DE293709C - - Google Patents
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- DE293709C DE293709C DENDAT293709D DE293709DA DE293709C DE 293709 C DE293709 C DE 293709C DE NDAT293709 D DENDAT293709 D DE NDAT293709D DE 293709D A DE293709D A DE 293709DA DE 293709 C DE293709 C DE 293709C
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- DE
- Germany
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- rail
- rings
- clamping device
- rails
- hooks
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- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 2
- 241000131971 Bradyrhizobiaceae Species 0.000 description 1
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05C—EMBROIDERING; TUFTING
- D05C7/00—Special-purpose or automatic embroidering machines
- D05C7/12—Special-purpose or automatic embroidering machines for making cotton buttons
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVr 293709-KLASSE 52 b. GRUPPE
PAUL DONAT in MARIENBERG, Sa.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12.JuIi 1914 ab.
Es ist bekannt, Zwirnknöpfe in der Weise herzustellen, daß.man die kreisförmige Einlage,
gewöhnlich einen Drahtring, vor die Nadeln hält und sie strahlenförmig vom Mittelpunkte
aus nach allen Seiten hin überstickt. Durch vorliegende Erfindung soll dieses Verfahren
dadurch, gefördert werden, daß man die Ringe reihenweise in ein Klemmschienenpaar
in den gehörigen Entfernungen festklemmt und sie reihenweise in größerer Anzahl auf einmal vor die Nadeln bringt. Dadurch,
daß diese Vorbereitung, das Einklemmen der Ringe in die Schiene, geschehen kann,
während der vorhergegangene Arbeitssatz bestickt wird, soll eine Zeitersparnis erreicht
werden; die Stickmaschine kann mit den durch das Vorlegen der Schienen bedingten
nur kurzen Unterbrechungen unaufhörlich arbeiten.
ao Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Fig. 1 ist eine
Vorderansicht, Fig. 2 ein senkrechter Schnitt in Seitenansicht. Die Fig. 3, 4 und 5 zeigen
verschiedene Stellungen der Klemmvorrichtung während des Füllens mit frischen Ringen.
Die Klemmvorrichtung besteht aus zwei
Schienen α und b, die um eine gemeinsame
Achse c schwingen. Beim Sticken ist der Teil α der Stickereiebene zugewendet; dieser
Teil α ist sehr dünn gearbeitet, wodurch es möglich ist, den Ring ganz nahe an die Stikkereiebene
zu bringen. Der Teil b ist an einem unteren Rand mit kleinen Stiften d
versehen, über welche die Ringe automatisch gehängt werden; um ein unbeabsichtigtes öffnen
der Klemmvorrichtung zu verhindern, sind am Teil α Verriegelhaken f angebracht,
die durch Löcher g des Teiles b hindurchgreifen. Mittels eines abgeschrägten Riegels h,
welcher in die Haken f eingreift, wird die Klemmvorrichtung fest geschlossen, so daß ein
Herausfallen oder Verschieben der Ringe unmöglich ist. In diesem Zustand wird die
Klemmvorrichtung in den Rahmen der Stickmaschine eingehängt, und sobald die Ringe
genügend umstickt sind, wird der Sicherungsriegel h aus dem Bereich der Verriegelhaken
gebracht, die beiden Teile α und b können
' auseinanderschwingen, und die Vorrichtung wird abgehoben.
Im offenen oder aufgeklappten Zustand wird die Klemmvorrichtung den Behältern i zugeführt.
Diese Behälter sind an einer Schiene k befestigt, und zwar in den genauen Nadelabständen
der Stickmaschine; an ihrem unteren Ende sind die Behälter i nur mit einem halben
Boden m versehen. Die in den Behälter i eingefüllten Ringe suchen durch ihre
eigene Schwere oder durch Druck nach unten zu fallen, werden jedoch durch den halben
Boden m am Herausfallen verhindert. Werden nun die aufgeklappten Teile α und b selbsttätig
in den Bereich dieser Behälter gebracht, so werden die auf dem Teil b vorgesehenen
kleinen Stiftchen d sich beim Rückwärtsgang je einen Ring entnehmen, der Teil α wird
niederklappen, und die nunmehr zwischen a und b eingeklemmten und durch den Stift d
in ihrer Lage gesicherten Ringe werden durch den Sicherungsriegel h vollends festgeklemmt.
j Die so mit Ringen gefüllte Klemmvorrichtung
ist nun fertig vorbereitet und wird in die Lager ar me k1 (Fig. 2) eingelegt, wo sie so
lange verbleibt, bis die Nadeln η eine Anzahl
Stiche, wie in Fig.. ι angedeutet, ausgeführt
haben. Dann wird die Verriegelung durch Fortnehmen der Schiene h wieder gelöst und
die Klemmvorrichtung ausgehoben.
Die beschriebene Einrichtung kann sowohl auf der Schiffchenstickmaschine als auch auf
der Heilmannschen Handstickmaschine Verwendung finden.
Claims (2)
- Patent-An Sprüche:i. Vorrichtung für Stickmaschinen zur Herstellung von Zwirnknöpfen, gekennzeichnet durcli ein zangenartig gegeneinander bewegliches Schienenpaar (a, b), das eine Anzahl reihenweise im Nadelabstand geordneter Ringe an einem Teil ihrer Fläche festklemmt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine keilförmig zugeschärfte Schiene (h), die zur Sicherung der Klemmwirkung in Haken (f) eingelegt wird, die an der einen Schiene (a) befestigt sind und durch Öffnungen (g) der anderen Schiene (δ) hindurchgreifen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE293709C true DE293709C (de) |
Family
ID=548349
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT293709D Active DE293709C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE293709C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5440835A (en) * | 1992-11-03 | 1995-08-15 | Romo; Michael A. | Drip irrigation unit |
| US5956899A (en) * | 1998-08-04 | 1999-09-28 | Diorio; James J. | Apparatus and method for subirrigating plants |
-
0
- DE DENDAT293709D patent/DE293709C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5440835A (en) * | 1992-11-03 | 1995-08-15 | Romo; Michael A. | Drip irrigation unit |
| US5956899A (en) * | 1998-08-04 | 1999-09-28 | Diorio; James J. | Apparatus and method for subirrigating plants |
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