DE2936639A1 - Schnellspannvorrichtung zum befestigen von umlaufenden werkzeugen an der spindel einer werkzeugmaschine - Google Patents

Schnellspannvorrichtung zum befestigen von umlaufenden werkzeugen an der spindel einer werkzeugmaschine

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DE2936639A1
DE2936639A1 DE19792936639 DE2936639A DE2936639A1 DE 2936639 A1 DE2936639 A1 DE 2936639A1 DE 19792936639 DE19792936639 DE 19792936639 DE 2936639 A DE2936639 A DE 2936639A DE 2936639 A1 DE2936639 A1 DE 2936639A1
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping On Spindles (AREA)

Description

  • SchnollspannvorrichtuRg zum Befestigen von umlaufenden
  • Werkzeugen an der Spindel einer Werkzeugmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine Schnell spann vorrichtung zum Befestigen von mit einer konischen Bohrung versehenen, umlaufenden Werkzeugen an der Spindel einer Werkzeugmaschine.
  • Bei bekannten Spannvorrichtungen wird das Werkzeug mit seiner sich gegen die Spindelnase hin öffnenden konischen Bohrung auf die einen gleichachsigen Kegel bildende Spindelnase aufgesteckt und über eine Druckplatte od.dgl. gegen die Spindelnase gedrückt, wobei das Werkzeug wegen der ineinander greifenden Kegelflächen zentriert aufgespannt wird. Nachteilig bei diesen Spannvorrichtungen ist vor allem, daß zum Auf spannen die Druckplatte nach dem Aufstecken des Werkzeuges auf die Spindelnase an der Spindelnase angeschraubt werden muß, um den Kegel der Spindelnase in die konische Bohrung des Werkzeuges zu drücken. Das Einsetzen der Druckplatte ist aber nur bei aufgestecktem Werkzeug möglich, weil das Werkzeug durch die Druckplatte gegen die Spindelnase gezogen werden muß, so daß nach dem Aufstecken des Werkzeuges noch die Druckplatte anzubringen ist, bevor das Werkzeug aufgespannt werden kann.
  • Für Werkzeuge mit einem Aufnahmedorn ist es bekannt (US-PS 3 583 280), das kegelförmige Ende des Aufnahmedorns in eine konische Bohrung der Spindel einer Werkzeugmaschine einzusetzen, wobei der Aufnahmedorn mit Hilfe einer in Spannrichtung durch eine Feder beaufschlagten Zugstange in die sich gegen das Werkzeug hin öffnende konische Bohrung der Spindel hineingezogen wird. Auf diese Zugstange ist an dem dem Aufnahmedorn zugekehrten Ende ein Kugelkäfig aufgeschraubt, dessen Kugeln mit einer Einschnürung des Aufnahinedornes zusammenwirken.
  • Diese Kugeln sind innerhalb des Käfigs radial verschiebbar geführt, wobei je nach der relativen Axiallage des Käfigs gegenüber einer den Käfig umschließenden Hülse die radiale Verschiebbarkeit der Kugeln durch die Hülse begrenzt oder freigegeben wird, so daß der Aufnahmedorn des Werkzeuges über die Kugeln erfaßt werden kann. Bei freigegebenem radialem Verschiebeweg greifen die Kugeln in die Einschnürung ein und halten den Aufnahmedorn nach dem Sperren des Verschiebewegs fest, um beim Lösen der Spannvorrichtung ein Herunterfallen des Werkzeuges zu verhindern. Da sich durch die sich gegen das Werkzeug hin öffnende konische Bohrung bei dieser bekannten Schnellspannvorrichtung die Notwendigkeit ergibt, den kegelförmigen Aufnahmedorn in die Bohrung hineinzuziehen, ist eine vergleichsweise aufwendige Kupplungsvorrichtung zwischen der Zugstange und dem Aufnahmedorn des Werkzeuges erforderlich. Eine solche Kupplungsvorrichtung könnte entfallen, wenn das Werkzeug mit einer sich gegen die Spindelnase hin verjüngenden konischen Bohrung ausgestattet wäre, in die ein mit der Spindelnase verbundener Spannkegel eingreift, der dann das Werkzeug gegen die Spindelnase ziehen könnte. Ein solcher Spannkegel kann aber nicht ohne weiteres in-die konische Bohrung des Werkzeuges eingesetzt werden, weil er nicht durch die konische Bohrung hindurch in das Werkzeug eingeführt und folglich das Werkzeug nicht auf den Spannkegel aufgesteckt werden kann.
  • Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, eine Schnellspannvorrichtung zum Befestigen von mit einer konischen Bohrung versehenen, umlaufenden Werkzeugen an der Spindel einer Werkzeugmaschine zu schaffen, wobei die Vorteile eines sich gegen das Werkzeug hin weitenden Spannkegels, der in die konische Bohrung des Werkzeuges eingreift, ausgenützt werden können und trotzdem das Werkzeug lediglich auf die Spindel aufzustecken ist.
  • Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß in der Spindel in an sich bekannter Weise eine in Spannrichtung von einer Feder beaufschlagte Zugstange axial verschiebbar geführt ist, die an ihrem die Spindelnase durchsetzenden Ende einen in die konische Bohrung des Werkzeuges eingreifenden Spannkegel trägt, daß zwischen den beiden sich gegen der Spindel hin verjüngenden Kegelflächen Druckstücke, vorzugsweise Kugeln, vorgesehen sind, die in einem an die Spindelnase befestigten Käfig, wie an sich ebenfalls bekannt, radial verschiebbar gelagert sind, und daß der größte Durchmesser des Spannkegels bzw. des Käfigs kleiner als der kleinste Durchmesser der konischen Bohrung des Werkzeuges ist. Da sich gemäß dieser Anordnung der mit der Zugstange verbundene Spannkegel im Gegensatz zum bekannten Stand der Technik gegen das Werkzeug hin erweitert, kann durch eine Axialverschiebung dieses Spannkegels das Werkzeug an die Spindelnase angedrückt werden, ohne daß das Werkzeug mit einer besonderen Einrichtung an die Zugstange angekuppelt werden müßte. Damit bei einer solchen Spannkegelanordnung das Werkstück auf die Spindelnase aufgesteckt werden kann, muß selbstverständlich der größte Durchmesser des Spannkegels kleiner als der kleinste Durchmesser der konischen Bohrung des Werkzeuges sein, was wiederum radial verschiebbar gelagerte Druckstücke zwischen dem Werkzeug und dem Spannkegel verlangt, um entsprechende Kräfte vom Spannkegel auf das Werkzeug ausüben zu können. Da die Druckstücke auf Grund ihrer Lagerung im einem an der Spindelnase vorgesehenen Käfig in axialer Richtung festgelegt sind, wird bei einer axialen Verschiebung des Spannkegels im Sinne eines Entspannens Platz für ein radiales Einwärtsschieben der Druckstücke frei, so daß das Werkzeug trotz der Druckstücke aufgesteckt oder abgezogen werden kann. Beim Vorschieben des Spannkegels mit Hilfe der in der Arbeitsspindel eingesetzten Zugstange gelangen nämlich die Druckstücke, die diese Verschiebebewegung nicht mitmachen, in den Bereich immer kleinerer Durchmesser des Spannkegels. Beim Abziehen des Werkzeuges können daher die radial im Käfig gehaltenen Druckstücke beispielsweise durch die Wandung der konischen Innenbohrung des Werkzeuges selbst soweit einwärts gedrückt werden, daß ein Abnehmen des Werkzeuges möglich wird.
  • Zum Aufspannen des auf die Spindelnase aufgesteckten Werkzeuges braucht lediglich der Spannkegel über die entsprechend beaufschlagte Zugstange gegen die Spindelnase gedrückt zu werden, was ein radiales Nachaußenschieben der Druckstücke entlang des Spannkegels und in weiterer Folge deren Anlegen an die Wandung der konischen Bohrung des Werkzeuges nach sich zieht. Uber die Druckstücke wird somit das Werkzeug zentriert und aufgespannt. Die Beaufschlagung der Zugstange erfolgt in einfachster Weise durch eine Feder, wobei zum Lösen des Werkzeuges die Zugstange gegen die Federkraft verschoben werden muß.
  • Obwohl verschiedene Druckstückformen denkbar und möglich sind, ist die Kugelform vorzuziehen, weil auf Grund der Kugelsymmetrie die Druckstücke stets eine richtige Lage einnehmen.
  • In weiterer Ausbildung der-Erfindung kann vorgesehen werden, daß der Käfig von einem mit Hilfe der Zugstange axial verschiebbaren, topfförmigen Löseorgan umschlossen ist, dessen Außendurchmesser kleiner als der kleinste Durchmesser der konischen Bohrung des Werkzeuges ist und das an seinem vorstehenden Rand eine Innenkegelfläche aufweist. Beim Lösen des Werkzeuges wird wegen dieser Maßnahme das den Käfig umschließende Löseorgan mit der Zugstange mitverschoben, wobei die am vorstehendenRand des Lösetopfes vorgesehene Kegelfläche zur Wirkung kommt und die Druckstücke unabhängig vom Werkzeug in den Käfig schiebt. Das topfartige Löseorgan schließt außerdem den Käfig nach außen ab, so daß die Druckstücke nicht aus dem Käfig austreten können.
  • Um sicherzustellen, daß sich der Spannkegel bereits so weit abgehoben hat, daß die Druckstücke weit genug in den Käfig eingeschoben werden können, wenn das topfartige Löseorgan zum Einsatz kommt, besitzt die Zugstange in weiterer Ausbildung der Erfindung einen Bund, der sich nach einem vorgegebenen Verschiebeweg der Zugstange an das Löseorgan anlegt und dieses gegen die Kraft einer Rückstellfeder mitnimmt. Diese Rückstellfeder wird zum Freigeben der Druckstücke bei der Spannbewegung benötigt, um das Löseorgan wieder von den Druckstücken weg in seine Ausgangslage bringen zu können.
  • Weisen der Spannkegel und die konische Bohrung in weiterer Ausgestaltung der Erfindung in Richtung der Xegelmantelerzeugenden verlaufende Fiihnungsnuten für die Druckstücke auf, so wird eine formschlüssige Verbindung zwischen dem Werkzeug und dem Spannkegel und damit eine sichere Drehmomentübertragung gewahrleistet. Die Zugstange muß für eine solche drehschlüssige Verbindung selbstverständlich drehfest, aber axial verschiebbar in der Spindel gelagert sein. Die Führungsnuten können dabei einen an die kugelförmigen Druckstücke angepaßten kreissegmentförmigen Querschnitt besitzen. Es ist aber auch möglich, die Führungsnuten für die kugelförmigen Druckstücke mit einem dreieckigen oder trapezförmigen Querschnitt zu versehen.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigen Fig.1 eine erfindungsgemäße Schnellspannvorrichtung zum Befestigen von umlaufenden Werkzeugen an der Spindel einer \Zerkzeugmaschine im axialen Schnitt, Fig.2 die ein Werkzeug tragende Spindelnase, ebenfalls im Axialschnitt, jedoch in einem größeren Maßstab, Fig.3 einen Querschnitt durch den in die konische Bohrung des Werkzeuges eingreifenden Spannkegel im Bereich der Druckstücke und Fig.4 eine der Fig.3 entsprechende Darstellung einer Ausführungsvariante .
  • Die Spindel 1 einer nicht näher dargestellten Werkzeugmaschine ist gemäß Fig.1 in einem Gehäuse 2 drehbar gelagert und kann mit Hilfe eines Motors 3, beispielsweise über einen Riementrieb 4, angetrieben werden.
  • In dieser Spindel 1 ist eine durchgehende Zugstange 5 eingesetzt, die an ihrem über die Spindelnase 6 vorragenden Ende einen Spannkegel 7 trägt. ueber diese Zugstange 5, die drehfest, aber axial verschiebbar in der Spindel 1 gelagert ist, kann der Spannkegel 7 in axialer Richtung gegenüber der Spindelnase 6 verschoben werden.
  • Zu diesem Zweck ist eine Feder 8 vorgesehen, die sich einerseits an der Spindel 1 und anderseits an einem mit dem dem Spannkegel 7 gegenüberliegenden Ende der Zugstange 5 verbundenen Federtopf 9 abstützt. Der Federtopf 9 wird dabei von einer Stellmutter 10 gehalten, die auf das mit einem Gewinde versehene Zugstangenende aufgeschraubt ist und eine Einstellung der Vorspannung der Feder 8 erlaubt. Gegen die Kraft der Feder 8 kann die Zugstange 5 über einen hydraulischen Zylinder 11 verstellt werden, der an dem einen Arm eines doppelarmigen Hebels 12 angelenkt ist, dessen anderer Arm über die Stellmutter 10 auf die Zugstange 5 wirkt.
  • An der Spindelnase 6 ist ein Käfig 13 für kugelförmige Druckstücke 14 festgeschraubt, der den Spannkegel 7 auf der Zugstange 5 umschließt und die Druckstücke 14 radial verschiebbar hält, so daß diese Druckstücke 14 bei der Spannbewegung des Spannkegels 7 zufolge der Kraft der Feder 8 durch den sich gegen die Spindelnase 6 hin veraüngenden Spannkegel 7 radial auswärts gedrückt werden.
  • Der größte Durchmesser des Spannkegels 7 bzw. des Käfigs 13 ist so gewählt, daß das aufzuspannende Werkzeug 15, beispielsweise ein Fräskopf, über den Spannkegel 7 und den Käfig 13 auf die Spindelnase 6 aufgesteckt werden kann, wenn die Druckstücke 14 gegen den über den Hydraulikzylinder 11 vorgeschobenen Spannkegel 7 in den Käfig eingeschoben sind. Die zentrale Aufnahmeöffnung 16 des Werkzeuges 15 mit der an die Aufnahmeöffnung 16 anschließenden konischen Bohrung 17 muß folglich einen Durchmesser aufweisen, der größer als der Durchmesser des Käfigs 13 bzw. des Spannkegels 7 ist. Wird nach dem Auf stecken des Werkzeuges 15 auf die Spindelnase 6 der Hydraulikzylinder 11 belüftet, so zieht die Feder 8 die Zugstange 5 mit dem Spannkegel 7 gegen die Spindelnase 6, wobei die durch den Käfig 13 in axialer Richtung festgehaltenen Druckstücke 14 durch den Spannkegel 7 gegen die Wand der Bohrung 17 des Werkzeuges 15 gedrückt werden. Das Werkzeug 15 wird daher über die Druckstücke 14 zentriert und gegen die Spindelnase 6 gespannt. Zum Lösen der Spannvorrichtung braucht lediglich der Hydraulikzylinder 11 beaufschlagt zu werden, der über den doppelarmigen Hebel 12 die Zugstange 5 aus der Spindelnase 6 vorschiebt, wodurch für die Druckstücke 14 Platz zum Einschieben in den Käfig 13 geschaffen wird, weil der Spannkegel 7 mit dem kleiner werdenden Durchmesserbereich in den Bereich der Druckstücke 14 vorgeschoben wird. Das Einschieben der Druckstücke 14 erfolgt über ein den Käfig 13 umschließendes topfartiges löseorgan 18, das auf dem Käfig 13 verschiebbar geführt ist und an seinem gegen die Druckstücke 14 vorstehenden Rand eine Innenkegelfläche 19 bildet. An dieses Löseorgan 18 schlägt nach einem vorgegebenen Verschiebeweg der Zugstange 5 ein an der Zugstange vorgesehener Bund 20 an, so daß das Loseorgan 18 bei der weiteren Schiebebewegung der Zugstange 5 mitgenommen wird und mit seiner Kegelfläche 19 auf die Druckstücke 14 drückt, die zufolge dieser Belastung in den Käfig 13 eingeschoben werden. Das Werkzeug 15 wird durch das Einschieben der Druckstücke 14 vollkommen freigegeben und fällt bei einer Vertikalanordnung auf Grund seines Gewichtes ab.
  • Damit bei der Spannbewegung das Löseorgan 18 die Druckstücke 14 zum radialen Auswärtsschiebe#reigeben kann, ist zwischen ihm und dem Käfig 13 eine Rückstellfeder 21 vorgesehen, die das Löseorgan 18 automatisch gegen die Spindelnase 6 drückt, sobald die Bewegung des Löseorgans durch den Bund 20 freigegeben wird.
  • Um vom Spannkegel 7 über die Bohrung 17 auf das Werkstück 15 größere Drehmomente übertragen zu können, sind in den beiden Kegelflächen 7 und 17 Führungsnuten 22 vorgesehen, die in Richtung von Kegelmantelerzeugenden verlaufen und in die die kugelförmigen Druckstücke 14 beim Spannvorgang formschlüssig eingreifen. Diese Fiihrungsnuten 22 können gemäß Fig.3 einen kreissegmentförmigen Querschnitt besitzen, der an den Durchmesser der Druckstücke 14 angepaßt sein muß. An Stelle dieser Führungsnuten mit kreissegmentförmigem Querschnitt können aber auch Führungsnuten treten, deren Querschnitt nach einem Dreieck oder einem Trapez geformt ist, wie dies in Fig.4 dargestellt wird.
  • Da das Befestigen des Werkzeuges mit Hilfe der erfindungsgemäßen Vorrichtung in einfacher Weise über eine vorgespannte Feder erfolgt, wobei das Werkzeug durch ein gegensinniges Verschieben der Zugstange 5 gelöst wird, eignen sich solche Schnellspannvorrichtungen besonders für Werkzeugmaschinen, bei denen mehrere Werkzeuge gespannt werden müssen, weil die einzelnen Schnellspannvorrichtungen in einem solchen Fall ohne Schwierigkeiten gemeinsam betätigt werden können.
  • Leerseite

Claims (4)

  1. Patentansprüche: Schnellspannvorrichtung zum Befestigen von mit einer konischen Bohrung versehenen umlaufenden Werkzeugen an der Spindel einer Werkzeugmaschine, dadurch #ekennzeichnet, daß in der Spindel (1) in an sich bekannter Weise eine in Spannrichtung von einer Feder beaufschlagte Zugstange (5) axial verschiebbar geführt ist, die an ihrem die Spindelnase (6) durchsetzenden Ende einen in die konische Bohrung (17) des Werkzeuges (15) eingreifenden Spannkegel (7) trägt, daß zwischen den beiden sich gegen die Spindel (1) hin verJüngenden Kegelflächen (7,17) Druckstücke (14), vorzugsweise Kugeln, vorgesehen sind, die in einem an der Spindelnase (6) befestigten Käfig (13), wie an sich ebenfalls bekannt, radial verschiebbar gelagert sind, und daß der größte Durchmesser des Spannkegels (7) bzw. des Käfigs (13) kleiner als der kleinste Durchmesser der konischen Bohrung (17) des Werkzeuges (15) ist.
  2. 2. Schnellspannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Käfig (13) von einem mit Hilfe der Zugstange (5) axial verschiebbaren topfförmigen Löseorgan (18) umschlossen ist, dessen Außendurchmesser kleiner als der kleinste Durchmesser der konischen Bohrung (17) des Werkzeuges (15) ist und das an seinem vorstehenden Rand eine Innenkegelfläche (19) aufweist.
  3. 3. Schnellspannvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,#daß die Zugstange (5) einen Bund (20) besitzt, der sich nach einem vorgegebenen Verschiebeweg der Zugstange (5) an das Löseorgan (18) anlegt und dieses gegen die Kraft einer Rückstellfeder (21) mitnimmt.
  4. 4. Schnellspannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannkegel (7) und die konische Bohrung (17) in Richtung der Kegelmantelerzeugenden verlaufende Führungsnuten (22) für die Druckstücke (14) aufweisen.
DE19792936639 1978-11-23 1979-09-11 Schnellspannvorrichtung zum befestigen von umlaufenden werkzeugen an der spindel einer werkzeugmaschine Withdrawn DE2936639A1 (de)

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