DE2936633A1 - Drucktuch fuer siebdruckmaschinen. - Google Patents

Drucktuch fuer siebdruckmaschinen.

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DE2936633A1 DE19792936633 DE2936633A DE2936633A1 DE 2936633 A1 DE2936633 A1 DE 2936633A1 DE 19792936633 DE19792936633 DE 19792936633 DE 2936633 A DE2936633 A DE 2936633A DE 2936633 A1 DE2936633 A1 DE 2936633A1
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Description

Mitter
9/5
Mathias Mitter, Falkenstr. 57, 4815 Schloß Holte
Drucktuch für Siebdruckmaschinen
Die Erfindung betrifft ein Drucktuch für Siebdruckmaschinen, bestehend aus einem Gewebe.
Derartige Drucktücher für Siebdruckmaschinen sind an sich bekannt, es werden Drahtgewebe verwendet, um als Drucktuch zu dienen. Der Nachteil dieser Drahtgewebe besteht darin, daß die Metalldrähte reißen können und bei längerer Benutzung, beispielsweise im endlosen Umlauf, in ihrem Material ermüden, brüchig werden und verhältnismäßig schnell verschleißen. Ein entzwei gegangenes Drahtgewebe hat den Nachteil, daß es zu Zerstörungen der Warenbahn, die es tragen soll, beitragen kann. Derartige Drucktücher, die aus einem Drahtgewebe bestehen, werden im allgemeinen verwendet, um zu erreichen, daß die Luft unterhalb der Ware entweichen kann bzw. es besteht auch die Möglichkeit der Durchsaugung der Druckpaste. Das Band ist porös. Wenn man die Druckpaste aufträgt, kann man besser durchdrucken als bei herkömmlichen Drucktüchern, die allgemein üblich sind. Allgemein werden Drucktücher verwendet mit beschichteter Oberfläche in Gummi- oder Kunststoffware, diese haben aber den Nachteil, daß sie nicht porös sind. Außerdem sind sie teuer in der Herstellung.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein poröses Drucktuch für Siebdruckmaschinen zu schaffen, das einerseits den Belastungen eines solchen Drucktuches gewachsen ist und andererseits langlebig ist und bei Auftreten geringen Verschleißes keine Beschädigung der Warenbahn hervorruft. Ferner wird eine Teilauf c-^' darin gesehen, die Mitnahme der Warenbahn durch drs Drucktuch zu verbessern.
Die Erfindung besteht darin, daß das Gewebe als verstärktes Textilgewebe ausgebildet ist. Dabei soll da Textilgewebe ohne Beschichtung und ohne Verfestig in ausgerüstet werden, und zwar ein einfaches, te>t' gewebtes Band sein, das aber verstärkt ist. Die V Stärkung kann durch Anordnung des Gewebes als Dopre . gewebe sein, durch Einlage von Verstärkungsfaden in Kett- oder Schußrichtung, durch Anordnung einer erhol e Anzahl von Schuß- oder Kettfäden und bestimmter Auswa des Materials, insbesondere für diese verstärkten Ket oder Schußfäden, die aus synthetischen oder halbsynthetischen monofilen Fäden bestehen können bzw. auch aus Draht, wenn sie einzeln und insbesondere in der Unterware liegen bzw. zur Ober- und Unterware. Auch können verstärkte Anordnungen von Kett- und/oder Schußfäden im Gewebe vorgesehen werden.
Auch die Auswahl besonderer synthetische bzw. halbsynthetischer Fäden oder Fasern zur Herstellung des Gewebes als Drucktuch kann den Verstärkungseffekt hervorrufen
Ein weiterer, sehr wesentlicher Gedanke der Erfindung besteht darin, das Gewebe in der Oberfläche zu strukturieren. Die Gewebestruktur kann durch eine besondere Bindung hervorgerufen werden, beispielsweise ein Doppel
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köper od.dgl. Die Strukturierung kann durch flottierende Fäden hervorgerufen werden usw. Durch die Strukturierung ist erzielt, daß das Drucktuch Reibungsschluß bekommt mit der Warenbahn und diese exakt und genau durch die Maschine hindurchträgt, gleichgültig nun, wie eine solche Siebdruckmaschine aussieht.
Die Erfindung ist insbesondere für Siebdruckmaschinen gedacht, dies schließt aber nicht aus, daß Druckmaschinen anderer Art mit einem solchen Drucktuch versehen werden können.
In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer Siebdruckmaschine, in der ein Drucktuch endlos umlaufend angeordnet ist,
eine Teildraufsicht auf ein Drucktuch,
einen Querschnitt durch ein Schlauchgewebe, das als Drucktuch verwendbar ist,
ein Teil eines Querschnittes durch das Drucktuch, das in Hohlstreifenausbildung ausgebildet ist,
ebenfalls einen Teilquerschnitt durch ein Drucktuch, das als Hohlgewebe ausgebildet ist, bestehend aus drei Waren in ständigem Austausch, ebenfalls im Querschnitt,
Fig. 6 ein Doppelgewebe, bei dem das Untergewebe punktuell angebunden ist,
Fig. 7 eine Teildraufsicht auf das Drucktuch mit durch die Bindung verursachter Strukturierung der Oberfläche,
Fig. 8 ein Doppelgewebe mit Bindekette als Teilausschnitt eines Drucktuches im Querschnitt,
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Fig. 2
Fig. 3
Fig. 4
Fig. 5
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Fig. 9 ebenfalls einen Teilquerschnitt eines Doppelgewebes mit Bindekette und Verstärkungskette,
Fig. 10 ein Doppelgewebe mit Bindeschuß,
Fig. 11 ein Doppelgewebe mit Füllschuß, wobei einer der Schüsse die Gewebe wechselt,
Fig. 12 ein Doppelköper in der Patrone,
Fig. 13 ein Dreifachgewebe, wobei die Ketten stellen weise in ein anderes Gewebe eingebunden sind, in Schußrichtung geschnitten.
Das erfindungsgemäße Drucktuch 1, das, wie aus Fi . ersichtlich, endlos umlaufend geführt sein kai.n, trieben von einem Motor 2 und über Walzen 3, 30. jI läuft und durch eine Spannwalze 32 gespannt werden V. trägt eine Warenbahn 4 unter Druckwerken 5 hindurch, die beliebig gestaltet werden kann. Fig. 1 ist ein A. führungsbeispiel einer an sich bekannten Siebdruckmaschine.
Im vorliegenden Zusammenhang interessiert die Ausbildung des Drucktuches, um ein einwandfreies Durchtragen der Warenbahn 4 durch eine Siebdruckmaschine zu ermöglichen. Dieses Drucktuch 1 muß den verschiedensten Erfordernissen entsprechen, es muß auf Zug beansprucht werden können, es muß luftdurchlässig bzw. durchsaugfähig sein, wenn unterhalb der Druckwerke 5, was nicht dargestellt ist, mit einer Saugeinrichtung gearbeitet wird, beispielsweise mit einem hin- und herlaufenden Saugkasten, es muß auch säurebeständig sein, da die Druckpasten, die von den Druckwerken aufgetragen werden, im allgemeinen aggressive Säuren enthalten.
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Das erfindungsgemäße Drucktuch 1 besteht aus einem Gewebe, und zwar aus einem verstärkten Textilgewebe.
Einige der Möglichkeiten, ein solches Gewebe herzustellen, ist in den Fig. 2 bis 13 dargestellt.
Das Ausfiihrungsbeispiel der Fig, 2 zeigt ein einfaches Gewebe, bei dem in Kettrichtung Verstärkungskettfäden 10 eingebunden sind. Die verstärkten Kettfäden, die aus monofilen Kunststoffdrähten bestehen können, aber auch aus normalem Draht gefertigt sein können, können die Art der Bindung beeinflussen, sie können in die Bindung hineinintegriert werden, aber auch als Zusatzkette in der Bindung liegen. Die Verstärkungsfäden können auch im Querschnitt dicker ausgebildet sein als die normalen Kettfäden. In diesem Fall kann dasselbe Material Verwendung finden für alle Kettfäden im Gewebe.
In der Leiste 15 des Drucktuches 1 können die Verstärkungskettfäden 10 in dichterer Folge liegen als im Mittenbereich, um die Leiste exakter durch die Maschine führen zu können. Die normalen Kettfäden sind mit 110 in der Zeichnung bezeichnet und der Schuß ist mit 111 bezeichnet. Als Bindung kann Leinen, Köper, Atlas oder auch eine Mischbindung Verwendung finden. Außerordentlich vorteilhaft ist es, eine Bindung zu wählen, die eine Strukturierung der Oberfläche gibt.
Die Verstärkung des Drucktuches 1 kann auch dadurch geschehen, daß das Drucktuch als Doppelgewebe ausgebildet ist, wie es in Fig. 3 dargestellt ist. In Fig. 3 ist ein Hohlgewebe gezeigt, und zwar mit einer Oberkette 110· und einer Unterkette 110·% Das Obergewebe (OGW) und das Untergewebe (UGW) sind nach Art eines Schlauchgewebes miteinander verbunden. Es sind also zwei übereinander liegende Waren, bei denen dort.
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wo sonst die Leisten gebildet werden, die Bindung der Oberware ohne Unterbrechung in die Bindung der Unterware übergeht. Der Querschnitt ist parallel zum Schuß gezogen. Die Oberschüsse 1111 sind durch voll ausgezogene Linien dargestellt und die Unterschüsse durch gestrichel *: r τ,-..ΐοΓ, und mit 111" bezeichnet. Die geschnitten;;.-;! Kottfäo scheinen als Kreise, und zwar voll schwarz aus < f' . . bei den Oberkettfäden oder im Inneren weiß, al so :.■■·■ gelassen, bei den Unterkettfäden 110".
Fig. 4 zeigt die Möglichkeit des zweifachen Gewebe- Iso des Doppelgewebes, für die Herstellung des Druckt κ bei dem eine Hohlstreifenausbilduno in das Dom ^ hineingebracht ist. Es ist derselbe Querschnitt . Fig. 3, lediglich der Schuß wechsoit von Zeic r'.u vom Untergewebe (UGW) zum Obergewebe (OGW). Die We< ■ punkte sind mit 12 in der Zeichnung bezeichnet.
In Fig. 5 ist die Möglichkeit eines dreifachen RoIi^ webes dargestellt in derselben Schnittrichtung wie in Fig. 3 und 4, nämlich in Schußrichtung geschnitten. H- er Hier liegen drei Waren in ständigem Austausch übereinander. Es ist noch eine dritte Kette vorhanden, die mit HOa bezeichnet ist und ein dritter Schuß, der mit lila bezeichnet ist. Da der Schuß von einer Ware in die andere wechseln kann, sind einige der Wechselstellen oder Wechselpunkte mit 12 wieder bezeichnet. Dieses Beispiel zeigt nur, daß der Gedanke der Erfindung, ein Drucktuch aus Textilmaterial herzustellen und zu verstärken, auf verschiedene Art und Weise verwirklicht werden kann.
Fig. 6 zeigt noch einmal ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei dem für den Schuß nicht eine einfache Leinenveifbindung Verwendung findet, sondern eine Bindung, die sogar im Obergewebe (OGW) und im Untergewebe (UGW) unterschiedlich aus-
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gebildet ist, wobei hier die Wechselpunkte für einen der Schüsse wieder mit 12 bezeichnet sind· Da diese Wechselpunkte nicht derart angeordnet sind, daß die Schußfäden vollständig in das parallelliegende Gewebe überwechseln wie beim Ausführungsbeispiel der Fig. 4 und 5, bilden sich hier nur Anbindepunkte 13, die beliebig über die Breite der gesamten Warenbahn,nämlich des Drucktuches gelegt werden können. Diese Anbindepunkte geben auch gleichzeitig eine gewisse Oberflächenstrukturierung des Obergewebes (OGW).
In Fig. 7 ist gezeigt, daß eine Strukturierung des Obergewebes durch die Bindung derart möglich ist, daß beispielsweise nach Art der Gerstenkornbindung, wie sie für Handtücher Verwendung findet, eine gleichmäßige Oberflachenstrukturierung auf dem Drucktuch erzielbar ist.
Die Fig. 8 und 9 zeigen, daß nicht nur der Schuß von einem Gewebe zum anderen wechseln kann, sondern daß auch zusätzlich eine ggf. als Verstärkungskettfaden dienende Bindekette 10' in der Ware liegen kann. Die Schnitte durch die Fig. 8 und 9 sind ih Kettrichtung gelegt. Die Bindekette wechselt hier allein vom Obergewebe (OGW) zum Untergewebe (UGW). In Fig. 9 ist ein Ausführungsbeispiel gezeigt, bei dem nicht eine Bindekette 10' vorhanden ist, vorzugsweise als Verstärkungskette, sondern eine reine Verstärkungskette 10, die zwischen das Untergewebe (UGW) und das Obergewebe (OGW) eingelegt ist, wobei die Bindekette 10· eine normale Bindekette sein kann ohne besonderen Verstärkungscharakter. Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, sowohl die Verstärkungskettfäden 10 als auch die Bindekettfäden 10' aus besonderem starken monofilen Material herzustellen, beispielsweise aus Polyamiddrähten.
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Fig. 10 und 11 zeigen wieder Schnitte in Schußrichtung, und zwar Fig. 10 ein reines Doppelgewebe, bei dem im Gegensatz zu Fig. 6 nicht einer der Schußfäden des Untergewebes in das Obergewebe wechselt, sondern hier ein Bindeschuß 11· vorgesehen ist.
Fig. 11 zeigt den ähnlichen Schnitt wie Fig. 10, jedoch ist hier der Bindeschuß 11' auch gleichzeitig der Schuß für das Obergewebe und außerdem ist ein Verstärkungsschuß 11 in das Material eingelegt, und zwar in beliebigen Abständen, so daß das Material auch quer verstärkt ist.
Fig. 12 zeigt eine Patrone für einen Doppelköper. Di; ist eine spezielle Bindungsart, die der Warenbahn e':: gute Strukturierung gibt. Dieses auch in Fischgr;itenmuster genannte Bindungsschema hat besondere Vorteile. die darin bestehen, daß die jeweiligen Spitzen 14 der Köperbindung sich hinter die rückseitig liegenden Pol noppen der Ware 4 legen können, so daß eine Verzahnung der Warenbahnrückseite mit der Oberfläche des Drucktuches 1 erzielbar ist. Dieser Doppelköper kann als Einfachgewebe oder auch als Doppelgewebe gewebt werdei!, so daß das Drucktuch 1 beispielsweise beidseitig den Doppelköper trägt, es besteht aber auch die Möglichkeit, nur das Obergewebe (OGW) in Doppelkoperbindung herzustellen und das Untergewebe (UGW) beispielsweise glatt.
zu lassen. Dies kann frei gewählt werden. Die Leisten des Gewebes, das als Drucktuch 1 Verwendung finden soll, können beispielsweise Leinwandbindung haben, während die eigentliche Fläche, und zwar die Oberfläche des Drucktuches 1, eine Spezialbindung, beispielsweise ein Doppelköper, ein Doppelatlas eine Hagelkornbindung, eine sogenannte Eisbindung od.dgl. aufweisen.
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.:. ' : . · Mitter
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Fig. 13 zeigt noch einmal eine dreifache Ware mit Obergewebe(OGW), mit Mittelgewebe (MGW) und Untergewebe (UGW), wobei dieses Ausführungsbeispiel wieder in Kettrichtung geschnitten ist. Hier wechseln die Ketten von einer Ware in die andere und die Wechselpunkte sind mit 12' in der Zeichnung bezeichnet.
Das Drucktuch 1 besteht somit aus einem textulen gewebten Band ohne Beschichtung und ohne Verfestigung durch Auftrag einer Lösung od.dgl.. Diese würde nämlich die Durchsaugfähigkeit des Drucktuches 1 behindern, da sie die Poren des Gewebes schließt. Das Drucktuch hat somit eine geschlossene relativ ebene Oberfläche. Bei Verwendung des Drucktuches braucht kein Kleber oder auch keine Nadeln verwendet zu werden. Das Drucktuch erhält Reibungsschluß durch das textile Gewebe als solches und die Luft unter» halb der Ware kann entweichen, was insbesondere im Druckbereich wichtig ist und es besteht die Möglichkeit der Durchsaugung der Druckpaste, was schon erwähnt ist. Das Drucktuch ist somit porös und wenn man.idie Druckpaste aufträgt, kann man diese besser durchdrucken.
Die leichte Gewebestruktur, die sich aus einer entsprechend gewählten Bindung ergibt, hat somit einen Verzahnungscharakter, der sich im Zusammenwirken mit der Ware ergibt, beispielsweise einer Teppichware, die rückseitig die Noppen des Pols zeigt, die im Grundgewebe oder -gewirke liegen bzw. im Grundmaterial Non-wowens od.dgl., z.B. bei Tuftingware und ähnlichen Materialien.
Das gewählte Material zur Herstellung des Drucktuches sollte säurebeständig sein und ausreichend zugfest, nach Möglichkeit mit geringer Dehnung. Geeignet sind verschiedene Stoffe, beispielsweise aromatische Polyamide, Polypropylen, Polyacryl, ggf., je nach dem welche Säuren in den Druckpasten vorhanden sind, auch Polyester oder Polyäthylen.
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Auch Kohlenstoffasern sind geeignet. Diese haben zwai keine sehr gute Scherfestigkeit, aber sind sehr säurefest und können gut auf Zug beansprucht werden. Auch einfaches Polyamid könnte ggf. ausreichend sein.
Vorzugsweise werden wenigstens für die Kette monofi3« Fäden genommen, da diese zugfester sind als gesponno; c Fäden, vorteilhaft ist es, monofile Drähte für Kette und Schuß zu verwenden, wenn über große Warenbreiten, z.B. über 5 m Breite, gedruckt werden soll und das Drucktuch in seiner Dimensionierung außerordentlich breit gehalten wird und schwere Belastungen durch be: spielsweise schwere Teppichware ertragen muß. S'* tische bzw. halbsynthetische monofile Fäden helf< Verstärkung genauso wie zur Verstärkung Bereiche ,.
ordnet werden können mit erhöhten Kett- oder Sch " fädenanzahlen. Wie ersichtlich, läßt sich der Ged? ' der Erfindung vielfach variieren, und zwar auch dur-r Kett- oder Schußfädenflottierungen.
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Claims (1)

  1. Patentanwälte
    Dr. O. Loesenbeck :""·;"■
    DipUng. Stracke mtter
    Dipl.-Ing. Loesenbeck
    48 Bielefeld, Hetforder Straße 17
    P atentansprüche
    IjL Drucktuch für Siebdruckmaschinen, bestehend aus einem Gewebe, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewebe als verstärktes Textilgewebe ausgebildet ist.
    2. Drucktuch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewebe als Doppelgewebe ausgebildet ist.
    3. Drucktuch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewebe als Mehrfachgewebe ausgebildet i·
    4. Drucktuch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichne daß in Kettrichtuny und/oder :-cliußi A ch^ung Vei .-kungsfäden oder Drähte (10,11) im Gewebe angeordnet sind.
    5. Drucktuch nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Leiste des Gewebes eine verstärkte Anordnung von Verstärkungskettfäden (10) liegt.
    6. Drucktuch nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungskettfäden (10) bzw. Verstärkungsschußfäden (11) zwischen Obergewebe und Untergewebe angeordnet sind·
    7. Drucktuch nach Anspruch 2, 3 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Obergewebe (OGW) und das Untergewebe (UGW) bzw. mehrere Lagen von Geweben durch Bindekette oder Bindeschuß (10',11') miteinander verbunden sind.
    8. Drucktuch nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
    daß die Anbindepunkte des Bindeschusses (II1) bzw. der Bindekette (11) im Obergewebe liegen.
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    9. Drucktuch nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Doppelgewebe als Schlauchgewebe ausgebildet ist.
    10. Drucktuch nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Doppelgewebe als mit Hohlstreifen versehenes Gewebe ausgebildet ist.
    11. Drucktuch nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das aus mehreren Lagen bestehende Gewebe als Hohlgewebe ausgebildet ist, bei denen alle Warenlagen in ständigem Austausch stehen.
    12. Drucktuch nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung des Doppelgewebes durch normale Kettoder Schußfäden erfolgt, so daß jeweils Anbindepunkte entstehen.
    13. Drucktuch, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewebe in der Oberfläche strukturiert ausgebildet ist.
    11. Drucktuch nach Anspruch 1 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Strukturierung durch die Bindung hervorgerufen ist.
    1!>. Drucktuch nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß als Bindung ein Doppelköper, Doppelatlas, eine Gerstenkorn- bzw. Eisbindung vorgesehen ist, bei der jeweils kleine Bereiche auf der Oberfläche des Gewebes erhöht sind.
    Ib. Drucktuch nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhöhungen Spitzen (14) bilden, die den Reibungsschluß mit der von dem Drucktuch zu transportierenden Warenbahn (4) bilden.
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    Mitt er
    17. Drucktuch nach Anspruch 1 und einem der nachfolgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Leisten (Ii) des Gewebes eine Verbindung der Mehrfachware geben und in der Webtechnik verstärkt ausgebildet sind.
    18. Drucktuch nach Anspruch 1 und einem der nachfolgende Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gev.-ebe wenigstens teilweise aus säurefesten bzw. säurebeständigen synthetischen bzw. halbsynthetischen Fäden oder Fasern bestehen.
    19. Drucktuch nach Anspruch 18, dadurch gekennzeicirie' , daß die Fäden als monofile Fäden ausgebildet ;i <C
    20. Drucktuch nach Anspruch 1, dadurch ge'cennzei rhntt daß das Gewebe porös ist.
    21. Drucktuch nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewebe unbeschichtet und unverfestigt ist.
    22. Drucktuch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewebe auf seiner Gesamtfläche Bereiche mit vermehrt liegenden Kett- oder Schußfäden aufweist.
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