DE293914C - - Google Patents

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DE293914C
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DE
Germany
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arm
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striking
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C1/00Mixing or kneading machines for the preparation of dough
    • A21C1/02Mixing or kneading machines for the preparation of dough with vertically-mounted tools; Machines for whipping or beating
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F27/00Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
    • B01F27/05Stirrers
    • B01F27/07Stirrers characterised by their mounting on the shaft
    • B01F27/072Stirrers characterised by their mounting on the shaft characterised by the disposition of the stirrers with respect to the rotating axis
    • B01F27/0723Stirrers characterised by their mounting on the shaft characterised by the disposition of the stirrers with respect to the rotating axis oblique with respect to the rotating axis

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 293914-KLASSE 34/. GRUPPE
PETER BLUM in HALLE a. S.
Schlag- und Rührmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Dezember 1913 ab.
Die Erfindung betrifft eine Schlag- und Rührmaschine mit einem eine Kegelfläche beschreibenden, um seine Achse drehbaren Rührarm, der, um als Schlagarm zu wirken, während des Arbeitsganges der Maschine in der Kegelspitze gegen Eigendrehung gesichert werden kann.
Bei den bekannten vereinigten Schlag- und Rührmaschinen ist der Nachteil vorhanden,
ίο daß das Schlagen und Rühren von Schnee und ähnlichen Kuchenmassen nur getrennt vor sich gehen kann, daß man also die Maschine jedesmal ausrücken muß, um von der einen Arbeitsweise in die andere übergehen zu können. Dieser Übelstand ist durch die Bauart der Maschinen begründet, denn beim Schlagen ist der Schlagarm gegen Eigendrehung gesichert, während er sich beim Rühren um seine eigene Achse drehen soll. Die jeweilig angewendeten Mittel zur Verhütung der Eigenoder Selbstdrehung (Sperrketten, Federn o. dgl.) mußten also jedesmal betätigt werden, um beispielsweise das Rühren in ein Schlagen umwandeln zu können.
Nach der Erfindung wird die Sicherung des Rührarmes gegen Eigendrehung durch Anordnung besonderer Sperrglieder erreicht, welche die zweckmäßig kugelartig gestaltete Lagerstelle des Schlag- oder Rührarmes während des Betriebes beeinflussen können.
In der beispielsweise dargestellten Ausführung des Erfindungsgegenstandes ist die an sich bekannte Lagerkugel des Schlag- oder Rührarmes beiderseitig mit einer Nut versehen, in die zwei durch einen schwenkbaren Bügel in ihrer Längsrichtung verschiebbare Stifte eingreifen, sobald der Bügel bei seinem Auf- oder Niedergange der Lagerebene der Kugel genähert wird. Statt der in Rillen eingreifenden Stifte kann die Kugel auch entsprechende Abflachungen tragen, gegen die sich Zylinderflächen geeigneter Bolzenköpfe legen.
Auf der Zeichnung zeigen:
Fig. ι die Maschine in Ansicht und teilweisem Schnitt,
Fig. 2 und 3 Schnitte durch die Lagerstelle des Schlag- bzw. Rührarmes.
Der Schlag- oder Rührarm α ist in bekannter Weise mittels eines Kugelgelenkes b drehbar gelagert. Die Einstellteile für die Schrägstellung der Schlagrute sind innerhalb einer Kegelriemenscheibe angeordnet, welche durch eine zweite Kegelscheibe unter Einschaltung einer verschiebbaren Laufrolle angetrieben wird. Um den Schlagarm in einen Rührarm verwandeln zu können, ist die Kugel des Gelenkes b beiderseitig mit entsprechenden, zweckmäßig konisch verlaufenden Schlitzen oder Nuten d versehen, in welche je ein in seiner Längsrichtung verschieblicher Stift f eingreifen kann. Die Stifte f können beide durch einen gemeinschaftlichen Bügel g so verschoben werden, daß sie entweder in die Schlitze d der Lagerkugel eingreifen, wodurch der Rührarm α gegen Eigendrehung gesichert ist und nunmehr als Schlagarm wirkt, oder aber die Lagerkugel für die Drehung freigeben, wodurch der Schlagarm wieder in einen Rührarm umgewandelt wird. Der Bügel g für die in ihrer Längsrichtung verschieblichen Stifte f ist in beliebiger Weise an dem Gestell der
Maschine gelagert und mit einer kleinen federnden Nase h versehen, um ihn in der Ruhestellung in seiner Lage zu sichern. Er hat an seiner Innenfläche abgeschrägte Kanten, die beim Niedergange die Stifte f allmählich in die Nuten d des Kugelgelenkes eindrücken sollen.
Die für den Antrieb erwähnten Kegelriemenscheiben sind angewendet, um die Geschwindigkeit jeweilig ändern zu können; der Riemen selbst wird dabei durch eine Laufrolle» verschoben, die an einem um eine Achse k schwenkbaren Ausleger I befestigt ist. Dieser Ausleger I kann durch entsprechende Anschlage ζ und z1 in seinen Endstellungen gesichert werden. Er trägt einen Handknebel m, der durch Anziehen eine beliebige Festlage gestattet, und dessen unterer Teil sich in einem kreisartigen Führungsschlitz z2 bewegt, so daß der Ausleger beim Verschieben in die punktierte Stellung einen geradlinigen Weg zurücklegt, zu welchem Zweck noch die Lagerbohrung k als Schlitz z3 ausgebildet ist. Die Kegelscheiben und die Leitrolle sind unmittel-■ bar am Maschinenständer angeordnet, und zwar in der Weise, daß sich die Achsen dieser Scheiben in einem Winkel schneiden.
Zur Veränderung der jeweiligen Schrägstellung der Schlagrute trägt der Schlagarm an seinem oberen Führungsende eine verschiebbare Lagerhülse n, die mittels zweier Zapfen 0 in schrägliegende Schlitze φ eines U-förmig ausgebildeten Lenkers q eingreifen. Die Steuerstange k1 kann mittels eines Handrades s oder durch Hebelbewegung in ihrer Höhenlage geändert werden, wodurch die Schräglage des Schlag- oder Rührarmes verstellbar ist.
Die Arbeitsweise der Maschine ist die folgende: .
Hat man bisher die Maschine zum Rühren von irgendwelchen Kuchenmassen benutzt und beabsichtigt alsdann, den Rührarm eine schlagende Bewegung ausführen zu lassen, so wird der bisher in der angehobenen Stellung befindliche Bügel g abwärts bewegt, so daß die Stifte f in die konischen Nuten d der Lagerkugel gedrückt werden und diese an der Umdrehung hindern. Der Rührarm wird nunmehr eine schlagende Bewegung ausführen. Beim Aufwärtsbewegen des Bügels g wird wieder eine rührende Bewegung der Rute a eintreten.

Claims (2)

Patent-An sprüch e:
1. Schlag- und Rührmaschine mit einem eine Kegelfläche beschreibenden, um seine Achse drehbaren Rührarm, dadurch gekennzeichnet, daß dieser, um als Schlagarm zu wirken, während des Arbeitsganges der Maschine in der Kegelspitze gegen Eigendrehung. gesichert werden kann.
2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen schwenkbaren Bügel (g) zu beiden Seiten der Lagerkugel (&) angeordnete und in ihrer Längsrichtung bewegliche Stifte (f) in Aussparungen, Nuten 0. dgl. (d) der Lagerkugel eingedrückt werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2001001017A1 (de) * 1999-06-28 2001-01-04 Hermann Dettwiler Vorrichtung zur bewegungsumwandlung

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