DE2938700C3 - Stapelgerät - Google Patents

Stapelgerät

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DE2938700C3 DE19792938700 DE2938700A DE2938700C3 DE 2938700 C3 DE2938700 C3 DE 2938700C3 DE 19792938700 DE19792938700 DE 19792938700 DE 2938700 A DE2938700 A DE 2938700A DE 2938700 C3 DE2938700 C3 DE 2938700C3
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Herbert Meyer & Co Kg 8000 Muenchen De GmbH
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MASCHINENFABRIK HERBERT MEYER KG 8000 MUENCHEN DE
Maschinenfabrik Herbert Meyer Kg 8000 Muenchen
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Stapelgerät für flächige Werkstücke geringer Eigensteifigkeit, insbesondere Stoffteile, bestehend aus einem sich an einen Zubringer anschließenden, in seiner Höhe verstellbaren Stapeltisch mit einer Rückwand, der auf einem Schlitten in Transportrichtung des Zubringers verschiebbar ist, einem mit einem Abstreifer und einer Klemmvorrichtung zusammenarbeitenden Stapelrechen und die Bewegungsabläufe des Stapelrechens der Klemmvorrichtung sowie der Horizontal- und der Vertikalbewegung des Stapeltisches in Abhängigkeit der Zubringerbewegung und der Länge der Werkstücke über Taster steuernden Antriebsmittel.
Stapelgeräte dieser Art finden beispielsweise auf der Ausgangsseite von kontinuierlich arbeitenden Fixierpressen Verwendung und haben die Aufgabe, die unter Druck und Wärme miteinander verklebten Stoffteile nach ihrer Kühlung zu größeren Packen übereinander zu stapeln und sie auf diese Weise für ihre weitere Verarbeitung bereitzustellen.
Mit Rücksicht darauf, daß die aus einer solchen Fixierpresse herauskommenden Teile nicht nur unterschiedliche Abmessungen aufweisen, sondern auch Stoffteile unterschiedlicher Abmessungen in bunter Reihenfolge vom Zubringer angeliefert werden können, ist es erforderlich, den Stapeltisch verschiebbar
ίο auszuführen, um auch ankommende über die Länge des Stapelrechens wesentlich hinausreichende Stoffteile auf dem entsprechend lang ausgebildeten Stapeltisch ablegen zu können. In einem solchen Fail wird das ankommende Stoffteil im Bereich der Rückwand des .Stapeltisches mit der Klemmvorrichtung festgehalten uitd der Stapeltisch in einer gleichförmigen, der Transportgeschwiiidigkeit des Zubringers angepaßten oder auch höheren Geschwindigkeit so lange verschoben, bis das Stoffteil mit seinem anderen Ende auf dem Stapeltisch aufliegt. Anschließend wird der Stapeltisch wieder in seine Ausgangsstellung zurückgefahren und ist dann für die Aufnahme eines weiteren ankommenden Stoffteils bereit
Bei ankommenden Stoffteilen, die die Länge des Stapelrechens nicht überschreiten, führt der Stapeltisch keine Bewegung in Transportrichtung des Zubringers aus. Sobald sich das ankommende Stoff'eil auf dem Stapelrechen befindei, wird er unter dem Stoffteil wegbewegt und das Stoffteil auf dem Stapeltisch
μ abgelegt.
Wie die Praxis zeigt, ergeben sich für eine einwandfreie Stapelfunktion durch die unterschiedliche Stoffbeschaffenheit der abzulegenden Teile einerseits und die stark unterschiedlichen Längen andererseits nicht unerhebliche Schwierigkeiten. Um Stoffteile sehr kurzer Länge einwandfrei abstapeln zu können, ist es erforderlich, daß auch diese vom Zubringer einwandfrei auf den Stapelrechen übergeführt werden. Sie müssen also mit anderen Worten mit einem gewissen Schwung vom Zubringerende auf den Stapel·: idien befördert werden. Dies hat jedoch zur Folge, daß sehr weiche Stoffe beim Anschlag an die Rückwand des Stapeltisches Stauwellen bilden die ein einwandfreies Ablegen solcher Stoffteile unmöglich machen. Die Gefahr von Stauwellenbildung bei sehr weichen Stoffteilen hat schließlich auch zur Folge, daß die an sich verfügbare Stapelgeschwindigkeit einer solchen Stapeleinrichtung wesentlich herabgesetzt werden muß, wenn nicht ständig Störungen auftreten sollen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für ein Stapelgerät der einleitend beschriebenen Art eine Lösung anzugeben, die die geschilderten Schwierigkeiten beseitigt und es darüber hinaus ermöglicht, die Arbeitsgeschwindigkeit wesentlich zu erhöhen
Ausgehend von einem Stapelgerät für flächige Werkstücke geringer Eigensteifigkeit, insbesondere Stoffteile, bestehend aus einem sich an einen Zubringer anschließenden, in seiner Höhe verstellbaren Stapeltisch mit einer Rückwand, der auf einem Schlitten in Transportrichtung des Zubringers verschiebbar ist, einem mit einem Abstreifer und einer Klemmvorrichtung zusammenarbeitenden Stapelrechen und die Bewegungsabläufe des Stapelrechens, der Klemmvorrichtung sowie der Horizontal- und der Vertikalbewe-
6ΐ gung des Stapeltischs in Abhängigkeit der Zubringerbewegung und der Länge der Werkstücke über Taster steuernden Antriebsmittel, wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch gelöst, das das freie Ende des
Zubringers zum Stapelrechen hin, der an die Rückwand des Stapeltisches angrenzt und eine geringe Neigung gegen die Horizontale aufweist, von einem Leitblech überbrückt ist, das auf seilen des Zubringerendes ein starkes Gefälle und auf seiten des Stapelrechens einen kontinuierlichen Übergang in die Stapelrechenebene aufweist und daß der Stapelreohen zum Ablegen eines zugeführten Werkstückes auf dem Stapeltisch eine Bewegung entgegen der Transportrichtung des Zubringers ausführt
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß sich das Obergeben von Stoffteilen kurzer Länge vom Ende des Zubringers auf den Stapeltisch dadurch wesentlich sicherer und einfacher herbeiführen läßt, wenn diese kurzen Stoffteile zunächst im Bereich der steilen Gefällstrecke des Leitbleches in Richtung auf den Stapelrechen beschleunigt und dann im Bereich des kontinuierlichen Übergangs und dem daran sich anschließenden, nur leicht gegen die Horizontale geneigten Stapelrechen wiederum abgebremst werden. Das Bilden von Stauwellen bei sehr weichen Stoffteilen wird dadurch praktisch unterbunden. Hinzu kommt, daß die Bewegung des Stapelrechens entgegen der Transportrichtung beim Ablegen der Werkstücke zusätzlich einen automatischen Glättungseffekt mit sich bringt. Darüber hinaus unterstützt der Stapelrechen bei seiner Rückbewegung in die Ausgangslage die Bewegung des in der Folge ankommenden Stoffteils bei seiner Überführung vom Zubringer auf den Stapelrechen. Durch die spezielle Ausbildung des Lei'bleches Jo einerseits und des Bewegungsablaufs des Stapelrechens andererseits wird also nicht nur die Stapelfunktion weitgehend unabhängig von der verwendeten Stoffart und der Länge der Stoffteile in ihrer Betriebssicherheit wesentlich erhöht sondern auch eine höhere Arbeitsge- J5 schwindigkeit ermöglicht.
Zweckmäßig ist die Länge des steilen Gefälles des Leitblechs wenigstens gleich der Länge des Stapelrechens gewählt. Auf diese Weise wird gewährleistet, daß die bei Stoffteilen kurzer Länge benötigte Beschleunigung über da.> steile Gefälle des Leitblechs erreicht wird, während längere Stoffteile kontinuierlich mit der Geschwindigkeit des Zubringers auf den Stapelrechen übergeführt werden.
Wie einschlägige Untersuchungen ergeben haben, ist es vorteilhaft, die Gesamtlänge des Leitblechs in etwa gleich der zweifachen Länge des iitapelrechens zu wählen.
Auch hat es sich als vorteilhaft erwiesen, das Leitblech auf seiten seiner Lauffläche mit einer gute Gleiteigenschaften aufweisenden Kunststoffauflage, beispielsweise einer Teflonauflage, zu versehen.
Die beim Stapelgerät nach der Erfindung ermöglichte höhere Arbeitsgeschwindigkeit ist im Hinblick auf den praktischen Einsatz um so effektiver, je höher die Stapel sind, die mit einem solchen Stapelgerät gebildet werden können. Das Abnehmen eines Stapels und das Hochfahren des Arbeitstisches ist immer mit einer wenn auch kurzzeitigen Unterbrechung verbunden, deren Dauer praktisch unabhängig von der maximalen 6U Stapelhöhe des Gerätes ist.
In Weiterbildung der Erfindung ist deshalb in vorteilhafter Weise der Stapeltisch für eine große Stapelhöhe als Scherenhubtisch ausgeführt und in seiner Höhe verstellbar in einer hinter seiner Rückwand angeordneten Gewindespindel geführt.
Anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels soll die Erfindung noch näher erläutert werden.
In der Figur bedeutet 1 der Zubringer, der auf einem über Rollen 2 angetriebenen Förderband 3 Stoffteile 4 an das Stapelgerät 5 heranführt. Das Stapelgerät 5 weist ein bodenseitiges Gestell 6 auf, längs dessen ein rollengeführter Schlitten 7 verschiebbar ist Die Bewegung des Schlittens erfolgt pneumatisch über Antriebszylinder 8. Auf dem Schlitten 7 befindet sich der in seiner Höhe verstellbare Scherenhubtisch 9 mit einer leicht schräg gestellten Rückwand 10, die einen in der Figur nicht dargestellten vertikalen Schlitz aufweist, durch den hindurch der Scherenhubtisch mit einer Gewindemutter 11 in einer Gewindespindel 12 geführt ist Die Gewindespindel wird vom Motor 13 angetrieben. Oberhalb des Scherenhubtisches 9, der mit einer Schaumstoffauflage 14 versehen ist, befindet sich der Stapelrechen 15, der nur leicht gegen die Horizontale geneigt ist und dessen Antriebszylinder 16 am Zubringergestell befestigt ist. Den Übergang vom Zubringerende zum Stapelrechen tc. bildet das Leitblech 17, das etwa die zweifache Länge des Stapelrechens aufweist und auf seiten des Zubringers eine steile Gefällstrecke hat, an die sich ein kontinuierlicher Übergang in die Ebene des Stapelrechens anschließt Oberhalb des Stapelrechens 15 befindet sich an der Rückwajid 10 eine Klemmvorrichtung, die aus dem Klemmkopf 18 und dem Antriebszylinder 19 besteht Die Steuerung der Antriebsmittel des Stapelgerätes 5 erfolgt mittels optischen Tastern, von denen der Taster 20 die Länge eines ankommenden Werkstückes abtastet und damit die Schlittenbewegung steuert, während die nicht sichtbaren weiteren Taster im Bereich der Klemmvorrichtung den Anfang eines abzustapelnden Werkstücks zur Steuerung des Stapelrechens und die Stapelhöhe auf dem Scherenhubtisch 9 zur Steuerung seiner Höhenverstellung abtasten.
Der Vollständigkeit halber sei noch der Schaltkreis 21 erwähnt, der das Gestell 6 auf der Rückseite abschließt und mit den pneumatischen wie auch den elektrischen Antriebsmitteln über Schlauch- und Drahtleitungen verb ;nden ist. Weiterhin ist in der Figur in unterbrochener Linie der Scherenhubtisch 9 einerseits in seiner tiefsten Stellung und andererseits in seiner gegenüber der Grundstellung maximal nach hinten verschobenen Stellung angedeutet. Die Bewegungsrichtunger«· des Förderbandes 4, des Zubringers 1, des Klemmkopfes 18, des Stapelrechens 15, der Gewindemutter 11 mit dem an ihr befestigten Scherenhubtisch 9 sowie die Verschieberichtung des Stapeltisches sind außerdem durch Pfeile verdeutlicht.
Zusammenfassung
Die Erfindung betrifft ein Stapelgerät (5) für flächige Werkstücke geringer Eigensteifigkeit, insbesondere Stoffteile, bei dem dps freie Ende des die Werkstücke (4) anliefernden Zubringers (1) zum Stapelrechen (15) über dem Stapeltisch (9) hin von einem Leitblech (17) überbrückt ist. Das Leitblech weist dabei auf seiten des Zubringers ein start _s Gefälle auf, das auf seiten des nur eine geringe Neigung gegen die Horizontale aufweisenden Stapelrechens einen kontinuierlichen Übergang in die Stapelrechenebene hat. Zum Ablegen eines auf den Stapelrechen zugeführten Werkstücks führt der Stapelrechen eine Bewegung entgegen der Transportrichtung des Zubringers aus.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

  1. Patentansprüche;
    K Stapelgerät für flächige Werkstücke geringer Eigensteifigkeit, insbesondere Stoffteile, bestehend aus einem sich an einen Zubringer anschließenden, in seiner Höhe verstellbaren Stapeltisch mit einer Rückwand, der auf einem Schlitten in Transportrichtung des Zubringers verschiebbar ist, einem mit einem Abstreifer und einer Klemmvorrichtung zusammenarbeitenden Stapelrechen und die Bewegungsabläufe des Stapelrechens, der Klemmvorrichtung sowie der Horizontal- und der Vertikalbewegung des Stapelüsches in Abhängigkeit der Zubringerbewegung und der Länge der Werkstücke über Taster steuernde Antriebsmittel, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des Zubringers (1) zum Stapelrechen (15) hin, der an die Rückwand (10) des Stapeltisches angrenzt und eine geringe Neigung gegen die Horizontale aufweist, von einem Leitblech (17) überbrückt ist, das auf seilen des Zubringerendes ein starkes Gefälle und auf Seiten des Stapelrechens einen kontinuierlichen Übergang in die Stapelrechenebene aufweist und daß der Stapelrechen zum Ablegen eines zugeführten Werkstücks (4) auf dem Stapeltisch eine Bewegung entgegen der Trar.sportrichtung des Zubringers ausführt.
  2. 2. Stapelgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des steilen Gefälles des Leitblechs (17) wenigstens gleich der Länge des Stapelrechens (,1S) ist.
  3. 3. Stapelgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamtlänge des Leitblechs (17) in etwa gleich der zweifachen Länge des Stapelrechens (15) ist.
  4. 4. Stapelgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitblech (17) auf Seiten seiner Lauffläche eine gute Gleiteigenschaften aufweisende Kunststoffauflage, beispielsweise eine Teflonauflage, aufweist.
  5. 5. Stapelgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stapeltisch für eine große Stapelhöhe als Scherenhubtisch (9) ausgeführt und in seiner Höhe verstellbar in einer hinter seiner Rückwand (10) angeordneten Gewindespindel (12) geführt ist.
DE19792938700 1979-09-25 1979-09-25 Stapelgerät Expired DE2938700C3 (de)

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DE2938700B2 DE2938700B2 (de) 1981-04-23
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