läßt, wenn sich keine Tafel(11,12) auf dem Ausgleichsband (16) befindet, und daß diese Schaltkupplung (36) durch einen Fühler betätigbar ist, der die Stellung eines zeitsynchron mit dem Arbeitstakt umlaufenden Signalelementes abtastet.
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