DE2936659C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine kontinuierlich arbeitende Zuckerzen
trifuge, vorzugsweise zum Trennen dünnflüssiger Zucker-Nachpro
duktfüllmassen im Zucker und Ablauf mit einer kegelförmig, von
unten nach oben offenen und um eine lotrechte Achse rotierend an
getriebenen Trommel und mit einer aus rotierendem Beschleuniger
topf und einer rotierenden, von oben nach unten erweiterten Füll
masse-Verteilerglocke bestehenden Füllmasseeinspeisevorrichtung.
In der Zuckerindustrie ist man bestrebt, aus der Zuckerrübe und/
oder aus dem Zuckerrohr soviel Zucker als möglich zu gewinnen.
Leider ist das nicht immer möglich. Das liegt unter anderem dar
an, daß die zur Abschleuderung gelangenden Füllmassen in ihrer
Konsistenz ständig schwanken. Besonders augenfällig ist dieser
Zustand bei der Abschleuderung von Nachprodukt-Füllmasse. Bisher
waren die Zuckerfabriken gezwungen, ihre Füllmassen den Zentri
fugen anzupassen, besonders da jetzt verfahrensbedingt dünnflüs
sige Nachprodukt-Füllmassen erzeugt werden, um einen qualitativ
guten Nachproduktzucker mit gleichmäßigen Kristallen zu erzeu
gen.
Kontinuierlich arbeitende Zentrifugen, in denen auch Nachprodukt-
Füllmassen abgeschleudert werden können und in denen eine Vertei
lerglocke eingebaut ist, sind bekannt. Gemäß DE-AS 22 07 663 hat
die Verteilerglocke die Aufgabe, die Füllmasse möglichst gleich
mäßig auf die Trommel zu übergeben und um einen ruhigen Lauf der
Zentrifuge zu gewährleisten. Die kontinuierlich arbeitende Zen
trifuge kann nur Füllmassen mit annähernd gleicher Konsistenz
leistungsgerecht abschleudern. Füllmassen mit niedrigem Flüssig
keitsanteil setzen die Leistung herab infolge der schlechten Ver
teilung auf dem Sieb der Schleudertrommel, während der erzeugte
Zucker aus dünnflüssigen Füllmassen bei gleicher Leistung von
zu schlechter Qualität wird, weil der hohe Sirup/Flüssigkeitsan
teil die Füllmasse zu schnell über das Arbeitssieb gleiten läßt,
ohne ihr den gesamten Ablauf zu entziehen. Die Leistung muß her
abgesetzt werden, um das zu verhindern.
Gemäß DBGM 17 82 182 soll durch die unterste Siebstufe die Haupt
entwässerung der Füllmasse erfolgen. Auch hier gilt das für
DE-AS 22 07 663 Gesagte, bei dickfließenden Füllmassen wird
zuviel Ablauf abgetrennt, mit der Folge, daß die Verteilung der
Füllmasse auf dem Arbeitssieb der Trommel ungleichmäßig ist und
zu einem unruhigen Lauf der Zentrifuge führt, die Leistung muß
soweit zurückgenommen werden, bis die Zentrifuge wieder ruhig
läuft.
Ist die Füllmasse dünnflüssig, so erfolgt nur eine ungenügende
Entwässerung. Der erzeugte Zucker ist qualitativ schlecht und die
Leistung muß praktisch verringert werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, alle Schwankungen in
der Konsistenz der eingespeisten Füllmassen so zu beeinflussen,
daß das Arbeitssieb der Schleudertrommel stets mit einer Füllmas
se gleichbleibender Konsistenz beschickt wird.
Diese Aufgabe wird mit einer Zentrifuge gemäß Patentanspruch 1 ge
löst. Der vorzugsweise untere Rand der Füllmasse-Verteilerglocke
einer Füllmasse-Einspeisevorrichtung ist erfindungsgemäß in der
Höhe verstellbar, so daß durch einen besiebten Übergabeteil,
welcher gegen die lotrechte Achse der Trommel geneigt ist, der
Nachprodukt-Füllmasse mit unterschiedlicher Konsistenz, vorzugs
weise dünnflüssiger Füllmasse, soviel Ablauf entzogen wird, daß
die sich am Anfang der Trommel bildende Füllmasseschicht gleich
mäßig dick aufläuft und optimal in Melasse und Zucker trennbar
ist.
Hat die Füllmasse vergleichsweise wenig Flüssigkeit, so wird der
untere Rand der Füllmasse-Verteilerglocke nach oben bewegt, so
daß die Füllmasse in einem oberen Bereich des besiebten Übergabe
teiles auftritt. Dadurch werden die unteren Bereiche des Über
gabeteils als Flüssigkeitsentzugseinrichtung unwirksam und die
Füllmasse behält mehr Flüssigkeit. Bei vergleichsweise dünnflüs
sigen Füllmassen wird der untere Rand der Verteilerglocke nach
unten verschoben, dadurch verlagert sich auch die Übergabezone
auf dem besiebten Übergabeteil nach unten und die Füllmasse muß
eine längere besiebte Strecke zurücklegen, wird also stärker ent
wässert. So kann durch Höhenbewegung des unteren Randes der Ver
teilerglocke eine feinfühlige Vorentwässerung vorgenommen werden,
so daß eine Füllmasse optimaler Konsistenz an die Trommel abge
schoben wird.
Die Verschiebbarkeit des unteren Randes der Füllmasse-Verteiler
glocke wird dadurch erreicht, daß die gesamte Füllmasse-Vertei
lerglocke oder ein Teil von ihr, z. B. auf Stiften geführt und in
Schlitzen gleitend arretierbar verstellbar ist.
Die optimale Trennung von Zucker und Ablauf wird unterstützt
durch die Ausführung der Besiebung des Übergabeteiles, die von
unten nach oben mit immer kleineren Durchtrittslöchern versehen
ist und am oberen Rand vor dem Übergang auf die Schleuderstufe
der Trommel eine lochfreie Zone aufweist.
Entsprechend den Ansprüchen 3 bis 5 erfolgt die Verstellung des
unteren Randes der Füllmasse-Verteilerglocke durch Stellorgane
und Regelkreise über die Qualität der aufgegebenen Füllmasse
und/oder Qualität bzw. Quantität des erzeugten Zuckers, der über
den oberen Rand der Trommel in den Zuckerauffangraum gelangt.
Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäß ausgebildeten Zentrifuge
sind in den Zeichnungen dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Schemaschnittansicht, aus welcher das Wesen
der Erfindung erkennbar ist;
Fig. 2 zeigt eine bauliche, besonders einfache Ausführungsform
der erfindungsgemäß ausgebildeten Zentrifuge in Teil
schnittansicht;
Fig. 3 zeigt eine vereinfachte Teilseitenansicht der Zentrifuge
gemäß Fig. 2;
Fig. 4 zeigt eine Bauvariante der Zentrifuge gemäß Fig. 2
und 3;
Fig. 5 zeigt eine Einzelheit bei einer weiteren möglichen Ausge
staltung der erfindungsgemäß ausgebildeten Zentrifuge;
Fig. 6 zeigt eine weitere mögliche Ausbildung der erfindungsge
mäß ausgebildeten Zentrifuge.
In der Fig. 1 ist das Wesen der Erfindung, d. h. der allen denk
baren Varianten übergeordnete gemeinsame Erfindungsgedanke wie
dergegeben.
Bei einer nur zum Teil dargestellten kontinuierlich arbeitenden
Zuckerzentrifuge 1 dient eine sich kegelstumpfartig von unten
nach oben öffnende Schleudertrommel 2, die um eine lotrecht ver
laufende Achse 3 rotiert mit einem nicht gezeigten Trennsieb zur
Trennung von Zuckerfüllmassen in Zucker und Ablauf.
Während der kristalline Zucker - vom Trennsieb zurückgehalten -
in Richtung auf das obere Ende der Schleudertrommel 2 wandert und
diese über einen Abwurfrand 4 verläuft, durchsetzt der Ablauf das
Trennsieb und verläßt die Schleudertrommel 2 durch entsprechende
Ablauföffnungen 5.
Die Schleudertrommel 2 ist außen von einem Flüssigkeitsauffangge
häuse 6 umgeben, welches einen unteren Flüssigkeitssammelraum 7
für Grünablauf und einen oberen Flüssigkeitssammelraum 8 für
Weißablauf aufweist. Zur Trennung beider Flüssigkeitssammelräume
7 und 8 dient eine feststehende Zwischenwand 9.
Die Schleudertrommel 2 weist am unteren Ende einen Trommelteil
10 auf, der im Vergleich zum oberen Trommelteil 11 wesentlich
steiler geneigt ist.
Beide Trommelteile 10 und 11 weisen innen Siebe 12 auf. Der un
tere Trommelteil 10 ist außerdem relativ zu seiner Oberfläche mit
wesentlich mehr Ablauföffnungen 5 versehen als der obere Trommel
teil 11. Die Zwischenwand 9 ist in einer solchen Höhe angeordnet,
daß die unteren Ablauföffnungen 5 des oberen Trommelteiles 11,
welcher im Gegensatz zum unteren Trommelteil 10 nur am unteren
und am oberen Ende eine Umfangreihe von Ablauföffnungen 5 auf
weist, innerhalb des unteren Flüssigkeitssammelraumes 7 für Grün
ablauf liegen.
Das Sieb 12 des unteren Trommelteiles 10 weist eine untere Zone
12 a auf, die einen sehr großen Flüssigkeitsdurchsatz ermöglicht,
das kann z. B. durch eine sehr große Lochanzahl verwirklicht wer
den.
In einem mittleren Bereich 12 b ist der mögliche Flüssigkeits
durchsatz geringer, während ein wenigstens schmaler oberer Be
reich 12 c gar keinen Flüssigkeitsdurchsatz ermöglicht, d. h.
lochfrei ausgebildet ist.
Bei der Gestaltung des Siebes 12 sind viele Möglichkeiten der
Gliederung in zahlreiche, feinstufig geänderte Zonen oder sehr
wenige, jedoch grobstufig geänderte Zonen gegeben; es können auch
Siebe 12 mit stufenlos linear oder progressiv geänderter Trenn
leistung vorgesehen werden.
Zur Beschickung der Schleudertrommel 2 dient eine Füllmasseein
speisevorrichtung 13, die wenigstens einen Beschleunigertopf 14
(siehe Fig. 2) sowie eine Füllmasse-Verteilerglocke 15 aufweist,
welche sich von oben nach unten kegelstumpfförmig erweitert und
mit ihrem unteren Rand 16 innerhalb des unteren Trommelteiles 10
endet.
Erfindungsgemäß ist die Füllmasse-Verteilerglocke 15 bzw. ihr
unterer Rand 16 oder ein ihm entsprechender Bauteil in Richtung
des Doppelpfeiles 17 in Figur bewegbar, so daß sie unterschied
liche Stellungen - siehe Fig. 2 - einnehmen kann.
Wird die Füllmasse bei tiefstehender Füllmasse-Verteilerglocke 15
- siehe linke Seite der Fig. 2 - eingespeist, so muß sie einen
vergleichsweise langen Weg über das Sieb 12 des unteren Trommel
teiles 10 zurücklegen, ehe sie den oberen Trommelteil 11 er
reicht. Erfindungsgemäß wird die Füllmasse-Verteilerglocke 15 je
weils so tief eingestellt, daß die letzten Reste des Grünablau
fes, die in der Füllmasse verbleiben müssen, um die Fließfähig
keit für deren Übertritt vom unteren zum oberen Trommelteil 10
bzw. 11 zu erhalten, durch die untere Reihe der Ablauföffnungen 5
des oberen Trommelteiles 11 und damit in den unteren Flüssig
keitssammelraum 7 für Grünablauf abfließen. Durch geeignete Hö
henverstellungen der Füllmasse-Verteilerglocke 15 ist es unter
allen Umständen möglich dafür zu sorgen, daß auch sehr große Men
gen Grünablauf im unteren Trommelteil 10 soweit abgetrennt wer
den, daß nur noch Reste durch die unteren Ablauföffnungen 5 des
oberen Trommelteiles 11 ablaufen. Durch richtige Höheneinstellung
der Füllmasse-Verteilerglocke 15 kann erfindungsgemäß erreicht
werden, daß, unabhängig vom extrem starken bis geringen Flüssig
keitsgehalt der eingespeisten Füllmasse auf den oberen Trommel
teil 11, ständig ein Füllmasse- bzw. ein Zwischenprodukt mit kon
stantem Feststoff-Flüssigkeitsverhältnis abgegeben wird, um eine
optimale Durchsatz- und Trennleistung dieses Trommelteiles zu ge
währleisten.
Baulich läßt sich die erfindungsgemäß vorgesehene Höhenverstell
barkeit der Füllmasse-Verteilerglocke 15 auf unterschiedlichste
Art verwirklichen.
In den Zeichnungen sind Beispiele dafür dargestellt, wie die ge
samte Füllmasse-Verteilerglocke 15 in Höhenrichtung verstellt
werden kann. Der Erfindungsgedanke wird aber auch dann verwirk
licht, wenn die Füllmasse-Verteilerglocke 15 selbst unverschieb
bar bleibt und statt dessen bewegliche Schieber, Ringe, Masken
oder dergleichen den unteren Rand 16 zumindest funktionell in
Höhenrichtung verstellen bzw. wenn es durch geeignete Zwischen
glieder möglich ist, die Stelle, auf welcher die Füllmasse nach
Passieren des unteren Randes 16 der Füllmasse-Verteilerglocke 15
auf das Sieb 12 des unteren Trommelteiles 10 in Höhenrichtung,
also im Sinne des Doppelpfeiles 17 in Fig. 1 zu verlagern.
Die Ausführungsbeispiele gemäß Fig. 2 bis 6 zeigen Möglichkeiten
zur Höhenverstellung der gesamten Füllmasse-Verteilerglocke 15.
Die Beispiele gemäß Fig. 2 bis 4 sind für Einsatzfälle gedacht,
bei denen der Flüssigkeitsgehalt der Füllmasse nur so seltenen
Schwankungen unterliegt, daß auf eine Verstellung der Füllmasse-
Verteilerglocke 15 während des Betriebes verzichtet werden kann.
Bei diesen Beispielen ist am Beschleunigertopf 14 ein Tragring 18
befestigt, während die Füllmasse-Verteilerglocke 15 an ihrem
oberen Ende mit einer Führungshülse 19 versehen ist, welche auf
dem Tragring 18 außen gleitend beweglich aufgenommen ist.
Bei einfachster Ausgestaltung (Fig. 2 und 3) weist die Führungs
hülse 19 wenigstens zwei, einander diametral gegenüberstehende,
axial verlaufende Schlitze 20 auf, durch welche am Tragring 18
befestigte Bolzen 21, vorzugsweise Gewindebolzen, hindurchtreten
und eine Schlitz-Bolzen-Führung bilden. Die Füllmasse-Verteiler
glocke 15 läßt sich daher in Höhenrichtung (Doppelpfeil 17) von
Hand verschieben und mittels Gewindemuttern 22 in den gewünschten
Stellungen arretieren.
Bei der Ausführung gemäß Fig. 4 verläuft der Schlitz 20 in Um
fangsrichtung geneigt. Bei dieser Bauform wird die Höhenverstel
lung durch Verdrehen der Führungshülse 19 bzw. Füllmasse-Vertei
lerglocke 15 vorgenommen. Die Arretierung in der gewählten, ein
gestellten Lage wird mit der Mutter 22 vorgenommen, die auch bei
senkrecht verlaufendem Schlitz 20 verwendet wird.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 5 ist das obere Ende der
Führungshülse 19 mit einem Zahnkranz 23 versehen, in welchem ein
Getriebeglied 24 eines gesteuert motorisch angetriebenen Stell
gliedes 25 eingreift. Es ist unerheblich, ob das Stellglied 25
mit einem Druckmittelmotor oder einem Elektromotor ausgerüstet
ist; in jedem Fall wird bei einem gemäß Fig. 4 schräg verlaufen
den Schlitz 20 durch jede Verdrehung des Zahnkranzes 23 und damit
der Führungshülse 19 zugleich eine Höhenbewegung der Füllmasse-
Verteilerglocke 15 herbeigeführt.
Die Ausgestaltung gemäß Fig. 5 eignet sich für eine automatisch
geregelte Verstellung während des Betriebes.
Man kann das bzw. die Stellglieder 25 auch lotrecht anordnen,
wenn der Schlitz 20 lotrecht verläuft. Anstelle eines Zahnkranzes
23 müssen dann andere Getriebemittel verwendet werden. Diese mög
liche Bauvariante ist zeichnerisch nicht dargestellt.
Bei der Ausführung gemäß Fig. 6 weist die Führungshülse 19 eine
nach innen vorspringende Rippe 26 auf, die von einem Ring 27 um
faßt wird. Der Ring 27 ist mit Hilfe eines Kugellagers 28 an
einem Tragring 29 befestigt, welcher mit Hilfe von lotrecht ver
laufenden Stellschrauben 30 höhenbeweglich ist. Die Stellschrau
ben 30 sind in einer Traverse 31 gehalten, die mit einem geeigne
ten feststehenden Bauteil der Zentrifuge, z. B. einem in Fig. 6
in strichpunktierten Umrißlinien eingezeichneten Füllmasseein
laufrohr 32 verbunden ist.
Diese Bauform erlaubt eine Höhenverstellung der Füllmasse-Vertei
lerglocke 15 während des Betriebes, die Verstellung muß jedoch
von Hand, durch Betätigung der Stellschrauben 30, vorgenommen
werden.
In der überwiegenden Zahl praktischer Anwendungsfälle wird vor
aussichtlich diese Handverstellung während des Zentrifugenbetrie
bes ausreichen, um eine einwandfreie Siruptrennung zu erzielen.
Die vollautomatische Ausführung wird voraussichtlich dann erfor
derlich werden, wenn es sich um sehr große Zentrifugenstationen
handelt; denn es könnte dann bei Füllmasseänderungen zu viel Zeit
vergehen, ehe alle Zentrifugen von Hand nachgestellt sind, um
eine optimale Arbeitsleistung zu gewährleisten.
Die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele stellen
nur einige wenige Möglichkeiten dar, um den Erfindungsgedanken,
den unteren Rand 16 der Füllmasse-Verteilerglocke 15 in Höhen
richtung relativ zu einem zusätzlichen, mit einem unterschiedlich
durchlässigen Sieb 12 a, 12 b, 12 c ausgestatteten, ausschließlich
für das Abtrennen von stark schwankenden Flüssigkeitsanteilen der
Füllmasse vorgesehenen unteren Trommelteil 10 so zu verstellen,
daß der obere Trommelteil 11 stets mit Füllmasse konstanter Be
schaffenheit beschickt wird, die eine optimale Ausnutzung seiner
Trenn- und Durchsatzleistung gewährleistet.
Claims (5)
1. Kontinuierlich arbeitende Zentrifuge, vorzugsweise zum Trennen
dünnflüssiger Zucker-Nachproduktfüllmassen in Zucker und Ab
lauf mit kegelförmiger, von unten nach oben offener und um
eine lotrechte Achse rotierend angetriebener Trommel und mit
einer aus rotierendem Beschleunigertopf und einer rotierenden
von oben nach unten erweiterten Füllmasse-Verteilerglocke be
stehenden Füllmasseeinspeisevorrichtung, dadurch ge
kennzeichnet, daß der untere Rand (16) der Füll
masse-Verteilerglocke (15) in bezug auf einen vom Neigungswin
kel der Trommel abweichenden unteren Trommelteil (10) in Hö
henrichtung verstellbar ist und daß die Siebe (12) des unteren
Trommelteiles (10) eine von unten nach oben - im Verstellbe
reich des unteren Endes der Füllmasseverteilerglocke - abneh
menden Durchgangsquerschnitt aufweisen.
2. Zentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Füllmasse-Verteilerglocke (15) in
Stiften (21) verschiebbare, in Höhenrichtung verlaufende
Schlitze (20) aufweist und arretierbar ist.
3. Zentrifuge nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Füllmasse-Verteilerglocke
(15) mittels einer hydraulischen Vorrichtung verstellbar ist.
4. Zentrifuge nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stellvorrichtung mit
einem von einem Polarimeter ansteuerbaren Regler verbunden
ist.
5. Zentrifuge nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Ansteuerung des Reg
lers auf Zuckerschichtdicke und Zuckermenge ansprechende Sen
soren und/oder fotoelektrische Zellen am oberen Rand (4) der
Trommel (2) vorgesehen sind.
Priority Applications (5)
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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