DE293784C - - Google Patents
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- DE293784C DE293784C DENDAT293784D DE293784DA DE293784C DE 293784 C DE293784 C DE 293784C DE NDAT293784 D DENDAT293784 D DE NDAT293784D DE 293784D A DE293784D A DE 293784DA DE 293784 C DE293784 C DE 293784C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K17/00—Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES' ./k
PATENTAMT.
Patentschrift
.- M 2.93784-KLASSE 4c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Juli 1914 ab.
Da bei den bekannten Gassauerstoffbrennern,
die hauptsächlich zum Betriebe von Scheinwerfern Verwendung finden, der Sauerstoff
und das Brenngas durch je ein besonderes Ventil abgesperrt werden, kann es leicht
vorkommen, daß der Brenner bei nicht gleichzeitigem Schließen beider Ventile durch die
alleinige Zuführung von Brenngas verrußt. Auch liegt bei den bekannten Einrichtungen
ίο dieser Art die Möglichkeit vor, daß der ausströmende Sauerstoff durch Unregelmäßigkeiten
beim Betriebe des Brenners in die Gasleitung übertritt und hier mit dem Gas ein explosionsfähiges
Gemisch bildet.
\ Die Erfindung bezweckt die Vermeidung dieser Übelstände und gleichzeitig die ständige Aufrechterhaltung eines günstigen Mengenverhältnisses zwischen Brenngas und Sauerstoff. Dieser Zweck wird dadurch erreicht, daß der Sauerstoff unmittelbar vor oder in der Brennermündung durch eine Strahldüse geleitet und der dabei in dem die Strahldüse umgebenden Mantelraum auftretende Unterdruck : zur Öffnung des Gaszufuhrventils benutzt wird. Dies geschieht in der Weise, daß das Gaszufuhrventil eines in die Gaszuleitung einge-1 schalteten Membranreglers 0. dgl. durch den ' Unterdruck selbsttätig geöffnet wird, während ; es sich beim Aufhören des Unterdrucks, d. h. beim Unterbrechen der Sauerstoffzufuhr, selbst- ; tätig schließt. Die Regelung der dem Brenner '■ zugeführten Gasmenge erfolgt hierbei in be- : kannter Weise entsprechend der austretenden Sauerstoff men ge durch die ständige Einwirkung des erzeugten Unterdrucks auf die Reglermembran. '. :
\ Die Erfindung bezweckt die Vermeidung dieser Übelstände und gleichzeitig die ständige Aufrechterhaltung eines günstigen Mengenverhältnisses zwischen Brenngas und Sauerstoff. Dieser Zweck wird dadurch erreicht, daß der Sauerstoff unmittelbar vor oder in der Brennermündung durch eine Strahldüse geleitet und der dabei in dem die Strahldüse umgebenden Mantelraum auftretende Unterdruck : zur Öffnung des Gaszufuhrventils benutzt wird. Dies geschieht in der Weise, daß das Gaszufuhrventil eines in die Gaszuleitung einge-1 schalteten Membranreglers 0. dgl. durch den ' Unterdruck selbsttätig geöffnet wird, während ; es sich beim Aufhören des Unterdrucks, d. h. beim Unterbrechen der Sauerstoffzufuhr, selbst- ; tätig schließt. Die Regelung der dem Brenner '■ zugeführten Gasmenge erfolgt hierbei in be- : kannter Weise entsprechend der austretenden Sauerstoff men ge durch die ständige Einwirkung des erzeugten Unterdrucks auf die Reglermembran. '. :
Einen wesentlichen Vorteil dieser Einrichtung bedeutet der selbsttätige Abschluß der
Gaszuleitung nach Unterbrechung der Sauerstoffzufuhr. Hierdurch ist der Brenner nicht
mehr der Gefahr des Verrußens ausgesetzt, da durch die gegenseitige Abhängigkeit in der
Zufuhr der beiden Gase niemals Brenngas allein zum Brenner gelangen kann. Die dazu
gewählte Anordnung hat gleichzeitig auch die Wirkung, daß kein Sauerstoff in die Brenngasleitung
eindringen kann, weil in diesem Falle zunächst .der Unterdruck im Membranregler
aufhören müßte, wodurch sich das Gaszufuhrventil sofort schließen und so den Eintritt
des Sauerstoffes verhindern würde. Schließlich bleibt bei der vorliegenden Einrichtung
der Unterdruck im Saugraum des Reglers beim Betriebe des Brenners innerhalb weiter Grenzen
praktisch dauernd konstant.
Die Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Fig. ι ist ein teilweiser Senkrechtschnitt durch die Regelvorrichtung nebst Brenner; Fig. 2
stellt einen gegenüber Fig. 1 vergrößerten wagerechten Schnitt durch das Regelventil dar.
Der Membranregler der gezeigten Einrichtung ist — getrennt von dem Brenner 1 "—
mit einem Reiniger 2 für das Brenngas, Leispielsweise Azetylengas, in einem gemeinsamen
Gehäuse 3 angeordnet. Der Brenner 1 und
Claims (1)
- das Gehäuse 3 sind mit Schlauchtüllcn zum ■ Anschluß eines Schlauches 4 versehen. Auch der Reiniger 2 hat oben eine Schlauchtülle zum Anschluß eines Schlauches 5 für die Zuleitung des Azetylengases. Der Reiniger besteht aus einem mit Roßhaaren 0. dgl. ge- ; füllten Zylinder, der oben durch einen Dekkel 6 abgeschlossen ist. Die durch diesen Deckel führende Eintrittsöffnung 7 für das ίο Gas ist in bekannter Weise durch eine ge- ; wölbte Siebscheibe 8 von der Roßhaarfüllung j getrennt. An das untere Ende des Reini- : gers 2 schließt sich das Gehäuse 3 des Membranreglers an. Auch hier ist die Roßhaarfüllung des Reinigers von dem in den Regler führenden Gasaustrittsraum 9 durch eine Siebscheibe ; 10 getrennt, die aus einer groben und einer feinen Drahtgazeschicht besteht.Der Membranregler wirkt mit dem durch die Membran 11 beherrschten Gaszüfuhrventil 12 zusammen. Die unter dem Druck einer Feder 13 stehende, zwischen dem Boden 14 und dem oberen Teile des Gehäuses 3 eingespannte Membran 11 trägt in der Mitte zwei tellerförmige Scheiben 15, die durch Muttern ! 16 auf einer mittleren Spindel 17 zusammengehalten werden. Die Spindel 17 ist durch eine enge öffnung in den Hohlraum 18 des ! Regelventils 12 eingeführt und an ihrem oberen Ende mit einer Kugel 19 versehen. Eine Feder 20 drückt diese Kugel 19 ständig gegen die untere öffnung des Hohlraumes 18, der oben durch eine Platte 21 abgeschlossen ist. Das Ventil 12 von äußerer zylindrischer Gestalt hat an seinem Umfang achsengleich verlaufende Nuten 22 (Fig. 2), die im Verein mit der zylindrischen Führung für das Ventil 12 kleine senkrechte Durchtrittskanäle für das aus dem Reiniger 2 kommende Gas bilden. Das Ventil 12 ist an seinem unteren Ende zu einer Sitzfläche abgeschrägt, die auf einer entsprechend ausgebildeten, als Ventilsitz dienenden Fläche des Gehäuses 3 eingeschliffen ist. Auf dem Teller 15 der Membran 11 ist ferner ein Auflagering 23 für die Feder 13 vorge-' sehen.Der Raum oberhalb der Membran 11 istdurch' die öffnung 25 und den Schlauch 4 mit dem Gehäuse des Brenners I verbunden. Der Raum unterhalb der Membran steht durch cine Öffnung 26 mit der Außenluft in Verbindung.Das Gehäuse des Brenners 1 bildet einen länglichen zylindrischen Hohlraum, in dessen Mitte' die Leitung 27 für den Sauerstoff hochgeführt ist. Am oberen Ende ist das Gehäuse des Brenners 1 zu einer Düse 28 zusammengezogen, die gleichzeitig als Brenner- und Strahldüse wirkt. Die Leitung 27 mündet unterhalb der engsten Stelle dieser Düse.Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende:Nach Anstellen des Sauerstoffs am Absperrventil der nicht dargestellten Gasflasche bildet sich in der Umgebung der Mündung des Rohres 27 infolge der Ausströmung des Sauerstoffs ein Unterdruck. Dieser Unterdruck pflanzt sich durch den Raum des Brennergehäuses ι und die Leitung 4 bis in den Raum oberhalb der Membran 11 im Gehäuse 3 fort. Dadurch erhält der auf der Unterseite der Membran wirkende Atmosphärendruck das Übergewicht und drückt die Membran entgegen der Wirkung ihrer Belastungsfeder 13 nach oben. Dabei wird gleichzeitig das Ventil 12 von seinem Sitz gehoben, so daß das aus der Leitung 5 durch den Reiniger 2 kommende Gas in das Gehäuse 3 und zum Brenner ι treten kann. Beim Abstellen der Sauerstoffzufuhr hört der Unterdruck im Membrangehäuse oberhalb der Membran 11 auf, und das Ventil 12 schließt sich infolgedessen gleichzeitig unter der Wirkung der Feder 13.■;. ■ Patent-Anspruch:Regelungsvorrichtung für die Gaszufuhr bei Gassauerstoffbrennern für Scheinwerfer o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß das• mit der Membran eines in die Brenngasleitung eingeschalteten Membranreglers zusammenwirkende Gaszufuhrventil für gewöhnlich durch seine Belastung (Feder, Gewicht o. dgl.) geschlossen ist und erst durch den Unterdruck geöffnet wird, der■.' ■ durch die in die Sauerstoffzuleitung oder in den Brenner eingebaute Strahldüse beim Durchströmen von Sauerstoff entsteht und durch die Brenngasleitung auf die Membran übertragen wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE293784C true DE293784C (de) |
Family
ID=548418
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT293784D Active DE293784C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE293784C (de) |
-
0
- DE DENDAT293784D patent/DE293784C/de active Active
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