DE293765C - - Google Patents
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- DE293765C DE293765C DENDAT293765D DE293765DA DE293765C DE 293765 C DE293765 C DE 293765C DE NDAT293765 D DENDAT293765 D DE NDAT293765D DE 293765D A DE293765D A DE 293765DA DE 293765 C DE293765 C DE 293765C
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- Germany
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- splint
- ankle
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Links
- 210000003423 ankle Anatomy 0.000 claims description 17
- 210000002683 foot Anatomy 0.000 claims description 3
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 4
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B7/00—Footwear with health or hygienic arrangements
- A43B7/14—Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts
- A43B7/1405—Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form
- A43B7/1415—Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form characterised by the location under the foot
- A43B7/142—Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form characterised by the location under the foot situated under the medial arch, i.e. under the navicular or cuneiform bones
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B7/00—Footwear with health or hygienic arrangements
- A43B7/14—Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts
- A43B7/1495—Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with arch-supports of the bracelet type
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Epidemiology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVi 293765—-KLASSE 3Od. GRUPPE
Dr. AEGIDIUS DÜSTERWALD in HALLE a. S. Vorrichtung zur Behandlung des Fußknöchels.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Juli 1915 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung zur Behandlung des Fußknöchels,
die aus einer Unterschenkelschiene mit angelenkter Sohlenplatte besteht.
Bei den bekannten ähnlichen Einrichtungen ist die zum Festhalten des Knöchels dienende Schiene durch ein Scharnier mit der Untersohle oder dem Schuh verbunden, das sich am Knöchel, dem Drehpunkte des Fußes, befindet. Die Folgeerscheinung der durch Riemen an das Bein fest angeschnallten Schiene gegen den nach außen stehenden Knöchel kann unter Umständen eine starke Reibung des Knöchels beim Gehen sein. Durch die vorliegende Erfindung soll dieses Übel dadurch beseitigt werden, daß man das Scharnier ganz fallen läßt. Die nur am oberen Ende mit einem Riemen um das Bein festgehaltene Schiene läuft längs des Beines über den Knöchel nach unten und ist an einer nach oben umgekanteten Sohle aus Stahlblech durch einen Stift festgehalten, der in einem Schlitz der nach oben stehenden Kante des Bleches sitzt und sich dort den Bewegungen des Fußes entsprechend hin und her bewegen läßt. Durch Anbringen eines federnden Stahlbleches am unteren Ende der Schiene, welches den vorstehenden Stift deckt, wird der Stift und mit ihm die Schiene in dem Schlitze festgehalten und läßt somit der Schiene innerhalb des Schlitzes genügend Bewegungsfreiheit. Ferner ist die der Form des Beines angepaßte Schiene an der mit dem Beine und dem Knöchel in Berührung kommenden Innenseite der Länge nach mit Gummischläuchen versehen, welche direkt an die Schiene oder zweckmäßig an einem bis unter den Knöchel reichenden, aus Leder o. dgl. bestehenden, fest die Schiene umschließenden Überzug befestigt sind. Diese Gummischläuche bilden einerseits eine ganz vorzügliche Polsterung, anderseits aber gestatten sie beim Gehen eine kleine Verschiebung zwischen Knöchel und Schiene, wodurch die Reibung, die die Polsterung sonst am Knöchel hervorrief, durch die Bewegung im Gummischlauche selbst, der trotzdem fest am Knöchel anliegt, aufgehoben wird.
Bei den bekannten ähnlichen Einrichtungen ist die zum Festhalten des Knöchels dienende Schiene durch ein Scharnier mit der Untersohle oder dem Schuh verbunden, das sich am Knöchel, dem Drehpunkte des Fußes, befindet. Die Folgeerscheinung der durch Riemen an das Bein fest angeschnallten Schiene gegen den nach außen stehenden Knöchel kann unter Umständen eine starke Reibung des Knöchels beim Gehen sein. Durch die vorliegende Erfindung soll dieses Übel dadurch beseitigt werden, daß man das Scharnier ganz fallen läßt. Die nur am oberen Ende mit einem Riemen um das Bein festgehaltene Schiene läuft längs des Beines über den Knöchel nach unten und ist an einer nach oben umgekanteten Sohle aus Stahlblech durch einen Stift festgehalten, der in einem Schlitz der nach oben stehenden Kante des Bleches sitzt und sich dort den Bewegungen des Fußes entsprechend hin und her bewegen läßt. Durch Anbringen eines federnden Stahlbleches am unteren Ende der Schiene, welches den vorstehenden Stift deckt, wird der Stift und mit ihm die Schiene in dem Schlitze festgehalten und läßt somit der Schiene innerhalb des Schlitzes genügend Bewegungsfreiheit. Ferner ist die der Form des Beines angepaßte Schiene an der mit dem Beine und dem Knöchel in Berührung kommenden Innenseite der Länge nach mit Gummischläuchen versehen, welche direkt an die Schiene oder zweckmäßig an einem bis unter den Knöchel reichenden, aus Leder o. dgl. bestehenden, fest die Schiene umschließenden Überzug befestigt sind. Diese Gummischläuche bilden einerseits eine ganz vorzügliche Polsterung, anderseits aber gestatten sie beim Gehen eine kleine Verschiebung zwischen Knöchel und Schiene, wodurch die Reibung, die die Polsterung sonst am Knöchel hervorrief, durch die Bewegung im Gummischlauche selbst, der trotzdem fest am Knöchel anliegt, aufgehoben wird.
Der Erfindungsgegenstand sei an Hand der Zeichnung erklärt. Fig. 1 zeigt den Querschnitt
der Schiene α mit den Schläuchen; fest anliegend und mit der Schiene α durch
Annähen oder auf ähnliche Weise verbunden befinden sich die Gummischläuche b. Fig. 2
zeigt den Längsschnitt der Schiene «,deren unteres, nach innen gebogenes Ende ein parallel
zum Schienenende laufendes Stück c enthält, das mit α durch Niete oder auf ähnliche
Weise verbunden ist. In der Mitte am unteren Ende der· Schiene α ist ein Stift d angebracht
von der Stärke des zwischen c und a befindlichen Zwischenraumes. Durch leichtes
Auseinanderbiegen der Stücke c und a am unteren Ende wird in den Zwischenraum eine
nach oben umgekantete Stahlblechsohle β eingeschoben, bis der Stift d in den in der nach
oben stehenden Kante der Stahlblechsohle befindlichen Schlitz f einspringt (Fig. 3 und 4).
Innerhalb dieses Schlitzes läßt sich nun die Schiene α hin und her bewegen. Im Schuh
kann die Schiene durch Leder- oder Tuchstreifen festgehalten werden, die an der Innenseite
in Größe der Schiene angebracht sind. Ebenso dient ein oben an der Schiene
befestigter Riemen zum Anschnallen an den Unterschenkel.
Infolge der oben beschriebenen Anordnung wird der ausgetretene Knöchel in seine normale
Lage hineingedrückt und an weiterem Heraustreten verhindert. Ein Wundwerden des am meisten nach außen stehenden Knöchels
erscheint ausgeschlossen, da der Knöchel fest an den Gummischläuchen anliegt und
ίο eine durch das Gehen bedingte Bewegung der
Schiene durch die Eigenart ihrer Befestigung an der Untersohle nicht beeinträchtigt wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zur Behandlung des Fußknöchels, aus einer Unterschenkelschiene mit angelenkter Sohlenplatte bestehend, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenseite der Beinschiene mit einem oder mehreren in der Längsrichtung der Schiene verlaufenden Gummischläuchen (b) ausgepolstert ist, und daß der zum Festhalten der Sohlenplatte zwischen den entsprechend gegabelten unteren Enden der Schiene dienende Stift (d) durch einen größeren, in dem aufwärts gebogenen Teil der Sohlenplatte ' vorgesehenen Ausschnitt (f) hindurchgeführt ist, so daß eine größere Bewegungsfreiheit des Fußes durch Ausschluß von Reibungswiderstand sowohl des Knöchels als auch der Sohlenplatte an der Schiene ermöglicht wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE293765C true DE293765C (de) |
Family
ID=548403
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT293765D Active DE293765C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE293765C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4936295A (en) * | 1987-09-22 | 1990-06-26 | Crane Larry A | Lateral support for ankle |
-
0
- DE DENDAT293765D patent/DE293765C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4936295A (en) * | 1987-09-22 | 1990-06-26 | Crane Larry A | Lateral support for ankle |
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