DE2937731C2 - Koaxialer HF-Steckverbinder - Google Patents

Koaxialer HF-Steckverbinder

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DE2937731C2
DE2937731C2 DE19792937731 DE2937731A DE2937731C2 DE 2937731 C2 DE2937731 C2 DE 2937731C2 DE 19792937731 DE19792937731 DE 19792937731 DE 2937731 A DE2937731 A DE 2937731A DE 2937731 C2 DE2937731 C2 DE 2937731C2
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Georg Dipl.-Ing. Dr.-Ing. 8152 Feldkirchen-Westerham Spinner
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    • H01R24/00Two-part coupling devices, or either of their cooperating parts, characterised by their overall structure
    • H01R24/38Two-part coupling devices, or either of their cooperating parts, characterised by their overall structure having concentrically or coaxially arranged contacts
    • H01R24/40Two-part coupling devices, or either of their cooperating parts, characterised by their overall structure having concentrically or coaxially arranged contacts specially adapted for high frequency
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
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    • H01R13/62Means for facilitating engagement or disengagement of coupling parts or for holding them in engagement
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  • Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)
  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)
  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Description

a) jede Verriegelungsnase (7) hat eine aus elektrisch gut leitendem und kontaktierendem Material bestehende Oberfläche;
b) die Anschläge (4; 10) für das Tellerfederpaket (8) haben eine Oberfläche aus elektrisch gut leitendem und kontaktierendem Material;
c) das Material der Oberfläche von mindestens einem der Anschläge (4; iö) hat gute Gieiteigenschaften.
2. Koaxiale HF-Steckverbindung mit einem mindestens eine Verriegelungsnase aufweisenden Bajonettverschluß zwischen Stecker und Kuppler, mit einer auf dem Außenleiter des Steckers angeordneten Bajonettüberwurfhülse, die mittels einem zwischen einem Anschlag des Außenleiters und einem der Bajonettüberwurfhülse angeordneten TellerfederHdket gegen den Kuppler im verriegelten Zustand verspannt is? geken -zeichnet durch folgende Merkmale:
a) jede Verriegelungsnase (7) hat eine aus elektrisch gut leitendem und kontaktierendem Material bestehende Oberfläche;
b) zwischen der Außenwandung des Außenleiters (1) des Steckers und der der Innenwandung der Bajonettüberwurfhülse (6) ist eine ringförmige Kontakteinrichtung (2) angeordnet.
3. Koaxiale HF-Steckverbindung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche jeder Verriegelungsnase (7), der Innenfläche (3) der Bajonettüberwurfhülse (6), der Anschläge (4,10) und des Telterfederpaketes (8) versilbert sind.
4. Koaxiale HF-Steckverbindung nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet,daß der Anschlag (4) der Bajonettüberwurfhülse (6) aus Silberku c besteht.
5. Koaxiale HF-Steckverbindung nach einem der Ansprüche 1. 3, und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (4) als ein durch einen Schraubring (9) in der Bajonettüberwurfhülse (6) festlegbarer Profilring ausgebildet ist.
6. Koaxiale HF-Steckverbindung nach Anspruch 5. dadurch gekennzeichnet, daß der Profilring (4) einteilig mit dem Schraubring (9) hergestellt ist.
7. Koaxiale HF-Steckverbindung nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Schraubring (9), Profilring (4) und Außenleiter (1) ein Dichtungsring (36) eingesetzt ist,
8. Koaxiale HF^Steckverbindung nach An^ Spruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflä* chen jeder Verriegelungsnase (7), der Innenwand der Bajonettüberwurfhülse (6) und der ringförmigen Kontakteinrichtung (2) versilbert sind,
9. Koaxiale HF-Steckverbindung nach einem der Ansprüche 2 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakteinrichtung (2) von einem elastische Federlamellen aufweisenden Kontaktkranz gebildet ist.
10. Koaxiale HF-Steckverbindung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktkranz (2) eine axiale Erstreckung des Steckeraußenleiters(l) bildet.
U. Koaxiale HF-Steckverbindung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktkranz (2) einstückig mit dem Außenleiter (1) deb Steckers hergestellt ist.
IZ Koaxiale HF-Steckverbindung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt kranz (2) von einzeln am Außenleiter (1) einlegbaren Federlamellen gebildet ist.
13. Koaxiale HF-Steckverbindung nach einem der Ansprüche!—7 mit einem der Stirnfläche des Außenleiters des Steckers vorgelagerten Dichtring, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichiring (5) aus elektrisch leitendem Material besteht
14. Koaxiale HF-Steckverbindung nach einem der Ansprüche 2 und 8—12 mit einem stirnseitig auf dem Außenleiter des Steckers angeordneten Dichtring, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenseite des Dichtrings (5) an der Innenseite der ringförmigen Kontakteinrichtung (2) anliegt.
15. Koaxiale HF-Steckverbindung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtring (5) aus elektrisch leitendem Material besteht.
16. Koaxiale HF-Steckverbindung nach einem der Ansprüche 13—15, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtring (5) eine äußere Dichtlippe (34) aufweist, die gegen die Innenfläche (3) der Bajonettüberwurfhülse (6) anliegt und nach dem Kuppler hin gerichtet ist.
Die Erfindung bezieht sich auf eine koaxiale HF-Steckverbindung der im Oberbegriff der Patentansprüche 1 und 2 angegebenen Gattung.
Eine derartige HF-Steckverbindung ist aus der DE-OS 24 59 429 bekannt. Derartige Steckverbindungen mit Bajonettverschluß zeichnen sich gegenüber solchen mit Überwurfmutter dadurch aus. daß sie schnell und bequem gekuppelt und entkuppelt werden können. Gegenüber diesen Steckverbindungen mit Schraubüberwurfmutter, bei denen das Schraubgewinde dne zusätzliche sichere Kontaktierung gewährleistet, haben die Verbinder mit Bajonettverschluß den Nachteil einer sehr schlechten Hochfrequenzdichtheit. Die Ursache hierfür liegt darin, daß das zur axialen Vorspannung benutzte Tellerfederpaket einen hohen Übergangswiderstand und eine hohe Selbstinduktion aufweist und die Bajonettnasen keine definierte ringförmige Kontaktgabe gewährleisten. Ferner verhindert bei der bekannten Steckverbindung eine das Tellerfederpaket mit geringer Gleitreibung abstützende Teflonscheibe eine Kontäktgäbe ah dieser Stelle.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine koaxiale HF-Steckverbindung gemäß Oberbegriff der Patentansprüche 1 bzw. 2 derart zu verbessern, daß eine verbesserte Kontäktgäbe und ein hochfrequenzdichler Aufbau geschaffen wird.
Gelöst wird die gestellte Aufgabe durch die
Maßnahmen des Kennzeichnungsteils des Patentanspruchs 1 oder des Patentanspruchs 2. Die Merkmale der Kennzeichen von Patentanspruch 1 und 2 können auch gemeinsam Anwendung finden. Durch die gekennzeichneten Kontaktierungsstellen wird erreicht, daß die die Steckkontakte von Innen- und Außenleiter umgebende Bajonettüberwurfhülse in die Leitungsverbindung des Außenleiters eingeschaltet wierd und eine einwandfreie Abschirmung gewährleistet, die einstrahlungsfest auch gegenüber höchsten Frequenzen ist, die bei äußeren Entladungserscheinungen möglicherweise auftreten können.
Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Un'.eransprüchen 3—16.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine Schnittansicht eines HF-Koaxialkabelsteckers mit Bajonettüberwurfhülse, wobei unterhalb der Mittellinie die Außenleiterkontakthülse nach dem Stande der Technik ausgebildet ist, wählend über der Mittellinie die erfindungsgemäße Lösung dargestellt ist;
Fig.2 eine Teilschnittansicht der koaxialen HF-Steckverbindung mit Kabelstecker gemäß Fig. ί und Kabelkuppler im gesteckten Zustand.
Der Kabelstecker gemäß Fig. 1 weist einen Außenleiter 1 auf, der vom eine geschlitzte Kontakthülse 20 trägt. Der Innenleiter 21 des Steckers trägt einen Steckerstift 22 und zwischen Außen- und Innenleiter befindet sich das Dielektrikum 23 bzw. 24.
Auf den Außenleiter 1 ist eine Bajonettüberwurfhülse 6 mit inneren Bajonettverriegelungsnasen 7 aufgeschoben. In eine äußere Umfangsnut des Außenleiters 1 ist ein geschlitzter Gegenring 10 eingesetzt, de<· einen Anschlag bildet, an dem sich ein Tellerfederpaket 8 abstützt, das auf den Außenleiter aufgezogen ist und auf der anderen Seite gegen einen Anschlag 4 anliegt, der durch einen Schraubring 9 in der Überwurfhülse 6 festgelegt ist. Nach dem Stande der Technik (unterer Teil in Fig. 1) irt dieser Ring als Ringscheibe 37 aus elektrisch isolierendem PFTE ausgebildet, um günstige Gleiteigenschaften am Außenleiter zu gewährleisten. Nach der Erfindung ist der Anschlag als im Querschnitt L-förmiger Ring 4 aus elektrisch leitfähigem Material mit guten Gleiteigenschaften ausgebildet.
Bei dem der Stand der Technik repräsentierenden Stecker (unterhalb der Mittellinie gemäß Fig. 1) wird die Kontakthülse 20 von einem aufgebördelten Rand 25 am vorderen Ende des Außenleiters 1 getragen, und sie ist von einem Gummiring 26 umschlossen, der der Innenfläche der Überwurfhülise 6 anliegt.
Bei der erfindungsgemällen Ausbildung ist die Adßenleiterkontakthülse 20 mit ihrem Flansch 31 in eine Ringausdrehung des Außenleiters 1 eingesetzt. Der Außenleiter 1 setzt sich nach vorn an seinem äußeren Umfang in einem dünnen geschlitzten Kontaktkranz 2 fort, der unter radialer Feden.orspannung der Innenfläche 3 der Überwurfhülse iii anliegt. Zwischen dem geschlitzten Kontaktkranz 2 und der Kontakthülse 20
ic ist ein profiliierter Dichtring 5 eingesetzt, gegen den beim Stecken der Verbindung die vordere Stirnringfläche 32 der Außenleiterhülse 33 des Kabelkupplers zu liegen kommt und durch Kompression einen Radialdruck nach innen gegen den Kontaktkranz 2 ausübt.
Dieser Dichtring 5 weist außerdem eine Dichtlippe 34 auf, mit der er an der Innenfläche 3 der Bajonettüberwurfhülse 6 anliegt. Dieser Profildichtrin^ 5 besteht zur Verbesserung der Hochfreouenzdichtheit aus einem elektrisch leitfähig gemachten Gummi. Die Dichtlippe 34 weist in Richtung auf den Kuppler.
Die Bajonettverriegelungs'lasen 7 g,^.ifen in Bajonettschlitze 35 der Außenleitcrhülse 33 des kabelkupplers ein. Durch das Tellerfederpaket 8 wird die Überwurfhülse 6 gemäß F i g. 2 nach rechts verschoben, wodurch Kabelstecker und Kabelkuppler unter axialer Vorspannung gehalten werden.
Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der geschlitzte Kontaktkranz 2 einstückig mit der Außen-Eeiterhülse 1 hergestellt.
Zur weiteren Verbesserung der Dichtheit sind die Bajonettverriegelungsnasen 7 und die Bajonettüber-•vurfhülse 6 aus einem gut leitenden Material hergestellt oder mit einer gut leitenden Oberfläche, z. B. Silber versehen.
J5 Der Profilring 4, der auf den Außenleiter 1 gleiten muß, ist aus einem elektrisch leitfähigem Werkstoff hergestellt, welcher gute G'leiteigenschaften besitzt, beispielsweise aus Silberkohl;: oder verzinktem Messing. Das Tellerfederpaket 8 gewährleistet einen ringförmigen Kontakt. Um den elektrischen Übergangswiderstand möglichst r.u verringern, sind die Tellerfedern versilbert. Auch der Anschlagring 10 ist mit einer Silberauflage versehen Die Bajonettverriegelungsnasen 7 bestehen aus einer Kupferlegierung, z. B.
J5 Kupfer-Beryllium und werden vor dem Einnie'en versilbert. Auch die Überwurfhülse 6 ist versilbert.
Um die Bajonettüberwurfhülse 6 am hinteren Ende gegen die Außenleiterhülse 1 abzudichten, ist zwischen Schraubring 9, Profilring 4 und Außenleiterhülse 1 ein Dichtungsring 36 eingefügt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Koaxiale HF-Steckverbindung mit einem mindestens eine Verriegelungsnase aufweisenden Bajonettverschluß zwischen Stecker und Kuppler, mit einer auf dem Außenleiter des Steckers angeordneten Bajonettüberwurfhülse, die mittels einem zwischen einem Anschlag des Außenleiters und einem der Bajonettüberwurfhülse angeordneten Tellerfederpaket gegen den Kuppler im verriegelten Zustand verspannt ist, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
DE19792937731 1979-09-18 1979-09-18 Koaxialer HF-Steckverbinder Expired DE2937731C2 (de)

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