DE2938554C2 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D33/00—Superstructures for load-carrying vehicles
- B62D33/02—Platforms; Open load compartments
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Description
Die Neuerung bezieht sich auf einen Halter für die Rungen an
einer Ladeplattform eines Lastkraftwagens, wobei die Runge am
Halter mindestens durch ein formschlüssiges Sitzelement be
festigt wird, das mit einem entsprechenden Aufnahmeteil, das
am Halter befestigt ist, zusammenwirkt und welcher Halter mit
einer Abstützung für die Aufnahme des unteren Endes der Runge
versehen ist.
Die Verbindung von Rungen mit den Seitenkanten der Ladeplattform
eines Lastkraftwagens muß mittels Blockierungselementen durch
geführt werden, die an der Plattformkante angebracht sind und
die sich in die Runge hinein ausdehnen, und vorzugsweise mit
tels eines Hakens, der an der Befestigungsstelle der Runge
die Runge unterstützt und hilft, das Blockierungselement in
engen Kontakt mit der Runge zu bringen. Zusätzlich soll der
Halter als laterale Führung für die Runge dienen, um sie un
verrückbar in der Querrichtung festzuhalten. Die Runge muß
schmal und von geringer Tiefe sein, und die Verbindung des
Rungenhalters mit dem Seitenprofil der Plattform muß ohne
Vergrößerung von Breite, Tiefe oder Länge des Halters durch
führbar sein.
Es ist ein Rungensystem der Anmelderin bekannt, das dort ein
gesetzt wird, wo die Rungentasche in dem Stahlaußenrahmen der
Ladeplattform bündig eingeschweißt werden kann, das heißt,
die Rungentasche fluchtet mit dem Außenrahmen. Ein Nachteil
bei diesen Taschen besteht darin, daß die Runge seitlich in
der Tasche nur durch die Ösen geführt wird, die für die Ver
bindung der Runge über Keile, die in die Ösen einführbar sind,
vorgesehen sind. Die Seitengiebel dieser bekannten Rungen
tasche sind als Endabschlüsse des aufgeschnittenen Stahl
außenrahmens vorgesehen und sind keine Führungen, da zwischen
diesen und der Runge ein Spielraum vorgesehen ist und vorhan
den sein muß, damit die Runge, ohne zu klemmen, eingesetzt
werden kann. Ein weiterer Nachteil bei diesen bekannten Run
gentaschen besteht darin, daß die Runge in die Tasche von
oben her eingesetzt werden muß. Das bedeutet, daß die Runge
bei ihrer Entfernung von der Ladeplattform aus der Tasche
gehoben werden muß. Eine Runge wiegt etwa 15 kg und kann beim
Verladen verlegt werden. Bei der bekannten Rungenhalterung
ist eine Aufnahmetasche vorhanden, die an ihrem unteren Ende
mit einem Abschluß, einem Sitz versehen ist, der von der
Grundplatte absteht. Dabei handelt es sich keineswegs um
einen Haken oder eine andere Anformung, die es gestattet, die
Runge derart einzusetzen, daß sie praktisch ständig mit der
Halterung bzw. mit der Aufnahmetasche in Verbindung bleibt
und im "entkuppelten Zustand" abgeschwenkt werden kann. Die
vorbeschriebene bekannte Ausführungsform eines Rungensystems
der Anmelderin ist druckschriftlich vorveröffentlicht in
"F + K 4/1975, S. 28".
Es ist auch ein anderer Rungenhalter bekannt, der lediglich
aus einem Aufnahmeteil (der Rungentasche) und dem Sitzteil
an der Runge besteht, das besonders ausgebildet ist. Ein noch
hinzukommendes "drittes Teil" in Form einer beweglich einsetz
baren Halterungsschraube ist lediglich ein Sicherungsteil, mit
dem eine feste und unverrückbare Verbindung zwischen Runge und
Rungentasche nicht herzustellen ist. Nach der hier beschrie
benen Vorveröffentlichung ist eine Runge in ihrem unteren Teil
gewissermaßen konisch ausgebildet und in eine entsprechend
konische Rungentasche einführbar. Befestigt wird die Runge
gegenüber der Rungentasche mit Hilfe eines Schraubbolzens,
der in einer offenen Nut am unteren Ende der Runge einführbar
ist und der mit Hilfe eines Schraubenschlüssels angezogen
werden muß (FR 22 51 465). Eine Rungenhalterung nach dieser
Vorveröffentlichung hat stark abweichende Merkmale, so daß
sie gegenüber dem Gegenstand der Anmeldung als einer anderen
Gattung zugehörig bezeichnet werden muß.
Da der Wettbewerb auf diesem Gebiet verhältnismäßig stark ist,
besteht die Forderung, daß die Herstellung von Rungen und
ihrer Aufnahmen stark automatisiert durchgeführt werden kann.
Das schlägt sich auch in der Ausbildung der einzelnen Kon
struktionsdetails nieder: Die Rungentasche wird in Preßau
tomaten geformt und durch Roboter zusammengeschweißt.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die Mängel bisher
bekannter Rungenhalterungen zu vermeiden und einen Rungen
halter vorzuschlagen, der einfach und billig herzustellen und
zu montieren ist, ohne Vergrößerung von Breite, Tiefe oder
Länge wirksam an einem ebenen Rahmen fest angebracht ist und
selber nur geringe Höhe und geringes Gewicht aufweist; zudem soll er
in Querrichtung große Festigkeit zeigen und damit eine sehr
starre Konstruktion bilden.
Diese Aufgabe wird bei einem Rungenhalter der gattungsgemäßen
Art dadurch gelöst, daß dieser gekennzeichnet ist dadurch,
daß der Halter aus einer Grundplatte besteht, die an ihrem
unteren Ende mit einem abgerundeten Haken versehen ist, der
von der Grundplatte absteht, zur Aufnahme eines Rundstabes am
unteren Ende der Runge als Lagerzapfen, wobei die Grundplatte
an ihrem entgegengesetzten oberen Ende mit Längs-Seitengie
beln versehen ist, die an die Seitenkanten der Grundplatte
etwa rechtwinklig vorstehend angeformt sind, wobei jeder
Seitengiebel an seiner freien Längsseitenkante mit einem
Flansch versehen ist und diese Flansche das Aufnahmeteil bil
den und hinsichtlich der Grundplatte geneigt sind, und welche
Flanschen mit je einem bzw. einem gemeinsamen Keilstück des
Sitzelementes zusammenwirken und daß das Keilstück des Sitz
elementes in seiner Bewegungsrichtung allseitig geführt ist.
Diese allseitige Führung bedeutet, daß sowohl seitlich gegen
die Führungen und die Längsseitengiebel wie auch gegen die
Rückwand der Runge und der Innenwand der Frontwand Führung
und Anlage vorhanden ist. Aus diesem Grunde können die Keil
stücke verhältnismäßig schmal ausgebildet werden und der da
durch gewonnene Platz oder Raum kann für Verstärkungseinlagen
verwendet werden, die dort angebracht sind, wo die Runge den
größten Beanspruchungen ausgesetzt ist. Die Ausbildung der
Abstützung für die Runge in Form eines abgerundeten Hakens
und die Ausbildung des unteren Endes der Runge mit einem Rund
stab als Lagerzapfen hat den besonderen Vorteil, daß die
Runge beim Beladen der Ladeplattform um diesen Lagerzapfen
geschwenkt werden kann. Die Runge hängt dann praktisch in dem
Haken und ist immer noch mit der Ladeplattform bzw. dem Fahr
zeug verbunden. Das hat den doppelten Vorteil, daß einer
seits die Runge nicht verlegt werden kann und jederzeit er
kennbar ist, ob die Runge in Frei-Position hängt bzw. in ein
gesetzter, die Ladung haltender Position ist, sowie den wei
teren Vorteil, daß die Runge nicht mehr angehoben zu werden
braucht, sondern lediglich um den Lagerzapfen zu schwenken
ist, so daß nicht mehr ihr gesamtes Gewicht gehoben und die
Runge dann feinfühlig eingesetzt werden muß.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbei
spielen mit Bezug auf die Zeichnungen näher erläutert. In
den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 ist eine Draufsicht des unteren Teils einer Runge,
die erfindungsgemäß an einem Halter befestigt ist;
Fig. 2 ist ein Schnitt entlang der Linie II-II der Fig. 1;
Fig. 3 zeigt in einem größeren Maßstab eine Perspektiv-
Ansicht des Halters gemäß Fig. 1 und 2;
Fig. 4 und 5 sind Perspektiv-Ansichten von zwei Ausführungs
formen des Halters;
Fig. 6 ist eine Perspektiv-Ansicht einer weiteren Ausfüh
rungsform des Halters, und
Fig. 7 ist ein Schnitt entsprechend der Linie VII-VII in
der Fig. 6.
In den Zeichnungen bezeichnet 10 das Seitenkantenprofil
der Ladeplattform eines Lastwagens oder dergleichen, die
Bezugsnummer 11 einen Rungenhalter und 12 den unteren
Teil der Runge, die genauer im Schwedischen Patent
3 20 275 beschrieben ist.
Gemäß den Fig. 1 bis 3 besteht der Halter aus einer
Grundplatte 13, die an ihrem unteren Ende mit einem Haken
14 und an ihrem oberen Ende mit Seitengiebeln 15 versehen
ist, die von der Grundplatte 13 hervorragen und mit der
Platte 16 durch Schweißnähte 16 verbunden sind. Die frei
en, oberen Enden der Giebel 15 sind um ungefähr 90° ge
dreht, so daß Flansche 17 entstehen, die vonein
ander weg zeigen. Die oberen Enden der Giebel sind hin
sichtlich der Grundplatte 13 in Richtung des Hakens 14
geneigt; die Flansche 17 haben die gleiche Neigung. Zwi
schen den Seitengiebeln 15 ist ein Endgiebel 18 angeord
net. In der Grundplatte 13 ist ein längliches Loch vorge
sehen, und zwischen der Grundplatte und dem Endgiebel 18
befindet sich ein freier Raum 20, der zusammen mit der
Öffnung 19 für die Schweißverbindungen vorgesehen ist,
wenn der Halter 11 mit dem Seitenprofil 10 der Plattform
verbunden werden soll. Durch die Anbringung von Schweiß
nähten innerhalb der Umrißlinie der Runge kann dessen
äußere Begrenzungsoberfläche einen Quer-Halt für die
Runge 12 darstellen. Auf der Rückseite der Runge 12 ist
eine Öffnung vorgesehen, deren Form der Umrißlinie des
Halters entspricht.
Die Runge 12 ist in bekannter Weise mit Gliedern 24 ver
sehen, die mittels Griffen (nicht gezeigt) in Längsrich
tung der Runge gegen die Kraft von Kompressionsfedern (nicht
gezeigt) verschoben werden können. Die Glieder wirken mit
Absperrgliedern am oberen Ende der Runge zusammen, die
mit Bügeln an den Seiten-Ladeklappen der Plattform ein
klinken. An jedem unteren Ende der Glieder 24 ist eine
Backe 25 angebracht, die zwischen die Führungen 26 einge
führt wird, wobei die Backen in der Blockierposition der
Runge mit den Flanschen 17 des Halters zusammenarbeiten,
wie es in den Fig. 1 und 2 gezeigt wird. Am unteren Ende
der Runge ist ein Rundstab 27 befestigt, der als Lager
zapfen im Haken 14 wirkt, der als Lageraußenring gestal
tet ist.
Der Halter kann vielerlei Ausführungsformen aufweisen;
zwei sind in den Fig. 4 und 5 gezeigt. Der Halter in der
Fig. 4 unterscheidet sich von dem in der Fig. 3 dadurch,
daß die Grundplatte 13 sich bis zum Endgiebel 18 er
streckt und das längliche Loch 19 entsprechend verlängert
ist. Die Seitengiebel 15 sind von der Grundplatte 13 eben
so wie der Endgiebel 18 hochgebogen, der durch Schweiß
nähte 28 mit den Seitengiebeln verbunden ist. In den
Ausführungsformen gemäß den Fig. 3 und 4 sind die Flan
sche 17, die mit den Keilstücken 25 der Runge zusammen
wirken, von der Grundplatte 13 nach außen gebogen, während
in der Ausführungsform der Fig. 5 die Flansche 17 nach
innen gebogen sind und mit einer oder zwei Keilstücken,
die in den Raum zwischen den Seitengiebeln 15 eingeführt
werden, zusammenwirken.
In den Fig. 6 und 7 ist eine weitere Ausführungsform des
Halters gezeigt, wo die Flansche 17 aus Teilen bestehen,
die aus den Seitengiebeln 15 herausgepreßt wurden. Zur
Verstärkung ist eine Schweißnaht 29 an der Verbindung
zwischen dem gepreßten Teil und dem Rest des Seitengie
bels angebracht.
Die Erfindung ist nicht auf die gezeigten Ausführungsfor
men beschränkt; eine Anzahl von Variationen ist innerhalb
des Erfindungsbereichs möglich.
Claims (5)
1. Halter für die Rungen an einer Ladeplattform eines Last
kraftwagens, wobei die Runge am Halter
mindestens durch ein formschlüssiges Sitzelement befestigt
wird, das mit einem entsprechenden Aufnahmeteil, das am
Halter befestigt ist, zusammenwirkt und welcher Halter
mit einer Abstützung für die Aufnahme des unteren Endes
der Runge versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der
Halter (11) aus einer Grundplatte (13) besteht, die an
ihrem unteren Ende mit einem abgerundeten Haken (14)
versehen ist, der von der Grundplatte absteht, zur Auf
nahme eines Rundstabes (27) am unteren Ende der Runge (12)
als Lagerzapfen, wobei die Grundplatte (13) an ihrem
entgegengesetzten oberen Ende mit Längs-Seitengiebeln
(15) versehen ist, die an die Seitenkanten der Grundplat
te etwa rechtwinklig vorstehend angeformt sind, wobei
jeder Seitengiebel an seiner freien Längsseitenkante mit
einem Flansch (17) versehen ist und diese Flansche das Auf
nahmeteil bilden und hinsichtlich der Grundplatte geneigt
sind, und welche Flanschen (17) mit je einem bzw. einem
gemeinsamen Keilstück (25) des Sitzelementes zusammen
wirken und daß das Keilstück (25) des Sitzelementes in
seiner Bewegungsrichtung allseitig geführt ist.
2. Halter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß min
destens ein länglicher Schlitz (19) in der Grundplatte (13)
für die Schweißraupen (22) vorgesehen ist.
3. Halter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß sich das obere Ende der Grundplatte (13) in einiger
Entfernung vom Endgiebel (18) befindet, der mit den
Seitengiebeln (15) verbunden ist, um einen freien Raum
für die Schweißraupen (21) zu bilden.
4. Halter nach einem oder mehreren der vorstehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Flansche (17)
der Seitengiebel voneinander hinweggerichtet sind.
5. Halter nach einem oder mehreren der vorstehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Flansche (17)
der Seitengiebel aufeinander zugerichtet sind.
Applications Claiming Priority (1)
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