DE2937384C2 - Anordnung einer Vorsatzplatte an einem Haushaltgerät, insbesondere einer Geschirrspülmaschine - Google Patents

Anordnung einer Vorsatzplatte an einem Haushaltgerät, insbesondere einer Geschirrspülmaschine

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DE2937384C2
DE2937384C2 DE19792937384 DE2937384A DE2937384C2 DE 2937384 C2 DE2937384 C2 DE 2937384C2 DE 19792937384 DE19792937384 DE 19792937384 DE 2937384 A DE2937384 A DE 2937384A DE 2937384 C2 DE2937384 C2 DE 2937384C2
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Hans 7920 Heidenheim Mailänder
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BSH Hausgeraete GmbH
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Bosch Siemens Hausgerate GmbH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L15/00Washing or rinsing machines for crockery or tableware
    • A47L15/42Details
    • A47L15/4251Details of the casing
    • A47L15/4257Details of the loading door
    • A47L15/4265Arrangements of door covering/decoration panels or plinths, e.g. for integrated dishwashers

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  • Washing And Drying Of Tableware (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Anordnung einer Vorsatzplatte an einem Haushaltgerät nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Beim Einfügen eines derartigen Haushaltgerätes in eine Küchenschrankzeile besteht der Wunsch, das Gerät im frontseitigen Aussehen weitgehend den angrenzenden Küchenschränken anzupassen. Hierzu wird das Gerät mit einer Platte verkleidet, welche in Material und Aussehen den Türen der Küchenschränke entspricht. Ebenso wird Wert auf eine weitgehende Spaltfreiheit der Gerätefrontseite und auf eine einheitliche höhenmäßige Begrenzung des Sockelrücksprungs bei Schränken und Gerät gelegt.
Aus der DE-OS 27 16 952 ist ein Haushaltgerät der eingangs genannten Art bekannt, bei dem die Gerätetür eine fest mit dieser verbundene Vorsatzplatte trägt. Diese ist entlang ihrer im Bereich der Türlagerachse verlaufenden, unteren Begrenzungskante nahezu spaltfrei über Scharniere mit einem weiteren Plattenteil verbunden, der sich in der Schließstellung der Tür flächenbündig mit der Vorsatzplatte über den Bereich zwischen der Unterkante der Tür und dem Sockelrücksprung des Gerätes erstreckt Der beim Öffnen der Gerätetür gegenüber der Vorsatzplatte abknickende Plattenteil ist entlang seiner unteren Randzone durch Abtrennen eines Streifens an die Sockelhöhe angrenzender Schränke anpaßbar.
Ferner ist ein Einbauherd mit verschwenkbarer Verkleidungsfrontplatte bekannt (DE-GM 75 19 943), die von der unterhalb einer gehäusefesten Armaturenplatte angeordneten Herdtür völlig getrennt um 90° abklappbar und in der abgeklappten Stellung in einen Raum unterhalb des Backkastens einschiebbar ist
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine auch im Bereich zwischen der Tür und dem Sockelrücksprung des Haushaltgerätes spaltfreie Verkleidung der Gerätef-ont zu schaffen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst Dies hat den Vorteil, daß einerseits aufgrund der räamlichen Trennung der Achsen von Gerätetür und Vorsatzplatte eine einstückige Ausgestaltung der Platte vom Blendenkörpcr bis in den Sockclbcrcich des Gerätes hinein erzielt wird, andererseits eine Zuordnung zwischen den beiden, beim Schwenken sich gegeneinander bewegenden Bauteilen (Gerätetür, Vorsatzplatte) gegeben ist Gleichzeitig ergibt sich die Möglichkeit, den bodenseitigen Abschnitt der bis in den Sockelbereich verlängerten Vorsatzplatte beim offnen der Gerätetür in den vom Rücksprung begrenzten Raum behinderungsfrei einzuschwenken. Da aufgrund der getrennten Achsen die Vorsatzplatte beim gemeinsamen öffnen von Platte und Tür eine Relativbewegung gegenüber der Tür ausführt, welche ein Aufeinandertreffen der einander zugeordneten Schmalseiten der Vorsatzplatte und des Blendenkörpers verursachen würde, zwingt der Lenker unter Beibehaltung des Formschlusses zwischen der Tür und der Vorsatzplatte dieser eine das Hemmnis umgehende Ausweichbewegung auf.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ist darin zu sehen, daß der Lenker mit seinem einen Endabschnitt in der Gerätetür um eine parallel zur
Türlagerachse verlaufende Achse schwenkbar gelagert
ist während sein anderer Endabschnitt rückseitig an der Vorsatzplatte ausrastbar angreift. Dies hat den Vorteil, daß die Vorsatzplatte bei geöffneter Tür leicht vom Lenker getrennt werden kann, um die Frontseite der Tür für Reinigungs- oder Wartungsarbeiten zugänglich zu machen.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß der Lenker entgegen einer Federvorspannung aus der Gerätetür herausschwenkbar ist. Hiermit wird in der Türschließstellung eine spielfreie, sichere Anlage der Vorsatzplatte an der Tür erzielt.
Eine weitere zweckmäßige Ausgestaltung ist dadurch gekennzeichnet daß je ein Lenker an den seitlichen Randbereichen der Tür vorgesehen ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des
Gegenstandes der Erfindung dargestellt, wobei die überwiegend durch eine Vorsatzplatte abgedeckte Tür über einen Lenker formschlüssig mit dieser in Verbindung steht Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht einer Geschirrspülmaschine, deren Tür sich einerseits in ihrer Schließstellung und andererseits in ihrer Offenstellung befindet, in der die Vorsatzplatte von der Tür weggeschwenkt ist, und
Fig.2 eine Ansicht des als Einzelheit II in Fig. 1 gekennzeichneten Bereiches der Tür mit einem Abschnitt der durch den Lenker mit der Tür
verbundenen Vorsatzplatte, einerseits an der Tür anliegend und andererseits von der Tür abgehoben (strichpunktierte Linien), in größerem Maßstab.
Eine mit 10 bezeichnete Geschirrspülmaschine ist neben nicht sichtbaren Küchenschränken unter einer gemeinsamen Arbeitsplatte 11 angeordnet (F i g. 1). Die Geschirrspülmaschine 10 weist eine Tür 12 auf, die an ihrem bodenseitigen Abschnitt 13 um eine horizontal verlaufende Achse 14 schwenkbar am Maschinenkörper 15 gelagert ist Die Tür 12 trägt an ihrer bodenabgewandten Randzone 16 einen aus einem bei den Küchenschränken gleichfalls verwendeten Schubkastenblatt bestehenden Blendenkörper 17, dem nicht dargestellte Bedien- und Anzeigeelemente, wie Türgriff, Schaltertasten und Leuchten zugeordnet sind Im übrigen ist die Tür 12 frontseitig unter Bildung eines schmalen Spaltes 18 mit einer vom Blendenkörper 17 ausgehenden und sich bis in den Bereich eines Sockelrücksprungs 19 erstreckenden, dickwandigen Vorsatzplatte 20 verkleidet
Als Vorsatzplatte 20 findet ein auch bei den benachbarten Küchenschränken mit einem unmittelbar unterhalb der Arbeitsplatte 11 angeordneten Schubkasten eingesetztes Türblatt Verwendung, so adß mit diesem eine Übereinstimmung hinsichtlich des Aussehens der Maschinenfront an das der Küchenschränke erzielt ist Die Geschirrspülmaschine 10 ist jedoch auch durch die herstellerseitige Verwendung einer »neutral« aussehenden Vorsatzplatte 20 und einem entsprechenden Blendenkörper 17 an unterschiedliche Küchenmöbel-Programme anpaßbar. In derartigen Fällen ist eine zu lange Vorsatzplatte 20 aus Holz an ihrem bodenseitigen, in der Türoffenstellung in den Sockelrückspmng 19 der Geschirrspülmaschine 10 eingeschwenkten Endabschnitt 21 durch Abtrennen eines schmalen Streifens verkürzbar, um die Sockelhöhe der Maschine an diejenige der Küchenschränke anzupassen.
Die Vorsatzplatte 20 ist zwischen dem Sockelrücksprung 19 und der Türlagerachse 14 um eine parallel zu dieser verlaufende Achse 22 schwenkbar am Maschinenkörper 15 gelagert. Ihr lagerabgewandter Abschnitt 23 steht dagegen unterhalb des Blendenkörpers 17 über einen Lenker 24 mit der Tür 12 in Verbindung (F i g. 2). Zu diesem Zweck ist in der Tür i2 ein Lagerkörper 25 angeordnet, welcher eine parallel zur Türlagerachse 14 verlaufende Schwenkachse 26 am türseitigen Endabschnitt 27 des Lenkers 24 aufnimmt während sein anderer Endabschnitt 28 mittels eines Zapfens 29 ausrastbar an einer rückseitig an der Vorsatzplatte 20 angeordneten Spange 30 angreift Damit die Vorsatzplatte 20 in der Schließstellung der Tür 12 spielfrei an dieser anliegt, greift im Bereich des türseitigen Endabschnittes 27 des Lenkers 24 eine Drehfeder 31 an,
ίο so daß der Lenker nur entgegen Federvorspannung aus der Tür herausgeschwenkt werden kann. Bei einer verwindungssteifen Vorsatzplatte 20 reicht es aus, wenn lediglich ein Lenker 24 in der Türmitte vorgesehen ist Dagegen kann es bei wenig formstabilen Vorsatzplatten zweckmäßig sein, je einen Lenker an den seitlichen Randbereichen der Tür anzuordnen.
Beim Öffnen und Schließen der Tür 12 ergibt sich folgender Bewegungsablauf zwischen dieser und der Vorsatzplatte 20:
Aufgrund der räumlichen Trennung der Türlagerachse 14 sowie der Lagerachse 22 der Vorsatzplatte 20 führt die in der Schließstellung der Tür 12 an dieser anliegende Platte während des Schwenkens der Tür eine Relativbewegung aus. Diese besteht beim Öffnen in einem Abheben und einer gegenüber der Tür 12 vorausei'onden Schwenkbewegung der Vorsatzplatte 20. Außerdem führt die Vorsatzplatte 20 gegenüber der Tür 12 eine parallel zur Türebene verlaufende Schiebebewegung aus, so daß die lagerferne Randzone 32 der Vorsatzplatte um wenige Zentimefer vor den Blendenkörper 17 tritt Um einerseits den Spalt 18 klein zu halten und andererseits ein Aufeinandertreffen der Vorsatzplatte 20 auf den Blendenkörper 17 zu verhindern, ist die lagerferne Randzone 32 entlang dem
Ji Blendenkörper zur Tür 12 hin abgeschrägt Wie in Fig.2 mit strichpunktierten Linien in größerem Maßstab wiedergegeben ist, hat die Vorsatzplatte 20 in der Türoffenstellung schließlich ihren größtmöglichein Abstand zur Tür 12 eingenommen und erstreck., sich
■to entsprechend der Darstellung in F i g. 1 mit ihrem bodenseitigen Endabschnitt 21 in den Sockelrücksprung 19 der Geschirrspülmaschine 10. Beim Schließen der Tür 12 kommt es bei umgekehrtem Bewegungsablauf wieder zur Annäherung der Vorsatzplatce 20 an die Tür.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Anordnung einer Vorsatzplatte an einem Haushaitgerät, insbesondere einer Geschirrspülmaschine mit einer Gerätetür, die an ihrem bodenseitigen Abschnitt oberhalb eines Sockelrücksprungs um eine horizontal verlaufende Achse schwenkbar am Gerätekörper gelagert ist, auf ihrer bodenabgewandten Randzone einen die Bedien- und Anzeigeelemente aufnehmenden Blendenkörper und darunter die die übrige Türfront vollflächig abdeckende, bis in den Bereich des Sockelrücksprungs ragende Vorsatzplatte aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsatzplatte (20) zwischen dem Sockelrücksprung (19) und der Türlagerachse (14) parallelachsig zu dieser schwenkbar am Gerätekörper (15) gelagert sowie mit ihrem lagerfernen Vorsatzplattenabschnitt (23) über wenigstens einen Lenker (24) der Gerätetür (12) vorgehängt st und daß der Lenker die Vorsatzplatte in derTürsenließsteüung an die Gerätetür anliegend hält, bei der Öffnungsbewegung der Vorsatzplatte eine der Gerätetür voreilende und abhebende Schwenkbewegung aufzwingt und in der Türoffenstellung den lagerfernen Vorsatzplatten-Abschnitt in einer von der Gerätetür abgehobenen, über den Blendenkörper (17) geschobenen Endlage trägt
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lenker (24) mit seinem einen Endabschnitt (27) in der Gerätetür (12) um eine parallel zur Türlagerachse verlaufende Achse (26) schwenkbar gelagert ist während sein anderer Endabschnkt (28) rücxseitig an der Vorsatzplatte (20) ausrastbar angreift
3. Anordnung nach Anspruch ·, dadurch gekennzeichnet, daß der Lenker (24) entgegen einer Federvorspannung aus der Gerätetür (12) herausschwenkbar ist
4. Anordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß je ein Lenker (24) an den seitlichen Randbereichen der Gerätetür (12) vorgesehen ist.
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DE3211949A1 (de) * 1981-12-05 1983-06-16 Buderus Ag, 6330 Wetzlar Mit einer oberhalb eines sockelruecksprunges um eine waagrechte achse schwenkbaren tuer versehenes haushaltgeraet

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